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Aspekte der Evolution der Algen

Die ersten Lebewesen der Erde waren Bakterien (und Archaeer, eine heute eher seltene, noch wenig erforschte bakterienähnliche Abteilung, die sich jedoch deutlich sowohl von den Bakterien als auch von den Eukaryoten (Pflanzen, Tiere, Pilze) unterscheidet). Diese Organismen lebten im Meer und deckten ihren Energiebedarf aus chemischen Reaktionen mit Schwefelwasserstoff oder auch Wasserstoff (die Erdatmosphäre war damals noch sauerstofffrei). Verwandte von ihnen existieren...

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Algen

Algen haben generell keinen besonders guten Ruf. Die meisten Menschen denken, wenn es um Algen geht, an Killeralgen, an giftige Algenblüten oder einfach an rutschige, knochenbrechende, häßliche Überzüge auf feuchten Steinen. Ja, auch das gehört zum Thema Algen. Algen können lästig oder gar gefährlich werden, insbesondere da wo das natürliche Zusammenspiel der Organismen eines Lebensraumes durch zu großen Nährstoffeintrag aus dem Gleichgewicht gebracht wurde. ...

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Fische

Wenn es um Meerestiere geht, denken die meisten Menschen natürlich zuerst an Fische: Diese haben als wichtige Nahrungsquelle für uns die größte Bedeutung. Das Mittelmeer ist entsprechend seines geringen Nährstoff- und Planktongehaltes ein eher fischarmes Meer. Außerdem sind die Fischbestände in den letzten Jahrzehnten durch Überfischung stark dezimiert worden. Hier kann man die Einleitung überspringen und direkt zu den vorgestellten Arten kommen. Fische in ihrer...

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Schwämme

Schwämme sind höchst ungewöhnliche Organismen. Sie gehören zu den Tieren, obwohl sie in mancher Beziehung eher einem pflanzlichen Organismus ähneln, z.B. darin, dass sie sessil leben (am Untergrund festsitzend) und dass ihre Form nicht symmetrisch ist und sie unregelmäßig wachsen wie eine Pflanze. Außerdem reagieren sie nicht (oder kaum) auf äußere Reize und bewegen sich nicht (oder kaum). Schwämme gehören zu den Vielzellern. Im Gegensatz zu den äußerlich manchmal...

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Seegurken

Seegurken sehen nicht besonders attraktiv aus; sie sind geradezu häßlich und wirken langweilig und uninteressant. Dennoch spielen diese Tiere eine sehr wichtige Rolle im Ökosystem des Meeres und sollten von uns nicht unterschätzt oder vernachlässigt werden. Hier kann man die Einleitung überspringen und direkt zu den vorgestellten Arten kommen. Die Seegurken (oder Seewalzen, Klasse Holothuroidea) sind Verwandte der Seeigel und Seesterne, mit denen sie zusammen den Stamm...

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Seeanemonen

Wenn man zwischen den Felsen in den kleinen Buchten bei Azalas auf Entdeckungsreise geht, kann man leicht einige besonders schöne und interessante Vertreter der Meeresfauna finden: die Seeanemonen. Die Ordnung der Seeanemonen (Actiniaria) mit etwa 1200 Arten gehört gemeinsam mit den Korallen und den Zylinderrosen (s.u.) zu den Blumentieren (Klasse Anthozoa), die mit den Hydrozoen, den Schirmquallen und den Würfelquallen den Stamm der Nesseltiere (Cnidaria) bilden. Hier...

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Schnecken 6: Wurmschnecken

Zu den vielen merkwürdigen Lebewesen der Gezeitenzone gehören die Wurm- oder Röhrenschnecken. Diese Schnecken kriechen nur als Jungtier frei herum, dann heften sie sich am Substrat fest und nehmen eine sessile Lebensweise an. Auf Naxos kommen mehrere Arten vor. Die Wurmschnecken oder Röhrenschnecken bilden eine eigene Familie (Vermetidae) innerhalb der Littorinimorpha, einer großen Teilordnung innerhalb der Gastropoda, zu der viele unserer marinen Schnecken gehören. In...

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Seepocken

Wer an einer Felsküste Seepocken sieht, der wird bei ihrem Anblick kaum auf die Idee kommen, dass es sich bei ihnen um enge Verwandte der Krebse handelt. Sie gehören aber tatsächlich zum Unterstamm der Krebstiere: Gemeinsam mit den Entenmuscheln und manchen parasitischen Formen bilden sie die Unterklasse der Rankenfüßer. Hier kann man die Einleitung überspringen und direkt zu den vorgestellten Arten kommen. Seepocken sind sessile, das heißt festsitzende Tiere, die in...

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Die Zonierung des Mittelmeeres

Der Lebensraum Meer wird in eine ganze Reihe von Zonen mit unterschiedlichen Umweltbedingungen eingeteilt. Grundsätzlich sind zunächst der Meeresboden, das Benthal, und der Wasserraum, das Pelagial, zu unterscheiden. Innerhalb beider Systeme weisen die euphotischen (lichtreichen) Bereiche deutlich andere Lebensbedingungen auf als die aphotischen (lichtlosen). Die küstennahen, flacheren Gebiete über dem Kontinentalschelf werden als neritische, die echt ozeanischen als...

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Die Anforderungen des Meeres an seine Bewohner

Das Meer stellt als Medium deutlich andere Anforderungen an die Organismen als die Luft. Zunächst einmal ist natürlich das unbegrenzte Wasserangebot von Bedeutung. Alle Organismen brauchen Wasser – sie bestehen zu einem großen Anteil aus Wasser. Landorganismen müssen deswegen einen entsprechend der Trockenheit ihres Lebensraums unterschiedlich effektiven Verdunstungsschutz besitzen. Wasserlebewesen können auf diesen verzichten, abgesehen von den Organismen des...

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Die Umweltfaktoren im Mittelmeer

Mit 3,9 Volumenprozent hat das östliche Mittelmeer einen recht hohen Salzgehalt. Die Wassertemperaturen bewegen sich zwischen 25°C im August und September und 14°C im Dezember und Januar. Im Sommer erwärmen sich die oberen Wasserschichten bis zu einer Tiefe von manchmal bis zu 30 Metern, wo die Temperatur plötzlich abfällt (Thermokline). In der Tiefe hat das Wasser des Mittelmeeres eine Temperatur von nicht weniger als 13°C. Wenn sich im Winter die oberen Wasserschichten...

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Die Entstehung der Mittelmeerflora und -fauna

Die Vorläufer-Ozeane des Mittelmeeres, die Paläo- und die Neotethys, waren tropische Ozeane, die in der Nähe des Äquators lagen. Entsprechend lebte in ihnen, wie aus Fossilfunden bekannt ist, eine tropische Pflanzen- und Tierwelt ähnlich der heute beispielsweise im Indischen Ozean verbreiteten Arten. Im Jura und in der Kreide existierten riesige Korallenriffe in den damals weit ausgedehnten Schelfgebieten von Afrika und in den relativ flachen Ozeanarmen sowie auf den...

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Die geologische Entstehungsgeschichte des Mittelmeeres

Im Erdaltertum (Paläozoikum) Der erste Vorläufer des Mittelmeeres war der paläozoische Ozean Paläotethys. Dieser bestand als riesige Meeresbucht schon am Ende des ersten (und längsten) der drei durch Fossilien dokumentierten Erdzeitalter, des Paläozoikums (vor 540 bis 250 Mio. Jahren). Während der letzten Epochen des Paläozoikums, dem Karbon (vor 345 bis 295 Mio. Jahren) und dem Perm (vor 295 bis 250 Mio. Jahren), lagerten sich alle Kontinente aneinander (Pangäa) und...

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Mittelmeer Übersicht

Das Mittelmeer Das Mittelmeer ist ein vergleichsweise kleines Meer. Die Ägäis ist kein echter Ozean, sondern ein versunkenes Stück Kontinent, weswegen die Meerestiefen im Allgemeinen eher gering sind. Die Artikel auf dieser Webseite beschäftigen sich hauptsächlich mit den Organismen, die man der Küste und im flachen Wasser antreffen kann. Schon direkt an der Küste kann man einen faszinierenden Einblick in die Meereswelt erhalten. Fast alle in den folgenden Artikeln...

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Krebse

Die Krebse gehören zum Stamm der Gliederfüßer, der die Kieferklauenträger (Chelicerata) mit den Pfeilschwanzkrebsen und den Spinnentieren (Spinnen, Skorpione und Milben) umfasst sowie die Tausendfüßer, die Krebstiere und die Sechsfüßer (Insekten, Springschwänze u.a.). Der Unterstamm der Krebstiere umfasst die Höheren Krebse, die Kiemenfüßer (z.B. Salinenkrebs), die muschelähnlichen Muschelkrebse und die „Maxillopoda“, zu denen die Entenmuscheln und die...

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Seesterne

Die Seesterne (Klasse Asteroidea) gehören ebenso wie die Seegurken und die Seeigel zu den Stachelhäutern (Stamm Echinodermata). Hier kann man die Einleitung überspringen und direkt zu den vorgestellten Arten kommen. Die ausschließlich marinen (d.h. im Meer lebenden) Stachelhäuter sind fünfstrahlig-radiärsymmetrisch und besitzen ein in der Epidermis liegendes Exoskelett, das entweder als Schale (Seeigel) oder als verkalkte Plättchen ausgebildet ist (Seesterne und...

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Meerestiere Überblick

Meerestiere Überblick Die Meeresfauna ist bei uns in Azalas noch recht artenreich. Das Mittelmeer ist zwar überall überfischt, aber es ist hier – mitten in der Ägäis – vergleichsweise noch recht sauber und die verschiedenen Pflanzen- und Tiergesellschaften der unterschiedlichen Biotope sind relativ intakt. Interessant und artenreich ist vor allem die Zone um die Wasserlinie, das Eulitoral, wo an der Felsküste oft ein schönes „Kalkalgentrottoir“...

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Schnecken 9: Nacktschnecken

Die marinen Nacktschnecken gehören zu den Schnecken (Gastropoda) und zwar zu den Hinterkiemern (Ordnung Opisthobranchia). Es gibt etwa 3.000 marine Nacktschnecken-Arten, von denen einige Pflanzenfresser sind, während andere sich vorwiegend von sessilen Meerestieren wie Schwämmen, Korallen, Polypen und Manteltieren ernähren. Vor Fressfeinden schützen sie sich durch ihre Färbung, die trotz der oft leuchtenden Farben als Tarnung wirken kann; außerdem sind viele Arten...

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Seeigel

Seeigel sind nicht unbedingt die beliebtesten Meeresbewohner. In mäßiger Anzahl gehören jedoch auch sie zu einem gesunden Ökosystem. Hier kann man die Einleitung überspringen und direkt zu den vorgestellten Arten kommen. Schwarze Seeigel im flachen Wasser Die Seeigel stehen trotz ihres einfachen Körperbaus recht hoch im Tierstammbaum in der Nähe der Wirbeltiere. Sie stellen mit knapp 1000 Arten eine eigene Klasse (Echinoidea) und gehören gemeinsam mit den Seegurken und...

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Schnecken 1: Napfschnecken

Die Napfschnecken (Gattung Patella) zählen zu den Schnecken und nicht zu den Muscheln, obwohl ihr Gehäuse nicht gewunden ist. Muscheln besitzen im Gegensatz zu Schnecken immer zwei Schalen. Innerhalb der Schnecken bilden die Napfschnecken und Verwandte die eher urtümliche Unterklasse der Eogastropoda, der allen anderen Schnecken in der Unterklasse Orthogastropoda gegenüberstehen. Hier kann man die Einleitung überspringen und direkt zu den vorgestellten Arten kommen. In...

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