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Autor: astrid

19. Juni

19. Juni Die Brennnesseln sind mit 45 Arten weltweit verbreitet. Sie sind allbekannt wegen ihrer Brennhaare, die bei Berührung einen starken Juckreiz auslösen. Entsprechend sind sie wenig beliebt, aber das eigenlich zu Unrecht: Die Brennnessel ist eine bedeutende, sehr vitamin- und mineralreiche Heilpflanze, die vor allem zur Entgiftung und bei Nierenproblemen angewandt wird, aber auch zur Blutbildung, gegen Rheumatismus und Allergien und bei vielen anderen...

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18. Juni

18. Juni Die Kreuzblumen (Polygala) sind die einzige größere Gattung der Familie der Kreuzblumengewächse (Polygalaceae). Sie sind mit den Schmetterlingsblütlern verwandt; auch sie besitzen sogenannte Schmetterlingsblüten, die sich allerdings im Aufbau deutlich von denen der echten Schmetterlingsblütler unterscheiden: Sie besitzen nur drei Kronblätter, deren unteres kahnförmig ist und am Ende einen gefransten Anhängsel trägt; die beiden oberen sind mit ihm ein Stück weit...

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15. Juni

15. Juni Der Balkan-Wasserfrosch wird erst seit kurzem als eigene Art vom Seefrosch (Pelophylax ridibundus) abgetrennt. Die ganze Gruppe der Froschgattungen Rana und Pelophylax ist in ihrer Systematik noch sehr umstritten, und es gibt unterschiedliche Ansichten dazu, was als Gattung und was als vollwertige Art zählen sollte. Viele Arten hybridisieren sehr stark untereinander, wobei in vielen Gegenden Populationen nur aus Hybriden vorkommen, die sich problemlos...

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16. Juni

16. Juni Es ist nicht gesichert, was die Heimat des Gemeinen Stechapfels ist, ob er aus Amerika stammt oder vielleicht in Europa oder Asien heimisch ist. Heutzutage ist er weltweit verbreitet und in vielen Gegenden eine invasive Pflanze. Er ist stark giftig (schon der Kontakt mit dem Pflanzensaft kann zu leichten Vergiftungssymptomen wie Sehstörungen führen!); früher wurde er als Heilpflanze und Rauschmittel eingesetzt. Der Gemeine Stechapfel kommt auf Naxos verstreut...

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14. Juni

14. Juni Auf Naxos kommen fünf Weidenröschen-Arten vor, von denen das Kleinblütige Weidenröschen mit Abstand die häufigste ist. Alle Weidenröschen kommen auf Naxos nur an dauerhaft feuchten Stellen vor, und sind entsprechend selten; das Kleinblütige Weidenröschen kann man an vielen Quellen und Flüssen auf der Insel antreffen. Es wird bis zu einen Meter hoch; die schmalen, schwach gezähnten Blätter sitzen direkt am runden Stängel. Die vierzähligen Blüten sind rosa mit...

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11. Juni

11. Juni Der Schwarzkümmel, hier die auf den Kykladen endemische Art Nigella degenii, (manchmal nur als Form des Acker-Schwarzkümmels angesehen), gehört zu den Hahnenfußgewächsen. Es handelt sich um eine zierliche, eher unauffällige Pflanze mit mehrfach gefiederten Blättern mit feinen linealischen Abschnitten. Nigella degenii blüht erst im Frühsommer; sie ist auf der Insel an vielen Stellen anzutreffen, von der Küste bis auf die Berge. Die Blüten der Schwarzkümmel sind...

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10. Juni

10. Juni Amegilla quadrifasciata ist mit über einem Zentimeter Länge eine relativ große Biene. Sie lebt nicht in Kolonien, sondern jedes Weibchen baut sein eigenes Nest, oft allerdings nicht weit von anderen Weibchen entfernt. Das Nest mit mehreren Brutkammern wird in der Erde angelegt; als Nahrung für die Larven wird Pollen eingebracht. Amegilla quadrifasciata besitzt eine breite weiße Sammelbürste für den Pollen am Hinterbein. Wie andere große Bienen, z.B. die...

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9. Juni

9. Juni Die Mohngewächse gehören zu den urtümlicheren Zweikeimblättrigen Pflanzen und stehen in der Nähe beispielsweise der Hahnenfußgewächse. Wie diese besitzen sie viele Staubblätter und große, meist kräftig rot oder gelb gefärbte Blütenblätter; die Kelchblätter fallen meist beim Öffnen der Blüte ab. Die meisten Mohn-Arten bilden Porenkapsel aus, die die feinen Samen durch den Wind wie ein Salzstreuer ausstreuen. Auf Naxos kommen fünf Mohnarten vor, die sich relativ...

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8. Juni

8. Juni Die Baumwoll-Seidenpflanze kommt auf Naxos an feuchten Standorten in den Flusstälern vor. Die Art stammt ursprünglich aus Afrika und Arabien, wurde aber schon früh im Mittelmeergebiet eingeschleppt. Die Baumwoll-Seidenpflanze wird über einen Meter hoch und bildet dünne Stängel mit schmallanzettlichen Blättern aus. Die weißen Blüten hängen in Trugdolden. Sie besitzen die ungewöhnliche Form der Seidenpflanzengewächse mit zurückgeschlagenen Kronblättern und einer...

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7. Juni

7. Juni Die Käferschnecken, eine Klasse der Weichtiere, sind eine sehr alte Tiergruppe, die auch in vielen fossilen Formen bekannt ist. Heute gibt es etwa 900 Arten, die ausschließlich im Meer leben. Die Käferschnecken sind in vielen Aspekten den Schnecken ähnlich, tragen jedoch auf dem Rücken acht querverlaufende, schmale Schalenplatten, die am Rand von einem rundumlaufenden Gürtel umgeben sind. Die Schalenplatten weisen ein charakteristisches Relief auf, beispielsweise...

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6. Juni

6. Juni Der Kleine Monarch ist in Afrika und Asien weitverbreitet, besonders in Indien, wo er der häufigste Schmetterling ist. Er kommt seltener auch im Mittelmeergebiet vor, ist jedoch ein ausgeprägter Wanderfalter, der in manchen Jahren in Regionen weit außerhalb seines eigentlichen Verbreitungsgebietes vordringen kann. Ich habe die Art bislang bei uns nur sehr selten angetroffen. Der Kleine Monarch besitzt leuchtend orangebraune Flügel mit einem schwarzen Rand mit...

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5. Juni

5. Juni Der Geflügelte Strandflieder ist am geflügelten Stängel zu erkennen. Die rauhaarigen, gebuchteten Blätter stehen in einer bodenständigen Rosette. Die Blütenstände sind sehr hübsch mit häutigen, kräftig lila gefärbten Kelchblättern, die blütenähnlich ausgebildet sind, und der deutlich kleineren, weißen Blütenkrone. Der Geflügelte Strandflieder kommt nicht nur an der Meeresküste vor, wie die übrigen Strandflieder-Arten, sondern hier und da auch an anderen trockenen...

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4. Juni

4. Juni Das Mauer-Schuttkraut kommt auf Naxos an steinigen, trockenen Standorten vor, ist aber nicht sehr häufig im Gegensatz zum sehr ähnlichen Steifhaarigen Schuttkraut. Es ist eine kleine, leicht zu übersehende Pflanze. Das Mauer-Schuttkraut lässt sich an den merkwürdigen hornartigen Auswüchsen der Früchte erkennen; charakteristisch ist auch die gleichmäßige, vierzählige Anordnung der jungen Blätter. Die sehr kleinen, gelblichen Blüten stehen zu dritt, wobei die...

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3. Juni

3. Juni Als einziger europäischer Vertreter der Riesenschlangen (Boas) bleibt die Westliche Sandboa sehr klein; ihre Länge überschreitet selten einen halben Meter. Wie alle Boas erbeutet sie ihre Nahrung, vor allem Mäuse, durch Umschlingen. Außerdem ernährt sich die Sandboa auch von Eidechsen oder großen Wirbellosen. Sie hält sich viel unterirdisch in den Bauten kleiner Säuger auf (Mäuse etc.) und bevorzugt dememtsprechend Gegenden mit weichem Boden. Die Sandboa ist...

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2. Juni

2. Juni Die Lebermoose stellen eine eigene Abteilung (Marchantiophyta) innerhalb der Pflanzen. Sie stehen verwandtschaftlich in der Nähe der Moose (Bryophyta). Beide sind deutlich urtümlichere Gruppen als die Gefäßpflanzen (Bärlapppflanzen, Farne und Samenpflanzen). Die Lebermoose der Ordnung Marchantiales wachsen blattartig am Boden liegend. Ihr Thallus ist der Gametophyt, d.h. die haploide Generation (mit nur einem Satz genetischer Information, entsprechend der Ei- und...

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1. Juni

1. Juni Die Herbst-Drehwurz stammt ursprünglich aus dem Mittelmeergebiet, hat sich aber mit dem Aufkommen von Ackerbau und Viehzucht über ganz Mitteleuropa bis nach Südskandinavien ausgebreitet. Ihr Vorkommen ist an eine extensive Beweidung durch Schafe gebunden; entsprechend ist die Art inzwischen in vielen Gegenden Europas wieder verschwunden oder selten geworden. Die Herbst-Drehwurz blüht als einzige heimische Orchideen-Art im Herbst. Sie ist auf Naxos eher selten...

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31. Mai

31. Mai Im Unterschied zu den Schnecken besitzen die Muscheln zwei Schalen, die sie öffnen und schließen können. Diese sind kalkhaltig und (beim lebenden Tier) außen von einem Häutchen überzogen, dem Periostracum, das sich als Ligament auch über das Schloss zieht. Innen besitzten sie oft eine glänzende Perlmutterschicht. Die beiden Schalen werden durch das Schloss, das mit charakteristischen Zähnen ausgestattet ist, zusammengehalten. An dieser Knotigen Herzmuschel sieht...

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30. Mai

30. Mai Das Samtgras ist die einzige Art seiner Gattung und stammt ursprünglich aus dem Mittelmeergebiet, ist aber heute in viele andere Gegenden der Welt verschleppt worden. Auf Naxos kommt es häufig in der Phrygana und an Weg- und Feldrändern vor. Es bleibt eher niedrig, ist aber sehr auffällig und leicht zu bestimmen mit seinen dichten, eiförmigen bis länglichen, puschelig-weichen Rispen. Diese bestehen aus dichtstehenden kleinen einblütigen Ährchen, die je zwei...

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29. Mai

29. Mai Die Gattung Ceratonia umfasst nur zwei Arten. Der Johannisbrotbaum (Karobbaum) ist im Mittelmeergebiet und in Vorderasien sowie auf den Kanaren verbreitet. Die Wildform stammt vermutlich aus Arabien; wegen der Nutzung seiner Früchte als Nahrungs- und Futtermittel ist er in der Antike und im Mittelalter im gesamten Mittelmeerraum eingebürgert worden. Der Johannisbrotbaum ist ein sehr hitze- und trockenheitsresistenter immergrüner Hartlaub-Baum, der vor allem auf...

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28. Mai

28. Mai Eine traditionelle Wassermühle bestand aus einem kleinen zweistöckigen Gebäude und dem „Mühlenturm“, durch den das Wasser aus der darüber gelegenen Zisterne in die Mühle floss, wodurch ausreichender Druck aufgebaut wurde. Im oberen Stockwerk der Mühle befinden sich die Mahlsteine: der in den Boden eingebaute untere, unbewegliche Stein und der obere bewegliche, der mit einer Metallspange an der Achse befestigt ist. Um die Steine läuft ein Metall- oder...

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