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Insekten Einführung

Die Insekten stellen ohne Zweifel die erfolgreichste Tierklasse dar – trotzdem werden sie vergleichsweise wenig beachtet bzw meist nur als lästig empfunden. Gerade in Anbetracht der erschreckenden Abnahme der Insekten in Europa ist es Zeit, dass wir diesen kleinen Nachbarn mehr Aufmerksamkeit zuwenden. Dieser Beitrag umfasst eine allgemeine Einführung zu den Insekten sowie eine Übersicht über alle Beiträge über Insekten. Hier kann man die Einleitung überspringen und direkt...

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Mitati - die alten einfachen Steinhäuser

Überall über die Insel verstreut, in den bewirtschafteten Regionen sowie in den Gebieten, die als Schaf- oder Ziegenweide benutzt wurden, trifft der Wanderer auf kleine, alte Steinhäuser, die mitáti (Einzahl mitátos). In den mitati wohnten die Bauern, wenn sie landwirtschaftliche Tätigkeiten fern vom Dorf zu verrichten hatten, wie die Weinlese oder die Getreideernte, wobei sich die Familie dort manchmal auch den größeren Teil des Jahres oder sogar dauerhaft aufhielt. Außerdem...

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Zistrosen auf dem Kap

Der nach Süden geneigte Hang des Kap Stavros bei Moutsouna ist überwiegend trocken, steinig und wenig bewachsen. Der Nordhang dagegen ist, obwohl so windexponiert, von Sträuchern bewachsen, vor allem von dicht an den Boden gedrückten Phönizischen Wacholdern. Die Sträucher bilden oft bizarr geformte Stämmchen und Wurzeln aus. Ein Zwergstrauch, der auf Naxos eher selten vorkommt, aber auf dem Kap sehr häufig ist, blüht gerade: der zu den Lippenblütlern gehörende Kurzblättrige...

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Um den Fanari

Eine der schönsten Wanderungen, die man auf Naxos machen kann, führt einmal um den Fanári herum. Von Apíranthos aus geht es zunächst nach Westen über den Pass südlich des Fanári und hinab in das Tal der Tragaía, dann deren Ostrand entlang nach Norden, an Moní vorbei in das Tal von Sífones und schließlich über den nördlichen Fanári wieder zurück nach Apíranthos. Es handelt sich um eine recht lange Wanderung: Wir haben 6 Stunden benötigt – wesentlich mehr als auf den Wegweisern...

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The Venetian towers

Among the many remarkable sights on the island of Naxos are the Venetian fortified towers – evidence of a turbulent time. No other island in the Aegean has as many Venetian towers as Naxos. After the Venetian crusader Marco Sanudo had conquered the island of Naxos in 1207, he divided it up among his 50 or so companions and appointed them feudal lords (he left the wealthier Greek landowners in their possession, and also put into use some areas that were not cultivated...

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The Byzantine murals in the churches of Naxos

In the Byzantine churches of Naxos quite often some medieval wall paintings (murals) have been preserved. Important remains of murals can be found not only in some churches in the central, more populated region and in the large villages, but also in many small “rural” churches located in the countryside far away from any village. Originally, all churches were decorated with murals. Often the first paintings have been covered with new murals over the course of the...

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Verwitterung und Wasserhaushalt

Die drei wesentlichen Gesteinssorten, die auf Naxos vorkommen, d.h. Schiefer, Marmor (einschließlich Dolomit) und Granit (als Granodiorit, Migmatit und Gneis) verwittern auf sehr unterschiedliche Weise, was zur Ausbildung deutlich verschiedener Landschaften führt. Diese drei Haupt-Landschaftstypen der Insel bieten der Vegetation recht unterschiedliche Bedingungen, so dass sie sich oft auch im Bewuchs unterscheiden. 1. Marmorlandschaften Marmor verwittert vor allem chemisch:...

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The Monastery of Fotodotis

Near Danakós, not far from the pass to Apíranthos, lies a Byzantine fortified monastery dedicated to the Transfiguration of Christ (“Metamorphosis tou Sotiros Christou”) and called Fotodótis (“Giver of Light”). Local tradition explains the name “Fotodótis” as follows: A Byzantine queen (perhaps Irini Komninou) was caught in a storm with her ship east of Naxos. In her distress, she called on Christ for help and vowed that if she was saved,...

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Eine Mörtelgrabwespe

Zahlreiche Wespenarten sorgen umständlich für ihre Nachkommenschaft, indem sie sorgfältig errichtete Nester bauen, in die sie Nahrung für die Larven einbringen; im Fall der Wespenarten handelt es sich dabei meist um lebende, aber betäubte Beute, vor allem andere Insekten oder Spinnen. Die Nester werden von einer ganzen Anzahl an Wespenarten aus Lehm errichtet. Die Grabwespen-Arten der Gattung Sceliphron (Mörtelgrabwespen) legen getöpferte Lehmnester an, die sie an regengeschützen...

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Spinnen

Spinnen sind ein heikles Thema für viele Menschen. Allerdings sind fast alle Spinnen, die bei uns vorkommen, völlig harmlos, und auch die, die Menschen beißen können, sind meist wesentlich ungefährlicher als die Angst sie macht (wie bei anderen tierischen Giften kann es allerdings auch bei Spinnenbissen zu gefährlichen allergischen Reaktionen kommen). Wer sich die Zeit nimmt, Spinnen ein bisschen genauer zu betrachten, wird feststellen, das sie nicht nur äußerst interessante,...

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Bei den Fledermäusen in der Zeus-Höhle

Fledermäuse gehören zu den Tieren, die nicht so ganz einfach zu erforschen sind: Sie sind nur nachts aktiv und sitzen tags meist in schwer erreichbaren Höhlen, in Felsspalten, verfallenen Häusern oder versteckt in Baumhöhlen. Nachdem wir in den Schmirgelminen zumindest zu dieser Jahreszeit keine Fledermäuse angetroffen haben (soweit wir in sie vordringen konnten), wollen wir unser Glück nun in der Zeus-Höhle versuchen, in der es viele Fledermäuse geben soll. Uns begleitet Michalis...

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Bootsfahrt nach Apollonas

Im Sommer ist es selten windstill, aber dieses Jahr beschert uns der Juli eine ganze Reihe wunderschöner Tage, die auch für eine Bootsfahrt bestens geeignet sind. Hier ein paar Fotos von einer Tour, die uns erst nach Moutsoúna und dann nach Apóllonas führte. Der Blick auf die kleine Siedlung Ágios Dimítris; die rechtesten Häuser etwa in der Bildmitte sind unsere Ferienhäuser. Auch die kleine Kapelle des Heiligen Dimitris ist zu erkennen. Wir fahren um das Kap herum nach Moutsoúna....

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