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Συντάκτης: astrid

21. Januar

21. Januar Algen waren die ersten Pflanzen, die auf der Erde existierten. In Merkmalen wie der Biochemie, den Zellorganellen, dem Aufbau und der Fortpflanzung weisen sie eine weit größere Variabilität auf als die Landpflanzen. Die um Naxos vorkommenden Algen gehören den drei großen Algengruppen, den Grünalgen, den Braunalgen und den Rotalgen an. Unter den Rotalgen ist die Formenvielfalt besonders hoch. Viele Rotalgen lagern Kalk in ihren Thallus ein, die sogenannten...

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20. Januar

20. Januar Bild von Winfried Scharlau Der seltene Eleonorenfalke ist auf Naxos im Sommer häufig über den Hochtälern der Insel zu beobachten, wo er oft in kleinen Gruppen nach Beute jagt. Die meisten Brutvorkommen der Art befinden sich in der Ägäis, seltener kommt sie auch in anderen Gegenden des Mittelmeeres vor. Den Winter verbringen die Eleonorenfalken in Madagaskar. Eleonorenfalken sind geschickte und schnelle Flieger, die sich vor allem von großen Insekten wie...

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19. Januar

19. Januar Die Wilde Birne (Pyrus spinosa) erfreut im Frühjahr durch ihre weiße Blütenpracht. Im Sommer sind die kleinen Früchte reif. Diese sind meist wie Holzäpfel ungeniesbar; einige Bäume bilden jedoch etwas größere Früchte aus, die man essen kann, wenn sie auch nicht besonders saftig sind. Auf die Wilde Birne werden die traditionellen lokalen Birnensorten, stravóri, achladoúna und bastiváni, aufgepfropft. Die Wilde Birne ist auf Naxos der einzige sommergrüne Baum...

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18. Januar

18. Januar Die Frühe Heidelibelle ist auf Naxos sehr häufig. Sie kommt in allen Gegenden der Insel vor, obwohl sie wie alle Libellen für die Fortpflanzung auf Wasser angewiesen ist: Die Libellenlarven leben räuberisch im Wasser. Der Körper der Libellen ist in seiner Bauweise perfekt für ihre Lebensweise als geschickte Räuber, die ihre Beute (andere Insekten) im Flug fangen: Der kräftige Brustabschnitt (Thorax) beherbergt die starke Flugmuskulatur, die großen, unabhängig...

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17. Januar

17. Januar Die winzige Kirche Panagía Chrysopigí liegt auf dem Bergrücken zwischen Apíranthos und Danakós. Sie ist so klein, dass man kaum in sie hineinkriechen oder aufrecht in ihr stehen kann. Die Archäologen gehen davon aus, dass es sich ursprünglich um ein Grabmal handelte, das in die mykenische Zeit zu datieren ist. Außer der Kleinheit des Gebäudes weist darauf auch die Bauweise mit großen aufrecht stehenden Steinplatten im Innenraum hin, die für eine Kirche gänzlich...

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16. Januar

16. Januar Die Kronen-Anemone gehört zu den Hahnenfußgewächsen, einer recht urtümlichen Pflanzengruppe. Sie ist eine der ersten Blumen, die bei uns im Winter zu blühen beginnen. Ihre Blüten besitzen zahlreiche Staubblätter und meist sechs gleichgestaltete Blütenhüllblätter. Es treten jedoch auch abweichende Zahlen auf: Ich habe schon Blüten mit zwischen fünf und elf Blütenhüllblättern gefunden, wobei die überzähligen Blütenhüllblätter in einem inneren Kranz sitzen und...

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15. Januar

15. Januar Die hier abgebildete kleine Pelzbiene Anthophora nigrocincta trägt an der Hinterleibsspitze zwei leuchtend gelbe Pollinarien der Königlichen Ragwurz, einer Unterart der Omega-Ragwurz. Die meisten Ragwurz-Arten lassen ihre Blüten durch die Männchen einer bestimmten Bienen-Art bestäuben, die sie dadurch anlocken, dass sie vortäuschen, ein Weibchen der entsprechenden Art zu sein. Dabei ähneln sie den Bienen nicht unbedingt im ganzen Aussehen, aber in...

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14. Januar

14. Januar Die Drachenhöhle im Gebiet von Mési ist zwar sehr klein, aber wohl die schönste Höhle auf Naxos. Sie ist geschmückt mit Vorhängen und Säulen von wunderbaren Tropfsteinen. Leider – oder glücklicherweise – ist die Höhle ohne Führer kaum zu finden: Ihr Eingang ist ein kleines Loch, gerade große genug, dass man hindurchpasst, an einem felsigen, locker bewachsenen Hang östlich von Mési. Zur Drachenhöhle

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13. Januar

13. Januar Die im Mittelmeergebiet verbreitete Vergissmeinnicht-Art Myosotis sicula wächst vor allem in Feuchtgebieten. Auf Naxos kommt sie meines Wissens nur in einem kleinen natürlichen Tümpel in der Nähe von Kinídaros vor. Hier erscheint sie in großer Zahl, sobald der Tümpel zu Beginn des Sommers auszutrocknen beginnt. Am Tümpel kommen mehrere weitere auf Naxos sehr seltene Pflanzen- und Tierarten vor. Auch kleine Feuchtbiotope sind von herausragender Bedeutung für die...

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12. Januar

12. Januar Der bis zu 30 cm lange Hardun, eine Agamen-Art, ist vermutlich schon in der Antike aus Nordafrika nach Griechenland eingeschleppt worden. Er sitzt gern auf Mauern oder Felsen in der Sonne, wo er oft sein Imponiergehabe zeigt, ein auffälliges Kopfnicken. Er ernährt sich von großen Insekten und Tausendfüßlern. Der wissenschaftliche Artname, Laudakia stellio, verweist auf den Mythos der Demeter, die einen Jungen namens Stellio in eine Echse verwandelte, weil ...

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11. Januar

11. Januar Hydrozoen sind winzige, vielzellige Tiere, die zu den Nesseltieren gehören, d.h. mit den Korallen und Seeanemonen verwandt sind. Oft besitzen sie zwei sehr unterschiedliche Generationen, eine sessile Polypengeneration und eine im Meer treibende Quallengeneration. Die meisten Arten leben in kleinen Kolonien. Die einzelnen Polypen der Kolonie sitzen je in einer Kapsel, aus der sie einen Tentakelkranz hervorstrecken können. Manche Tiere der Kolonie bilden den fest...

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10. Januar

10. Januar Die im östlichen Mittelmeergebiet heimische, mit dem Kümmel verwandte Doldenblütler-Art Hellenocarum multiflorum wächst chasmophytisch, d.h. sie kommt nur an steilen Felshängen vor. Ich habe diese beeindruckende und wunderschöne Art auf Naxos erst einmal entdeckt, als ich mich auf der Spitze des Fanári über die Mauer lehnte. Auf dem unteren rechten Bild sieht man die Pflanze am rechten Bildrand unterhalb der gerade noch zu sehenden Mauer. Es bewährt sich doch...

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9. Januar

9. Januar Wenn man nördlich von Ágios Dimítris die Küste entlang geht, kommt man zu einem tektonischen Bruch, durch den eine kleine “Schlucht” entstanden ist. Derartige Brüche finden sich in regelmäßigen Abständen die ganze Küste entlang; sie sind bei der Aufwölbung des Kerns der Insel sozusagen als “radiale” Falten entstanden. An unserem Bruch kann man schön sehen, wie weiße und schwarze Mineralien in die feinen oder dickeren Risse im Gestein...

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7. Januar

7. Januar Der Admiral ist auf Naxos ein häufiger Schmetterling, insbesondere im Winter, wenn er aus den weiter nördlich gelegenen Gebieten einfliegt – ja, auch Schmetterlinge erreichen Naxos auf dem Zug! Es gibt jedoch auch einheimische Populationen. Die Raupen des Admirals leben fast ausschließlich an Brennesseln. Sie bauen sich ein hübsches Blatt-Tütchen, indem sie die Blattränder mit Spinnfäden zusammenziehen. Die Puppe besitzt eine leicht goldene Färbung und...

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5. Januar

5. Januar Die Steineiche, hier ein großes Exemplar bei Kinídaros, ist der Charakterbaum des mediterranen Klimazone und kommt von der Iberischen Halbinsel bis an die türkische Westküste sowie in Teilen Nordwestafrikas vor. Auf Naxos war sie sicher ursprünglich weit verbreitet, ist jedoch wegen ihrer Empfindlichkeit gegen Feuer und Beweidung durch Ziegen stark zurückgegangen. Kleinere Bestände oder Einzelbäume gibt es heute noch bei Kinídaros (Bild oben), bei Skepóni und...

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6. Januar

6. Januar Der Einjährige Strandstern mit seinen leicht fünfeckigen Blütenkörben kommt vor allem in Meeresnähe vor; bei uns ist er recht häufig. Obwohl er einjährig ist, kann er zu recht großen “Sträuchern” heranwachsen. Er gehört zu den spät keimenden Annuellen, so dass er nur in den seltenen Jahren, wenn es noch spät im Frühling viel regnet, gut gedeihen kann. In trockenen Jahren bleiben die Pflanzen oft winzig und bilden nur eine einzige kleine Korbblüte aus...

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4. Januar

4. Januar Die Erzwespe Leucospis gigas besitzt eine ungewöhnliche und charakteristische Körperform mit einem stark hochgewölbten Thorax und verbreiterten “Oberschenkeln” am hinteren Beinpaar. Wie bei allen Erzwespen lebt die Nachkommenschaft auch bei dieser Art parasitisch. Das Weibchen legt seine Eier in die Nester von Mörtelbienen, ein höchst beeindruckender Vorgang. Die Erzwespe muss dafür zunächst eine noch unversehrte Brutzelle im Wirtsnest...

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3. Januar

3. Januar Detailansicht eines Armes eines Eissterns. Diese Seesternart wird von allen Seesternen des Mittelmeeres am größten (bis 1 m Durchmesser). Man sieht die stachelartigen Höcker, von winzigen Ausstülpungen umgeben, die braunen Kiemenpapillen und im unteren Bereich des Bildes die ausfahrbaren Füßchen, mit deren Hilfe der Seestern laufen und sich umzudrehen kann, wenn er auf die Rückseite gelegt wird. Außerdem benutzt er die Füßchen dazu, die Muscheln, von denen er...

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Εικόνα της ημέρας

Bild des Tages Zur Feier des 25jährigen Jubiläums der Ferienhäuser im Jahr 2025 habe ich das “Bild des Tages” eingerichtet. Ich hoffe, dass diese Funktion Euch ebenso viel Freude bereitet, wie es mir gemacht hat, die Bilder und Texte zusammenzustellen. Leider habe ich keinen Weg gefunden, die Bilder automatisch nach dem Datum zu aktivieren, also müsst Ihr Euch den richtigen Tag selbst heraussuchen. Und nun viel Spaß! Hier kann man direkt zu den Monaten...

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2. Januar

2. Januar Die Gewöhnliche Natternzunge gehört zu den Farnen, obwohl sie auf den ersten Blick nicht wie ein Farn aussieht. Die aus dem unterirdischen Rhizom treibende oberirdische Pflanze besteht je nur aus einem ungeteilten Laubblatt, dem Trophophyll, und dem langen, schmalen, in die Höhe gestreckten Sporophyll, das die Sporenbehälter trägt. Die Gewöhnliche Natternzunge ist auf Naxos sehr selten; sie kommt nur an wenigen Stellen vor wie in der Nähe von Kinídaros auf einem...

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