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Autor: astrid

3. Oktober

3. Oktober Die Langhornbienen bilden eine vielfältige Gattung der Echten Bienen, die durch die langen Fühler der Männchen gekennzeichnet ist. Sie leben solitär, nisten aber manchmal in großen Aggregaten beisammen. Für die Eiablage bauen die Bienen Nester mit mehreren Zellen im Boden, die mit Wachs ausgekleidet werden und mit einer Paste aus Pollen und Honig als Nahrung für die Larven ausgestattet werden. Langhornbienen besuchen vor allem die Blüten von...

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2. Oktober

2. Oktober Die Griechische Weißmiere ist im östlichen Mittelmeergebiet heimisch. Die Gattung umfasst nur zwei weitere Arten. Es handelt sich um Pflanzen trockener, lichtreicher, leicht saurer Standorte. Auf Naxos ist die Weißmiere selten; häufiger tritt sie vor allem im Hochtal südlich von Apiranthos auf. Die Griechische Weißmiere ist eine zarte, langstielige Pflanze. Sie trägt wenige lanzettliche, gegenständige Blätter. Die auffälligen Kelchblätter und die Tragblätter...

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1. Oktober

1. Oktober Der Amphibische Schleimfisch kommt besonders gern aus dem Wasser heraus und sitzt an kurzfristig trockenfallenden Stellen. Diese Art hat eine recht gedrungene Gestalt. Auf dem Kopf sitzen sehr kleine, büschelige rosa Tentakel (schwer zu sehen!), noch winziger sind die Tentakel auf der Nase. Der Körper ist dunker und heller braun gestreift mit regelmäßig angeordneten, kleinen weißen Flecken am Rücken. Die Flossen sind zwischen den Strahlen fast durchsichtig. Im...

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30. September

30. September Der Purpurseestern ist leicht erkennbar an seiner orangeroten Farbe und den fast runden Armen. Er kann manchmal auch mehr als 5 Arme besitzen; die Zentralscheibe ist sehr klein. Er trägt auf der sich rau anfühlenden Oberfläche zahlreiche kleine, nicht regelmäßig angeordnete, ausstülpbare Kiemenbläschen, aber keine sichtbaren Stacheln. Die Ambulacralrinne auf der Unterseite kann völlig verschlossen werden. Der Purpurseestern ist bei uns eher selten und kommt...

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29. September

29. September Die Rettichartige Flockenblume kommt überall auf Naxos an eher trockenen Standorten vor. Sie wächst stängellos mit einer Rosette aus charakteristisch leierförmig gefiederten Blättern. Die Blüten sind cremeweiß mit sehr schmalen, langen Kronzipfeln und langen, lila Staubblattröhren; bei den äußersten Blüten sieht man auch die aus den Staubblattröhren herausragenden Narben. Auffällig sind die rundlichen Knospen mit den lang dornigen Hüllblättern. Der Pappus...

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28. September

28. September Die Blaupfeil-Arten gehören zu den Segellibellen. Die Männchen sind an ihrer „mehligen“ hellblauen Färbung zu erkennen; die Weibchen sind gelbbraun gefärbt. Sie setzen sich gern hin und halten die Flügel dabei schräg nach vorn. Die meisten Blaupfeil-Arten leben an Fließgewässern. Der Kleine Blaupfeil kommt in fast ganz Europa und im westlichen Asien bis Indien vor, ist aber recht anspruchsvoll was den Standort angeht und darum meist eher...

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27. September

27. September Die beeindruckende Baum-Euphorbie kommt in der Gegend von Apóllonas und Liónas auf trockenen Marmor-Hängen vor; auch bei Moutsoúna und Azalás sind einige Exemplare zu finden. Die Baum-Euphorbie treibt im Winter aus. Die bis zu 2 Meter hohen, oft weit ausgebreiteten Bäumchen besitzen wirtelig stehende, lanzettliche Blätter. Im Frühjahr blüht die Baum-Euphorbie; die Pflanzen nehmen dann ein leuchtendes Gelbgrün an. Die in zusammengesetzten Scheinblütenständen...

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26. September

26. September Die Angehörigen der Gattung Heide (Erica) besitzen ihren Verbreitungsschwerpunkt im südlichen Afrika; einige Arten dringen bis nach Nordeuropa vor. Es handelt sich um Zwergsträucher oder Sträucher mit quirligen, nadeligen Blättern und zahlreichen, kleinen, glockigen Blüten. Auf Naxos kommen zwei Arten vor, wobei die wesentlich häufigere E. manipuliflora sehr weit verbreitet ist. Sie kommt auf Naxos vor allem auf sauren Standorten (über Granit und Schiefer)...

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25. September

25. September Der Pannonische Milchstern kommt verstreut im Zentrum der Insel und in der Bergregion vor. Jede der sieben Milchstern-Arten, die auf Naxos vorkommen, weist etwas andere Merkmale auf. Der Pannonische Milchstern ist daran zu erkennen, dass die etwa 3 mm breiten Blätter am Rand kurze, dicht stehende Borsten tragen. Zur Blütezeit sind die Blätter meist schon verwelkt. Die Narbe der Blüten ist etwa ebenso lang wie der Fruchtknoten. Nach dem Verblühen klappen die...

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24. September

24. September Schwämme sind höchst ungewöhnliche Organismen. Sie gehören zu den Tieren, obwohl sie in mancher Beziehung eher einem pflanzlichen Organismus ähneln, z.B. darin, dass sie sessil leben (am Untergrund festsitzend) und dass ihre Form nicht symmetrisch ist und sie unregelmäßig wachsen wie eine Pflanze. Außerdem reagieren sie nicht (oder kaum) auf äußere Reize und bewegen sich nicht (oder kaum). Schwämme gehören zu den Vielzellern. Wie alle echten Vielzeller...

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23. September

23. September Die Hornklee-Arten besitzen meist gelbe Blüten, die oft zu mehreren zusammen in gestielten Blütenständen stehen. Die Blätter sind recht klein und 5-teilig gefiedert. Die runden Samen liegen in langen, dünnen Hülsen, die bei Trockenheit aufspringen, so dass die Samen weit fortgeschleudert werden. Es gibt etwa 130 Hornklee-Arten, die in der Alten Welt einschließlich Australien und Ozeanien verbreitet sind. Auf Naxos kommen neun Arten vor, von denen manche nur...

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22. September

22. September Die kleinsten Gottesanbeterinnen auf Naxos gehören der Gattung Ameles an, die in Griechenland mit den Arten A. decolor und A. heldreichi vertreten ist. Die Weibchen besitzen keine Flügel und einen dicken, nach oben gebogenen Hinterleib. Die Männchen haben dagegen einen schlanken, geraden Hinterleib und lange Flügel; sie können entweder grün oder grau gefärbt sein. Das Halsschild der Ameles-Arten ist in der Mitte am breitesten; das oberste Fußglied ist...

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20. September

20. September Die Blüten der Doldenblütler stehen, wie der Name sagt, fast immer in Dolden und zwar meist in zusammengesetzten, das heißt der Blütenstand stellt eine Dolde aus kleinen Döldchen dar, die insgesamt eine scheibenförmige oder hochgewölbte Fläche bilden. An den Dolden und Döldchen sitzen oft Tragblätter (Hüllblätter bzw. Hüllchenblätter); sie können jedoch auch fehlen. Die Blüten haben fünf meist ziemlich kleine Kronblätter und fünf Kelchblätter; letztere sind...

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19. September

19. September Der Wandergelbling oder Postillon gehört zu den Weißlingen. Er ist auf Naxos regelmäßig zu sehen, aber nicht häufig. Wie sein Name sagt, wandert die Art zwischen dem Mittelmeergebiet und Mitteleuropa hin und her. Er ist ziemlich scheu und deswegen nicht leicht zu fotografieren. Bei uns setzt sich die Art besonders gern auf die Blüten der Olivenblättrigen Winde. Der Wandergelbling ist ein recht großer Schmetterling mit sattgelber Farbe. Die Art ist an den...

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18. September

18. September Die Gewöhnliche Schmerwurz (Dioscorea communis = Tamus c.) gehört zur ursprünglichen Familie der Yamswurzelgewächse (Dioscoraceae), deren einzige Art bei uns vorkommende Art sie ist. Die Yamswurzelgewächse sind mit je nach Ansicht bis zu 800 Arten vor allem in den Tropen verbreitet. Es handelt sich um windende oder kletternde ausdauernde Pflanzen mit dreizähligen Blüten mit gleichgestalteten Kelch- und Kronblättern. Sie bilden Rhizome oder Knollen als...

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17. September

17. September Auf Naxos kommen drei Sonnenröschen-Arten vor; alle sind jedoch nur selten anzutreffen. Mit insgesamt etwa 175 Arten besitzen die Sonnenröschen ihren Verbreitungsschwerpunkt im Mittelmeergebiet. Es handelt sich um kleine Halbsträucher oder Kräuter. Das sehr schöne Apenninen-Sonnenröschen mit seinen großen weißen Blüten kenne ich nur von Kap Stavrós. Es ist leicht an den weißen Blüten und den durch eine filzige Behaarung grau erscheinenden, regelmäßig...

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16. September

16. September Die Springspinnen ernähren sich von Insekten und anderen kleinen Tieren, die sie durch Anspringen erbeuten. Die blitzschnellen und erstaunlich weiten Sprünge werden durch hydraulisches Strecken der Beine über den Hämolymphdruck ermöglicht. Entsprechend ihrer Lebensweise besitzen die Springspinnen im Gegensatz zu den meisten anderen Spinnen hoch entwickelte Augen, mit denen sie nicht nur ein weites Farbenspektrum (auch im ultravioletten Bereich) wahrnehmen...

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15. September

15. September Die Narzissen sind bekannte und beliebte Gartenpflanzen, die schon in der Antike für ihre Schönheit und ihren Duft gerühmt wurden. Von einer Narzisse wurde Persephone betört und zu dem Ort gelockt, an dem Hades sie sah und entführte, und der schöne Jüngling Narkissos wurde in eine Narzisse verwandelt, nachdem er sich, in ein Gewässer schauend, in sein eigenes Spiegelbild verliebt hatte, das schließlich durch ein hineinfallendes Blatt zerstört wurde, so dass...

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14. September

14. September Die im östlichen Mittelmeergebiet verbreitete Spritzgurke ist die einzige Art ihrer Gattung. Sie wird manchmal als Zierpflanze angebaut, ist jedoch sehr giftig (es wird von Todesfällen berichtet). Sie wurde seit dem Altertum vielfältig in der Medizin eingesetzt, vor allem als starkes Abführmittel. Die Spritzgurke bildet eine kräftige, rauhaarige, mehr oder weniger dem Boden anliegende Pflanze ohne Ranken. Die Blätter sind herzförmig mit gewelltem Rand. Die...

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13. September

13. September Die Seeigel stehen trotz ihres einfachen Körperbaus recht hoch im Tierstammbaum in der Nähe der Wirbeltiere. Sie stellen mit knapp 1000 Arten eine eigene Klasse (Echinoidea) und gehören gemeinsam mit den Seegurken und den Seesternen zum Stamm der Stachelhäuter. Wie die meisten Angehörigen der Stachelhäuter sind sie fünfstrahlig radiär-symmetrisch. Sie besitzen ein Außenskelett aus Kalk. Diese Kalkschale ist besetzt mit kleinen Höckern, auf denen die Stacheln...

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