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Author: astrid

21. November

21. November Das Gewöhnliche Leimkraut, eine von elf auf der Insel nachgewiesenen Arten der Gattung, ist auf Naxos recht häufig; es kommt im Kulturland vor, insbesondere auf Äckern und an Wegrändern. Es ist am dick aufgeblasenen Kelch zu erkennen. Die hängenden, weißen Blüten stehen in einem lockeren Blütenstand; die Blätter sind bei dieser Art verhältnismäßig breit. Die Blütenblätter sind tagsüber üblicherweise eingerollt. Nur bei wolkigem Wetter findet man Pflanzen mit...

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19. November

19. November Der Echte Schlupfsame kommt auf Naxos in allen Lagen an kalkhaltigen Standorten vor; er ist bei uns in der Phrygana recht häufig. Die Pflanze bildet sehr lange und dünne, verzweigte Stängel, an denen die schmalen Blütenköpfchen sitzen. Die rosa Blüten besitzen lange Kronblattzipfel. Die außen stehenden Blüten sind deutlich vergrößert mit zerschlissenen Kronzipfeln; sie ähneln Zungenblüten. Die inneren Blüten sind heller und wesentlich kleiner. Die...

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30. November

30. November Die Ragwurzen sind eine sehr artenreiche Gattung, deren Angehörige vor allem im Mittelmeergebiet und den angrenzenden Regionen vorkommen. Sie besitzen lockere, wenigblütige Blütenstände; die Blüten sind meist recht groß. Die Ragwurz-Blüten benutzen Sexualmimikry als Bestäubungsmechanismus, d.h. sie ahmen in Behaarung, Färbung, Zeichnung und Duftstoffen die Weibchen diverser Insekten (v.a. Bienen) nach und verleiten dadurch die Männchen der selben Art zur...

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28. November

28. November Die Griechische Faltenlilie gehört zur selben Gattung wie die Gelbsterne, innerhalb derer sie eine der wenigen weiß gefärbten Arten ist. Sie kommt auf Naxos stellenweise recht häufig vor und wächst sowohl in der Phrygana als auch auf trockenen Wiesen. Die Griechische Faltenlilie ist eine kleine Pflanze mit aufrechtem, zartem Stängel und weißen, trichterförmigen Blüten; dadurch, dass sie oft in großer Zahl wächst und viele Blüten ausbildet, ist sie trotz ihrer...

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26. November

26. November Die Schaumzikaden bilden eine Familie innerhalb der Rundkopfzikaden, zu denen auch die Singzikaden wie die Mannazikade gehören. Sie sind klein und unauffällig, meist braun oder grün gefärbt mit wenigen Merkmalen, die bei der Bestimmung helfen könnten. Der Name Schaumzikade leitet sich davon ab, dass die Larven sich ein Schaumnest bauen (“Kuckucksspeichel”), in dem sie vor Feinden und Austrocknung geschützt sind. Larven und adulte Tiere saugen den...

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25. November

25. November Der bis zu sechs Zentimeter große Rote Runzelstern kommt in tieferem Wasser auf Felsuntergrund vor, wo er Algen abweidet. Das Gehäuse findet man nur selten am Strand, häufiger aber den hübschen Gehäusedeckel, der oft zu Schmuck verarbeitet wird. Die Art taucht regelmäßig als Beifang in Schleppnetzen auf. Der Rote Runzelstern besitzt ein kräftiges, kegelförmiges Gehäuse mit deutlich gewölbten Umgängen, die durch eine eingeschnürte Naht voneinander getrennt...

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24. November

24. November Auf Naxos kommen zwei Glockenblumen vor. Campanula erinus ist weit verbreitet, aber sehr klein und kann leicht übersehen werden. Weil es sich um so eine kleine, unauffällige Pflanze handelt, wollen wir hier extra auf sie hinweisen. Campanula erinus wächst in der Phrygana, in Feldern und in Gärten. Die bis einen halben Zentimeter langen, zu einer glockigen Röhre verwachsenen Blütenblätter sind von spreizenden, langen, am Rand borstig behaarten Kelchblättern...

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23. November

23. November Die Lupinen-Art Lupinus pilosus ist auf Naxos in vielen Gegenden sehr häufig. Sie kommt vor allem in den mittleren und höheren Regionen an günstigen Standorten vor, z.B. auf aufgegebenen Terrassen oder an Straßenrändern mit günstiger Erde und ausreichend Feuchtigkeit. Wie alle Lupinen besitzt sie handförmige Blätter. Die Blüten stehen in einem dichten, hohen Blütenstand; sie sind quirlig angeordnet. Die Blüten sind kräftig dunkelblau gefärbt mit einem weißen...

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20. November

20. November Die Täubchenschnecke ist eine der häufigsten Schnecken an den Felsküsten, wenn man sie auch nur selten lebendig findet. Ihre Gehäuse sind sehr beliebt bei den Einsiedlerkrebsen, deren Versammlungen man bei ruhigem Wasser überall kurz über der Wasserlinie entdecken kann. Die Täubchenschnecke lebt räuberisch und ernährt sich von kleinen Krebsen, Muscheln und anderen Schnecken. Das bis 1,5 cm hohe Gehäuse der Täubchenschnecke ist spindelförmig mit großem letztem...

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18. November

18. November Wie der Name sagt, zeichnen sich die Dickkopffliegen oder Blasenkopffliegen durch ihren dicken, rundlichen Kopf aus. Ansonsten ist der Körperbau recht verschiedenartig. Manche der etwa 800 Arten sehen wespenähnlich aus mit einem schmalen “Hinterleibsstiel” (Petiolus, zu einem schmalen Stiel umgeformtes zweites Hinterleibssegment). Manche Dickkopffliegen legen ihre Eier im Flug an andere Insekten, vor allem an Hautflügler (Hummeln und Wespen) und...

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17. November

17. November Die Gattung Weißdorn ist in zahlreichen Arten in der gemäßigten Zone der Nordhalbkugel verbreitet. Die exakte Artbestimmung ist schwierig, unter anderem deswegen, weil die Arten sehr stark untereinander bastardieren. Der Weißdorn ist ein großer Strauch mit kleinen, tief gebuchteten Blättern und weißen Blüten. Die Früchte sind kleine, rote Apfelfrüchte. Der Eingriffelige Weißdorn gehört zu den für die gemäßigte Zone typischen Arten, deren Vorkommen auf Naxos...

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16. November

16. November Die Felsengarnelen kommen an der Küste vor. Sie sind gar nicht so selten, verstecken sich aber unter Felsen und in den Algen und sind außerdem schwer zu entdecken, da sie fast durchsichtig sind. Die hübsche Felsengarnele mit bläulichen Scherenbeinen wird bis zu sechs Zentimeter lang. Es gibt mehrere Arten, die sehr schwer zu bestimmen sind; man muss beispielsweise die Größenverhältnisse der Scheren messen, was praktisch nur am toten Tier geht. Bei den...

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15. November

15. November Die Bärenspinner kommen mit insgesamt etwa 11.000 Arten vor allem in der Neotropis vor; in Europa treten gut 100 Arten auf. Die bei uns vorkommenden auffälligeren Arten (Gattungen Arctia und Euplagia) besitzen leuchtend rot oder orange gefärbte Hinterflügel, die im Sitzen unter den schwarzweiß gemusterten Vorderflügeln verborgen sind. Viele Arten besitzen Tympanalorgane am hinteren Brustsegment, mit denen sie Ultraschalllaute produzieren können. Die Laute...

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14. November

14. November Der kleine Wimpern-Schuppenfarn ist einer der trockenheitsresistentesten Farne auf Naxos; er kommt in Felsspalten und zwischen Steinen auch in den niedrigeren Lagen der Insel vor. Seine Wedel besitzen sehr kleine Fiederchen und braune, behaarte Stängel. Die Ränder der Fiederchen sind nach unten umgeschlagen. Die Sporangien sind mehr oder weniger bedeckt von kleinen Schuppen, die bei dieser Art am Rand Wimpern tragen. Im Sommer legt die Art eine Trockenpause...

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13. November

13. November Es fällt schwer, eine einzelne Art aus der unendlichen Vielfalt der Schmetterlingsblütler herauszusuchen! Nehmen wir eine ganz häufige und weit verbreitete Pflanze, die Zottige Wicke, die in ihrer Unterart Vicia villosa ssp. eriocarpa in Feldern und an Wegrändern sehr häufig ist (untere Bilder), während die Unterart ssp. microphylla vor allem in der Phrygana vorkommt. Die Blüten sind schön lila gefärbt mit helleren Flügeln. Sie besitzen eine sehr lange Röhre...

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12. November

12. November Die Große Wurmschnecke ist die größte bei uns vorkommende Wurmschnecken-Art. Man trifft sie im flachen Wasser an, vor allem an wellengeschützten Stellen. Ihr Gehäuse wächst nur anfangs andeutungsweise spiralig, danach bildet die Schnecke ihre Schale als am Substrat anliegende, unregelmäßig gewundene, bis gut einen Zenitmeter dicke Röhre, die der Schale eines Röhrenwurmes ähnelt. Von innen hat sie allerdings die für Schalentiere typische Perlmutterfarbe. Die...

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10. November

10. November Die Fliegen oder Zweiflügler sind eine der größten Insektenordnungen. Wie der Name sagt, besitzen sie im Gegensatz zu als fast allen anderen Insekten nur ein Flügelpaar; das hintere Flügelpaar ist zu sogenannten Halteren zurückgebildet, kleinen, keulenförmigen Schwingkölbchen, die mit vielen Sinnesorganen ausgestattet sind und der Fliege Informationen über ihre Flugbewegungen liefern und dadurch der Stabilisierung des Fluges dienen. Bei manchen Fliegen wie...

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9. November

9. November Auf Naxos kommen neun Hornklee-Arten vor. Die kleinste davon ist der Kleinblütige Hornklee, der an im Winter feuchten, im Sommer sehr trockenen Stellen vor allem in der Migmatit-Region um Kinídaros und Potamiá vorkommt. Es handelt sich um eine sehr kleine, leicht zu übersehende Art mit sattgelben Blüten, die je zu viert bis sechst stehen. Die Kelchzähne sind sehr schmal und lang behaart; sie sind doppelt so lang wie die Kelchröhre. Die sehr kurzen Hülsen ragen...

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8. November

8. November Was mag es mit diesem Bild auf sich haben? Wer hat wohl diese merkwürdigen Spuren hinterlassen? Man findet sie manchmal in den dünnen Algen-Belägen in der Spritzwasserzone. Es handelt sich um die Frassspuren von Napfschnecken. Die Napfschnecken gehören zu den wenigen Lebewesen, die in der Spritzwasserzone mit ihren extremen, ständig abwechselnden Umweltbedingungen existieren können. Napfschnecken saugen sich so stark am Gestein fest, dass sie kaum abzulösen...

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7. November

7. November Die Zistrosen zeigen eine besonders effektive Anpassung an Trockenheit: Die dicht behaarten Blätter werden im Sommer zunehmend eingerollt und teilweise abgeworfen. Die Pflanze legt während der langen Sommertrockenheit eine Pause ein, in der die Lebensprozesse und damit auch die Verdunstung extrem reduziert werden. Auch an Beweidung sind die Zistrosen gut angepasst: Die ganze Pflanze sondert ein klebriges Harz ab, das den Schafen und Ziegen nicht schmeckt....

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