Die Sehenswürdigkeiten von Naxos
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Die Insel Naxos hat viele Sehenswürdigkeiten zu bieten. Abgesehen von den natürlichen Schönheiten gibt es viele interessante Denkmäler, Gebäude, Ruinen und Ausgrabungsstätten zu besichtigen.
Entsprechend der langen und bewegten Geschichte sind auf der Insel Überreste aus vielen verschiedenen Epochen zu finden, angefangen von der Stein- und der Bronzezeit...
The Early Bronze age acropolis at Panormos
Near the bay of Pánormos at the southeastern tip of Naxos lies on a low hill called Korfári ton Amygdalión (= hill of the almond trees) a small Bronze age acropolis (= fortress). It consists of about twenty tiny rooms and is surrounded by a wall which is reinforced by small bastions. The walls of the houses and the protective wall are preserved in most places only up to about knee level. The acropolis was excavated in the 1960s by Greek archaeologists under Chr. Doumas....
Makares - uninhabited islands out of paradise
About seven kilometers off the east coast of Naxos, directly opposite Azalás, lies an uninhabited group of islands, the Mákares Islands. We see them every day, but it is something else to take a boat out on a windless day and actually go there: the islands seem to be left over pieces of paradise!
the Mákares Islands; in the background on the left the inhabited island of Donoussa
The Mákares group consists of three islands: the largest, called Ágios Nikólaos, is located in...
Auf dem Fanari 1
– Panorama mit Sonnenuntergang
Den Fanari, den dritthöchsten Gipfel von Naxos, kann man von Apíranthos aus in einer guten halben Stunde (eine Richtung; bei flottem Schritt) ersteigen.
Blick von der Tragaia auf den Fanári
der Gipfel des Fanári mit der kleinen Kirche der Panagía Fanariótissa von Südosten
Um auf den Fanári zu wandern, zweigt man von der Fahrstraße oberhalb des Dorfes am Wasserspeicher (großer Betontank) nach links ab und folgt dann dem alten Pfad, der...
The inscription at the ancient quarry at Apollonas
The village of Apóllonas was named after an antique inscription which lies on a marble cliff on the southern side of the hill with the ancient marble quarry in which the famous Kouros, a gigantic, unfinished marble statue, lies. The inscription reads: “OROS CHORIOU IEROU APOLLONOS” (border of the sacred district of Apollo). The whole hill with its marble quarry was thus dedicated to the god of light and the arts.
View towards Apóllonas; the hill with the...
The ancient quarry at Apollonas
Close to the small village of Apóllonas, at the northern tip of Naxos, lies the island’s main antique marble quarry. It is located on a small hill to the southwest of the village that consists of very good, white, fine-grained marble from which many statues have been made. One of these statues lies unfinished in the quarry, the gigantic Kouros.
view from the quarry towards Apóllonas
On the top of the hill on its southern side lies an ancient inscription: “OROS...
The Kouros of Apollonas
In an ancient quarry near the village Apóllonas in the north of Naxos lies a large, unfinished marble statue, the Kouros. On the whole hill many traces of the marble quarrying are still visible today, and another smaller statue lies inaccessibly in the scrub under the road.
view from the Kouros to the village of Apollonas
The ancient quarry in which the Kouros lies is one of the most important marble quarries of the early Archaic period, not only on Naxos, but also in the...
Auf dem Zeus 2
– Kleinode am Boden
Es ist naheliegend, wenn man auf dem Gipfel des Zeus steht, den Blick in die Ferne schweifen zu lassen und die Aussicht zu genießen. Es lohnt sich aber durchaus auch, einmal zu Boden zu schauen und die kleinen Schönheiten zu entdecken, die sich zwischen den Felsen verstecken.
Zwischen den kahlen Felsen auf dem Gipfel des Zeus verbergen sich viele kleine Kostbarkeiten.
Die an schattigen Plätzen sitzenden Clausilien (vermutlich Albinaria caerulea)...
Auf dem Zeus 1
– Blick in die Ferne
Der Zeus ist mit 1001 Metern der höchste Gipfel nicht nur der Insel Naxos, sondern der gesamten Kykladen. Er besitzt einen eindrucksvollen, unzugänglichen Steilabfall an seiner Westseite, während die Ostseite eher flach ansteigt. Von der kleinen Kapelle Ágia Marína an der Straße nach Danakós kann man in knapp zwei Stunden bequem zum Gipfel laufen.
Der Wanderweg beginnt an der kleinen Kapelle Ágia Marína.
Der Pfad führt zunächst an Terrassen...
Auf den Koronos-Berg
Der Gebirgszug des Kóronos ist mit 999 Meter fast ebenso hoch wie der Zeus, der höchste Berg von Naxos (und den Kykladen). Der östliche, höchste Gipfel heißt Mávro Voúni, der mittlere Gipfel wird Pelekiá genannt, der westliche, die Spitze des eigentlichen Kóronos-Berges heißt Troúlla. Die Troúlla ist mit 989 Metern nur wenig niedriger als die Spitze des Mávro Voúni. Das Kóronos-Gebirge hat aufgrund seines anderen Gesteins einen ganz anderen Charakter als der Zeus-Berg:...
Am Fluss von Kinidaros 1
Nördlich von Kinídaros und südlich des Kóronos-Berges liegt ein tief eingeschnittenes Tal. In diesem Tal fließt der wasserreichste der fünf perennierenden Flüsse von Naxos. Man kann ein ganzes Stück am Fluss entlangwandern und diese so ganz andersartige und für die Kykladen sehr ungewöhnliche Landschaft erkunden. Ein kleiner Pfad führt bis zum Dorf Engares herunter.
Der Wasserreichtum dieser Gegend wird durch das Gestein bedingt: In den wasserundurchlässigen Graniten und...
The bridge near Kinidaros
North of Kinídaros, runs the largest river in Naxos in a deeply incised valley. From Kinídaros, an adventurous, steep road leads down into the valley and to the church of Ágios Artémios, which is located on the other side of the river. The road crosses the river over a picturesque bridge. A beautiful paved footpath leads from Kinídaros to the bridge, which exists now only in parts.
The bridge passes the river in two flat arches.
The bridge has two large arches. The...
Skeponi 2
– ein verwunschener Gebirgsbach und Erdbeerbäume
Skepóni heißt die Gegend oberhalb des großen Stausees nördlich der Chóra, am westlichen Abhang des Kóronos-Berges. Den Spaziergang zur verlassenen Siedlung haben wir schon beschrieben; um dorthin zu gelangen, muss man an der Weggabelung oberhalb des Hirtenhofes nach links abbiegen und den nördlichen Flussarm überqueren. Die rechte Straße führt in steilen Biegungen weiter den Berg hinauf bis zu einem umzäunten, noch...
Skeponi 1
– eine verlassene Siedlung in den Bergen
Etwa 10 Kilometer nördlich von Naxos-Stadt an der Straße nach Apóllonas liegt ein großer neuer Stausee. Er staut das Wasser eines kleinen Flusses, der weiter oben in den Bergen ganzjährig Wasser führt. Hier liegt auf einer kleinen Hügelkuppe eine verlassene, nur aus wenigen Häusern bestehende Siedlung namens Skepóni. Die früher vielbenutzten Pfade nach Komiakí und ins Nachbartal von Myrísis sind heute weitgehend zugewachsen...
Ein Tümpel bei Kinidaros
Bei uns im östlichen Teil der Insel bestehen die Berge hauptsächlich aus Marmor und verwandten Gesteinen. Anders in Zentral-Naxos: Hier ist die Wurzel des Gebirges aus Granit (bzw. Migmatit) und Gneis freigelegt. Ende Mai machten wir einen Spaziergang durch die Gneislandschaft in der Nähe des Marmorwerks an der Straße von Kinídaros nach Moní: Wir wollten einen Teich suchen, den wir als blaue glänzende Wasserfläche vom Gipfel des Kóronos-Berges ausgemacht hatten.
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Koronos - das Dorf des Schmirgels
Kóronos ist eines der größeren Gebirgsdörfer von Naxos (in den Vierziger Jahren zählte es 1888 Einwohner); heute ist es jedoch größtenteils verlassen (die letzte Volkszählung ergab etwa 300 Einwohner, plus gut 60 Einwohner in Liónas, 15 in Argokíli und 10 in Atsipápi). Es liegt in etwa 500 Meter Höhe am Rand eines terrassierten Talkessels unterhalb des gleichnamigen Bergzuges. Wie alle traditionellen Dörfer der Kykladen besteht es aus einfachen, meist geweißten Häusern,...
Bei Atsipapi
Wenn man vom Dorf Kóronos aus Richtung (Süd-)Osten fährt, gelangt man auf eine Hochebene mit aufgegebenen Feldern und Olivenhainen. Hier liegt die kleine, schon lange verlassene Siedlung Atsipápi mit ihren malerischen Steinhäusern und einer von hohen Bäumen beschatteten Quelle.
Blick über die Hochfläche mit aufgegebenen Getreidefeldern; im Hintergrund das Argokili
In der Nähe von Atsipápi wird auf einer kleinen Anhöhe eine große Wallfahrtskirche gebaut, der Panagía...
Mauervegetation bei Koronos
Auf Naxos stehen außer im westlichen Bereich nur an wenigen Stellen ebene Flächen zur Verfügung, die für eine großflächigere Kultivation geeignet sind. In der Bergregion mussten die Bauern für den Anbau von Pflanzen, die mehr Erde benötigen, wie vor allem Gemüse und Obstbäume sowie Wein, die Hänge terrassieren. Die Terrassen schützen nicht nur die oft spärliche Erde vor dem Wegschwemmen durch die Winterregen, sondern ermöglichen auch eine gleichmäßige Bewässerung. Zum Bau...
The traditional lime kilns
A typical Cycladic village is characterised by its simple, roughly cube-shaped, whitewashed houses standing close together.
This preference for white plaster is relatively new; in the Middle Ages, the houses of the villages were unplastered so that they were less visible and therefore less at risk from pirates, who were a major scourge in the Aegean. For the same reason, the larger villages in the Cyclades are almost invariably situated so that they cannot be seen from...
Von Koronos nach Skado
Kóronos und Skadó sind zwei typische, urtümliche Gebirgsdörfer von Naxos. Sie liegen am Rande eines der schönen, fruchtbaren Hochtäler der Gebirgsregion, nordöstlich des fast 1000 Meter hohen Gebirgrückens des Kóronos-Berges. Das Hochtal von Kóronos mündet nach Osten in ein steiles, karges, teilweise fast schluchtartiges Tal, das bei dem winzigen Hafenörtchen Liónas das Meer erreicht.
Unsere Wanderung beginnt am Pass, der nach Kóronos führt, der Pórta...



















