Autor: astrid
Es gibt nichts, das es nicht gibt, und schon gar nicht auf Naxos. Vor allem gibt es viele Bäume und viele Kirchen, und darunter einige wirklich bemerkenswerte.
Es gibt viele Kermeseichen in der Tragaía, aber diese hier ist einzigartig.
Erst wenn man etwas näher schaut, sieht man, dass diese Eiche nicht auf dem Boden wächst…
…sondern auf einer Kirche!
Hier sieht man das kleine, zusammengestürzte Kirchengebäude.
Man sieht hauptsächlich an der runden...
Sonnenaufgänge und Regenbögen
Ich habe zwar schon so das eine und andere Sonnenaufgang- und Regenbogen-Foto auf meiner Seite stehen, aber sie sind halt immer wieder schön…
Mehr über Regenbögen ist hier zu erfahren.
Bei Potamia
Das Tal von Potamiá ist eines der schönsten Täler der Insel Naxos, das viele Möglichkeiten für Spaziergänge und kleine Wanderungen bietet. Dieses Mal steuern wir nicht eines der drei Dörfer (Áno, Mési und Káto Potamiá) an, sondern fahren mit dem Auto in eine Stichstraße unterhalb des am niedrigsten gelegenen Dorfes (Káto Potamiá) und gehen dann den Fluss entlang zur mittelalterlichen Kirche Ágios Mámas.
Für uns als Kykladen-Bewohner besitzt der ständig wasserführende...
Die Zeus-Höhle
Die Zeus-Höhle liegt in 628 Metern Höhe am steilen Westhang des Zeus-Berges und ist über eine kurze Wanderung von der Quelle „ton Arión“ aus zu erreichen.
Die Zeus-Höhle liegt hoch im steilen Tal an der westlichen Flanke des Zeus-Berges.
Der Eingang ist teilweise zugemauert und war früher durch eine Tür verschlossen, die jetzt aber fehlt.
Die Zeus-Höhle besteht aus zwei Kammern; die erste ist etwa 35 mal 10 Meter groß mit einer Höhe von zwei bis fünf Metern;...
Zur Zeus-Höhle
Mitte Oktober letzten Jahres sind wir zum ersten Mal seit langer Zeit wieder zur Zeus-Höhle gelaufen. Diese kurze Wanderung führt von der Quelle „ton Arión“ zur in 628 m Höhe gelegenen Höhle, wobei man erst über einen schönen gepflasterten Weg, dann über einen schmaleren Pfad läuft. Das letzte Stück des Weges ist relativ steil, so dass man gute Schuhe anhaben sollte.
Die Wanderung beginnt an der Quelle „ton Arión, zu der man über eine kurz oberhalb von...
Delfine in Azalas
In Anbetracht dessen, wie selten wir bewusst schauen, und der Tatsache, dass sie nur bei Windstille zu sehen sind (im Wellengetümmel sind sie nicht zu erspähen), beobachten wir Delfine und Mönchsrobben eigentlich recht regelmäßig in Azalas. Dass es noch einige Delfine gibt, berichten uns auch die Fischer: Der in Moutsouna ansässige Fischer muss oft schlaue Manöver fahren und erst in andere Richtungen aufbrechen und dann später umkehren, um die Delfine loszuwerden, die sein...
Therophyten: Einjährige Pflanzen
Die Therophyten, also die Einjährigen Pflanzen oder Annuellen, verfolgen eine ganz andere Strategie als alle mehrjährigen Pflanzen: Sie beschränken ihre Lebensdauer auf die günstige Zeit des Jahres und überdauern die ungünstige Periode als Samen. Entsprechend ist ihr ganzes Bestreben auf die Produktion vieler Samen ausgerichtet, während beispielsweise die Ausbildung von tiefen Wurzeln, von Speicherorganen und Strukturen, die der Reduktion der Verdunstung dienen, nicht...
Sonnenstrahlen
Jeder kennt derartige Bilder mit den kurz nach dem Sonnenaufgang hübsch durch die Wolken fallenden Sonnenstrahlen. Es ist einfach zu verstehen, wie dieses Bild entsteht: Die Strahlen vereinen sich wie zu erwarten dort, wo die Sonne steht, von der sie ausgehen. Ein unbedarfter Betrachter, der so ein Bild sieht, würde meinen, dass die Sonne etwa doppelt so „hoch“ steht wie die Höhe der Bewölkung. Es ist allerdings keinesfalls so, dass die Sonnenstrahlen mit dem...
Hemikryptophyten: Staudenpflanzen
Die Hemikryptophyten oder Stauden sind mehrjährige (oft zweijährige) Pflanzenarten, deren oberirdische Teile wie bei den Geophyten während der ungünstigen Jahreszeit absterben, die sich aber nicht gänzlich in unterirdische Teile zurückziehen, sondern deren Erneuerungsknospen, zwischen totem oder lebendem Pflanzenmaterial geschützt, an der Erdoberfläche liegen.
Strategie
Die Hemikryptophyten sind eine sehr erfolgreiche Pflanzengruppe. Sie sind auf Naxos durch sehr viele...
Geophyten: Zwiebel-, Knollen- und Rhizompflanzen
Als Geophyten (= Kryptophyten) werden die mehrjährigen Pflanzen bezeichnet, die die ungünstige Jahreszeit nicht oberirdisch, sondern nur in ihren unterirdischen Teilen überdauern. Sie bilden zu diesem Zweck unterirdische Speicherorgane aus, bei denen es sich um verdickte Wurzeln bzw. Rhizome oder um Zwiebeln oder Knollen handeln kann.
Die meisten Geophyten sind niedrige Pflanzen mit kleinen, oft schmalen Blättern. Wenn man sie ausgräbt, sieht man das verdickte...
Chamaephyten: Zwergsträucher
Als Chamaephyten bezeichnet man mehrjährige, oberirdisch überdauernde Pflanzen, die niedriger sind als die Phanerophyten (Sträucher und Bäume): die Grenze zwischen den beiden Formen wird bei einer maximalen Höhe (der Erneuerungsknospen) von einem halben Meter festgelegt.
Auf Naxos kommen etwa 75 Zwergsträucher vor, das heißt ungefähr 8 Prozent der Pflanzenarten sind Chamaephyten. Dieser Anteil wirkt zwar niedrig, ist aber hoch im Vergleich zu den meisten anderen...
Phanerophyten: Bäume, Sträucher und Lianen
Als Phanerophyten werden mehrjährige Pflanzen bezeichnet, die ganzjährig auch in ihren oberirdischen Teilen überleben und bei denen die Erneuerungsknospen mehr als einen halben Meter hoch liegen; es fallen also Bäume und große Sträucher sowie mehrjährige kletternd wachsende Arten darunter. Auf Naxos spielen entsprechend des ungünstigen Klimas mit der langen Sommertrockenheit die Bäume eine vergleichsweise geringe Rolle im Artenspektrum; trotzdem kommen hier immerhin etwa...
Silber-Weide und Silber-Pappel, Salix alba und Populus alba
Die Familie der Weidengewächse gehört zur großen Ordnung der Malpighiales, die insgesamt etwa 16.000 vor allem tropische Arten umfasst, von denen die meisten Gehölze sind. Zu den Weidengewächsen gehören die Gattungen der Weiden und der Pappeln; dazu kommt die Gattung Chosenia mit nur einer Art, sowie neuerdings gut 50 früher in die Familie der Flacourtiaceae gestellte Gattungen.
Hier kann man direkt zu den Gattungen springen (zurück kommt man durch Zurückblättern):...
Blumen-Esche, Fraxinus ornus
Die Blumen-Esche gehört zur Familie der Ölbaumgewächse (in der Ordnung der Lippenblütlerartigen), die mit 25 Gattungen und etwa 600 Arten weltweit verbreitet ist. Ihre bekanntesten Vertreter sind außer dem Ölbaum und den Eschen die als Zierpflanzen genutzten Arten Jasmin, Forsythie, Flieder und Liguster sowie Steinlinden (Phillyrea). Die Eschen sind mit etwa 50 Arten vor allem in den gemäßigten und subtropischen Regionen der Nordhalbkugel anzutreffen.
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Echter Kapernstrauch, Capparis spinosa
Der Kapernstrauch ist einer der wenigen europäischen Vertreter der größtenteils in den Tropen und Subtropen verbreiteten, zu den Kreuzblütlerartigen gehörenden Familie der Kaperngewächse (Capparaceae) mit je nach Aufteilung etwa 20 Gattungen und 600 Arten. Die Gattung Capparis ist die größte Gattung der Familie mit etwa 270 bis 400 Arten. Die würzigen Blütenknospen sowie auch die jungen Blätter und Früchte der Art sind in Salzlake mit Essig eingelegt essbar; ihre Nutzung...
Feld-Ulme, Ulmus minor
Das Auftreten der Feld-Ulme in zwei kleinen Beständen auf Naxos ist eher überraschend; in Anbetracht der Tatsache, dass auch die Schwarzerle und Silberweide auf der Insel auftreten, kann man jedoch davon ausgehen, dass es sich um natürliche Vorkommen handelt (wohl Restbestände aus den feuchteren Perioden der Eiszeiten). Die Bäume gedeihen jedenfalls gut und vermehren sich bestens.
Die etwa 40 Ulmen-Arten gehören zur mit den Brennessel- und den Rosengewächsen verwandten...
Morgenländische Platane, Platanus orientalis
Die Morgenländische Platane ist eine von etwa zehn in Nordeuropa und Eurasien verbreiteten Arten der Gattung Platanus, der einzigen Gattung der Familie der Platanengewächse. Diese gehören zu den Silberbaumartigen (Proteales), einer der „Basalen Ordnungen“ der Eudikotyledonen; es handelt sich also um vergleichsweise ursprüngliche Arten. Die Morgenländische Platane kommt vom östlichen Mittelmeergebiet bis zum Himalaya vor. Die natürlichen Standorte aller Platanen...
Schwarzerle, Alnus glutinosa
Die Erlen gehören zur Familie der Birkengewächse (Betulaceae), die in der Ordnung der Buchenartigen stehen. Es gibt etwa 35 Erlen-Arten, die hauptsächlich in Eurasien und Nordamerika verbreitet sind.
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Schwarzerle, Alnus glutinosa, (L.) Gaertn.
Die Schwarzerle kommt in ganz Europa vor; sie erreicht in Griechenland ihre südliche Verbreitungsgrenze. Sie braucht feuchte Standorte und wächst vor allem in Auwäldern und Sümpfen. Die Schwarzerle wird nicht...
Lauch, Allium
Die Unterfamilie der Lauchgewächse Allioideae ist nach neueren Untersuchungen in die Familie der Amaryllisgewächse zu stellen, zu der auch die Narzissen und Goldbecher gehören. Sie umfasst etwa 15 Gattungen und 800 Arten, von denen die allermeisten der Gattung Allium angehören; die anderen Gattungen umfassen je nur wenige Arten und sind nur in der Kapregion und in Südamerika anzutreffen.
Die 550 bis 700 Lauch-Arten sind weltweit verbreitet mit einem Schwerpunkt im...
Krokus, Crocus
Die Krokusse blühen im Herbst oder frühen Winter nach den ersten stärkeren Regenfällen; sie gehören zu den Geophyten und bilden Knollen aus, mit denen sie die sommerliche Trockenzeit überdauern. Es gibt insgesamt etwa 88 Arten, die in Südeuropa, Südwestasien und Nordafrika vorkommen. Das Hauptverbreitungsgebiet liegt im Mittelmeerraum; viele Arten treten nur in einem recht kleinen Gebiet auf. Eine ganze Reihe von Arten sind endemisch im Ägäisraum oder in Griechenland. Die...



















