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2. Mai

Auf Naxos kommen zwanzig Kleearten vor; die Gattung Trifolium ist eine der anrtenreichsten Gattungen der Schmetterlingsblütler. Sie zeichnen sich durch die große Vielfalt der Blütenfarben, der Formen der Blütenstände und der Früchte aus, insbesondere der Kelchblätter: Jede Art hat sich etwas anderes ausgedacht. Besonders einfallsreich ist der Bodenfrüchtige Klee. Er sieht auf den ersten Blick wie ein typischer Klee aus mit einer dem Boden anliegender Wuchsform und den typischen dreizähligen Blättern. Er bildet wenigblütige Blütenstände mit weißen Blüten (Bild unten rechts). Interessant wird es bei der Frucht: Der Klee hat eine Methode entwicklet, wie er sich selbst in den Boden einpflanzt. Die Kelche der befruchteten Blüten des Bodenfrüchtigen Klees bleiben auch in der Fruchtzeit schmal röhrenförmig ohne auffällige Merkmale; in jedem Blütenköpfchen werden jedoch nur drei bis vier Blüten befruchtet. Bei den anderen Blüten wachsen die Kelche zu kleinen Häkchen aus (Bild unten links). Gleichzeitig wächst der Blütenstandstiel stark in die Länge und krümmt sich, so dass der Fruchtstand in die Vegetation und in die Erde gedrückt wird. Dort wachsen die Stielchen der Kelchblätter weiter in die Länge und verzweigen sich, so dass ein kugeliges Gebilde mit wurzelartigen Auswüchsen entsteht, die sich nach oben strecken und so den Fruchtstand weiter in die Erde schieben (Bild oben). Was es nicht alles gibt!