Von Apiranthos nach Azalas

Die Wanderung von Apíranthos über Ágia Kyriakí und die Schmirgelminen nach Azalas (bzw Moutsoúna) haben wir ja schon öfter gemacht, und hier auch schon ausführlich beschrieben.

Hier trotzdem noch ein paar Fotos aus diesem Juli (2021). Es ist eine recht lange Wanderung (wir haben über 5 Stunden gebraucht) und entsprechend für den Sommer, obwohl es fast ausschließlich abwärts geht, nicht wirklich zu empfehlen. Im ersten Teil der Wanderung läuft man den an vielen Stellen schön gepflasterten Hauptweg von Apíranthos zu den Schmirgelminen entlang – früher eine wichtige „Verkehrsader“. Nach den Minen wird der Weg an einigen Stellen sehr schmal und ist nur mit Vorsicht zu begehen bzw man kommt nur langsam voran, da man jeden Schritt vorsichtig setzen muss.

Die Landschaft ist überall beeindruckend und malerisch: Man kann sich gar nicht sattsehen. Vor allem aber sind wir ganz allein in der alten, nun menschenleeren Kulturlandschaft, die eine fast überwältigende Stille und Ruhe ausstrahlt.


Das erste Stück des Weges führt auf einem schönen breiten Fußpfad durch dichten Kermeseichenwald.


Nach etwa einer halben Stunde kommt man in offeneres Gelände.


An den meisten Stellen ist der Weg aus dem vor Ort anstehenden Marmor gebaut.


Es geht quer einen recht steilen Hang entlang,…


…bis sich der Weg über eine kleine Brücke auf die andere Talseite schwingt.


Auch hier ist der Wanderweg sorgfältig aus Steinplatten errichtet.


Im Hintergrund sieht man die Mákares-Inseln und Dounoussa.


Wenn man zurück das Tal hinaufschaut, sieht man ganz in der Ferne die weißen Häuser von Apíranthos, wo wir hergekommen sind.


Wir erreichen die kleine kürzlich restaurierte Kirche Ágia Kyriakí mit sehr seltenen Wandmalereien aus der Zeit des Bildersturms, d.h. dem 9. Jahrhundert. Leider (aber verständlicherweise) ist die Kirche abgeschlossen; man kann sie aber im Sommer zu bestimmten Zeiten besichtigen.


Weiter geht’s über den Bergrücken hinüber ins Tal der Schmirgelminen.


Das Tal, in dem der Schmirgel ansteht, ist sehr steil und tief eingeschnitten. Mit der Seilbahn und der Umlenkstation und natürlich den Minen selbst ist es eine interessante Gegend, in der man lange herumstöbern könnte. Wir halten uns aber nicht weiter auf – dazu müssen wir ein anderes Mal kommen.


Wir gehen ein Stück in eine kleine Mine herein, die direkt am Wanderweg liegt – hauptsächlich um uns ein bisschen abzukühlen.


Und weiter geht’s – nun den ehemaligen Pfad von den Minen nach Moutsoúna entlang.


Ganz allein wandern wir duch die stille, malerische Ödnis.


Die Berghänge sind hier sehr steil, aber trotzdem wachsen einige Bäume in den Felsen.


Die Gondeln der Schmirgelseilbahn hängen hoch über uns in der Luft.


der Blick zurück das Tal hinauf Richtung Stavrós


Gegen Mittag wird es immer heißer. Wir nutzen jeden Baum am Wegrand für eine kleine Pause.


Nun sehen wir schon das Kap in der Ferne.


Hier schwingt sich die Schmirgelseilbahn hoch und weit über das ganze Tal hinüber.


Überall wächst die übliche Macchie mit Ölbäumen, Kermeseichen und Phönizischem Wacholder.


Schließlich kommen wir aus dem Tal heraus; kurz nach diesem kleinen Hirtenhäuschen treffen wir wieder auf eine kleine Fahrstraße – nun ist es nicht mehr weit nach Hause.

siehe auch:

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