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Autor: astrid

11. Juni

11. Juni Der Schwarzkümmel, hier die auf den Kykladen endemische Art Nigella degenii, (manchmal nur als Form des Acker-Schwarzkümmels angesehen), gehört zu den Hahnenfußgewächsen. Es handelt sich um eine zierliche, eher unauffällige Pflanze mit mehrfach gefiederten Blättern mit feinen linealischen Abschnitten. Nigella degenii blüht erst im Frühsommer; sie ist auf der Insel an vielen Stellen anzutreffen, von der Küste bis auf die Berge. Die Blüten der Schwarzkümmel sind...

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10. Juni

10. Juni Amegilla quadrifasciata ist mit über einem Zentimeter Länge eine relativ große Biene. Sie lebt nicht in Kolonien, sondern jedes Weibchen baut sein eigenes Nest, oft allerdings nicht weit von anderen Weibchen entfernt. Das Nest mit mehreren Brutkammern wird in der Erde angelegt; als Nahrung für die Larven wird Pollen eingebracht. Amegilla quadrifasciata besitzt eine breite weiße Sammelbürste für den Pollen am Hinterbein. Wie andere große Bienen, z.B. die...

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9. Juni

9. Juni Die Mohngewächse gehören zu den urtümlicheren Zweikeimblättrigen Pflanzen und stehen in der Nähe beispielsweise der Hahnenfußgewächse. Wie diese besitzen sie viele Staubblätter und große, meist kräftig rot oder gelb gefärbte Blütenblätter; die Kelchblätter fallen meist beim Öffnen der Blüte ab. Die meisten Mohn-Arten bilden Porenkapsel aus, die die feinen Samen durch den Wind wie ein Salzstreuer ausstreuen. Auf Naxos kommen fünf Mohnarten vor, die sich relativ...

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8. Juni

8. Juni Die Baumwoll-Seidenpflanze kommt auf Naxos an feuchten Standorten in den Flusstälern vor. Die Art stammt ursprünglich aus Afrika und Arabien, wurde aber schon früh im Mittelmeergebiet eingeschleppt. Die Baumwoll-Seidenpflanze wird über einen Meter hoch und bildet dünne Stängel mit schmallanzettlichen Blättern aus. Die weißen Blüten hängen in Trugdolden. Sie besitzen die ungewöhnliche Form der Seidenpflanzengewächse mit zurückgeschlagenen Kronblättern und einer...

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7. Juni

7. Juni Die Käferschnecken, eine Klasse der Weichtiere, sind eine sehr alte Tiergruppe, die auch in vielen fossilen Formen bekannt ist. Heute gibt es etwa 900 Arten, die ausschließlich im Meer leben. Die Käferschnecken sind in vielen Aspekten den Schnecken ähnlich, tragen jedoch auf dem Rücken acht querverlaufende, schmale Schalenplatten, die am Rand von einem rundumlaufenden Gürtel umgeben sind. Die Schalenplatten weisen ein charakteristisches Relief auf, beispielsweise...

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6. Juni

6. Juni Der Kleine Monarch ist in Afrika und Asien weitverbreitet, besonders in Indien, wo er der häufigste Schmetterling ist. Er kommt seltener auch im Mittelmeergebiet vor, ist jedoch ein ausgeprägter Wanderfalter, der in manchen Jahren in Regionen weit außerhalb seines eigentlichen Verbreitungsgebietes vordringen kann. Ich habe die Art bislang bei uns nur sehr selten angetroffen. Der Kleine Monarch besitzt leuchtend orangebraune Flügel mit einem schwarzen Rand mit...

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5. Juni

5. Juni Der Geflügelte Strandflieder ist am geflügelten Stängel zu erkennen. Die rauhaarigen, gebuchteten Blätter stehen in einer bodenständigen Rosette. Die Blütenstände sind sehr hübsch mit häutigen, kräftig lila gefärbten Kelchblättern, die blütenähnlich ausgebildet sind, und der deutlich kleineren, weißen Blütenkrone. Der Geflügelte Strandflieder kommt nicht nur an der Meeresküste vor, wie die übrigen Strandflieder-Arten, sondern hier und da auch an anderen trockenen...

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4. Juni

4. Juni Das Mauer-Schuttkraut kommt auf Naxos an steinigen, trockenen Standorten vor, ist aber nicht sehr häufig im Gegensatz zum sehr ähnlichen Steifhaarigen Schuttkraut. Es ist eine kleine, leicht zu übersehende Pflanze. Das Mauer-Schuttkraut lässt sich an den merkwürdigen hornartigen Auswüchsen der Früchte erkennen; charakteristisch ist auch die gleichmäßige, vierzählige Anordnung der jungen Blätter. Die sehr kleinen, gelblichen Blüten stehen zu dritt, wobei die...

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3. Juni

3. Juni Als einziger europäischer Vertreter der Riesenschlangen (Boas) bleibt die Westliche Sandboa sehr klein; ihre Länge überschreitet selten einen halben Meter. Wie alle Boas erbeutet sie ihre Nahrung, vor allem Mäuse, durch Umschlingen. Außerdem ernährt sich die Sandboa auch von Eidechsen oder großen Wirbellosen. Sie hält sich viel unterirdisch in den Bauten kleiner Säuger auf (Mäuse etc.) und bevorzugt dememtsprechend Gegenden mit weichem Boden. Die Sandboa ist...

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2. Juni

2. Juni Die Lebermoose stellen eine eigene Abteilung (Marchantiophyta) innerhalb der Pflanzen. Sie stehen verwandtschaftlich in der Nähe der Moose (Bryophyta). Beide sind deutlich urtümlichere Gruppen als die Gefäßpflanzen (Bärlapppflanzen, Farne und Samenpflanzen). Die Lebermoose der Ordnung Marchantiales wachsen blattartig am Boden liegend. Ihr Thallus ist der Gametophyt, d.h. die haploide Generation (mit nur einem Satz genetischer Information, entsprechend der Ei- und...

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1. Juni

1. Juni Die Herbst-Drehwurz stammt ursprünglich aus dem Mittelmeergebiet, hat sich aber mit dem Aufkommen von Ackerbau und Viehzucht über ganz Mitteleuropa bis nach Südskandinavien ausgebreitet. Ihr Vorkommen ist an eine extensive Beweidung durch Schafe gebunden; entsprechend ist die Art inzwischen in vielen Gegenden Europas wieder verschwunden oder selten geworden. Die Herbst-Drehwurz blüht als einzige heimische Orchideen-Art im Herbst. Sie ist auf Naxos eher selten...

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31. Mai

31. Mai Im Unterschied zu den Schnecken besitzen die Muscheln zwei Schalen, die sie öffnen und schließen können. Diese sind kalkhaltig und (beim lebenden Tier) außen von einem Häutchen überzogen, dem Periostracum, das sich als Ligament auch über das Schloss zieht. Innen besitzten sie oft eine glänzende Perlmutterschicht. Die beiden Schalen werden durch das Schloss, das mit charakteristischen Zähnen ausgestattet ist, zusammengehalten. An dieser Knotigen Herzmuschel sieht...

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30. Mai

30. Mai Das Samtgras ist die einzige Art seiner Gattung und stammt ursprünglich aus dem Mittelmeergebiet, ist aber heute in viele andere Gegenden der Welt verschleppt worden. Auf Naxos kommt es häufig in der Phrygana und an Weg- und Feldrändern vor. Es bleibt eher niedrig, ist aber sehr auffällig und leicht zu bestimmen mit seinen dichten, eiförmigen bis länglichen, puschelig-weichen Rispen. Diese bestehen aus dichtstehenden kleinen einblütigen Ährchen, die je zwei...

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29. Mai

29. Mai Die Gattung Ceratonia umfasst nur zwei Arten. Der Johannisbrotbaum (Karobbaum) ist im Mittelmeergebiet und in Vorderasien sowie auf den Kanaren verbreitet. Die Wildform stammt vermutlich aus Arabien; wegen der Nutzung seiner Früchte als Nahrungs- und Futtermittel ist er in der Antike und im Mittelalter im gesamten Mittelmeerraum eingebürgert worden. Der Johannisbrotbaum ist ein sehr hitze- und trockenheitsresistenter immergrüner Hartlaub-Baum, der vor allem auf...

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28. Mai

28. Mai Eine traditionelle Wassermühle bestand aus einem kleinen zweistöckigen Gebäude und dem „Mühlenturm“, durch den das Wasser aus der darüber gelegenen Zisterne in die Mühle floss, wodurch ausreichender Druck aufgebaut wurde. Im oberen Stockwerk der Mühle befinden sich die Mahlsteine: der in den Boden eingebaute untere, unbewegliche Stein und der obere bewegliche, der mit einer Metallspange an der Achse befestigt ist. Um die Steine läuft ein Metall- oder...

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27. Mai

27. Mai Die große, weltweit verbreitete Gattung der Helmkräuter umfasst über 400 Arten. Auf Naxos kommt nur eine Art vor, das Weiße Helmkraut, das im Norden von Naxos an schattigen, feuchten Stellen wächst. Die Blüten der Helmkräuter wachsen in sehr charakteristischen, regelmäßig einseitswendigen Scheinähren. Die großen Blätter sind herzförmig mit gekerbtem Rand. Im Blütenstand stehen große Tragblätter, die über doppelt so lang sind wie der Kelch. Der Kelch der...

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26. Mai

26. Mai Die Goldwespen umfassen über 1000 Arten. Die hübsche, metallisch glänzende Goldwespen-Art Stilbum cyanurum kann bei uns gelegentlich im Frühsommer beobachtet werden. Sie ist ziemlich scheu und unruhig und deswegen nicht leicht zu fotografieren. Die Larven der Goldwespen leben parasitisch; sie parasitieren an solitären Bienen- und Wespenarten, wobei sie entweder deren Futtervorrat oder die Larve oder Puppe selbst fressen. Manche Goldwespenarten sind auf eine...

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25. Mai

25. Mai Der Siebenbürger Schuppenkopf gehört zu den Pflanzen, die bislang auf Naxos und den Kykladen allgemein nicht nachgewiesen waren. Er kommt in wenigen Exemplaren an mindestens drei Stellen in der Gegend von Potamiá und Sangrí vor. Der Schuppenkopf wird gut einen Meter hoch mit langen leicht verzweigten Stielen, die die endständigen Blütenköpfchen tragen. Die Blätter sitzen vor allem im unteren Bereich des Stängels und sind gefiedert. Bei den weiter oben am Stängel...

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24. Mai

24. Mai Die Gattung Arbutus umfasst elf Arten, deren Verbreitungsgebiet den Mittelmeerraum und Mittelamerika umfasst. Auf Naxos kommt der Westliche Erdbeerbaum vor; er wächst auf der ganzen Insel nur in einem kleinen Gebiet oberhalb des verlassenen Dörfchens Skepóni. Dort gedeiht er unter anderem in einem kleinen, aber sehr interessanten artenreichen Wäldchen. Der Erdbeerbaum wird einige Meter hoch; nach Feuern treibt er aus Wurzelschossen wieder aus, so dass viele Bäume...

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23. Mai

23. Mai Das Große Ochsenauge ist auf Naxos sehr häufig. Es ist wenig scheu und kann gut beobachtet werden. Die Falter sind reviertreu; man trifft sie oft immer wieder an derselben Stelle an. Ochsenaugen sitzen meist mit geschlossenen Flügeln; die Oberseite der Flügel bekommt man nur selten zu sehen. Die Weibchen des Großen Ochsenauges besitzen ein hellbraunes Band auf der Oberseite (bei uns auf Vorder- und Hinterflügel) und einen großen Augenfleck mit zwei weißen Tupfern;...

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