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Author: astrid

16. Oktober

16. Oktober Der Durchwachsenblättrige Bitterling, dessen Name seine Schönheit gar nicht wiedergibt, gehört zu den Enziangewächsen. Er kommt in der Phrygana vor, ist jedoch nicht häufig. Charakteristisch sind die gegenständigen, miteinander verwachsenen und dadurch stängelumfassenden Blätter. Die gelben Blüten besitzen sieben Blütenblätter, eine sehr ungewöhnliche Anzahl. Sie öffnen sich nur vormittags. Sehr hübsch sind auch die aufgedrehten...

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15. Oktober

15. Oktober Die Haferwurzel ist auf Naxos nur verstreut zu finden. Im Mittelalter wurde die Wurzel, die sehr wohlschmeckend sein soll, ähnlich wie Schwarzwurzeln zubereitet und gegessen. Die Haferwurzel ist eine große Bocksbart-Art mit violetten Blüten und zahlreichen am Rand meist gewellten Blättern; der Stängel ist unter der Korbblüte verdickt. Die sehr großen Blütenkörbe mit bis zu 7 cm Durchmesser besitzen mehrere Kränze von Zungenblüten, die nach innen immer dunkler...

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14. Oktober

14. Oktober Die Moostierchen gehören zu den Lophotrochozoa, einer Tiergruppe, die hauptsächlich diverse Würmer umfasst; die genaueren Verwandtschaftsbeziehungen sind noch ungeklärt. Es handelt sich um winzige, vielzellige, meist im Meer lebende Tiere, die Kolonien bilden, die entweder krustenförmig dem Substrat anliegen, oder schleier-, geweih- oder fächerartig in die Höhe wachsen. Die Einzeltierchen (Zoide) einer Moostier-Kolonie sind höchstens einen halben Millimeter...

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13. Oktober

13. Oktober Dr Große Kohlweißling ist in Europa weitverbreitet und hat eine gewisse Bedeutung als Schädling in der Landwirtschaft; auch bei uns im Garten kann er ziemlich lästig werden. Er ist ein recht großer Falter. Seine Vorderflügel besitzen einen breiten, gebogenen dunklen Außenrand; die weiblichen Falter tragen zusätzlich zwei schwarze Flecken auf dem Vorderflügel. Wie so viele Schmetterlinge sitzt er meist mit geschlossenen Flügeln, so dass die Flügeloberseite...

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12. Oktober

12. Oktober Manche Pflanzen kann man erst dann sehen und würdigen, wenn man sich niederkniet. Hier drei Filzkräuter: Filago pyramidata (oben), F. pygmaea (unten links) und F. contracta (unten rechts). Die Filzkräuter gehören zu den Korbblütlern, auch wenn ihre kleinen Blütenstände auf den ersten Blick nicht nach Korbblüten aussehen. Sie kommen mit etwa 40 Arten vor allem im Mittelmeerraum und im westlichen Asien vor. Auf Naxos sind bislang acht Arten gefunden worden. Die...

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9. Oktober

9. Oktober Die Frankenien oder Seeheiden sind die einzige Gattung ihrer Familie, der Frankeniaceae. Sie sind mit den Tamariskengewächsen verwandt und gehören zur Ordnung der Nelkenartigen. Auf Naxos kommen zwei Arten vor. Die Behaarte Frankenie wächst nur in direkter Strandnähe; sie ist an salzhaltige und sehr trockene Standorte angepasst. Es handelt sich um eine ausdauernde, teilweise verholzende Pflanze. Sie besitzt sehr kleine, fleischige Blätter und weiße oder rosa...

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8. Oktober

8. Oktober Die Foraminiferen sind Einzeller, d.h. Organismen, die je nur aus einer einzigen Zelle bestehen. Mit 10.000 Arten bilden sie eine sehr formenreiche Gruppe. Sie besitzen Gehäuse aus Kalk oder zusammengeklebten Sandpartikeln von sehr unterschiedlicher artspezifischer Form. Die Gehäuse können länglich, spiralig, stern- oder scheibenförmig sein und aus einer oder mehreren Kammern bestehen. Ihre Größe reicht von wenigen Mikrometern bis zu mehreren Zentimetern. Im...

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7. Oktober

7. Oktober Das Ägyptische Sonnenröschen habe ich bislang nur an einer Stelle im Migmatit-Gebiet in der Nähe von Áno Potamiá gefunden. Es ist ein unauffälliges zartes Kraut. Im Gegensatz zu den meisten Zistrosengewächsen besitzt es eher kleine, schmale Kronblätter. Die drei inneren Kelchblätter sind häutig bis strohig und größer als die Kronblätter. Sie bleiben gespreizt stehen, nachdem die Kronblätter abgefallen sind. Unterhalb der großen inneren Kelchblätter sitzen zwei...

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6. Oktober

6. Oktober Sommergrüne Eichen zählen eigentlich nicht zur typisch mediterranen Vegetation. Die beiden sommergrünen Eichenarten von Naxos, die Flaumeiche und die Walloneneiche, kommen auf der Insel überwiegend in offensichtlich angepflanzten Hainen in der Kulturlandschaft vor. Diese bestehen meist aus sehr großen, schon viele Hundert Jahre alten Exemplaren, die noch aus der Zeit stammen, als die Eichen wegen der Nutzung der Eicheln für die Schweinemast sowie zum Färben und...

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5. Oktober

5. Oktober Die Schwärmer sind eine große Schmetterlings-Familie, die etwa 1200 Arten umfasst, von denen 40 in Europa vorkommen. Es handelt sich um große, kräftige Arten mit dickem, behaartem Körper und langen, spitzen Vorderflügeln, die deutlich größer sind als die Hinterflügel und die diesen Faltern zu ihrem eleganten, schnellen Flug verhelfen. Trotz ihres dicken Körpers sind die Schwärmer ausgezeichnete Flieger. Während der Kopf eher klein ist, sind die Brustsegmente...

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4. Oktober

4. Oktober Die bedeutendste byzantinische Festung von Naxos liegt im Südwesten der Insel zwischen der kleinen Ortschaft Sangrí und der Bucht von Agiassós. Die große Burganlage nimmt die Spitze des gut 450 m hohen Berg von Apalírou ein und überschaut eine der größten Ebenen von Naxos. Der Aufstieg zur Burg ist nicht ganz einfach, da man einen sehr steilen, schuttübersäten Hang hinaufsteigen muss. Schon von unten kann man sehr gut die in ihrem nordwestlichen Teil weitgehend...

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3. Oktober

3. Oktober Die Langhornbienen bilden eine vielfältige Gattung der Echten Bienen, die durch die langen Fühler der Männchen gekennzeichnet ist. Sie leben solitär, nisten aber manchmal in großen Aggregaten beisammen. Für die Eiablage bauen die Bienen Nester mit mehreren Zellen im Boden, die mit Wachs ausgekleidet werden und mit einer Paste aus Pollen und Honig als Nahrung für die Larven ausgestattet werden. Langhornbienen besuchen vor allem die Blüten von...

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2. Oktober

2. Oktober Die Griechische Weißmiere ist im östlichen Mittelmeergebiet heimisch. Die Gattung umfasst nur zwei weitere Arten. Es handelt sich um Pflanzen trockener, lichtreicher, leicht saurer Standorte. Auf Naxos ist die Weißmiere selten; häufiger tritt sie vor allem im Hochtal südlich von Apiranthos auf. Die Griechische Weißmiere ist eine zarte, langstielige Pflanze. Sie trägt wenige lanzettliche, gegenständige Blätter. Die auffälligen Kelchblätter und die Tragblätter...

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1. Oktober

1. Oktober Der Amphibische Schleimfisch kommt besonders gern aus dem Wasser heraus und sitzt an kurzfristig trockenfallenden Stellen. Diese Art hat eine recht gedrungene Gestalt. Auf dem Kopf sitzen sehr kleine, büschelige rosa Tentakel (schwer zu sehen!), noch winziger sind die Tentakel auf der Nase. Der Körper ist dunker und heller braun gestreift mit regelmäßig angeordneten, kleinen weißen Flecken am Rücken. Die Flossen sind zwischen den Strahlen fast durchsichtig. Im...

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30. September

30. September Der Purpurseestern ist leicht erkennbar an seiner orangeroten Farbe und den fast runden Armen. Er kann manchmal auch mehr als 5 Arme besitzen; die Zentralscheibe ist sehr klein. Er trägt auf der sich rau anfühlenden Oberfläche zahlreiche kleine, nicht regelmäßig angeordnete, ausstülpbare Kiemenbläschen, aber keine sichtbaren Stacheln. Die Ambulacralrinne auf der Unterseite kann völlig verschlossen werden. Der Purpurseestern ist bei uns eher selten und kommt...

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29. September

29. September Die Rettichartige Flockenblume kommt überall auf Naxos an eher trockenen Standorten vor. Sie wächst stängellos mit einer Rosette aus charakteristisch leierförmig gefiederten Blättern. Die Blüten sind cremeweiß mit sehr schmalen, langen Kronzipfeln und langen, lila Staubblattröhren; bei den äußersten Blüten sieht man auch die aus den Staubblattröhren herausragenden Narben. Auffällig sind die rundlichen Knospen mit den lang dornigen Hüllblättern. Der Pappus...

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28. September

28. September Die Blaupfeil-Arten gehören zu den Segellibellen. Die Männchen sind an ihrer “mehligen” hellblauen Färbung zu erkennen; die Weibchen sind gelbbraun gefärbt. Sie setzen sich gern hin und halten die Flügel dabei schräg nach vorn. Die meisten Blaupfeil-Arten leben an Fließgewässern. Der Kleine Blaupfeil kommt in fast ganz Europa und im westlichen Asien bis Indien vor, ist aber recht anspruchsvoll was den Standort angeht und darum meist eher...

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27. September

27. September Die beeindruckende Baum-Euphorbie kommt in der Gegend von Apóllonas und Liónas auf trockenen Marmor-Hängen vor; auch bei Moutsoúna und Azalás sind einige Exemplare zu finden. Die Baum-Euphorbie treibt im Winter aus. Die bis zu 2 Meter hohen, oft weit ausgebreiteten Bäumchen besitzen wirtelig stehende, lanzettliche Blätter. Im Frühjahr blüht die Baum-Euphorbie; die Pflanzen nehmen dann ein leuchtendes Gelbgrün an. Die in zusammengesetzten Scheinblütenständen...

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26. September

26. September Die Angehörigen der Gattung Heide (Erica) besitzen ihren Verbreitungsschwerpunkt im südlichen Afrika; einige Arten dringen bis nach Nordeuropa vor. Es handelt sich um Zwergsträucher oder Sträucher mit quirligen, nadeligen Blättern und zahlreichen, kleinen, glockigen Blüten. Auf Naxos kommen zwei Arten vor, wobei die wesentlich häufigere E. manipuliflora sehr weit verbreitet ist. Sie kommt auf Naxos vor allem auf sauren Standorten (über Granit und Schiefer)...

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25. September

25. September Der Pannonische Milchstern kommt verstreut im Zentrum der Insel und in der Bergregion vor. Jede der sieben Milchstern-Arten, die auf Naxos vorkommen, weist etwas andere Merkmale auf. Der Pannonische Milchstern ist daran zu erkennen, dass die etwa 3 mm breiten Blätter am Rand kurze, dicht stehende Borsten tragen. Zur Blütezeit sind die Blätter meist schon verwelkt. Die Narbe der Blüten ist etwa ebenso lang wie der Fruchtknoten. Nach dem Verblühen klappen die...

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