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Autor: astrid

„Aphrodite von Azalas“ vom Schweizer Bildhauer René Küng

Das Jahr 2009 hat für uns noch etwas ganz Unerwartetes gebracht: Der Schweizer Bildhauer René Küng hat hier in Azalas ein Kunstwerk angefertigt und aufgestellt, die Marmorskulptur „Aphrodite von Azalas“. Die „Aphrodite von Azalas“ mit dem Künster René Küng René Küng, einer der bedeutendsten Schweizer Bildhauer der Gegenwart, fertigte die Skulptur in zwei Aufenthalten in Azalas an, im Juni und September 2009. Die Idee für das Kunstwerk war bei...

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Schmetterlingsblütler, Fabaceae

Die Familie der Schmetterlingsblütler (= Leguminosen oder Hülsenfrüchtler, Fabaceae) bildet zusammen mit den Kreuzblumengewächsen (Polygalaceae) und zwei kleinen, tropischen Familien die Ordnung der Schmetterlingsblütlerartigen (Fabales). Die Schmetterlingsblütler sind im Mittelmeergebiet mit auffällig vielen Arten vertreten. Von den knapp 1000 bisher auf Naxos nachgewiesenen Pflanzen gehören je ein gutes Zehntel den drei für den Mittelmeerraum besonders charakteristischen...

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Zum Argokili

Von unseren Ferienhäusern aus kann man über einen alten kleinen Pfad zur Hochebene von Atsipápi laufen. Hier liegt in einer Entfernung von etwa 5 Kilometern von Azalás die bedeutendste Wallfahrtskirche von Naxos, Panagía Argokiliótissa. Diese feiert am Freitag nach Ostern, dem Tag des Lebensspendenden Quells, ihr Kirchenfest. Dieses Jahr wurde das Fest besonders groß begangen, weil die neue, sehr große Wallfahrtskirche eingeweiht wurde: Zum ersten Mal wurde die Liturgie im...

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Schneckenklee, Medicago

Eine der artenreichsten Pflanzenfamilien im Mittelmeergebiet sind die Schmetterlingsblütler, und unter diesen ist die Gattung Medicago (Schneckenklee) besonders umfangreich (weltweit etwa 110 Arten). Die bekannteste Art, die Luzerne (Medicago sativa), dient als Futterpflanze und ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt. Sie wurde angeblich von Darius aus der Landschaft Medien (im heutigen Iran) in Griechenland eingeführt und erhielt deswegen den griechischen Namen...

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Affodill und Junkerlilie, Asphodelus und Asphodeline

Der Affodill oder Asphodill gehört zur Ordnung Asparagales innerhalb der Einkeimblättrigen Pflanzen; die frühere Familie der Asphodelaceae wird heute zur Familie der Grasbaumgewächse (Xanthorrhoeaceae) gerechnet. Die Unterfamilie Asphodeloideae umfasst 11 Gattungen mit etwa 800 Arten, die in der Alten Welt, vor allem im Mittelmeergebiet und in der Kapregion Afrikas vorkommen. Die bekanntesten Arten sind die Aloen. Es gibt je etwa 20 Arten Affodille und Junkerlilien...

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21. März 2010: Frühling…

Ja richtig, der Frühling ist wieder da! Hier in Griechenland war der ganze Winter eher mild, aber nun ist es richtig warm und angenehm geworden. Der Garten muss schon bearbeitet werden: Das Unkraut wuchert, wenn man nichts dagegen tut, die Weingärten sind gefräst und beschnitten, und wir haben schon das erste Sommergemüse gepflanzt. Ausblick von unserem Balkon auf das Meer Blick nach Norden; im Vordergrund das Kartoffelfeld Der Mandelbaum blüht herrlich! An den Rändern...

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Mein Buch „Zwei Türen hat das Leben“

Ich habe ein Buch geschrieben, in dem man viel über Naxos, über das traditionelle Leben auf der Insel und über die jüngere Geschichte Griechenlands erfahren kann: Es handelt sich um die Lebenserinnerungen meines Schwiegervaters Mitsos (Dimítris Mandilarás), einschließlich eines einführenden Kapitels zur Geschichte der Insel sowie mit ausführlichen Beschreibungen der traditionellen Lebensweise in den naxiotischen Bergdörfern, die die Erzählungen von Mitsos lebendig werden...

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Seegraswiesen

Auf durch die Wellen bewegten Sand- und Schlammböden im flachen Meer können keine Meerespflanzen gedeihen. Die ersten Pflanzen treten erst ab einigen Metern Tiefe auf, wo die Wellenbewegungen nicht mehr zu stark sind. Besonders typisch für diese Standorte sind die Seegräser. Diese gehören nicht zu den Algen, sondern zu den Höheren Pflanzen. Im Gegensatz zu den Algen besitzen sie gut ausgebildete Wurzeln, mit denen sie sich auch in leicht bewegtem Sand verankern können. In...

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Das Kalkalgentrottoir

Die Kalkalgen bilden auf sowohl auf Schiefer als auch auf Marmor in der Gezeitenzone (Eulitoral) oft einen dicken, fast Riff-ähnlichen Belag, der in Höhe der Wasserlinie Richtung Meer wächst und dabei ein breites, Bürgersteig-artiges Sims bilden kann, das von vielen Organismen bewohnt wird. Dieser von den Kalkalgen geschaffene Lebensraum wird als Kalkalgentrottoir bezeichnet. Bei uns ist diese Zone an vielen Stellen gut zu erkennen, wenn auch nicht besonders breit...

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Kalk-Rotalgen

Einige Rotalgen weisen starke Einlagerungen von Kalk auf, durch die sie mehr oder weniger hart werden. Diese sogenannten Kalkalgen können sowohl krustig als auch strauchig ausgebildet sein. Sie sind vor allem in der Gezeitenzone aber auch in tieferen Meeresschichten sehr häufig und bilden oft dichte Bestände. Hier kann man die Einleitung überspringen und direkt zu den vorgestellten Arten kommen. Kalkalgentrottoir Im Mittelmeer formen die Kalkalgen (vor allem auf...

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Nicht verkalkte Rotalgen

Die Rotalgen sind eine besonders artenreiche und vielgestaltige Algengruppe. Sie kommen bis in große Tiefen vor; in lichtarmen Bereichen überwiegen sie, da ihre Pigmente besonders darauf eingerichtet sind, das letzte in der Tiefe übrigbleibende Licht auszunutzen. Aber auch in der Gezeitenzone gibt es viele Rotalgen-Arten. Hier kann man die Einleitung überspringen und direkt zu den vorgestellten Arten kommen. Die Rotalgen sind von besonderer Formenvielfalt: Es gibt...

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Braunalgen

Braunalgen sind vor allem in der Gezeitenzone und in den oberflächennahen Bereichen verbreitet. Zu ihnen gehören die meisten mehr oder weniger blattförmigen Tange, die in den großen Ozeanen oft riesige Wälder bilden. Im Mittelmeer sind diese typischen Tange allerdings eher unbedeutend. Braunalgen haben meist eine charakteristische bräunliche Färbung. Hier kann man die Einleitung überspringen und direkt zu den vorgestellten Arten kommen. typischer Bewuchs mit diversen...

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Grünalgen

Grünalgen kommen besonders in den oberflächennahen, lichtreichen Schichten des Meeres vor. Die meisten, aber nicht alle Arten besitzen eine intensive grüne Färbung (es gibt allerdings auch grüne Rotalgen). Grünalgen besitzen sehr unterschiedliche Wuchsformen. Der Thallus (Körper) kann beispielsweise blatt- oder rasenartig oder keulig ausgebildet. Manche Grünalgen sind zart und dünn; sie treten vor allem in stilleren Gewässern auf, wo sie oft große Bestände bilden. Hier...

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Meerespflanzen Einführung

Meerespflanzen Einführung Meerespflanzen besiedeln nur die oberen, lichtreichen („euphotischen“) Schichten des Meeres. In klaren Gewässern können sie bis in etwa 200 Meter Tiefe vorkommen; der größte Teil der Arten ist jedoch auf wesentlich geringere Tiefen, ja oft auf die Gezeitenzone beschränkt. dichter Algenbewuchs aus verschiedenen Arten an der Wasserlinie A. Die Seegräser Die zwei häufigsten Seegräser bei uns sind das Tanggras, das in sandigen Buchten...

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Dörfer und Siedlungen von Naxos

Dörfer und Siedlungen Es gibt viele größere und kleinere Dörfer auf Naxos, die alle einen Besuch wert sind. Jedes Dorf hat seinen eigenen Charakter und seinen eigenen Reiz. In allen Dörfern gibt es etwas zu besichtigen, eine Kirche, ein Museum, eine alte Ölmühle. Viele der kleineren Dörfer haben sich nur wenig verändert, seitdem die „moderne“ Lebensweise Einzug gehalten hat, und in den engen Gassen scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Es ist auf jeden...

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Apollonas – ein malerisches Hafenörtchen

Apóllonas ist ein malerischer kleiner Hafenort an der Nordspitze von Naxos, der immer einen Ausflug wert ist. Apollonas vom Meer aus gesehen Blick auf Apollonas mit seiner Kirche Fischerboote im Hafen Obwohl die zugehörige Bucht nur mäßig vor den Nordwinden geschützt ist, wird Apollonas schon seit der archaischen Zeit (etwa 700-500 v. Chr.), vielleicht schon seit der mykenischen Epoche (etwa 1500-1000 v. Chr.) als Hafen genutzt. Während der byzantinischen Epoche...

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Schleimfische und Grundeln

Schleimfische (Hier geht es direkt zu den Grundeln) Die kleinen Schleimfische sind Bewohner des Felslitorals. Sie leben zwischen dem Algenbewuchs oder in kleinen Spalten und Höhlungen der Felsen. Sie besitzen keine Schwimmblase und entfernen sich nicht vom Untergrund, auf dem sie meist sogar sitzen, wobei sie sich auf ihre kräftig ausgebildeten Brustflossen stützen. Sie kommen nah an der Küste vor und sitzen nicht selten an kurzzeitig trockenfallenden Plätzen; eine...

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Zum Herokastro bei Panormos

Wenn man von Moutsoúna aus nach Süden fährt, gelangt man in etwa 20 Minuten zur Bucht von Pánormos, die ganz im Südosten der Insel liegt. Hier endet die Straße, und es geht nur noch zu Fuß weiter. Die Bucht besitzt einen schönen Strand mit feinem Kies und Sand, der vor den sommerlichen Nordwinden gut geschützt ist. In Pánormos ist eine kleine bronzezeitliche Akropolis auf einem niedrigen, nahe der Bucht gelegenen, nur 63 m hohen Hügel, dem Korphári ton Amygdalión, zu...

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Makares – Felseninseln wie aus dem Paradies

In gut 7 Kilometern Entfernung vor der Ostküste von Naxos, genau gegenüber von Azalas, liegt eine unbewohnte Inselgruppe, die Mákares-Inseln. Wir sehen sie tagtäglich vor uns, aber es ist ein ganz besonderes Ereignis, an einem windstillen Tag mit dem Boot hinzufahren und sie von Nahem zu erkunden: Die Inseln sind von paradiesischer Schönheit! Blick auf die Makares-Inseln; links im Hintergrund die bewohnte Insel Donoussa Die Mákares-Inselgruppe besteht aus drei Inseln: Die...

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Auf dem Fanari 1

– Panorama mit Sonnenuntergang Den Fanari, den dritthöchsten Gipfel von Naxos, kann man von Apíranthos aus in einer guten halben Stunde (eine Richtung; bei flottem Schritt) ersteigen. Blick von der Tragaia auf den Fanári der Gipfel des Fanári mit der kleinen Kirche der Panagía Fanariótissa von Südosten Um auf den Fanári zu wandern, zweigt man von der Fahrstraße oberhalb des Dorfes am Wasserspeicher (großer Betontank) nach links ab und folgt dann dem alten Pfad, der...

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