Im Nebel auf dem Koronos

Im Winter ist es nicht ganz einfach, den Kóronos-Berg zu besteigen, weil dieser meistens in Wolken gehüllt ist. Wir haben fast die ganzen Ferien lang ohne Erfolg auf einen wolkenfreien Tag gewartet – und entschließen uns schließlich trotz Wolken hinauf zu gehen. Schließlich hat ein Nebelspaziergang auch etwas, und für uns ist die kühle feuchte Luft (es sind etwa 4° C) eine schöne Abwechslung. Schade ist nur, dass wir so keine Aussicht genießen können…


Was heißt keine Aussicht? Solange wir noch unter der Wolke sind, ist die Aussicht durchaus sehenswert…


Ein Stück weiter verschluckt uns der Nebel.


Außer uns sind nur ein paar Schafe unterwegs.


Wir machen uns trotz der widrigen Wetterbedingungen an die Besteigung der höchsten Spitze des Mávro Boúni, der 998 m hoch ist.


Danach streifen wir noch ein wenig durch die Heide, die ein Stück weiter beginnt – solange wir es im eisigen Wind aushalten.


Hier wachsen eine ganze Reihe seltener Flechtenarten, so Pseudevernia furfuracea.


Uns stört der Nebel vielleicht, aber den Bartflechten (Usnea) ermöglicht er ihr Vorkommen hier: Die fein verzweigte Flechte „kämmt“ Wassertropfen aus der Luftfeuchtigkeit aus; tatsächlich deckt sie einen hohen Anteil ihres Feuchtigkeitsbedarf auf diese Weise.

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