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Quallenplage auf Naxos

Dieses Jahr hat uns – zum ersten Mal – die Quallenplage erwischt! Sogar in Azalas sind die Quallen angekommen, am dritten von einigen seeehr schönen, windstillen Tagen, die wir für herrlichen Badespaß ausnutzen. – Badespaß! – Am nächsten Tag mussten wir erst mal die Quallen bekämpfen, die plötzlich in unserer Bucht auftauchten. Das hielt jedoch nur für einen Tag an, dann kam wieder etwas Wind auf, und die Quallen waren wieder weg – das...

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Faszinierende Gottesanbeterinnen

Gottesanbeterinnen sind faszinierende Tiere. Auf Naxos kommen 5 Arten vor (mindestens), die man mit etwas Glück gelegentlich zu sehen bekommt. In der letzten Zeit haben wir fast alle Arten beobachten und einige auch fotografieren können. Hier ein paar Fotos: Iris oratoria ist eine mittelgroße Art. Meist sieht man grüne Exemplare. Hier ein Männchen mit langen Flügeln. Die Gottesanbeterin ist mindestens ebenso neugierig wie ich! Sie kann es nicht lassen, auf den...

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Spaziergang bei Panormos

Die beste Bucht von Naxos, die von fast allen Winden abgeschirmt ist, liegt an der Südost-Ecke der Insel. Sie wird (wie auch auf vielen anderen Inseln) Pánormos genannt („pan-órmos“ = „all-Bucht“). Von Moutsoúna aus erreicht man Pánormos in etwa 20 Minuten mit dem Auto. In Pánormos kann man die Überreste einer bronzezeitlichen Akropolis besichtigen. Die Akropolis liegt auf einem kleinen Hügel (Korfári ton Amydalión) oberhalb der Bucht; man erreicht...

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Um den Fanari

Eine der schönsten Wanderungen, die man auf Naxos machen kann, führt einmal um den Fanári herum. Von Apíranthos aus geht es zunächst nach Westen über den Pass südlich des Fanári und hinab in das Tal der Tragaía, dann deren Ostrand entlang nach Norden, an Moní vorbei in das Tal von Sífones und schließlich über den nördlichen Fanári wieder zurück nach Apíranthos. Es handelt sich um eine recht lange Wanderung: Wir haben 6 Stunden benötigt – wesentlich mehr als auf den...

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Von Apiranthos nach Chalki

Anfang August wagen wir uns trotz der Hitze an eine kleine Wanderung: Wir laufen von Apíranthos über die alten Fußwege nach Moní und Chalkí. Wir gehen ganz früh los, so dass es beim Aufstieg auf den Fanári noch nicht zu warm ist. Nach dem Aufstieg geht es steil ins Tal der Tragaía hinunter. Der nach Westen gerichtete Berghang liegt noch völlig im Schatten, so dass man angenehm laufen kann. Auch danach wandern wir viel im Schatten: Es geht durch die kleinen Wäldchen am Rand...

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Bootstour nach Kalandos

Wem das Bootsfahren gefällt, der kann sowohl von Naxos-Stadt als auch von Ágia Ánna aus an schönen Touren diverser Ausflugsboote teilnehmen, größtenteils an die Südküste von Naxos und nach Koufonísi. Wir fahren mit dem Boot Iason von Ágia Ánna aus bis zur Bucht von Rína, mit vier Stopps zum Schwimmen, davon einer als längere Pause mit Grillen in Kalandós. Bei Mikrí Vígla geht es an diesen schönen Felsen vorbei. Auf den Felsen sitzen viele Krähenscharben, die sich von...

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Duftveilchen, Viola odorata

Die Veilchengewächse umfassen an die 1000 Arten in etwa 23 Gattungen, von denen die Gattung Viola (Veilchen) die größte ist. Veilchen kommen weltweit vor mit den größten Artenzahlen in den gemäßigten Klimazonen. Ein Artenzentrum liegt in Südosteuropa mit 60 Arten. Auf Naxos kommen zwei Veilchen vor, das Weiße Veilchen (Viola alba) und das Duftveilchen (Viola odorata). Ich habe bislang nur das Duftveilchen gefunden, das in geringer Zahl beispielsweise in der Nähe von...

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Bienen im Februar

An den schönen Tagen im Februar kann man bei uns schon eine ganze Reihe an Bienen-Arten beobachten, die vor allem gern den Rosmarin-Strauch besuchen, der schon fleißig blüht. Diese Tage habe ich um die 11 Arten beobachtet. Leider ist die Bestimmung im Freiland und auch nach Fotos schwierig oder manchmal unmöglich, wenn man nicht viel Erfahrung hat. Trotzdem habe ich versucht, die Arten einigermaßen einzuordnen. Und abgesehen davon sind die Bienen auch einfach schön und...

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Der Erdbeerbaumfalter

Da meine Beobachtungen des Erdbeerbaumfalters bei uns im Garten die ersten Nachweise der Art für die Kykladen waren, sind sie jetzt als kleiner Beitrag im Journal Parnassiana veröffentlicht worden: Charaxes jasius, A New Species to the Cyclades, Greece Der seltene Erdbeerbaumfalter mit seiner hübsch gemusterten Unterseite ist unverwechselbar. Er ist der größte europäische Tagfalter. siehe auch: Schmetterlinge „Nachtfalter“ Tiere Skeponi: Ein verwunschener...

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Neue Nachweise für Naxos

Ich habe in der letzten Zeit mein Herbarium gründlich durchgearbeitet, unbestimmte Arten bestimmt, Bestimmungen überprüft und alles mit dem „Atlas of the Aegean Flora“ von Arne Strid verglichen. Inzwischen umfasst mein Herbarium knapp 650 Arten – also etwa die Hälfte der Pflanzenarten von Naxos, von denen etwa 300, also ein Viertel der Pflanzenarten der Insel, direkt auf unserem Grundstück vorkommen, plus weitere 150 Arten in Spazier-Entfernung. Manche...

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Süßgräser

Die Familie der Süßgräser bildet zusammen mit einer Reihe ähnlicher Pflanzenfamilien, vor allem den Binsengewächsen, den Rohrkolbengewächsen und den Riedgräsern, aber auch den Bromeliengewächsen und weiteren kleinen Gruppen, die Ordnung der Süßgrasartigen (Poales) innerhalb der Einkeimblättrigen Pflanzen. Unter diesen sind die Süßgräser mit Abstand die größte Gruppe: mit etwa 12.000 Arten in über 700 Gattungen handelt es sich um eine der größten Pflanzenfamilien...

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Lebermoose, Marchantiaceae

Die Lebermoose stellen eine eigene Abteilung (Marchantiophyta) innerhalb der Pflanzen. Sie stehen verwandtschaftlich in der Nähe der übrigen Moose (Bryophyta); beide gehören nicht zu den Gefäßpflanzen (welche die Bärlapppflanzen, Farne und Samenpflanzen = Höhere Pflanzen umfassen). Die Lebermoose der Ordnung Marchantiales sehen deutlich anders aus als die Moose (Bryophyta): Sie wachsen blattartig am Boden liegend. Ihr Thallus ist der Gametophyt, d.h. die haploide...

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Knöterichgewächse, Polygonaceae

Die Knöterichgewächse umfassen etwa 1200 Arten in knapp 50 Gattungen. Sie kommen vor allem in den gemäßigten Breiten der Nordhalbkugel vor. Sie besitzen meist kleine Blüten mit sechs Blütenhüllblättern, die manchmal geflügelt, warzig oder stachelig sind und auch an der Frucht noch erhalten bleiben. Auf Naxos kommen etwa 10 Arten vor, deren Bestimmung teilweise schwierig ist. Hier kann man direkt zu den Gattungen springen (zurück kommt man durch Zurückblättern):...

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Rad fahren auf Naxos

Gastbeitrag von Dieter Linde Naxos ist eine vielfältige Insel. Für den Radfahrer bieten flache Küstenstreifen, hohe Berge und ein hügeliges Landesinnere wunderschöne, aber oft anspruchsvolle Touren, auf denen man die Schönheit der Landschaft weit besser erkunden kann, als mit dem Auto. Wer an der touristischen Westküste mit ihren bezaubernden Stränden Quartier nimmt, findet vom Hauptort Chóra bis zu den südwestlichen Stränden von Kastráki weitgehend flache Strecken, die...

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Die Geologie der Insel Naxos

Die Geologie der Insel Naxos (Hier kann man direkt zu den weiterführenden Links ganz unten springen.) Diese Seite bietet einen Überblick über meine Beiträge zum Thema der Geologie der Insel Naxos. Als erstes möchte ich darauf hinweisen, dass ich kein Geologe bin und mich mit dem Thema nur mäßig auskenne. Ich habe mich bemüht, die nötigen Informationen zusammen zu tragen und sie so gut es mir möglich war selbst zu verstehen, mir ein ungefähres Bild von der geologischen...

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Spaziergang bei der Stelida

Der Hügel der Stelída bei Ágios Prokópios, nah bei der Stadt und den großen Sandstränden gelegen, wird in der letzten Zeit nach und nach immer mehr bebaut und genutzt. Die Stelída war schon seit Urzeiten ein wichtiges Ziel für die Menschen: An Spitze des Hügels steht Hornstein an, der schon von Neandertalern für die Werkzeugherstellung genutzt wurde. Aber auch heute noch ist die Stelída immer einen Besuch wert: Man kann dort sehr schön spazieren gehen. Hier ein paar...

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Ein tektonischer Bruch bei Azalas

Die Insel Naxos hat sich vor etwa 15 Millionen Jahren im Zuge der gebirgsbildenden Prozesse, die durch die Annäherung von Afrika angetrieben werden, nach oben gewölbt. In der Mitte der Insel ist dabei ein magmatischer Migmatit-Dom in höhere Krustenschichten vorgedrungen. Diese Wölbung hat rund um den Dom herum zu Spannungen geführt, was die Bildung kleiner radiär verlaufender Brüche hervorgerufen hat, von denen man viele in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen an der...

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Die Scherzone bei Moutsouna

Auf Naxos steht die tektonisch oberste Schicht der Kykladen, die „Obere Kykladen-Decke“, nur in kleinen Bereichen an. Dabei handelt es sich um „allochthone“, d.h. entlang einer großen Scherzone von anderswo hertransportierte Schichten, die sich deutlich von den lokalen Gesteinen unterscheiden. Bei Moutsoúna liegt zwischen den „normalen“ Schiefern der Region und den Flusssedimenten des Kaps eine schmale Zone mit Gesteinen der Oberen...

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Die Gesteine

Die Gesteine können nach unterschiedlichen Aspekten klassifiziert werden. Zunächst einmal unterteilt man sie entsprechend ihrer Bildung in magmatische Gesteine und Sedimentgesteine. Die magmatischen Gesteine (z.B. Granit, Basalt) bilden sich dadurch dass geschmolzenes Material erstarrt, d.h. sie sind entweder vulkanischen Ursprungs oder es handelt sich um aus der Tiefe aufdringendes Magma, das nicht bis zur Oberfläche vordringt (Intrusion). Sedimentgesteine bilden sich...

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