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Schmirgelabbau heute

Der Schmirgelabbau auf Naxos geht allmählich auf sein Ende zu: Seit Korund und Diamant künstlich hergestellt worden können, hat der Schmirgel stark an Bedeutung verloren. Trotzdem wird der Abbau auf Naxos bis heute in kleinerem Maßstab fortgeführt, um den Bewohner der Bergdörfer ihre Lebensgrundlage zu erhalten. In den letzten Jahrzehnten wurde der Abbau nach und nach reduziert, indem eine ganze Reihe von Schmirgelminen als zu unsicher geschlossen wurden. Im Jahr 2012...

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Die Schmirgelmine Stravolangada

Eine der größten Schmirgelminen von Naxos ist die Mine Stravolangáda. Diese Mine war bis in die 80er Jahre hinein in Betrieb ist; danach war der Schmirgel hier vollständig abgebaut. Die Stravolangáda liegt in der Nähe der gleichnamigen zentralen Station der Schmirgel-Seilbahn. In dieser Station wurde die Linie der Seilbahn, die von den zwei in der Richtung von Lionas gelegenen Stationen kommt, auf den über den Berg Richtung Moutsoúna führenden Teil der Bahn umgeleitet;...

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Flechten

Die Flechten sind eigenartige Lebewesen: Sie sind Doppelorganismen aus Pilz und Alge, die in sehr erfolgreicher Symbiose zusammenleben. Pilze unterscheiden sich in so grundlegenden Merkmalen von den (grünen) Pflanzen, dass sie heute als eigenes Reich neben den Pflanzen und den Tieren betrachtet werden (trotzdem belasse ich sie hier im „Herbarium“). Der wesentlichste Unterschied gegenüber den Pflanzen liegt darin, dass Pilze keine Photosynthese betreiben;...

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Flechten auf dem Koronos-Berg

Flechten sind wunderbare Organismen. Sie sind sehr einfach gebaut und unterscheiden sich in wesentlichen Merkmalen von allen höheren Pflanzen. Flechten bestehen aus Pilzen und Algen, die symbiotisch zusammenleben – eine spannende und erfolgreiche Zusammenarbeit. Sie wachsen sehr langsam und sind deswegen an günstigen Standorten nicht konkurrenzfähig gegenüber den höheren Pflanzen; an ungünstigen, trockenen, kalten oder nährstoffarmen Standorten gedeihen sie...

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Zur Höhle Kako Spilaio

Der Kóronos-Berg war im Altertum dem Fruchtbarkeitsgott Dionysos geweiht; er trug den Namen Drios, wie eine antike Inschrift beweist, und wird in vielen Mythen, die sich um Dionysos ranken, erwähnt: Dieser soll hier von den drei naxiotischen Nymphen Koronis, Filia und Kleio aufgezogen worden sein. Dionysos betrachtete Naxos als seine Heimat und den Berg Drios als seine Wohnstätte. In der Antike wurden Dionysos und sein Gefolge in der Höhle Kakó Spílaio am Kóronos-Berg...

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Schmetterlinge II: Nachtfalter

Die Nachtfalter bilden keine systematische Gruppe, sondern werden von den Tagfaltern aufgrund von gemeinsamen körperlichen Merkmalen und ihrer von wenigen Ausnahmen abgesehen nachtaktiven Lebensweise abgegrenzt. Zu den Nachtfaltern gehören beipielsweise die Bären, Schwärmer, Eulen, Spanner, Spinner und Glucken. Über 90 Prozent aller Schmetterlinge sind Nachtfalter. Abends werden bei uns von den Lichtern oft zahlreiche Motten angelockt. Hier stelle ich nur einige der...

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Oliven und Olivenfliege

Die Oliven, die Früchte des Ölbaums, stellen eine der Grundlagen der Ernährung der Mittelmeervölker da. In Griechenland ist kein Gericht denkbar, das nicht Olivenöl enthält, und auch Speiseoliven gehören stets auf den traditionellen Essenstisch. Die Olive ist eine Steinfrucht mit hartem Kern und weichem, bitterem Fruchtfleisch. Das Öl besteht vor allem aus einfach ungesättigen Fettsäuren. Außerdem enthält (frisches) Öl viele Vitamine wie E, K und A und Spurenelemente. Es...

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Wasserhose in Azalas

Nun ist der Regen doch gekommen! Bislang nur mehrere kürzere Gewitterschauer, von denen der eine uns allerdings eine kleine Wasserhose beschert hat – die vierte, glaube ich, die ich auf Naxos gesehen habe, aber die erste, bei der ich rechtzeitig den Fotoapparat zur Hand hatte. Windhosen (über Land) und Wasserhosen (über Wasser), auch Tornados genannt, entstehen im Zusammenhang mit Gewittern bei hoher Luftfeuchtigkeit und starker Abnahme der Temperatur mit der Höhe,...

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Anpassungen der Pflanzen an die Trockenheit

An jedem Standort können nur Pflanzenarten wachsen, die an die jeweiligen Umweltbedingungen angepasst sind, wobei außer den Bodeneigenschaften vor allem die Klimabedingungen von Bedeutung sind. Das größte Problem für die Pflanzen der Kykladen ist die Trockenheit: Im Sommer regnet es für lange drei bis sechs Monate meist keinen Tropfen, aber auch im Winterhalbjahr fallen die Regen unregelmäßig und oft in großen Abständen. Die Pflanzen haben viele Eigenschaften und Merkmale...

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Feuerlösch-Flugzeuge

Im Herbst brennen die Hirten hier und da die Phrygana oder Garrigue ab, damit im Winter neues frisches Grün für die Schafe wachsen kann. Meist bleiben die Feuer dabei sehr klein; aber manchmal brennt natürlich, mit Absicht oder unabsichtlich, ein größeres Stück Land ab. Gestern kam es auf diese Weise zu einem größeren Brand oben auf den Bergen hinter Azalas. Dabei bestand eigentlich keine Gefahr durch das Feuer, da es durch den leichten Wind in Richtung der Schlucht des...

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Trockenheit

Die Sommer in Griechenland sind trocken. Auf den Kykladen regnet es im Allgemeinen im Sommer überhaupt nicht: Meistens fällt kein Tropfen Regen etwa zwischen Anfang Mai und Mitte September; die Trockenperiode kann aber auch wesentlich länger sein. Die hiesige Vegetation hat sich an die lange sommerliche Trockenzeit angepasst. Kritisch wird die Situation allerdings nach regenarmen Wintern, und im letzten Winter hat es bei uns nur sehr spärlich geregnet. Zusätzlich war...

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Naxos-Stadt: Der Hafen

Im Gegensatz zu den meisten Inseln der Ägäis besitzt Naxos keine größere Bucht, die Raum für einen geschützten Hafen bieten würde – auch der Hafen der Hauptstadt Chóra ist trotz gelegentlicher Erweiterungen der Molen nur mäßig vor den winterlichen Stürmen geschützt. Trotzdem ist der Hafen durchaus idyllisch, besonders an einem dieser verzauberten windstillen Tage… Schon der Sonnenaufgang verspricht einen besonderen Tag… aufgedockte Boote am Hafen der...

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Die Meerzwiebel – der erste Bote des Herbstes

Mitte September 2012: Der lange ägäische Sommer ist vorbei – und dieser war ein besonders heißer, angeblich der heißeste Sommer seit Beginn der Messungen. Morgenstimmung in Azalas Nun ist es Zeit, dass der Herbst kommt mit den ersten Regenfällen; schließlich war der letzte Winter besonders trocken, und das Land ist ausgedörrt und die Pflanzen sind durstig. Das Land wartet auf Regen. Die Meerzwiebeln sind die ersten Blumen, die im Herbst erscheinen, voller Hoffnung...

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Einsame Buchten bei Panormos

Von Azalas aus fährt man etwa 16 Kilometer bis zum Südende der Insel mit der malerischen, gut geschützten Bucht Pánormos, an der es zwar keine Übernachtungsmöglichkeiten gibt, zu der aber im Sommer doch recht viele vor allem griechische Urlauber zum Baden kommen. Westlich an diese Bucht schließt sich ein einsamer, gänzlich unerschlossener Küstenstreifen mit mehreren nur zu Fuß zu erreichenden Kiesbuchten an. Heute wollen wir die nächsten dieser Buchten erkunden (für eine...

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Zikaden

Griechischer Sommer: Hitze, Wind, Trockenheit, und der endlose Gesang der Heuschrecken und der Zikaden. Vor allem der Zikaden. Unermüdlich schallt von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang das Schrillen der Mannazikade aus den Bäumen. Ja, Heuschrecken zirpen, aber Zikaden schrillen. Es ist kaum zu glauben, was für ein intensives Geräusch dieses kleine Tier hervorzubringen vermag. Hier kann man die Einleitung überspringen und direkt zu den vorgestellten Arten kommen. Und die...

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Heuschrecken

Die Heuschrecken (Ordnung Orthoptera) gehören zu den Insekten. Sie werden in die Langfühlerschrecken (Ensifera) und die Kurzfühlerschrecken (Caelifera) unterteilt. Ihnen ähnlich sind die Gespenstschrecken (Phasmatodea) und die Gottesanbeterinnen, die mit den Heuschrecken allerdings nicht näher verwandt sind. Es gibt weltweit an die 20.000 Heuschrecken-Arten. Hier kann man die Einleitung überspringen und direkt zu den vorgestellten Arten kommen. Heuschrecken kommen vor...

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Die Attische Stabheuschrecke

Die Attische Stabheuschrecke ist eigentlich keine Heuschrecke, sondern gehört zu den Gespenstschrecken, die den Heuschrecken äußerlich ähnlich, aber nicht näher mit ihnen verwandt sind. Die meisten Gespenstschrecken-Arten ahmen in ihrem Aussehen Blätter oder Zweige nach, so dass sie besonders gut getarnt sind und man sie nur selten entdeckt. Über 3.000 Arten sind bekannt; es werden jedoch ständig noch neue Arten beschrieben. Die größte Vielfalt erreichen sie im tropischen...

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Die Heuschrecken-Sandwespe

Die Heuschrecken-Sandwespe (Sphex funerarius) ist mit bis zu 2,5 cm Körperlänge einer der größten Hautflügler (Wespen, Bienen, Ameisen usw). Sie kommt in Südeuropa, Nordafrika und Asien bis zur Mongolei vor. Dieses Jahr gibt es bei uns besonders viele Heuschrecken, und entsprechend hatten wir häufig Gelegenheit, die interessante Heuschrecken-Sandwespe zu beobachten. Die Sandwespen gehören zu den nahe mit den Bienen verwandten Grabwespen. Auf Naxos gibt es eine große...

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