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25. Februar 2009: Der Fluss in Azalas fließt!

der Fluss in Azalas fließt Bei starken Regenfällen wird auf einer steilen Insel wie Naxos längst nicht alles Regenwasser von der Erde aufgesaugt. Dann werden die trockenen Torrente der Insel kurzfristig zu Flüssen, und in den Flussbetten rauscht wild das Wasser. Vor den Flussmündungen färbt sich das Meer auf weite Strecken braunrot. Und die Fische haben eine Abwechslung im Speiseplan: die Fische, die Nikos einmal nach einem starken Regenfall fing, bei dem die Flüsse...

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Eis und Schnee

Trotz der Sommerhitze gibt es auch in Griechenland jedes Jahr Eis und Schnee. Auf dem Festland sind die Winter in den Bergen in vielen Gegenden sogar sehr hart; der Schnee liegt manchmal metertief und die Temperaturen können bis deutlich unter -10°C sinken. Viel Schnee fällt bei den Wintereinbrüchen außer in den Gebirgen des Festlandes auch auf Kreta und der Peloponnes, wo der Schnee sich auf den Bergen bis in den Sommer hinein halten kann. Besonders schneereich ist auch...

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Regen, Hagel und Gewitter

Regen, Hagel und Gewitter Regen und Hagel Wenn Wolken eine große vertikale Ausdehnung erreichen (Cumulonimbus– und Nimbostratus-Wolken), dann beginnt es aus ihnen zu regnen. In reinen Wasserwolken können die Regentropfen nur so weit anwachsen, dass es zu einem leichten Sprühregen kommt. Damit großtropfiger Regen fallen kann, muss die Wolke zumindest in ihren obersten Teilen vereist sein: Nur Hagelkörner können in der Wolke soweit anwachsen, dass sie (wieder...

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Regenbogen und Halo-Erscheinungen

Halo-Erscheinungen In dünnen Zirruswolken-Schleiern entstehen durch die Brechung des Sonnenlichtes an den Eiskristallen oft regenbogenartige Leuchterscheinungen. Die häufigste dieser Erscheinungen ist der Kleine Haloring in einem Winkelabstand von 22° von der Sonne, der durch die Brechung des Sonnenlichtes an sechseckigen Eisplättchen entsteht, die in Zirrus-Wolken bei -20 bis -50° C vorherrschen. Dieser kann von weiteren Bögen umgeben sein, die ihn oben und unten...

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Wolkenformen

Wolkenformen Die Bestimmung von Wolken Die Wolken werden nach ihrer Höhe und Form in unterschiedliche Kategorien eingeteilt. So werden sehr hohe (Cirrus-), mittelhohe (Altus-) und niedrige Wolken unterschieden. Nach der Wolkenform unterscheidet man Haufenwolken (Cumulus) und Schichtwolken (Stratus). Mit dem Zusatz -nimbus werden die Wolken bezeichnet, aus denen es regnet. Bei der Bestimmung von Wolken ist zu beachten, dass die Übergänge zwischen zwei verwandten...

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Wetter und Klima

Wetter und Wolken Die Beobachtung der Wolken ist eine der schönsten Naturstudien: Wolken sind faszinierend und beeindruckend. Wolken und das Wetter kann man überall beobachten kann, ohne dass Hilfsmittel oder weitreichende Kenntnisse nötig wären: Man braucht nur ein wenig hinzuschauen! Und die Beobachtung der Wolken ist nützlich, denn mit zunehmender Erfahrung kann man (gegebenenfalls in Verbindung mit der offiziellen Wettervorhersage) durchaus etwas über die lokale...

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Wie entstehen Wolken?

Prozesse der Wolkenbildung Zur Kondensation und damit zur Wolkenbildung kommt es, wenn sich feuchte Luft soweit abkühlt, dass der Taupunkt unterschritten wird. Das kann durch vier verschiedene Prozesse geschehen: durch das Aufsteigen der Luft an einem Gebirge, durch Quellvorgänge, das heißt Konvektion, durch das Aufgleiten von Luftmassen an den Fronten einer Zyklone oder durch Verwirbelungen (Turbulenzen) an zwei übereinander hinweg gleitenden Luftschichten. 1....

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Atmosphäre und Kondensation

Die Atmosphäre Die Lufthülle der Erde wird als Atmosphäre bezeichnet. Sie besteht zu etwa 78 Volumenprozent aus Stickstoff und zu 21 % aus Sauerstoff und enthält in geringen Mengen weitere Gase wie Argon, Wasserstoff, Helium, Ozon und mit 0,033 % das lebenswichtige Kohlendioxid, aus dem die Pflanzen durch die Photosynthese die organische Substanz herstellen. Außerdem enthält sie einen wechselnden Anteil an Wasserdampf (bei feuchter Luft etwa 1,3 %). Mit der Höhe wird die...

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Feuer

Feuer ist ein natürlicher Faktor im mediterranen Ökosystem: In der ausgedörrten Vegetation können nach der langen Sommertrockenheit leicht Brände durch Blitze entzündet werden. Fast alle heutigen Brände sind jedoch durch den Menschen verursacht, sowohl aus Fahrlässigkeit als auch durch Brandstiftung. Feuer bei Skeponi Die Pflanzen des Mittelmeergebietes haben sich an das gelegentliche Auftreten von Feuern angepasst. Viele Arten können ein mäßiges Feuer überleben; andere...

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Meerzwiebel, Drimia maritima

Die erste Pflanze, die im Herbst wieder austreibt, meist noch deutlich vor den ersten Regenfällen, ist die Meerzwiebel (Drimia maritima = Urginea m.). Ihr Name kommt daher, dass sie vor allem in den wärmsten, meernahen Lagen auftritt. Sie bildet eine dicke Zwiebel, die einer großen Küchenzwiebel ähnlich ist. Ab Mitte August wächst aus den Zwiebeln ein bis über einen Meter hoher Blütenstand, eine Traube mit hübschen, kleinen, weißen Blüten, die nach und nach von unten nach...

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Das Lebensformenspektrum von Naxos

Das Lebensformen-Spektrum von Naxos Von großer Aussagekräftigkeit über die Vegetation eines Gebietes ist das sogenannte Lebensformenspektrum. Die Pflanzen werden eingeteilt in folgende Lebensformen: Phanerophyten Chamaephyten Geophyten Hemikryptophyten Therophyten Hydrophyten Phanerophyten (Bäume, Sträucher und Lianen) Chamaephyten (Zwergsträucher) Geophyten (Knollen-, Zwiebel- und Rhizompflanzen) Hemikryptophyten (Staudenpflanzen) Therophyten...

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Winterwetter

Die Entwicklung eines Tiefdruckgebietes Im Winterhalbjahr treffen über Europa Massen kalter, trockener Polarluft, die von Norden herbeiströmen, auf warme, feuchte Luftmassen aus den Subtropen. Die Grenzschicht, an der die beiden Luftmassen aufeinander treffen, wird als Polarfront bezeichnet. Entlang der Polarfront entstehen in mehr oder weniger regelmäßiger Reihenfolge die Zyklonen (Tiefdruckgebiete): Die Polarfront erfährt eine sich allmählich verstärkende, keilartige...

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Das mediterrane Klima

Griechenland gehört zur mediterranen Klimazone, die durch warme, trockene Sommer und milde, feuchte Winter mit nur sporadischen Frösten charakterisiert ist. Mediterranes Klima kommt auf der Erde nur an wenigen Stellen vor: in kleinen Gebieten in Kalifornien, Mittelchile, dem südlichen Australien und der Kapregion Afrikas und eben im Mittelmeergebiet. Das mediterrane Klima wird auch als subtropisches Winterregenklima der Westküsten bezeichnet, da es an den Westküsten der...

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Das Klima

Das Klima von Naxos Auf Naxos herrscht typisches Mittelmeerklima („Olivenklima“), d.h. gemäßigt-sommertrockenes Klima mit einer ausgeprägten Trockenzeit im Sommer und milden, mehr oder weniger feuchten Wintern. Naxos fällt in die heiße Ausprägung des Mittelmeerklimas (Csa). Auf Naxos ist das Wetter meistens gut. Die Temperaturen Naxos-Stadt weist unter allen griechischen Wetterstationen die höchste mittlere Temperatur im...

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Beweidung

Fast alle Pflanzen der Insel Naxos müssen sich mit dem Problem der Beweidung auseinandersetzen, da es nur sehr wenige Stellen gibt (wie etwa die Auwälder oder extrem schlecht erreichbare Felsstandorte), die nicht oder nur wenig beweidet werden. Schafe beweiden vor allem die Krautschicht, das heißt Gräser und andere meist einjährige Pflanzen, die zwischen den Sträuchern gedeihen. Für sie gibt es einen sehr großen Unterschied im Nahrungsangebot je nach Jahreszeit, so dass...

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Wasserversorgung

Fast ebenso lang wie es Landwirtschaft gibt, wird auch organisierte Bewässerung betrieben. Tatsächlich stammen nicht nur die Landwirtschaft und der Getreideanbau, sondern auch die Anfänge unserer Kultur überhaupt aus Gegenden, in denen die Bewässerung eine große Rolle spielte, nämlich dem „fruchtbaren Halbmond“ von der Levante über Mesopotamien zum Persischen Golf; und es ist sehr wahrscheinlich, dass die Notwendigkeit der organisierten Bewässerung bei der...

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Wasser

Wasser ist im Mittelmeergebiet Mangelware. Die Kykladen sind die trockenste Region Griechenlands; unter den Kykladen ist Naxos jedoch aufgrund seiner Größe und Höhe eine der wasserreichsten Inseln. In den Tieflagen fallen nur geringe Niederschläge (jährlicher Mittelwert um die 360 mm). In den Hochtälern der Berge auf etwa 600 m Höhe regnet es dagegen im Jahresmittel etwa 650 mm, was ein durchaus mitteleuropäischer Wert ist, und für die höchsten Bergspitzen kann man von...

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Erosion

Jede Landschaft erodiert in einem gewissen Maß. Als Erosion bezeichnet man den Abtrag von Boden oder von (meist durch Verwitterung gelockertem) Gesteinsmaterial. Die Erosion ist ein ganz natürlicher Vorgang, der in allen exponierten Bereichen der Landoberfläche abläuft. Aufliegende Steine schützen den Boden vor Erosion. Für die Stärke und Art der Erosion (und der Verwitterung) spielen eine ganze Reihe von Faktoren eine Rolle: vor allem das Ausgangsgestein, die...

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Boden

Bodenbildung Im Mittelmeergebiet gibt es viel weniger Erde, als wir aus den gemäßigten Zonen gewöhnt sind. Das hat verschiedene Gründe. Zunächst einmal ist die Bodenbildung erschwert: Im Winter ist es zu kalt für die bodenbildenden Mikroorganismen und im Sommer zu trocken, so dass nur recht kurze Zeiträume im Frühjahr und Herbst zur Verfügung stehen. Eine echte Bodenbildung kann außerdem nur an gut beschatteten Stellen stattfinden: Zu intensive Sonnenstrahlung schädigt vor...

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Terrassen

Die Terrassen sind ein besonders auffälliges Charakteristikum der mediterranen Landschaft. Heute ist etwa 10 % der Fläche von Naxos terrassiert, ursprünglich lag der Anteil wesentlich höher. Intakte und noch bewirtschaftete Terrassen liegen vor allem in der Nähe der Dörfer. Terrassen beim Dorf Mési in Lioíri bei Kóronos Früher, als die Bevölkerung von Naxos ihre Nahrungsmittel noch fast vollständig selbst produzierte, waren praktisch alle zu bewirtschaftenden Flächen der...

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