Die Kürbisgewächse umfassen etwa 800 Arten in 130 Gattungen, die vor allem in tropischen und subtropischen Regionen verbreitet sind. Sie wachsen meist rankend mit gelappten Blättern und fünfteiligen Blüten mit rad- oder glockenförmiger, gelber oder weißer Krone.
Zu den Kürbisgewächsen gehören eine ganze Reihe von Nutzpflanzen, so die Kürbisse und Melonen sowie die Gurke. Auf Naxos kommen zwei Arten vor, die Kretische Zaunrübe und die Spritzgurke.
zur Foto-Übersicht...
Korbblütler – Cichorioideae II
Auf dieser Seite werden die Gattungen Andryala, Hedypnois, Hymenonema, Hyoseris, Leontodon, Picris, Reichardia, Scorzonera und Taraxacum vorgestellt.
Für die Gattungen Aetheorhiza, Crepis und Hypochaeris siehe Cichorioideae Teil III, für die Gattungen Chondrilla, Cichorium, Geropogon, Lactuca, Rhagadiolus, Scolymus, Sonchus, Tolpis, Tragopogon und Urospermum siehe Cichorioideae Teil I.
Hier kann man direkt zu den Gattungen springen (zurück kommt man durch...
Wegerich, Plantago
Die Familie der Wegerichgewächse (Plantaginaceae) ist in den letzten Jahrzehnten entsprechend neuer, auf molekularbiologischen Untersuchungen beruhender Erkenntnisse stark erweitert worden und umfasst nun außer den Wegerichen und dem ähnlichen Strandling eine ganze Reihe weiterer Gattungen, von denen die meisten den Wegerichen nicht gerade ähnlich sehen. Dazu gehören beispielsweise die früher zu den Rachenblütlern gerechnenten Löwenmäulchen, die Fingerhüte und die...
Rötegewächse, Rubiaceae
Die Familie der Rötegewächse umfasst etwa 650 Gattungen mit über 11.000 Arten und ist damit eine der größten Pflanzenfamilien. Die meisten Arten sind in tropischen und subtropischen Regionen verbreitet. Größtenteils handelt es sich um Bäume und Sträucher. Die Blätter sind immer einfach und stehen meist gegenständig oder scheinwirtelig. Die sternartigen Blüten stehen gewöhnlich in kleinen rispigen Blütenständen und sind normalerweise vier- oder fünfteilig mit nur kleinen...
Hampes Tamariske, Tamarix hampeana
Die Tamariskengewächse (Tamaricaceae) umfassen gut 100 Arten in fünf Gattungen; bei den meisten Arten handelt es sich um Sträucher und kleine Bäume. Sie gehören zu den Caryophyllales (Nelkenartige) und sind am nächsten mit den Frankenien verwandt. Die Tamariskengewächse sind in den Trockengebieten Eurasiens und Afrikas verbreitet. Die größte Gattung ist Tamarix mit etwa 90 Arten, von denen mehrere im Mittelmeergebiet vorkommen. Sie sind an basische Böden gebunden und...
Wolfsmilchgewächse, Euphorbiaceae
Die weltweit verbreiteten Wolfsmilchgewächse sind eine artenreiche, vielfältige Familie innerhalb der Ordnung der Malpighienartigen (zu der auch die Johanniskräuter, Leingewächse, Weiden und viele mehr gehören). Die Wolfsmilchgewächse umfassen 240 Gattungen mit etwa 6000 Arten. Auf Naxos kommen Vertreter von vier Gattungen vor: je eine Art der Gattungen Chrozophora und Mercurialis (Bingelkräuter), etwa 10 Arten der Gattung Euphorbia (Wolfsmilch) und der auf einer eigenen...
Eine Baum-Kirche in der Tragaia
Es gibt nichts, das es nicht gibt, und schon gar nicht auf Naxos. Vor allem gibt es viele Bäume und viele Kirchen, und darunter einige wirklich bemerkenswerte.
Es gibt viele Kermeseichen in der Tragaía, aber diese hier ist einzigartig.
Erst wenn man etwas näher schaut, sieht man, dass diese Eiche nicht auf dem Boden wächst…
…sondern auf einer Kirche!
Hier sieht man das kleine, zusammengestürzte Kirchengebäude.
Man sieht hauptsächlich an der runden...
Sonnenaufgänge und Regenbögen
Ich habe zwar schon so das eine und andere Sonnenaufgang- und Regenbogen-Foto auf meiner Seite stehen, aber sie sind halt immer wieder schön…
Mehr über Regenbögen ist hier zu erfahren.
Bei Potamia
Das Tal von Potamiá ist eines der schönsten Täler der Insel Naxos, das viele Möglichkeiten für Spaziergänge und kleine Wanderungen bietet. Dieses Mal steuern wir nicht eines der drei Dörfer (Áno, Mési und Káto Potamiá) an, sondern fahren mit dem Auto in eine Stichstraße unterhalb des am niedrigsten gelegenen Dorfes (Káto Potamiá) und gehen dann den Fluss entlang zur mittelalterlichen Kirche Ágios Mámas.
Für uns als Kykladen-Bewohner besitzt der ständig wasserführende...
Die Zeus-Höhle
Die Zeus-Höhle liegt in 628 Metern Höhe am steilen Westhang des Zeus-Berges und ist über eine kurze Wanderung von der Quelle „ton Arión“ aus zu erreichen.
Die Zeus-Höhle liegt hoch im steilen Tal an der westlichen Flanke des Zeus-Berges.
Der Eingang ist teilweise zugemauert und war früher durch eine Tür verschlossen, die jetzt aber fehlt.
Die Zeus-Höhle besteht aus zwei Kammern; die erste ist etwa 35 mal 10 Meter groß mit einer Höhe von zwei bis fünf Metern;...
Zur Zeus-Höhle
Mitte Oktober letzten Jahres sind wir zum ersten Mal seit langer Zeit wieder zur Zeus-Höhle gelaufen. Diese kurze Wanderung führt von der Quelle „ton Arión“ zur in 628 m Höhe gelegenen Höhle, wobei man erst über einen schönen gepflasterten Weg, dann über einen schmaleren Pfad läuft. Das letzte Stück des Weges ist relativ steil, so dass man gute Schuhe anhaben sollte.
Die Wanderung beginnt an der Quelle „ton Arión, zu der man über eine kurz oberhalb von...
Delfine in Azalas
In Anbetracht dessen, wie selten wir bewusst schauen, und der Tatsache, dass sie nur bei Windstille zu sehen sind (im Wellengetümmel sind sie nicht zu erspähen), beobachten wir Delfine und Mönchsrobben eigentlich recht regelmäßig in Azalas. Dass es noch einige Delfine gibt, berichten uns auch die Fischer: Der in Moutsouna ansässige Fischer muss oft schlaue Manöver fahren und erst in andere Richtungen aufbrechen und dann später umkehren, um die Delfine loszuwerden, die sein...
Therophyten: Einjährige Pflanzen
Die Therophyten, also die Einjährigen Pflanzen oder Annuellen, verfolgen eine ganz andere Strategie als alle mehrjährigen Pflanzen: Sie beschränken ihre Lebensdauer auf die günstige Zeit des Jahres und überdauern die ungünstige Periode als Samen. Entsprechend ist ihr ganzes Bestreben auf die Produktion vieler Samen ausgerichtet, während beispielsweise die Ausbildung von tiefen Wurzeln, von Speicherorganen und Strukturen, die der Reduktion der Verdunstung dienen, nicht...
Sonnenstrahlen
Jeder kennt derartige Bilder mit den kurz nach dem Sonnenaufgang hübsch durch die Wolken fallenden Sonnenstrahlen. Es ist einfach zu verstehen, wie dieses Bild entsteht: Die Strahlen vereinen sich wie zu erwarten dort, wo die Sonne steht, von der sie ausgehen. Ein unbedarfter Betrachter, der so ein Bild sieht, würde meinen, dass die Sonne etwa doppelt so „hoch“ steht wie die Höhe der Bewölkung. Es ist allerdings keinesfalls so, dass die Sonnenstrahlen mit dem...
Hemikryptophyten: Staudenpflanzen
Die Hemikryptophyten oder Stauden sind mehrjährige (oft zweijährige) Pflanzenarten, deren oberirdische Teile wie bei den Geophyten während der ungünstigen Jahreszeit absterben, die sich aber nicht gänzlich in unterirdische Teile zurückziehen, sondern deren Erneuerungsknospen, zwischen totem oder lebendem Pflanzenmaterial geschützt, an der Erdoberfläche liegen.
Strategie
Die Hemikryptophyten sind eine sehr erfolgreiche Pflanzengruppe. Sie sind auf Naxos durch sehr viele...
Geophyten: Zwiebel-, Knollen- und Rhizompflanzen
Als Geophyten (= Kryptophyten) werden die mehrjährigen Pflanzen bezeichnet, die die ungünstige Jahreszeit nicht oberirdisch, sondern nur in ihren unterirdischen Teilen überdauern. Sie bilden zu diesem Zweck unterirdische Speicherorgane aus, bei denen es sich um verdickte Wurzeln bzw. Rhizome oder um Zwiebeln oder Knollen handeln kann.
Die meisten Geophyten sind niedrige Pflanzen mit kleinen, oft schmalen Blättern. Wenn man sie ausgräbt, sieht man das verdickte...
Chamaephyten: Zwergsträucher
Als Chamaephyten bezeichnet man mehrjährige, oberirdisch überdauernde Pflanzen, die niedriger sind als die Phanerophyten (Sträucher und Bäume): die Grenze zwischen den beiden Formen wird bei einer maximalen Höhe (der Erneuerungsknospen) von einem halben Meter festgelegt.
Auf Naxos kommen etwa 75 Zwergsträucher vor, das heißt ungefähr 8 Prozent der Pflanzenarten sind Chamaephyten. Dieser Anteil wirkt zwar niedrig, ist aber hoch im Vergleich zu den meisten anderen...
Phanerophyten: Bäume, Sträucher und Lianen
Als Phanerophyten werden mehrjährige Pflanzen bezeichnet, die ganzjährig auch in ihren oberirdischen Teilen überleben und bei denen die Erneuerungsknospen mehr als einen halben Meter hoch liegen; es fallen also Bäume und große Sträucher sowie mehrjährige kletternd wachsende Arten darunter. Auf Naxos spielen entsprechend des ungünstigen Klimas mit der langen Sommertrockenheit die Bäume eine vergleichsweise geringe Rolle im Artenspektrum; trotzdem kommen hier immerhin etwa...
Silber-Weide und Silber-Pappel, Salix alba und Populus alba
Die Familie der Weidengewächse gehört zur großen Ordnung der Malpighiales, die insgesamt etwa 16.000 vor allem tropische Arten umfasst, von denen die meisten Gehölze sind. Zu den Weidengewächsen gehören die Gattungen der Weiden und der Pappeln; dazu kommt die Gattung Chosenia mit nur einer Art, sowie neuerdings gut 50 früher in die Familie der Flacourtiaceae gestellte Gattungen.
Hier kann man direkt zu den Gattungen springen (zurück kommt man durch Zurückblättern):...
Blumen-Esche, Fraxinus ornus
Die Blumen-Esche gehört zur Familie der Ölbaumgewächse (in der Ordnung der Lippenblütlerartigen), die mit 25 Gattungen und etwa 600 Arten weltweit verbreitet ist. Ihre bekanntesten Vertreter sind außer dem Ölbaum und den Eschen die als Zierpflanzen genutzten Arten Jasmin, Forsythie, Flieder und Liguster sowie Steinlinden (Phillyrea). Die Eschen sind mit etwa 50 Arten vor allem in den gemäßigten und subtropischen Regionen der Nordhalbkugel anzutreffen.
zur Foto-Übersicht...



















