Von Koronos nach Lionas

Die heiße Sommerzeit ist vorbei, und nun ist wieder Wanderzeit. Diesmal laufen wir von Kóronos nach Liónas. Der alte Pfad ist (in seinem unteren Teil) diesen Sommer von einer griechischen Organisation in Stand gesetzt und freigelegt worden, und ist nun eine der schönsten Wanderstrecken auf der Insel.


Die Wanderung beginnt in Kóronos, einem der malerischsten und urtümlichsten Bergdörfer von Naxos. Unten im Dorf hält man sich rechts; hier und da zeigt ein rotweißes Schildchen mit einer „10“ den Weg an.


Durch verwildernde Felder und Weinberge geht es durch das Hochtal um Koronos.


Auf einer kleinen Brücke überquert man das (trockene) Flussbett. Im Flusstal wachsen Platanen, die nun, Ende September, allmählich ihre Blätter verlieren.


Danach führt der Weg etwa auf halber Höhe den Hang auf der linken Talseite entlang.


Das Tal ist hier wild, einsam und malerisch, die Hänge felsig und öde.


Schließlich trifft der Weg auf eine alte, gemauerte Brücke. Kurz nach dieser Brücke stößt man auf eine Fahrstraße, die von den Minen herunterführt. An einer Verzweigung biegt man nach links ab, wieder zum Flusstal herunter, das man erneut auf einer neu erstellten Betonbrücke überquert.


Hier der Blick zurück das Tal hinauf Richtung Kóronos (links) und Skadó (rechts).


Blick ins Tal auf einen hübsch gearbeiteten Olivenhain und auf eine Schmirgelmine.


Der Name „Liónas“ leitet sich von elaiónas, Olivenhain, ab. Das ganze Tal hinunter kommen wir immer wieder durch Olivenhaine. Hier ein besonders alter Baum, mit einem kleineren „Schössling“ neben sich.


Liónas


Liónas liegt in einer engen, den Nordwinden ausgesetzten Bucht.


Den Wellen könnte man ewig zuschauen!

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