Eine wunderschöne Rundwanderung um den Fanari

Eine der schönsten Wanderungen, die man auf Naxos machen kann, führt einmal um den Fanári herum. Von Apíranthos aus geht es zunächst nach Westen über den Pass südlich des Fanári und hinab in das Tal der Tragaía, dann deren Ostrand entlang nach Norden, an Moní vorbei in das Tal von Sífones und schließlich über den nördlichen Fanári wieder zurück nach Apíranthos. Es handelt sich um eine recht lange Wanderung, auf der man auch einige Steigung zu bewältigen hat: Wir haben 6 Stunden benötigt.


Wenn man den Pass südlich des Fanári erreicht hat, öffnet sich ein wunderschöner Blick auf die Tragaía.


Wir folgen einem alten, gemauerten Pfad, der sich in vielen Serpentinen den steilen Hang hinabwindet.


Wenn man früh genug losgeht, liegt dieser Hang noch im Schatten, so dass man bequem laufen kann.


Nachdem wir den Steilhang hinter uns gelassen haben, geht es am Rand der bewirtschafteten Region entlang. An dieser Stelle wächst heute viel Adlerfarn, zu dieser Jahreszeit braun und vertrocknet. Vorn sieht man ein altes Becken zum Weintreten, was wohl bedeutet, dass die Terrassen früher mit Wein bebaut waren.


Danach folgen wir einem schön gepflasterten alten Maultierpfad, der heute stellenweise mit Oleander zugewuchert ist.


Bald kommen wir durch malerische Ölbaumhaine.


Das Tal von Sífones war früher durchgehend bewirtschaftet. Heute werden viele Felder nicht mehr genutzt und sind nun von Sträuchern überwuchert. Außer den Kermeseichen, die den natürlichen Wald bilden, wachsen an vielen Stellen auch große Flaumeichen. Im Frühling blüht und grünt hier alles, nun sind die offenen Flächen braun und trocken.


Im verlassenen Dörfchen Sífones machen wir Mittagspause. Die verfallenden Häuser sind sorgfältig aus Schiefer errichtet.


Nach Sífones führt der Weg unter der Fahrstraße hindurch und folgt erst einem deutlichen Pfad das Tal aufwärts.


Dann geht den alten, befestigten Maultierweg zwischen Sífones und Apíranthos entlang, der langsam den Hang ansteigt.


Am Hang wachsen die typischen Wäldchen der höheren Lagen, die vor allem aus Kermeseichen und Kretischem Ahorn bestehen.


Wir kommen an diesem schönen alten Steinhaus vorbei.


Der Blick zurück auf das südliche Tal von Sífones und Moní; im Vordergrund sieht man die Serpentinen, in denen sich der hübsche Maultierpfad steil zum Pass hinaufschlängelt.


Auf der anderen Seite des Passes geht es dann in mehr oder weniger direkter Linie nach Apíranthos zurück.


Nach einiger Zeit mündet der Fußfad in eine schmale Fahrstraße. Im Hintergrund sieht man schon Apíranthos, das stolz auf seinem Hügel liegt.

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