Der Wunderbaum, ursprünglich in Nordostafrika und em Nahen Osten heimisch, wächst verwildert im Flusstal von Potamiá. Er gehört zur Familie der Wolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae) und ist die einzige Art seiner Gattung.
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Wunderbaum, Ricinus communis, L.
Obwohl der Wunderbaum außerhalb der Tropen meist einjährig ist, wächst er zu einem mehrere Meter hohen Strauch heran. Aus den hochgiftigen Samen wird das Rizinusöl (= Castoröl)...
Korbblütler V, Cichorioideae Teil III
Auf dieser Seite werden die Gattungen Aetheorhiza, Crepis und Hypochaeris vorgestellt.
Für die Gattungen Andryala, Hedypnois, Hymenonema, Hyoseris, Leontodon, Picris, Reichardia, Scorzonera und Taraxacum siehe Korbblütler IV, Cichorioideae Teil II
Für die Gattungen Chondrilla, Cichorium, Geropogon, Lactuca, Rhagadiolus, Scolymus, Sonchus, Tolpis, Tragopogon und Urospermum siehe Korbblütler III, Cichorioideae Teil I
Hier kann man direkt zu den Gattungen springen (zurück kommt...
Korbblütler II, Carduoideae, Teil II (Flockenblumen u.a.)
In die Unterfamilie der Carduoideae werden Arten der Korbblütler eingegliedert, die keine Zungenblüten, sondern nur Röhrenblüten aufweisen. Die meisten der zu dieser Gruppe gehörenden Arten sind mehr oder weniger dornig („Disteln“); die häufigste Blütenfarbe ist rosa bis lila. Die Unterfamilie umfasst etwa 83 Gattungen mit 2800 Arten. Der Verbreitungsschwerpunkt liegt in Eurasien und Nordafrika. Diese Seite beschäftigt sich mit den weniger nach Disteln aussehenden...
Korbblütler I, Asteroideae: Filzkräuter, Filago
Die Filzkräuter gehören zu den Korbblütlern, auch wenn ihre kleinen Blütenstände auf den ersten Blick nicht nach Korbblüten aussehen. Sie kommen mit etwa 40 Arten vor allem im Mittelmeerraum und im westlichen Asien vor. Auf Naxos sind bislang acht Arten gefunden worden. Die meisten Filzkräuter sind nur wenige Zentimeter hoch und stark filzig behaart. Oft stehen mehrere Blütenköpfchen nah beieinander in zusammengesetzten Blütenständen.
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Zwergedelweiß, Filago...
Dorfarchitektur und Steinhäuser
Die kykladischen Dörfer
Die kykladischen Dörfer bestehen üblicherweise aus kleinen, enganeinander stehenden Häusern mit engen Gassen dazwischen. Die naxiotischen Dörfer (außer den Hafensiedlungen wie Moutsoúna) sind allesamt schon sehr alt; sicher bestanden sie schon im Mittelalter. Sie wurden so eng gebaut, damit möglichst wenig Land verbraucht wurde. In den letzten Jahrzehnten haben sich alle Dörfern etwas oder deutlich ausgedehnt, da man zunehmend neue Häuser um das alte...
Mitati – die alten einfachen Steinhäuser
Überall über die Insel verstreut, in den bewirtschafteten Regionen sowie in den Gebieten, die als Schaf- oder Ziegenweide benutzt wurden, trifft der Wanderer auf kleine, alte Steinhäuser, die mitáti (Einzahl mitátos). In den mitati wohnten die Bauern, wenn sie landwirtschaftliche Tätigkeiten fern vom Dorf zu verrichten hatten, wie die Weinlese oder die Getreideernte, wobei sich die Familie dort manchmal auch den größeren Teil des Jahres oder sogar dauerhaft aufhielt. Außerdem...
Traditionelle Ölmühlen
Das Olivenöl
Seit der Zeit der Kykladenkultur (3. Jahrtausend v. Chr.) ist die Nutzung von Olivenöl auf Naxos nachgewiesen; man hat nicht nur Gefäße gefunden, die man für Öllampen hält, sondern auch Gefäße mit Ölresten. Anfangs wurde das Öl als Lampenöl und zur Körperpflege benutzt, erst später erkannte man auch seine Bedeutung als Nahrungsmittel. Heute ist das Olivenöl aus der griechischen Küche nicht wegzudenken, und es gibt kein traditionelles Gericht, das kein Olivenöl...
Die Steinhäuser am Karkos
Wenn man von Apíranthos zum Wehrkloster Fotodótis geht, kommt man an einem malerischen Hochtal namens Karkós vorbei, das mit herrlichen alten Walloneneichen bestanden ist. Zwei verfallene Steinhäuser zeugen von der früheren Nutzung dieser Gegend. Heute dienen die ebenen Flächen, auf denen früher Wein angebaut war, nur noch als Schafweide. Direkt neben dem Hain auf dem Hang des Berges Korakiá liegt die kleine Kirche Panagía Chrysopigí, bei der es sich ursprünglich um ein mykenisches...
Joannis Theologos in Danakos
Die Kirche am Friedhof von Danakós, dem Johannes dem Theologen geweiht, enthält sehr seltene Wandmalereien aus der Zeit des Bildersturms, die kürzlich freigelegt und restauriert worden sind.
Die Friedhofskirche von Danakós, Ágios Joánnis Theológos, besteht aus zwei einfachen Schiffen, von denen das südliche schmäler ist.
Die Kirche besitzt keine Kuppel. Die zwei Schiffe sind durch zwei Bögen mit Säule verbunden.
Die Kirche stammt aus der Zeit des Bildersturms und ist mit...
Panagia Archatou bei Agiassos
Im Südwesten von Naxos, nicht weit von Agiassós, liegt die ungewöhnliche und mit bemerkenswerten Wandmalereien verzierte byzantinische Kirche Panagía Archatoú. Das Gebäude geht vermutlich auf die Zeit vor dem 12. Jahrhundert zurück; sie ist jedoch spätestens im 13. Jahrhundert deutlich umgebaut worden. Es handelt sich um eine einschiffige Kirche mit Kuppel (die deutlich kleiner ist als die Breite des Schiffes) mit einer seitlichen Kapelle mit niedriger Kuppel im Süden und einer...
Panagia Liouriotissa in Marathos
Im Tal von Marathós südlich des Kastro Apalírou liegt in einem olivenbestandenen Seitental die kleine Kirche Panagía Liouriótissa (die Muttergottes des Olivenhains), die der Darstellung des Herrn (Mariä Lichtmess, im Griechischen Ypapantí) geweiht ist. Dieses Fest wird 40 Tage nach der Geburt Jesu begangen. Außer der Darbringung eines Opfers durch die junge Mutter zu ihrer „Reinigung“ wird es auch als Fest der Präsentation des Kindes im Tempel, im Fall Jesu vor...
Agios Georgios in Marathos
Im südwestlichen Naxos, in der Gegend südlich um Agiassós, liegen versteckt in der Landschaft mehrere Kirchen mit bedeutenden byzantinischen Wandmalereien, die sehr sehenswert sind, auch wenn sie leider nicht in besonders gutem Zustand sind. Eine davon ist dem Heiligen Georg geweiht: Ágios Geórgios Marathoú. Sie ist benannt nach dem Landstrich Marathós, dem großen Tal südlich des Kastro Apalírou (vom wilden Fenchel, gr. máratho). Ágios Geórgios Marathoú liegt ganz am Ende des...