Skip to main content

Συντάκτης: astrid

Das Supralitoral

Als Supralitoral wird die Spritzwasserzone bezeichnet. Sie beginnt an der mittleren Hochwasserlinie (mittlerer Wasserstand bei Flut) und reicht bis zur größten Höhe, die noch von den Wellen benetzt wird. In der Ägäis, wo der Tidenhub minimal ist, der Wasserstand aber aus anderen Gründen deutlich schwankt, scheint es den meisten Sinn zu machen, das Supralitoral an der mittleren Wasserlinie bei hohem Wasserstand beginnen zu lassen, d.h. ab der Höhe, die nicht mehr regelmäßig...

Συνεχίστε την ανάγνωση

Dolmadakia, Gefüllte Weinblätter

Der Frühling ist da und der Wein treibt aus – und damit ist die Dolmadakia-Saison eröffnet. Dolmadakia (eigentlich ein türkisches Wort) sind die gefüllten Weinblätter, die in Griechenland so beliebt sind. Es gibt viele verschiedene Arten, Dolmadakia zuzubereiten. Hier für alle, die es ausprobieren wollen, die zwei leckersten Rezepte: Als erstes braucht man Weinblätter, und zwar frische, junge, zarte (aber nicht zu kleine) Blätter. Diese werden gewaschen und dann (am...

Συνεχίστε την ανάγνωση

Muscheln

Die Muscheln oder Bivalvia gehören gemeinsam mit den Schnecken, den Kopffüßern (Tintenfische) und einigen kleineren Gruppen wie den Käferschnecken und den Kahnfüßern zum Stamm der Weichtiere. Es gibt weltweit etwa 8.000 Arten, die vorwiegend im Meer, aber auch im Süßwasser leben. Hier kann man die Einleitung überspringen und direkt zu den vorgestellten Arten kommen. Auf Naxos gibt es vergleichsweise wenig Muscheln. Nur an Stränden aus Sand oder feinem Kies kann man...

Συνεχίστε την ανάγνωση

10. April 2009: Der Frühling ist da!

Der Frühling ist da: Der Wein treibt aus… …im Weinfeld blüht der Mohn… …Schmetterlinge flattern umher… …Bienen besuchen die Birnbaumblüten… …und überall blüht es. Und die Vögel zwitschern (leider nicht so einfach zu dokumentieren!): Kappenammern, durchziehende Dorngrasmücken, Grauortolane, Samtkopfgrasmücken; diese Tage singt auch oft eine Nachtigall bei uns im Garten. Der Vogelzug ist in vollem Gange: Graureiher sitzen...

Συνεχίστε την ανάγνωση

Meeresschnecken Einführung

Die Schnecken oder Gastropoda gehören gemeinsam mit den Muscheln, den Kopffüßern (Tintenfische) und einigen kleineren Gruppen wie den Käferschnecken und den Kahnfüßern zum Stamm der Weichtiere; mit etwa 100.000 Arten sind sie dessen größte Klasse. Man trifft Schnecken in allen Lebensräumen auf der Erde an. Die meisten Arten leben im oder am Meer. Aber auch im Süßwasser kommen zahlreiche Arten vor, und als einzige der Weichtiere haben die Schnecken auch das Land erobert....

Συνεχίστε την ανάγνωση

Die Warzenkoralle

Die Korallen gehören gemeinsam mit den Seeanemonen in die Klasse der Blumentiere (Anthozoa), die zusammen mit den Hydrozoen (Hydrozoa) und Quallen den Tierstamm der Nesseltiere bilden. Die Nesseltiere sind eine “niedrigstehende”, auf den ersten Blick eher den Pflanzen ähnliche Tiergruppe. Ihre Angehörigen sind gewöhnlich klein, einfach gebaut und meist radiärsymmetrisch; charakteristisches Merkmal sind die Nesselzellen, die zum Einfangen und Abtöten der Beute...

Συνεχίστε την ανάγνωση

Käferschnecken

Der Stamm der Weichtiere (Mollusken) umfasst mehrere Klassen, unter denen die Muscheln, die Schnecken und die Kopffüßler (Tintenfische) die wichtigsten und bekanntesten sind. Es gibt jedoch noch eine Reihe weiterer Klassen, so die Käferschnecken (Polyplacophora). Die Käferschnecken sind eine sehr alte Tiergruppe, die auch in vielen fossilen Formen bekannt ist. Heute gibt es etwa 900 Arten, die ausschließlich im Meer leben. Hier kann man die Einleitung überspringen und...

Συνεχίστε την ανάγνωση

Was in den Algen lebt

Die benthischen, das heißt auf dem Boden festsitzenden Algen bieten unzähligen Tieren einen Lebensraum. Da die meisten dieser Tierarten ziemlich klein sind, muss man sich schon etwas bemühen, um sie überhaupt zu entdecken. Viele kann man erst finden, wenn man die Algen abpflückt und mit der Lupe untersucht. Den besten Lebensraum bieten verschiedene Cystoseira-Arten (Ährentang), die mit ihrem dichten Gezweig ein ideales Versteck für zahlreiche Tiere bieten. Die meisten...

Συνεχίστε την ανάγνωση

Aspekte der Evolution der Algen

Die ersten Lebewesen der Erde waren Bakterien (und Archaeer, eine heute eher seltene, noch wenig erforschte bakterienähnliche Abteilung, die sich jedoch deutlich sowohl von den Bakterien als auch von den Eukaryoten (Pflanzen, Tiere, Pilze) unterscheidet). Diese Organismen lebten im Meer und deckten ihren Energiebedarf aus chemischen Reaktionen mit Schwefelwasserstoff oder auch Wasserstoff (die Erdatmosphäre war damals noch sauerstofffrei). Verwandte von ihnen existieren...

Συνεχίστε την ανάγνωση

Algen

Algen haben generell keinen besonders guten Ruf. Die meisten Menschen denken, wenn es um Algen geht, an Killeralgen, an giftige Algenblüten oder einfach an rutschige, knochenbrechende, häßliche Überzüge auf feuchten Steinen. Ja, auch das gehört zum Thema Algen. Algen können lästig oder gar gefährlich werden, insbesondere da wo das natürliche Zusammenspiel der Organismen eines Lebensraumes durch zu großen Nährstoffeintrag aus dem Gleichgewicht gebracht wurde. ...

Συνεχίστε την ανάγνωση

Fische

Wenn es um Meerestiere geht, denken die meisten Menschen natürlich zuerst an Fische: Diese haben als wichtige Nahrungsquelle für uns die größte Bedeutung. Das Mittelmeer ist entsprechend seines geringen Nährstoff- und Planktongehaltes ein eher fischarmes Meer. Außerdem sind die Fischbestände in den letzten Jahrzehnten durch Überfischung stark dezimiert worden. Hier kann man die Einleitung überspringen und direkt zu den vorgestellten Arten kommen. Fische in ihrer...

Συνεχίστε την ανάγνωση

Im Stein bohrende Lebewesen

Außer den zahlreichen Pflanzen und Tieren, die auf den Felsen im Meer wachsen, gibt es auch Lebewesen, die in den Felsen leben. Diese sind verständlicherweise kaum zu sehen, solange sie lebendig sind, aber man kann an vielen Steinen am Strand ihre Spuren finden. Am häufigsten findet man die in den Stein gefressenen Löcher und Kammern des Bohrschwamms. stark zerfressener Marmorfelsen knapp unter der Meeresoberfläche vom Bohrsschwamm zerfressener und von vielen weiteren...

Συνεχίστε την ανάγνωση

Schwämme

Schwämme sind höchst ungewöhnliche Organismen. Sie gehören zu den Tieren, obwohl sie in mancher Beziehung eher einem pflanzlichen Organismus ähneln, z.B. darin, dass sie sessil leben (am Untergrund festsitzend) und dass ihre Form nicht symmetrisch ist und sie unregelmäßig wachsen wie eine Pflanze. Außerdem reagieren sie nicht (oder kaum) auf äußere Reize und bewegen sich nicht (oder kaum). Schwämme gehören zu den Vielzellern. Im Gegensatz zu den äußerlich manchmal...

Συνεχίστε την ανάγνωση

Seegurken

Seegurken sehen nicht besonders attraktiv aus; sie sind geradezu häßlich und wirken langweilig und uninteressant. Dennoch spielen diese Tiere eine sehr wichtige Rolle im Ökosystem des Meeres und sollten von uns nicht unterschätzt oder vernachlässigt werden. Hier kann man die Einleitung überspringen und direkt zu den vorgestellten Arten kommen. Die Seegurken (oder Seewalzen, Klasse Holothuroidea) sind Verwandte der Seeigel und Seesterne, mit denen sie zusammen den Stamm...

Συνεχίστε την ανάγνωση

Seeanemonen

Wenn man zwischen den Felsen in den kleinen Buchten bei Azalas auf Entdeckungsreise geht, kann man leicht einige besonders schöne und interessante Vertreter der Meeresfauna finden: die Seeanemonen. Die Ordnung der Seeanemonen (Actiniaria) mit etwa 1200 Arten gehört gemeinsam mit den Korallen und den Zylinderrosen (s.u.) zu den Blumentieren (Klasse Anthozoa), die mit den Hydrozoen, den Schirmquallen und den Würfelquallen den Stamm der Nesseltiere (Cnidaria) bilden. Hier...

Συνεχίστε την ανάγνωση

Schnecken 6: Wurmschnecken

Zu den vielen merkwürdigen Lebewesen der Gezeitenzone gehören die Wurm- oder Röhrenschnecken. Diese Schnecken kriechen nur als Jungtier frei herum, dann heften sie sich am Substrat fest und nehmen eine sessile Lebensweise an. Auf Naxos kommen mehrere Arten vor. Die Wurmschnecken oder Röhrenschnecken bilden eine eigene Familie (Vermetidae) innerhalb der Littorinimorpha, einer großen Teilordnung innerhalb der Gastropoda, zu der viele unserer marinen Schnecken gehören. In...

Συνεχίστε την ανάγνωση

Seepocken

Wer an einer Felsküste Seepocken sieht, der wird bei ihrem Anblick kaum auf die Idee kommen, dass es sich bei ihnen um enge Verwandte der Krebse handelt. Sie gehören aber tatsächlich zum Unterstamm der Krebstiere: Gemeinsam mit den Entenmuscheln und manchen parasitischen Formen bilden sie die Unterklasse der Rankenfüßer. Hier kann man die Einleitung überspringen und direkt zu den vorgestellten Arten kommen. Seepocken sind sessile, das heißt festsitzende Tiere, die in...

Συνεχίστε την ανάγνωση

Die Zonierung des Mittelmeeres

Der Lebensraum Meer wird in eine ganze Reihe von Zonen mit unterschiedlichen Umweltbedingungen eingeteilt. Grundsätzlich sind zunächst der Meeresboden, das Benthal, und der Wasserraum, das Pelagial, zu unterscheiden. Innerhalb beider Systeme weisen die euphotischen (lichtreichen) Bereiche deutlich andere Lebensbedingungen auf als die aphotischen (lichtlosen). Die küstennahen, flacheren Gebiete über dem Kontinentalschelf werden als neritische, die echt ozeanischen als...

Συνεχίστε την ανάγνωση

Die Anforderungen des Meeres an seine Bewohner

Das Meer stellt als Medium deutlich andere Anforderungen an die Organismen als die Luft. Zunächst einmal ist natürlich das unbegrenzte Wasserangebot von Bedeutung. Alle Organismen brauchen Wasser – sie bestehen zu einem großen Anteil aus Wasser. Landorganismen müssen deswegen einen entsprechend der Trockenheit ihres Lebensraums unterschiedlich effektiven Verdunstungsschutz besitzen. Wasserlebewesen können auf diesen verzichten, abgesehen von den Organismen des...

Συνεχίστε την ανάγνωση

Die Umweltfaktoren im Mittelmeer

Mit 3,9 Volumenprozent hat das östliche Mittelmeer einen recht hohen Salzgehalt. Die Wassertemperaturen bewegen sich zwischen 25°C im August und September und 14°C im Dezember und Januar. Im Sommer erwärmen sich die oberen Wasserschichten bis zu einer Tiefe von manchmal bis zu 30 Metern, wo die Temperatur plötzlich abfällt (Thermokline). In der Tiefe hat das Wasser des Mittelmeeres eine Temperatur von nicht weniger als 13°C. Wenn sich im Winter die oberen Wasserschichten...

Συνεχίστε την ανάγνωση