Das antike Heiligtum der Quellen und der Steinbrüche bei Flerio (Mélanes)

Nahe beim altbekannten Koúros von Flerió (Mélanes) ist in den letzten Jahren ein antikes Heiligtum ausgegraben worden, in dem die Schutzgötter des Steinbruchs und der nahegelegenen Quellen verehrt wurden. Auf dem Gelände kann man die Fundamente mehrerer kleiner Tempel und Opferstätten sehen. Sehr positiv ist, dass die Funde anhand von Tafeln mit Bildern gut erläutert sind, so dass man sich ein Bild von der ehemaligen Gestalt und auch der Funktion der Gebäude machen kann.


Das Gelände des Heiligtums wurde vor seiner Ausgrabung landwirtschaftlich genutzt und ist mit Ölbäumen bestanden.


Der heiligste Platz des Heiligtums war dieser Marmorblock. Links davon und nach vorn ist die östliche Wand des ersten Tempelgebäudes erkennbar; links hinten der Umfassungswall.


Direkt neben dem ersten Gebäude wurde im 7. Jahrhundert später ein zweites, größeres errichtet. Die Türschwelle dieses Gebäudes ist ganz links vorn erkennbar; im Hintergrund sieht man den Steinbogen, der die in der Mitte des Tempels gelegene Opferstelle markiert.


Auf diesen Terrassen wurden die üblichen Brandopfer dargebracht. Ganz links sind die von den Feuern geröteten Stellen erkennbar.


Im Süden des Geländes sind die aus ungewöhnlich großen Marmorblöcken gefertigten Fundamente eines kleinen Tempelgebäudes aus dem 6. Jahrhundert v. Chr. zu erkennen; im Vordergrund die Basis einer Säule, auf der eine Statue oder eine Sphinx gestanden haben mag.

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