…und wieder Skeponi!

Das Tal von Skepóni mit seinen ganzjährig wasserführenden Flüssen ist eine der schönsten Ecken von Naxos. Wenn es einem nichts ausmacht, sich weglos durch die Landschaft zu schlagen, kann man hier in fast unberührte Natur eintauchen und stundenlang spazieren gehen, ohne einen Menschen zu sehen, ein Auto zu hören oder auch nur ein Stückchen Müll zu finden. Es ist eine wunderschöne Landschaft mit undurchdringlicher Macchie, mit urtümlichen Wäldern und verwunschenen Wasserläufen, die sich ihren Weg zwischen großen Granitblöcken suchen… Zu jeder Jahreszeit ist das Tal von Skepóni einen Besuch wert.


Hinter den verstreuten Häusern von Skepóni liegen erst überwachsene Terrassen, aber schon bald kommt man in felsige Regionen mit wild wucherndem Wald.


Das Flüsschen sprudelt über moosüberwachsene Granitblöcke. Direkt am Fluss wachsen Erlen und hier und da eine Platane.


Ein Farn schaut aus der Erde: ein Südlicher Tüpfelfarn (Polypodium cambricum).


Hier steht ein Maulbeerbaum auf einer alten Terrasse. Wir treffen auf den Fußpfad nach Komiakí, der hier den Fluss kreuzt, und beschließen, ihn in der entgegengesetzten Richtung wieder nach Skepóni zurückzugehen, um zu schauen, wo er beginnt.


Der Weg führt in halber Höhe oberhalb des Flusses am Hang entlang. In den feuchten, kühlen Tälchen wachsen eine ganze Reihe auf Naxos seltener, laubabwerfender Gehölze wie die Manna-Esche und, hier abgebildet, der Eingriffelige Weißdorn.


Nun gelangen wir auf den trockeneren Hang. Hier wächst eine interessante Macchie, die sich vor allem aus immergrünen Arten zusammensetzt: dunkelgrüne Erdbeerbäume, Ginster, Baumheide (etwa in der Mitte des Bildes), außerdem herbstgefärbter Ahorn und ganz links eine graugrüne Steineiche.


Auf Naxos wachsen Erdbeerbäume nur hier in Skepóni. Es handelt sich um den Westlichen Erdbeerbaum (Arbutus unedo), ein immergrünes Hartlaubgewächs.

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