Zum Hauptinhalt springen

Autor: astrid

20. November

20. November Die Täubchenschnecke ist eine der häufigsten Schnecken an den Felsküsten, wenn man sie auch nur selten lebendig findet. Ihre Gehäuse sind sehr beliebt bei den Einsiedlerkrebsen, deren Versammlungen man bei ruhigem Wasser überall kurz über der Wasserlinie entdecken kann. Die Täubchenschnecke lebt räuberisch und ernährt sich von kleinen Krebsen, Muscheln und anderen Schnecken. Das bis 1,5 cm hohe Gehäuse der Täubchenschnecke ist spindelförmig mit großem letztem...

Weiterlesen

18. November

18. November Wie der Name sagt, zeichnen sich die Dickkopffliegen oder Blasenkopffliegen durch ihren dicken, rundlichen Kopf aus. Ansonsten ist der Körperbau recht verschiedenartig. Manche der etwa 800 Arten sehen wespenähnlich aus mit einem schmalen „Hinterleibsstiel“ (Petiolus, zu einem schmalen Stiel umgeformtes zweites Hinterleibssegment). Manche Dickkopffliegen legen ihre Eier im Flug an andere Insekten, vor allem an Hautflügler (Hummeln und Wespen) und...

Weiterlesen

17. November

17. November Die Gattung Weißdorn ist in zahlreichen Arten in der gemäßigten Zone der Nordhalbkugel verbreitet. Die exakte Artbestimmung ist schwierig, unter anderem deswegen, weil die Arten sehr stark untereinander bastardieren. Der Weißdorn ist ein großer Strauch mit kleinen, tief gebuchteten Blättern und weißen Blüten. Die Früchte sind kleine, rote Apfelfrüchte. Der Eingriffelige Weißdorn gehört zu den für die gemäßigte Zone typischen Arten, deren Vorkommen auf Naxos...

Weiterlesen

16. November

16. November Die Felsengarnelen kommen an der Küste vor. Sie sind gar nicht so selten, verstecken sich aber unter Felsen und in den Algen und sind außerdem schwer zu entdecken, da sie fast durchsichtig sind. Die hübsche Felsengarnele mit bläulichen Scherenbeinen wird bis zu sechs Zentimeter lang. Es gibt mehrere Arten, die sehr schwer zu bestimmen sind; man muss beispielsweise die Größenverhältnisse der Scheren messen, was praktisch nur am toten Tier geht. Bei den...

Weiterlesen

15. November

15. November Die Bärenspinner kommen mit insgesamt etwa 11.000 Arten vor allem in der Neotropis vor; in Europa treten gut 100 Arten auf. Die bei uns vorkommenden auffälligeren Arten (Gattungen Arctia und Euplagia) besitzen leuchtend rot oder orange gefärbte Hinterflügel, die im Sitzen unter den schwarzweiß gemusterten Vorderflügeln verborgen sind. Viele Arten besitzen Tympanalorgane am hinteren Brustsegment, mit denen sie Ultraschalllaute produzieren können. Die Laute...

Weiterlesen

14. November

14. November Der kleine Wimpern-Schuppenfarn ist einer der trockenheitsresistentesten Farne auf Naxos; er kommt in Felsspalten und zwischen Steinen auch in den niedrigeren Lagen der Insel vor. Seine Wedel besitzen sehr kleine Fiederchen und braune, behaarte Stängel. Die Ränder der Fiederchen sind nach unten umgeschlagen. Die Sporangien sind mehr oder weniger bedeckt von kleinen Schuppen, die bei dieser Art am Rand Wimpern tragen. Im Sommer legt die Art eine Trockenpause...

Weiterlesen

13. November

13. November Es fällt schwer, eine einzelne Art aus der unendlichen Vielfalt der Schmetterlingsblütler herauszusuchen! Nehmen wir eine ganz häufige und weit verbreitete Pflanze, die Zottige Wicke, die in ihrer Unterart Vicia villosa ssp. eriocarpa in Feldern und an Wegrändern sehr häufig ist (untere Bilder), während die Unterart ssp. microphylla vor allem in der Phrygana vorkommt. Die Blüten sind schön lila gefärbt mit helleren Flügeln. Sie besitzen eine sehr lange Röhre...

Weiterlesen

12. November

12. November Die Große Wurmschnecke ist die größte bei uns vorkommende Wurmschnecken-Art. Man trifft sie im flachen Wasser an, vor allem an wellengeschützten Stellen. Ihr Gehäuse wächst nur anfangs andeutungsweise spiralig, danach bildet die Schnecke ihre Schale als am Substrat anliegende, unregelmäßig gewundene, bis gut einen Zenitmeter dicke Röhre, die der Schale eines Röhrenwurmes ähnelt. Von innen hat sie allerdings die für Schalentiere typische Perlmutterfarbe. Die...

Weiterlesen

10. November

10. November Die Fliegen oder Zweiflügler sind eine der größten Insektenordnungen. Wie der Name sagt, besitzen sie im Gegensatz zu als fast allen anderen Insekten nur ein Flügelpaar; das hintere Flügelpaar ist zu sogenannten Halteren zurückgebildet, kleinen, keulenförmigen Schwingkölbchen, die mit vielen Sinnesorganen ausgestattet sind und der Fliege Informationen über ihre Flugbewegungen liefern und dadurch der Stabilisierung des Fluges dienen. Bei manchen Fliegen wie...

Weiterlesen

9. November

9. November Auf Naxos kommen neun Hornklee-Arten vor. Die kleinste davon ist der Kleinblütige Hornklee, der an im Winter feuchten, im Sommer sehr trockenen Stellen vor allem in der Migmatit-Region um Kinídaros und Potamiá vorkommt. Es handelt sich um eine sehr kleine, leicht zu übersehende Art mit sattgelben Blüten, die je zu viert bis sechst stehen. Die Kelchzähne sind sehr schmal und lang behaart; sie sind doppelt so lang wie die Kelchröhre. Die sehr kurzen Hülsen ragen...

Weiterlesen

8. November

8. November Was mag es mit diesem Bild auf sich haben? Wer hat wohl diese merkwürdigen Spuren hinterlassen? Man findet sie manchmal in den dünnen Algen-Belägen in der Spritzwasserzone. Es handelt sich um die Frassspuren von Napfschnecken. Die Napfschnecken gehören zu den wenigen Lebewesen, die in der Spritzwasserzone mit ihren extremen, ständig abwechselnden Umweltbedingungen existieren können. Napfschnecken saugen sich so stark am Gestein fest, dass sie kaum abzulösen...

Weiterlesen

7. November

7. November Die Zistrosen zeigen eine besonders effektive Anpassung an Trockenheit: Die dicht behaarten Blätter werden im Sommer zunehmend eingerollt und teilweise abgeworfen. Die Pflanze legt während der langen Sommertrockenheit eine Pause ein, in der die Lebensprozesse und damit auch die Verdunstung extrem reduziert werden. Auch an Beweidung sind die Zistrosen gut angepasst: Die ganze Pflanze sondert ein klebriges Harz ab, das den Schafen und Ziegen nicht schmeckt....

Weiterlesen

5. November

5. November Die Mieren-Art Minuartia attica ist stellenweise in den Bergen von Naxos häufig. Sie gedeiht vor allem auf trockenen Marmor-Hängen. Die sehr hübsche Art bildet oft dichte Polster mit zahlreichen, schönen Blüten. Sie ist mehrjährig und bildet auch nicht-blühende Triebe aus. Die Kelchblätter weisen wie bei vielen Mieren drei Nerven auf, die allerdings außer im durchscheinenden Licht kaum zu erkennen sind. Die Kronblätter sind kaum kürzer als die hautrandigen...

Weiterlesen

4. November

4. November Die Gemeine Goldwespe, eine der häufigsten Goldwespen-Arten Europas, parasitiert in den Nestern verschiedener Mauerbienen und Lehmwespen. Je nachdem wie gut das Nahrungsangebot für die Larve ist, erreicht das erwachsene Tier sehr unterschiedliche Körpergrößen (von 4 bis 13 mm). Möglicherweise handelt es sich in Wirklichkeit um mehrere, fast identisch aussehende Arten – in der Gattung der Goldwespen gibt es generell sehr viele sehr ähnliche Arten, die am...

Weiterlesen

3. November

3. November Die Leuchtqualle gehört zu den Feuerquallen und besitzt auch für Menschen unangenehme, jedoch nicht lebensgefährliche Nesselzellen. Ihren Namen hat sie davon, dass sie nachts ein schwaches Leuchten abgeben kann. Bei uns kommt sie nur sehr selten vor. Die Leuchtqualle schwimmt vor allem knapp über dem Meeresboden und ist recht klein, wodurch man sie leicht übersehen kann. Sie ist schwach rötlich gefärbt und besitzt einen stark gewölbten Schirm von höchstens 10...

Weiterlesen

2. November

2. November Der Hasenkümmel, die einzige Art seiner Gattung, ist ein kleiner Doldenblütler, der bei uns in der Macchie und Phrygana häufig vorkommt. Er besitzt schmale, langgestreckte, einfach gefiederte Blätter. Seine fast köpfchenförmigen, hängenden Blütenstände sind dichtstehende zusammengesetzte Dolden. Die weißlichen Blüten sind so winzig, das man sie kaum ausmachen kann. Sie sind umhüllt von lang fiederspaltigen Kelch-, Hüllchen- und Hüllblättern, wodurch der ganze...

Weiterlesen

1. November

1. November Der hübsche Kleine Feuerfalter gehört zu den Bläulingen. Er zeigt auf seinen Vorderflügeln eine leuchtend orange Färbung mit braunem Flügelrand und dunklen Flecken; die Hinterflügel sind braun mit orangem Hinterrand. Der Hinterflügel ist auf der Unterseite meist recht einheitlich grau gefärbt mit einer geschwungenen zart orangenen Linie nahe am Außenrand; die Färbung ist jedoch recht variabel. In der Sonne leuchtet der Feuerfalter oft richtig – das ist...

Weiterlesen

31. Oktober

31. Oktober Die Kaurischnecken zeichnen sich durch ihr ovales, nicht zugespitztes Gehäuse aus, bei dem die Windungen und auch die schmale Mündung über die ganze Länge des Gehäuses reichen. Kaurischnecken verschiedener Arten hatten in der Vergangenheit vor allem in Asien und Afrika eine außerordentliche Bedeutung, da die Menschen sie als Zahlungsmittel benutzten: Sie wurden zu diesem Zweck in größeren Mengen und weiter über die Welt verbreitet als jedes andere...

Weiterlesen

30. Oktober

30. Oktober Der aromatische Kopfige Gamander oder Polei-Gamander wächst häufig in Phrygana und Garigue. Dieser kleine, niedrige Halbstrauch ist dicht wollig behaart, wodurch er seine graue Farbe erhält. Die Blüten stehen in kleinen Köpfchen. Sie sind sehr klein und unauffällig; am leichtesten sind noch die roten Staubblätter zu entdecken. Wie bei allen Gamander-Arten ist die Oberlippe sehr klein. Die Unterlippe ist fünflappig. Die kleinen, fleischigen Blätter sind...

Weiterlesen

29. Oktober

29. Oktober Die mit der Wespenspinne verwandte Argiope lobata baut in ihr Netz ebenso wie jene ein Zickzackband ein, das sogenannte Stabiliment, dessen Funktion ungeklärt ist. Das bis zu 2,5 cm große Weibchen unterscheidet sich von der Wespenspinne an den seitlichen Ausbuchtungen des Hinterleibs und der bräunlicheren Farbe. Argiope lobata ist in Süd- und Osteuropa verbreitet. Mit bis zu 2,5 cm gehört sie zu den größeren Spinnenarten bei uns. Auf dem oberen Bild sieht man...

Weiterlesen