Eleonorenfalken

Der Eleonorenfalke ist eine der interessantesten und auffälligsten Vogelarten der Ägäis. 90% seines Brutbestandes (um die 13.000 Brutpaare) lebt in der Ägäis; außerdem kommt er verstreut in anderen Regionen des Mittelmeeres und auf den Kanaren vor. Der Eleonorenfalke brütet in Kolonien von meist einigen Dutzend bis Hundert Paaren, vor allem auf kleinen, unbewohnten Felseninseln. Er ist ein Zugvogel und überwintert fast ausschließlich in Madagaskar.

Der Eleonorenfalke ist eine mittelgroße, schlanke Falkenart. Er ist ein geschickter Flieger, der fast ausschließlich fliegende Tiere erbeutet – über den größten Teil des Jahres fängt er vor allem große Insekten, aber während der Brutzeit fast ausschließlich Vögel. An diese Art der Ernährung hat sich der Eleonorenfalke auch in Bezug auf seine Brutzeit angepasst: Im Gegensatz zu allen anderen Vogelarten Europas brütet er nicht im Frühjahr, sondern erst im frühen Herbst zur Zeit des herbstlichen Vogelzuges.


Eleonorenfalken brüten fast ausschließlich auf unbewohnten, nur mit dem Boot zu erreichenden Felseninseln.


Die Eleonorenfalken legen ihre Eier etwa Anfang August in einfachen, schattigen Nestmulde ab.


In den meisten Fällen haben die Eleonorenfalken zwei Junge. Hier zwei noch recht kleine Jungvögel, bei denen die „richtigen“ Federn schon durch das flauschige Daunenkleid hindurchschauen.


Einige Junge sind schon fast flügge und entfernen sich aus dem Nest.


Der Eleonorenfalke tritt in einer hellen Morphe mit rötlich gestreifter Unterseite und einer fast schwarzen dunklen Morphe auf.

mehr…

Dieser Beitrag wurde unter Griechenland, Natur, Tiere, Vögel abgelegt und mit , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.