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Author: astrid

Fernsicht

Vor ein paar Tagen war es ganz besonders klar. Hier der Blick etwa vom Stavrós tis Keramotís Richtung Osten mit den Inseln Mákares (vorn), Donoussa (links), im Hintergrund Kínaros und Lévitha und ganz hinten Kálimnos, Léros und die fernen Berge der Türkei (vermutlich sieht man die bis etwa 1.300 m hohen Berge südlich von Izmir) – letzte sind immerhin über 200 km entfernt.

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Agios Dimitris

Agios Dimitris Mal wieder in paar Fotos von unserer Küste und aus Ágios Dimítris – an schönen windstillen und klaren Tagen kann ich mich nicht zurückhalten!

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Mittagsblumengewächse, Aizoaceae

Die Mittagsblumengewächse mit etwa 1.500 Arten gehören zu den Nelkenartigen. Sie kommen vor allem in der Kapregion in Südafrika vor und sind für trockene Standorte typisch. Auf Naxos sind vier Arten anzutreffen, überwiegend in Meeresnähe. Die Mittagsblumengewächse sind meist krautige, sukkulente Pflanzen, die oft dem Boden anliegend wachsen, wobei sie große, dichte Polster bilden können. Die meisten Arten sind CAM- oder C4-Pflanzen. Die Blüten besitzen keine Kronblätter,...

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Erstaunliche Tiere 8: Der Grüne Igelwurm

Bei einem nächtlichen Spaziergang an der Felsküste gibt es immer interessante Lebewesen zu entdecken. Dieses Mal fanden wir eine mir noch unbekannte Wurmart, gleich in mehreren Exemplaren, den Grünen Igelwurm (Bonellia viridis). Der Grüne Igelwurm besteht aus einem etwa ovalen Körper von ungefähr 10 bis 20 cm Länge und dem ausstreckbaren Prostomium (Rüssel), das bis zu einen Meter lang werden kann. An der Spitze ist das Prostomium in zwei lange, am Rand etwas wellige...

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Traditionelle Bienenhaltung

Heute kam ich nördlich von der Kirche Panagía Rachidiótissa bei Monítsia auf Abwege, als ich den Wanderweg erst ein Stück Richtung Moní lief und dann Richtung Ágios Isídoros hinüberlaufen wollte. Ich folgte also einem Weg, der zwischen den Olivenhainen entlang in die richtige Richtung führte und dann noch als schmaler Pfad oberhalb der verwilderten, ehemals bewirtschafteten Stücke etwa auf halber Höhe am Hang entlang führte. Unten im Tal befand sich der Wanderweg, zu dem...

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Erdbeben-Update

Hier ein Update zur Erdbeben-Aktivität: Gestern (Montag 10.2.2025) Vormittag hatten sich die Dinge weitgehend beruhigt, so dass man davon sprach, dass wir vermutlich in die Phase der Nachbeben übergegangen sind. Leider hat sich das nicht bewahrheitet – ab dem Nachmittag stieg die Aktivität wieder an mit gleich zwei Erdbeben von über 5 Richter um 22:16 und 0:37 (lokaler Zeit). Seitdem hat es schon 12 Erdbeben von über 4 Richter gegeben (bis 10:30), das stärkste davon...

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Erdbeben-Nachrichten

Ein schnelles Update zum heutigen Verlauf der Dinge: Die Erdbeben-Aktivität hat etwas nachgelassen, aber nicht sehr, und es hat sich interessanterweise vor allem die Anzahl der schwächeren Erdbeben verringert. Um 21:09 fand das nach dem Athener Geodynamischen Institut mit 5,1 Richter bislang stärkste Beben statt, das in Athen, Izmir und an der Südküste der Türkei zu spüren war. Wir haben jetzt fast 1500 Erdbeben erreicht, mit je nach Station 2 oder 4 Erdbeben von mehr als...

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Weiterhin starke Erdbebenaktivität

…Und es geht weiter mit den Erdbeben: wir sind inzwischen bei über 1000 Erdstößen angelangt. Es handelt sich um schwache bis moderate Erdbeben (bis zu einer Stärke von etwa 5 Richter), die bislang keine Schäden hervorgerufen haben – und ist auch nicht sehr wahrscheinlich, dass es zu größeren Schäden kommen wird, unter anderem weil die meisten Epizentren weit genug von bewohnten Inseln entfernt liegen. Die große Anzahl der Erdbeben ist allerdings ein neues Phänomen in...

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Starke Erdbeben-Aktivität

In der letzten Woche wird eine sehr starke Erdbebenaktivität in der Nähe von Naxos verzeichnet, zwischen Santorin und Amorgos, mit im Moment 449 Erdbeben in den letzten 7 Tagen, davon 253 in den letzten zwei Tagen. Bislang 7 Beben hatten eine Stärke von mehr als 4 Richter, das stärkste mit 4,8 Richter und Epizentrum zwischen Santorin, Amorgos, Ios und Herakleia. Nur ein Erdbeben hatte sein Epizentrum direkt bei Naxos (etwas südöstlich von Moutsouna), in 10 km Tiefe, 2,8...

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31. Dezember

31. Dezember Das hübsche Schwarzkehlchen gehört zur Gattung der Wiesenschmätzer in der Familie der Fliegenschnäpper. Es lebt in offenem Gelände, bevorzugt mit einigen Büschen und Bäumchen, und setzt sich gern auf erhöhte Warten, wo es gut zu erspähen ist. Es besitzt eine orangebraune Brust und einen schwarzen Kopf und Rücken mit einem weißen Kehlband. Die Weibchen sind bräunlicher gefärbt, ebenso die Männchen im Schlichtkleid. Das Schwarzkehlchen baut sein Nest in dichter...

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30. Dezember

30. Dezember Die Kamelhalsfliegen gehören nicht zu den Fliegen (Ordnung Zweiflügler, Diptera), sondern bilden eine eigene Ordnung (Raphidioptera), die mit den Netzflüglern verwandt ist. Weltweit sind etwa 260 Arten Kamelhalsfliegen bekannt; es handelt sich also um eine vergleichsweise sehr kleine Ordnung. Sie kommen ausschließlich auf der Nordhalbkugel vor. Die Kamelhalsfliegen zeichnen sich durch ihren langen “Hals” aus, von dem sich ihr Name ableitet, und...

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29. Dezember

29. Dezember Die sehr hübsche Art Crocus laevigatus ist eng mit C. tournefortii verwandt. Sie kommt vor allem in den Bergen und im zentralen Naxos vor, wo sie stellenweise recht häufig ist. Sie blüht erst deutlich später als die anderen Krokus-Arten auf Naxos, meist erst im Januar. Crocus laevigatus ist an der hellen, fast weißen Farbe der Blüten zu erkennen. Die hellgelben Narben sind bei dieser Art zart und verzweigt; sie entwickeln sich oft erst spät, so dass sie bei...

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28. Dezember

28. Dezember Die Kreiselschnecken sind kleine Schnecken mit kegelförmigem Gehäuse mit rundlicher Mündung, oft eingesenktem Nabel und höchstens schwach angedeuteter Siphonalrinne. Sie leben meist in der Gezeitenzone oder in Seegraswiesen und ernähren sich von Detritus und vom Algenbewuchs, den sie mit der Raspelzunge abschaben. Es gibt eine ganze Reihe von Arten, die teilweise schwer auseinander zu halten sind. Sie unterscheiden sich in der genauen Form und Färbung der...

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27. Dezember

27. Dezember Die überwiegend schwarz gefärbten Trauerbienen parasitieren als “Kuckucksbienen” bei Pelzbienen der Gattung Anthophora. Die Weibchen legen ihre Eier in die Nester des Wirtes ab. Die zuerst schlüpfende Larve der Trauerbiene ernährt sich von den Nahrungsvorräten, während die Larve der Pelzbiene stirbt oder ebenfalls gefressen wird. Auf diese Weise können die Kuckucksbienen die Arten, bei denen sie parasitieren, in manchen Jahren ernsthaft...

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26. Dezember

26. Dezember Muscari pulchellum ist in vielen Gegenden von Naxos recht häufig. Es ist erst kürzlich von der sehr ähnlichen Art M. neglectum abgespalten worden und wird manchmal nur als eine Form davon betrachtet. Es ist in Südgriechenland verbreitet und kommt auch auf vielen Inseln der Ägäis vor. Muscari pulchellum ist an den gut entwickelten, hellen, leuchtend blauen sterilen Schaublüten im oberen Teil des Blütenstandes und den weißen Zähnchen an den schwarzen fertilen...

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25. Dezember

25. Dezember Der Östliche Quendelbläuling ist bei uns sehr häufig. Er besucht vor allem kleine Asteraceen. Es gibt viele ähnliche Bläuling-Arten, die nur bei genauer Betrachtung auseinander zu halten sind. Von der Oberseite ist der männliche Östliche Quendelbläuling einfarbig blau mit winzigen schwarzen Flecken etwa in der Flügelmitte; bei den Weibchen ist das Blau weniger ausgeprägt. Die Unterseite der Flügel ist mit zahlreichen schwarzen Flecken gemustert; außerdem...

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24. Dezember

24. Dezember Der Klatschmohn ist auf Naxos in Feldern, Weinbergen und Gärten sehr häufig. Er ist im Frühling die reinste Augenweide mit seiner roten, nein rötesten Farbe! Die großen Blüten besitzen vier breite Kronblätter, die sich gegenseitig überlappen. Die Narben erscheinen auf der Narbenscheibe als zehn schmale schwarze Striche. Die Kelchblätter fallen beim Öffnen der Blüten ab. Die Blätter sind fiederspaltig mit weit entfernt stehenden, mäßig schmalen Abschnitten....

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23. Dezember

23. Dezember Die Gattung der Knotenwespen (Cerceris) hat ihren Namen von knotenförmigen ersten Hinterleibssegment erhalten. Die Knotenwespen lagern je nach Art Käfer oder Bienen als Nahrung für ihre Larven in ihren unterirdischen Brutkammern ein. Cerceris sabulosa besitzt wie alle Knotenwespen ein knotenförmiges erstes Hinterleibssegment. Auch die anderen Hinterleibssegmente sind etwas eingeschnürt. Diese Art hält die Flügel im Sitzen leicht abgespreizt. Die gelbe...

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