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Autor: astrid

12. September

12. September Hymenonema graecum ist auf Naxos insbesondere in der Phrygana an trockenen und kalkhaltigen Standorten häufig. Die Art ist in der Zentral-Ägäis endemisch (hauptsächlich Kykladen). Sie besitzt charakteristische, mit gerundeten Abschnitten gefiederte Blätter, die alle in einer Grundrosette stehen. Die oft „unordentlich“ aussehenden Blüten sind groß und sattgelb mit vielen schmalen, langen, leicht zusammengerollten Zungenblüten. Die Blütenkörbe sind...

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11. September

11. September Die Nabelkräuter sind benannt nach ihren charakteristischen runden, schildförmigen Blättern mit einer Vertiefung über dem oft in der Mitte des Blattes gelegenen Stielansatz. Es gibt gut zehn Nabelkraut-Arten, die in Europa, Arabien und dem nördlichen Afrika vorkommen. Sie gehören zu den Dickblattgewächsen; ihre Blätter sind fleischig. Auf Naxos kommen drei Arten vor. Umbilicus parviflorus ist daran zu erkennen, dass der Blütenstand verzweigt ist. Die...

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10. September

10. September Bei uns im Garten ist der Kleine Wollschweber im Frühling und Frühsommer ein sehr häufiger Blütenbesucher, insbesondere an der Kamille. Mit ihrem langen, auch im Fliegen vorgestreckt gehaltenen Rüssel saugen die Wollschweber im Flug oder sitzend an Blüten. Im Fliegen werden die Hinterbeine auf charakteristische Weise nach oben hinten abgespreizt. Die Wollschweber fliegen langsam und mit gleichbleibender Geschwindigkeit von einer Blüte oder Pflanze zur...

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9. September

9. September Alle Arten der zu den Windengewächsen gehörenden Seiden (Cuscuta) leben als Vollschmarotzer, d.h. sie betreiben keine Photosynthese, sondern leben auf anderen Pflanzen, denen sie die Nährstoffe entziehen. Die Seiden besitzen weder Blätter noch Wurzeln: Die Blätter fehlen völlig oder sind zu winzigen Schuppen reduziert, und nur der Keimling bildet eine kleine, kurzlebige Wurzel aus, um sich mit ihr auf einer Wirtspflanze zu verankern. Die Seiden zapfen die...

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8. September

8. September Auf Naxos kommen drei Herbstzeitlosen vor. Viele Zeitlosen-Arten sind hochgiftig aufgrund eines hohen Alkaloidgehaltes. Der größte Alkaloid-Gehalt findet sich in der Blüte, aber auch die Blätter sind giftig: schon etwa 60 Gramm frische Blätter wirken tödlich. Auch im Altertum war die große Giftigkeit der Pflanze bekannt. Die Zauberin und Giftmischerin Medea, die Iason auf seiner Fahrt mit der Argo in das Schwarze Meer half, das Goldene Flies zu ergattern,...

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7. September

7. September Ach ja, die DYC (botanologische Abkürzung für „damned yellow composites“), die können einen in die Verzweiflung treiben. Hier handelt es sich um den Stinkenden Pippau, bei uns die häufigste Art der kleinen gelben Korbblütler nur mit Zungenblüten. Er bildet oft große Pflanzen mit dichtstehenden grundständigen Blättern und locker verzweigten, verstreut beblätterten Stängeln. Die Grundblätter sind fiederspaltig bis schrotsägeförmig; die...

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6. September

6. September Das Taubenschwänzchen kommt bei uns insbesondere im Spätsommer und Herbst sehr häufig vor. Es ist im Gegensatz zu fast allen anderen „Nachtfaltern“ tagaktiv und darum leicht zu beobachten. Taubenschwänzchen sind oft an Blüten zu beobachten, aus denen sie mit ihrem langen Rüssel Nektar saugen, während sie davor schwirrend „in der Luft stehen“. Ihr Flug und Verhalten erinnern stark an einen Kolibri. Taubenschwänzchen sind eher dunkel...

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5. September

5. September Am Argokíli in der Nähe des Gebirgsdorfes Kóronos steht eine Wallfahrtskirche, die für das Dorf von herausragender Bedeutung ist: Hier wurden im Jahr 1836 aufgrund von Prophezeiungen wundertätige Ikonen gefunden. Von diesen ist nur noch eine erhalten, eine winzige Ikone, die aus einem besonderen Wachs geschnitzt ist, dessen Zusammensetzung man heute nicht mehr kennt. Auch diese Ikone war nach der Auffindung von den Kirchenobrigen mitgenommen worden; sie wurde...

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3. September

3. September Es gibt weltweit etwa 550 bis 700 Lauch-Arten mit einem Schwerpunkt im Mittelmeerraum und in Südwest- und Zentral-Asien. Alle Arten sind krautig mit einfachen, parallelnervigen Blättern, unverzweigtem Stängel und einem doldigen, oft kugeligen Blütenstand. Unterm Blütenstand sitzen ein oder mehrere Hochblätter, die diesen anfangs einhüllen („Hüllblätter“). Die Blüten sind dreizählig mit gleichgestalteten Kelch- und Kronblättern und sechs oft...

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2. September

2. September Auf Naxos kommt (außer den Meeresschildkröten) nur eine Schildkrötenart vor: die Balkan-Bachschildkröte (auch Ostmediterrane oder Westkaspische Bachschildkröte genannt). Diese hat eine dunkel- oder grünlichbraune Färbung und wird bis über 20 cm lang. Sie ist am besten an den Längsstreifen an ihrem Hals zu erkennen; Jungtiere sind lebhafter gefärbt. Sie lebt in Flüssen, Sümpfen und Seen und kann, eingegraben im Gewässergrund, auch periodisches Austrocknen...

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1. September

1. September In Küstennähe kann man bei uns mehrere Seeanemonen-Arten antreffen. Besonders häufig und auffällig ist die tiefrot gefärbte Pferdeaktinie oder Purpurrose, die bis zur Wasserlinie vorkommt und auch Trockenfallen vertragen kann. Sie kann ihre ziemlich kurzen Tentakel völlig einziehen und ihren Körper einstülpen, so dass sie fast wie eine Tomate aussieht. Über die Zeit hinweg kann man beobachten, dass die Pferdeaktinien nicht immer an derselben Stelle sitzen:...

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31. August

31. August Mit über 110 Arten gehört die weltweit verbreitete Gattung Paronychia zu den größeren Gattungen innerhalb der Nelkengewächse. Auf Naxos kommen drei Arten vor, von denen die Silber-Mauermiere die häufigste ist. Sie wächst vor allem an trockenen Standorten. Die Silber-Mauermiere bildet ein recht ausgebreitetes und auffälliges, direkt dem Boden anliegendes Polster. Die leicht fleischigen, fein bespitzten Blätter stehen meist deutlich voneinander entfernt, je mit...

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30. August

30. August Die Nelken sind eine große Pflanzengattung mit je nach Auffassung bis zu 600 Arten. Auf Naxos kommen fünf Arten vor. Die „Zimtnelke“ (Dianthus cinnamomeus) kommt bei uns in der Macchie vor; sie ist auf mehreren Ägäisinseln, auf Kreta und in der Türkei heimisch. Sie bildet einen kleinen Halbstrauch aus dünnen, wenig verzweigten und spärlich bebätterten Stielen, der im Juni zahlreiche Blüten treibt. Die Blüten besitzen einen langen, zylindrischen...

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29. August

29. August Der Europäische Halbfinger ist eine von zwei Gecko-Arten, die auf Naxos vorkommen. Er wird bis zu 10 cm lang und hat eine hellbräunliche, ein wenig durchsichtig wirkende Färbung. Auf dem ganzen Körper sitzen kleine Warzen und Höcker. Charakteristisch sind die Haftscheiben an den Füßen, die die vorderen Zehen freilassen („Halbfinger“, im Gegensatz zum Mauergecko, wo sie sich über den ganzen Zeh erstrecken). Sie ermöglichen dem Halbfinger das Klettern...

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28. August

28. August Das Etrurische Geißblatt gedeiht vor allem in der lichten Macchie, wo es als Liane oder auch als kleiner freistehender Strauch wächst. Auf Naxos kommt in der Gegend der Tragaía vor, ist aber nicht besonders häufig. Das Etrurische Geißblatt besitzt sommergrüne, elliptische Blätter und rundliche Blütenstände mit cremefarbenen Blüten mit einer sehr langen und schmalen Kronröhre, die in zwei Lippen ausläuft: die untere ist schmal und einfach; die obere drei- bis...

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27. August

27. August Die Gelbstirnige Dolchwespe ist mit bis zu vier cm Körperlänge der größte Hautflügler Europas. Sie ist schwärzlich gefärbt mit behaartem Thorax und langgestrecktem Hinterleib mit zwei auffälligen gelben Querstreifen in der Mitte, während das Ende rötlich behaart ist. Die Flügel sind bräunlich getönt. Der Kopf trägt lange, kräftige Fühler. Die Männchen sind auf dem Thorax hellbraun behaart und besitzen einen eher kleinen und unauffällig schwarzen Kopf, während...

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26. August

26. August Der Möhrenartige Breitsame ist (anders als sein prosaischer Name vermuten lässt) einer der schönsten Doldenblütler bei uns. Er wächst an trockenen, felsigen Berghängen, seltener auch im Kulturland und ist auf Naxos mäßig häufig. Er besitzt dreifach gefiederte, lang behaarte Blätter und strahlende Blüten, das heißt die äußeren Kronblätter der Randblüten an den Dolden sind stark vergrößert; sie bilden einen hübschen Kranz um die Dolde. Die Früchte des...

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25. August

25. August Die Spinnen sind vor allem für ihre Fähigkeit Fäden und Netze zu spinnen bekannt; tatsächlich leitet sich ja auch ihr Name davon ab. Sie teilen diese Fähigkeit mit vielen Insekten (deren Larven Kokons spinnen), aber z.B. auch mit manchen Tausendfüßlern und Muscheln. Die Spinnseide wird bei den Spinnen von meist sechs Spinndrüsen abgesondert, die in deutlich sichtbaren Spinnwarzen an der Unterseite des Hinterleibs liegen. In den Spinndrüsen liegt die Seide noch...

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24. August

24. August Auf Naxos kommt der Gemeine Efeu vor, eine von zehn Efeu-Arten. Er wächst vor allem an feuchten Standorten wie in Wäldern und Auwäldern. Er klettert meist auf Bäumen, aber auch auf Felsen und Mauern sowie an Gebäuden und Ruinen. Im Altertum war der Efeu dem Gott Dionysos geweiht, wurde aber auch mit dem Apollon verbunden. Stark mit Efeu bewachsene Stellen wurden als Wohnstätten des Dionysos angesehen. Die Anhänger seines Kultes bekränzten sich mit Efeu, der...

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23. August

23. August Die Glockenblumen sind eine sehr große, vielgestaltige Gattung, die je nach Auffassung 300 bis 500 Arten umfasst. Sie zeichnen sich durch ihre meist blauen, glockenförmigen Blüten aus. Auf Naxos kommen zwei Arten vor, die im Aussehen und Vorkommen denkbar verschieden sind. Campanula calaminthifolia wächst nur in den Bergen, wo sie hier und da in Ritzen im Kalkgestein und Marmor gedeiht. Die Art blüht erst im Sommer. Sie kommt außer auf Naxos nur auf einigen...

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