Olivenernte II

Hier kommen (etwas verspätet) ein paar Ergänzungen zum Thema Olivenernte:


Die meisten und die ergiebigsten Olivenhaine von Naxos liegen in der Tragaia. Hier werden die Oliven auch heute noch geerntet, wenn die Bäume tragen, also etwa jedes zweite Jahr. Das Öl ist allerdings größtenteils für den Eigenbedarf und wird nur in geringem Maß verkauft.


Im Olivenhain: Zur Ernte werden als erstes die Bäume ausgelichtet soweit erforderlich und die heruntergefallenen askoúdes aufgesammelt, das heißt reife, durch die Einwirkung eines besonderen Pilzes entbitterte Oliven.


Dann werden die Netze ausgelegt. Hier sieht man einen besonderes dicken, vor ein paar Jahren gänzlich zurückgeschnittenen Baum.


Wir benutzen ein elektrisches Gerät zum Ernten der Oliven. Das geht einfacher als das Herunterschlagen mit Stöcken und schadet dem Baum auch weniger.


Die sich drehenden dicken Nylonschnüre schlagen die Oliven herab.


An der Kante der Terrasse muss das Netz trickreich aufgespannt werden.


die Ausbeute


Das Holz vom Verschnitt der Äste ist ein weiteres wichtiges Produkt des Olivenhaines.


Die besten geraden Triebe, die aus den Wurzeln der Bäume, also aus der wilden, nicht der veredelten Olive ausschlagen, werden stehen gelassen.


Sie sind ganz ausgezeichnet als elastische und haltbare Stöcke und Stiele für Gartengeräte und Werkzeuge zu gebrauchen.


Die Olivenernte ist natürlich anstrengend, aber trotzdem: Es gibt wenige Orte, an denen man sich so wohl fühlen kann wie in einem Olivenhain. Am schönsten ist natürlich die Mittagspause!


Und am besten haben es die, die den ganzen Tag Pause machen können…!

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