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Autor: astrid

22. Mai

22. Mai Die Terebinthe gehört zur gleichen Gattung wie die Pistazie und der Mastixstrauch. Sie ist auf Naxos deutlich seltener als der Mastixstrauch und kommt an feuchteren Stellen in den Bergen vor. Sie ist an kalkhaltigen Untergrund gebunden. Im Gegensatz zum Mastixstrauch ist sie laubabwerfend; auf dem Bild unten links sieht man die Herbstfärbung der Blätter. Die kleinen runden Steinfrüchte sind essbar. Aus dem Harz der Terebinthe wurde früher Terpentin gewonnen, ein...

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21. Mai

21. Mai Der Dornige Akanthus ist eine Staude mit kräftigen, stacheligen, gefiederten Grundblättern, die einen bis über einen Meter hohen, dichten, ährigen Blütenstand mit zahlreichen Blüten treibt. Die Blüten sind röhrenförmige Lippenblüten, die nur aus einer weißen, leicht dreigespaltenen Lippe bestehen; auf der Oberseite sind die Blüten überdeckt durch eine rosafarbene, Blütenblatt-ähnliche Lippe des Kelches. Jede Blüte besitzt ein stacheliges Tragblatt. Der Eingang...

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20. Mai

20. Mai Die Große Königslibelle ist die größte europäische Libellenart. Sie lebt an stehenden Gewässern und kommt im größten Teil Europas vor. Auf Naxos ist sie mäßig häufig; teilweise sieht man sie auch weit vom Wasser entfernt jagen. Wie auch die anderen Edellibellen ist vergleichsweise schwer zu fotografieren, da sie im Fliegen jagt und sich nicht regelmäßig auf eine Warte setzt. Das Männchen der Großen Königslibelle hat eine grüne Brust und einen blauen Hinterleib mit...

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19. Mai

19. Mai Cynoglossum columnae, eine ostmediterrane Art, ist eine der zwei Hundszungen, die auf Naxos vorkommen, wobei beide eher selten sind. Sie gehört zu den Raublattgewächsen und ist auch tatsächlich auf Stängeln, Blättern und Blütenkelchen dicht abstehend, silbrig behaart. Es handelt sich um eine zweijährige Staude, die im ersten Jahr eine Rosette aus großen, einfachen Blättern bildet und im zweiten Jahr den bis über 50 cm hohen Blütenstand treibt. Die leicht...

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18. Mai

18. Mai Die wilde Linse Lens ervoides kommt im Mittelmeerraum und in Teilen Afrikas und Asiens vor. Auf Naxos ist sie bislang nur sehr selten nachgewiesen worden; ich habe sie in der Nähe von Apíranthos und am Flusstal nördlich von Ágios Dimítris gefunden. Lens ervoides ist eine zarte, kleine Pflanze mit schmalen gefiederten Blättern und langstieligen, kleinen, blauweißen Blüten. Die Hülsen sind kurz und breit und trugen in unseren Exemplaren je nur zwei Samen. Die Samen...

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17. Mai

17. Mai Der Milzfarn ist der häufigste Farn in den niedrigen Lagen von Naxos; er gehört zu den wenigen Farnarten, die sich an trockene Standorte angepasst haben. Er wächst vor allem in den Spalten von Felsen oder in alten Trockenmauern. Die Unterseite der dunkelgrünen, steifen Wedel ist von braunen Schüppchen bedeckt, die die Verdunstung verringern. Im Sommer rollen sich die Wedel ein, so dass die Unterseite sich nach außen wendet. Bei Wasserverlust kann die Pflanze ihren...

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16. Mai

16. Mai Die Gattung Medicago (Schneckenklee) ist mit weltweit etwa 110 Arten eine besonders große Pflanzengattung. Die bekannteste Art, die Luzerne (Medicago sativa), dient als Futterpflanze und ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt. Sie wurde angeblich von Darius aus der Landschaft Medien (im heutigen Iran) in Griechenland eingeführt und erhielt deswegen den griechischen Namen medikae, von dem sich die Gattungsbezeichnung Medicago ableitet. Fast alle in Europa...

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15. Mai

15. Mai Eine der häufigsten Krabbenarten auf Naxos ist die Felsenkrabbe mit einem bis 5 cm großen, fast viereckigen Rückenpanzer von dunkelgrauer, marmorierter Färbung. Sie lebt in Höhlen und Spalten um die Wasserlinie herum und kann mit ein bisschen Geduld leicht am Strand entdeckt werden. Sie ist ein Allesfresser und ernährt sich vor allem von kleinen Invertebraten und Detritus. Das Hinterleibsende ist bei den Krabben unter den Körper geschlagen; bei den Weibchen ist...

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14. Mai

14. Mai Die Kreuzblütler sind eine artenreiche Familie mit vierzähligen, meist gelblichen, weißen oder rosa- bzw. lilafarbenen Blüten und Schoten oder Schötchen als Früchte, die bei jeder Art eine etwas andere Form aufweisen. Ihre Blätter stehen meist in einer bodenständigen Rosette. Eine der häufigsten Arten bei uns ist das Brillenschötchen, dessen Schötchen aus zwei runden, einsamigen, am Rand kurz behaarten Teilfrüchten bestehen. Der Griffel bleibt auch bei der Frucht...

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13. Mai

13. Mai Die Heuschrecken-Sandwespe kann eine Größe von 2,5 cm erreichen und ist somit einer der größten Hautflügler bei uns. Sie ist schwärzlich gefärbt bis auf den orangeroten vorderen Hinterleib. Sandwespen falten ihre Flügel im Gegensatz zu vielen anderen Hautflüglern nicht zusammen. Die Heuschrecken-Sandwespe baut für ihre Larven Nester, die sie in die Erde gräbt, und fängt als Nahrung für sie Heuschrecken, die sie durch mehrere Stiche betäubt. Dabei kann sie...

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12. Mai

12. Mai Die Blattflechten-Gattung Parmelina umfasst etwa 40 Arten, die früher in der großen Gattung Parmelia standen. Es handelt sich um rosettig wachsende, epiphytische Arten mit oben hellgrauem, unten schwarzem oder braunem Thallus. Die drei hier vorgestellten Arten, Parmelina tiliacea, Parmelina pastillifera und Parmelina quercina, unterscheiden sich vor allem in ihren Fortpflanzungsorganen. Die geschlechtlichen Fortpflanzungsorgane der meisten Flechten, die...

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11. Mai

11. Mai Die Ölbaumblättrige Winde ist anhand ihrer großen tricherförmigen rosa Blüten sofort als Winde zu erkennen. Sie weicht jedoch in einigen Merkmalen von den typischen Winden ab; so wächst sie nicht windend, sondern als mehrjähriger, verholzender Strauch. Ihre Blätter sind nicht pfeilförmig, gekerbt oder tief eingeschlitzt, sondern einfach und ganzrandig. Ebenso wie die Stiele sind die Blätter anliegend seidig behaart; der Blütenkelch ist jedoch abstehend behaart,...

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10. Mai

10. Mai Die Gemeine Gabelzunge mit ihrem dichotom verzweigten Thallus gehört zu den Braunalgen. Während alle Landpflanzen aus den Grünalgen hervorgegangen sind, stellen die Braunalgen eine Gruppe mit einigen abweichenden Merkmalen dar. Das Studium einzelliger eukaryotischer Algen und Tiere sowie auch prokaryotischer Organismen (ohne Zellkern) enthüllt eine unendliche Vielfalt, eine Welt, in der die Evolution einfach alles ausprobiert hat, wobei manche Wege nur bei einem...

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9. Mai

9. Mai Die Krokusse blühen im Herbst oder frühen Winter nach den ersten stärkeren Regenfällen; sie gehören zu den Geophyten und bilden Knollen aus, mit denen sie die sommerliche Trockenzeit überdauern. Es gibt insgesamt etwa 88 Arten; das Verbreitungsgebiet umfasst Südeuropa, Südwestasien und Nordafrika, wobei viele Arten je nur in einem recht kleinen Gebiet auftreten. Eine ganze Reihe von Arten sind endemisch im Ägäisraum oder in Griechenland. Die Krokusse gehören zu den...

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8. Mai

8. Mai In den meisten byzantinischen Kirchen ist in der „Viertelkuppel“ der Apsis die Deesis dargestellt, mit Christus in der Mitte (Bild oben) und Maria und Johannes dem Täufer (Bild unten links) als Fürbitter auf der linken und rechten Seite. Hier konnte der Gläubige seine Bitten, Sorgen und Wünsche vorbringen, die von Maria und Johannes an Jesus weitergeleitet wurden. Unter dem Tonnendach des Kirchenschiffs sind üblicherweise Szenen aus dem Leben Christi...

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7. Mai

7. Mai Die weltweit verbreitete Gattung Euphorbia umfasst gut 2.000 Arten; besonders viele, oft sukkulente Arten kommen in tropischen und subtropischen Regionen vor. Die Stängel geben einen stark reizenden Milchsaft ab, der nicht in Kontakt mit Augen und Schleimhäuten kommen sollte. Der giftige Saft der Palisaden-Euphorbie wurde früher auf Naxos zum Betäuben und Fangen von Fischen verwendet. Die Blüten der Euphorbien sind getrenntgeschlechtlich und sehr stark reduziert....

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6. Mai

6. Mai Die Ahornbäume sind mit den Rosskastanien verwandt und gehören zu den Seifenbaumgewächsen. In der Ägäis kommt der Kretische Ahorn vor. Es handelt sich um eine halbimmergrüne Art, die in den höheren Lagen die Blätter im Herbst abwirft, während sie sie in den niedrigeren Lagen bis zum Frühling behält. Der Ahorn ist eine der häufigsten Baumarten in den Bergen von Naxos; an geschützten Standorten wie in Flusstälern kommt er außerdem bis fast zur Küste hinab vor....

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5. Mai

5. Mai Die häufigste Seestern-Art bei uns ist der Dornenstern, den man an Steinstränden finden kann, wenn man größere Steine umdreht. Er hat eine bräunliche Farbe und ist daran zu erkennen, dass er auf der Oberseite relativ große Stacheln besitzt, die jeweils von einem Kranz winziger Greifzangen umgeben sind. Außerdem hat er meist mehr Arme als fünf (üblicherweise sieben), von denen oft einige sehr klein sind: Es handelt sich dabei um nach einer Teilung nachwachsende...

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4. Mai

4. Mai Der Frauenhaarfarn ist einer der häufigsten Farne weltweit; er ist überall verbreitet, wo es keinen Frost gibt. Er besitzt meist überhängende Wedel, die ein- bis zweifach gefiedert sind mit grazilen, schwarz gefärbten Stängeln und etwa rhombenförmigen Fiederblättchen. Auf Naxos wächst er an feuchten Stellen, an Quellen, Flüssen und Bächen; er ist die Zierde der lauschigen Flusstäler. An manchen Stellen bedeckt ein ganzes Hangstück, wo ausreichend Wasser fließt...

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3. Mai

3. Mai Die Grüne Reiswanze stammt ursprünglich vermutlich aus Ostafrika, hat sich aber durch den Menschen in weiten Gebieten der Erde ausgebreitet; auch im Mittelmeergebiet ist sie sehr häufig. Sie ist meist gänzlich grün gefärbt. Von der sehr ähnlichen Grünen Stinkwanze kann sie an den drei weißen Pünktchen am Vorderrand des Schildchens unterschieden werden. Das Schildchen (Rückenschild des mittleren Thoraxsegmentes) bildet ein großes Dreieck auf dem Rücken. Wie bei...

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