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Autor: astrid

Unser Garten im Winter

30. Januar 2011: Unser Garten im Winter Zur Abwechslung hier ein paar Bilder von unserem Garten im Winter. Im Winter wachsen bei uns auf Naxos viele Gemüse, die man in Deutschland im Frühling anbaut: Erbsen, Dill und Petersilie… … Salat … … Kohlrabi, Weißkohl und Broccoli … … und Zwiebeln, Knoblauch, Möhren, Rote Bete. zurück: Die Häuser siehe auch: Unter Garten im Sommer zum Inhaltsverzeichnis

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Griechenland ist mehr als nur Naxos…

Naxos ist natürlich das Beste… aber Griechenland ist mehr als nur Naxos, und wir hatten das Glück, Anfang Januar ein paar Tage in Tríkala, einem Dorf auf den Bergen bei Korinth, verbringen zu können. Hier ein paar Fotos, um zu zeigen, wie Griechenland anderswo aussieht. Tríkala liegt oberhalb der Stadt Xilókastro am Golf von Korinth hoch auf den Bergen. Das Dorf lebt vom Wintersport- und Wandertourismus. Das Kloster Ágios Blássis nah bei Tríkala. Nah bei liegt...

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13. Dezember 2010: Schnee

Nach dem Regen kommt der Schnee. Die Temperaturen erreichen nun bei uns rekordverdächtige 2°C. Das bedeutet auf den Bergen schon einige Minusgrade. Am nächsten Tag sieht es so aus: Bei uns regnet es erst noch, aber auf den Bergen fällt Schnee. Dann geht es auch bei uns in halben Schnee über. Es bleibt zwar nur sehr wenig liegen, aber für einen kleinen Schneemann reicht es doch. Bei genauer Betrachtung ist es ein Schneehase. Auf den Bergen liegt etwas mehr. Am nächsten...

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Eichen, Quercus

Die Eichen sind mit etwa 500 Arten die größte der sieben Gattungen der Buchengewächse, die vor allem in den gemäßigten Regionen der Nordhalbkugel auftreten; die Buchengewächse gehören zur Ordnung der Buchenartigen (Fagales) mit sieben Familien, die fast nur baum- und strauchförmige Pflanzen umfassen. Auf Naxos kommen vier Eichenarten vor. Die Eicheln der vier Eichenarten von Naxos: oben von links nach rechts Flaumeiche, Kermeseiche und Steineiche, unten Walloneneiche....

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12. Dezember 2010: Gutes Wetter und schlechtes Wetter

Bekanntlich ist es eine Definitionsfrage, was man als gutes und was als schlechtes Wetter bezeichnet. Bis vor zwei Tagen hatten wir, während sich der Rest Europas schon im Kühlschrank befand, hier auf Naxos ein Wetter, das wohl alle als gut bezeichnen würden: meist sonnig, wenig Wind und warm, ganz ungewöhnlich warm sogar für die Jahreszeit. Gutes Wetter würde man meinen – oder nicht? Aber es gibt auch zu gutes Wetter! Gutes Wetter… …sehr schönes...

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Herbstzeitlosen, Colchicum

Die Zeitlosengewächse (Colchicaceae) sind mit etwa 20 Gattungen und gut 200 Arten weltweit in den gemäßigten bis tropischen Regionen vertreten; sie fehlen nur in Südamerika. Besonders viele Arten treten in der Kapregion Afrikas, im Mittelmeergebiet und in Südwest- bis Zentralasien auf. Alle Arten sind krautige, ausdauernde Geophyten mit dreiteiligen, radiärsymmetrischen Blüten mit sechs gleichgestalteten Blütenblättern. Insbesondere die kleinen Arten sehen den Krokussen...

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Tsambouna – der griechische Dudelsack

Die Geschichte der Tsamboúna Wir wissen nur wenig über die Geschichte der Tsamboúna, des griechischen Dudelsacks. Die ersten Abbildungen von Musikinstrumenten von den Kykladen stammen aus der Bronzezeit: Es handelt sich um Idole, die Musikanten abbilden, einen Harfenspieler und einen Flötenspieler, der mit zwei Rohrflöten spielt, die den Spielrohren des Dudelsacks ähneln. Während Dudelsäcke in ganz Europa, Westasien bis Indien und Nord- und Ostafrika weit verbreitet...

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Die Steineichen von Kinidaros

Die Steineiche (Quercus ilex) ist der Charakterbaum der mediterranen Klimazone und war ursprünglich im Mittelmeergebiet weit verbreitet. Heute ist der gegen Brand und Beweidung empfindliche Baum in den meisten Regionen verschwunden oder selten geworden. Auch auf Naxos wuchsen aller Wahrscheinlichkeit nach früher in den höheren Lagen ausgedehnte Steineichenwälder. Von diesen ist aber heute nur noch sehr wenig erhalten. Am Kóronos-Berg, bei Sífones sowie bei Skepóni sind...

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Die endemische Höhlenschrecke von Naxos

Höhlen sind ganz besondere und interessante Lebensräume. Sie stellen große Anforderungen an ihre Bewohner: Das Nahrungsangebot ist meist sehr gering, da wegen des fehlenden Lichtes kaum Pflanzen existieren können. Dementsprechend gibt es auch nur sehr wenige Tierarten, die dauerhaft in Höhlen leben. Von Bedeutung ist außerdem die Einförmigkeit der Umweltbedingungen: Temperatur und Feuchtigkeit schwanken kaum. In Höhlen kann man eine Reihe interessanter Tierarten finden,...

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17. November 2010: Herbst in Naxos

Hier ein paar herbstliche Impressionen für Besucher, die Griechenland nur aus dem Sommer kennen. Das Wichtigste sind im Herbst selbstverständlich die ersten Regenfälle nach oftmals sechs Monaten Trockenheit. Dieses Jahr können wir uns nicht beklagen: Es hat schon mehrmals gut geregnet. Azalas im Regen Der Garten wird überflutet. Bei heftigen Regenfällen wird viel Erde ins Meer geschwemmt. In den Dörfern sind die Gassen während des Regens oft unpassierbar. Regenwolken...

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Schützen wir das Mittelmeer!

Bei uns mag das Mittelmeer noch einigermaßen „heile“ sein, d.h. vergleichsweise sehr sauber und reich bevölkert durch Organismen der verschiedensten Arten (wenn auch stark überfischt). Das soll uns aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Mittelmeer einer der am stärksten belasteten und bedrohten Lebensräume der Erde ist. Hier ein paar Fotos, von denen ich hoffe, dass sie darauf aufmerksam machen, wie schützenswert das Mittelmeer ist. Mehr...

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Der größte und älteste Ölbaum

Nicht weit vom Demeter-Tempel, am Beginn der Schotterstraße, die zum Kastro Apalírou führt, liegt in einem kleinen mit Platanen bestandenen Tälchen eine antike Quelle (Brysi Adisárou). Über diesen kleinen Pfad gelangt man zur Brysi Adisárou. Die antike Quelle ist kürzlich restauriert worden. Sie führt ganzjährig Wasser. Nahebei liegt diese kleine, neue Kirche des Ágios Isídoros. Die eigentliche Sehenswürdigkeit bei dieser Quelle ist ein uralter Olivenbaum, dessen...

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Olivenernte in Agios Dimitris

Olivensammeln und Ölproduktion – eine der schönsten landwirtschaftlichen Tätigkeiten des Mittelmeergebietes. Das gute, am besten selbstgepresste Olivenöl ist ein unentbehrlicher Bestandteil der mediterranen Küche, und es ist eine ganz besondere Freude, wenn es aus den eigenen Oliven stammt. Los geht’s! Das Ernten der Oliven Der erste Schritt ist das Auslegen der Netze unter dem Ölbaum. Die Ölbäume sollen nicht zu dicht sein; man soll durch den Baum...

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Die Entstehung des Ägäisraumes

Die heutige Gestalt Südeuropas ist durch die letzte der gebirgsbildenden Phasen im europäischen Raum bestimmt, die Alpidische Orogenese, in der die Alpen sowie die übrigen Gebirge des südeuropäischen Raumes entstanden. Diese gehören einem Gebirgssystem an, das sich vom Atlasgebirge in Marokko und den Pyrenäen aus über die Alpen und die Apenninen, die Balkanhalbinsel, die Ägäis, Anatolien, das Zagros-Gebirge im Iran und den Himalaja bis zur indonesischen Inselkette zieht....

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Die Vögel von Naxos

Die Informationen zu diesem Artikel stammen vom besten Kenner der Vogelwelt von Naxos, dem griechischen Ornithologen Nikos Promponas, sowie von einer Untersuchung der Brutvögel von Naxos, die Winfried Scharlau und ich im Jahr 1990 durchführten, ergänzt durch die Beobachtungen aus späteren Jahren. Hiermit sei Nikos Promponas herzlich für alle seine Informationen und Mühe gedankt, ebenso den Fotografen Winfried Scharlau, Th. Gaitanakis und G. Beriatos für die Fotos, die sie...

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Plattentektonik und Gebirgsbildung

Der Aufbau der Erde Die Erde ist aufgebaut aus der dünnen Kruste (nur 0,7 % der Erdmasse), dem dicken Mantel und dem Kern, der etwa 30 % der Erdmasse umfasst. Der Kern besitzt einen festen inneren Bereich aus Eisen und Nickel und einen flüssigen äußeren Bereich aus Eisen und Schwefel. Der Mantel ist aus festem, aber fließfähigem Material aufgebaut. Er besteht vor allem aus dem Gestein Peridotit aus relativ silikatarmen, eisen- und magnesiumreichen...

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Erdbeben

Griechenland ist die tektonisch aktivste Gegend Europas. Schon in der Antike hat man die häufigen Erschütterungen zu erklären versucht. Sie wurden in der Mythologie meist dem Meeresgott Poseidon zugeschrieben. Ab dem 6. Jahrhundert v. Chr. versuchten die ersten griechischen Philosophen natürliche Ursachen für die Beben zu finden. So glaubte Thales von Milet, dass die feste Erde auf dem Weltmeer schwimme und erzittere, wenn sich dieses bewege. Andere Philosophen...

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Der Walloneneichen-Hain am Karkos bei Apiranthos

Ein sehr schöner Wanderweg führt von Apíranthos über das Wehrkloster Fotodótis nach Danakós. Der Pfad führt an einem malerischen Hochtal namens Karkós vorbei, das mit herrlichen alten Eichen bestanden ist. Zwei verfallene Steinhäuser zeugen von der früheren Nutzung dieser Gegend. Heute dienen die ebenen Flächen, auf denen früher Wein angebaut war, nur noch als Schafweide. Direkt neben dem Hain auf dem Hang des Berges Korakiá liegt die kleine Kirche Panagía Chrysopigí, bei...

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Der Vulkan von Santorin (Thera)

Die verschiedenen Typen des Vulkanismus Es gibt (vereinfacht gesagt) drei Typen von Vulkanismus auf der Erde. Der erste Typ entsteht an der Grenze zwischen zwei auseinanderdriftenden tektonischen Platten: Hier dringt heißes, flüssiges Magma aus dem Erdmantel durch die Spalte, die sich in der Erdkruste durch das Auseinanderbrechen bildet, hervor. Dieser Vulkanismus ist vergleichsweise ungefährlich: Das Magma ist sehr heiß und kann sich seinen Weg vergleichsweise leicht...

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Am Fluss von Kinidaros 2

Einen Bericht über den Fluss nördlich von Kinídaros hatten wir ja schon, aber nun waren wir wieder da, und weil es so schön und einzigartig ist, kommen hier noch ein paar Fotos… Der Ausgangspunkt des Spaziergangs ist wie immer die einzigartige steinerne Brücke. Der Fluss ist einfach wunderschön… …ein richtiger kleiner Urwald! Hier wächst die Myrte (Myrtus communis), ein Gewächs, dass schon in der griechischen Mythologie als Pflanze der Aphrodite, der...

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