Harmonie in Blau


An diesen wunderbaren stillen Herbsttagen ist die kleine Kapelle Agios Dimitris immer ein herrlicher Platz zum Sitzen und Genießen.


der Blick von meinem Lieblingsplatz hinter der Kirche


Farbenspiel im Wasser


vom Strand aus

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Artenporträt: Der Eisstern

Seesterne kommen auf Naxos eher selten vor, während sie in vielen Meeren, vor allem in den kälteren Regionen, den größten Teil der Makrofauna stellen. Seesterne sind gefährliche Räuber, die sich vor allem von Muscheln und Schnecken, aber auch von Krebstieren, Seeigeln, Seegurken, anderen Seesternen und Korallen, sowie seltener von Fischen oder von Algen ernähren. Im Nährstoff- und Plankton-armen Mittelmeer können Seesterne ebenso wie ihre hauptsächlichen Beutetiere, die Muscheln und Schnecken, nur in relativ geringen Zahlen existieren.

Der Eisstern ist eine von sechs Seestern-Arten, die man auf Naxos antreffen kann. Er besitzt eine graugrünliche bis rötliche Farbe und ist zwischen den Algen gut getarnt. Bei uns kann man bis etwa 30 cm große Exemplare finden; der Eisstern ist allerdings einer der größten Seesterne überhaupt und erreicht bis zu 1 m Durchmesser.

Die Seesterne besitzen einen meist fünfteilig-radiärsymmetrischen Körperbau mit einer mehr oder weniger großen Körperscheibe und breiten oder schlanken Armen. Sie besitzen eine ledrige Haut, in die Kalkplättchen eingelassen sind, die das Außenskelett der Tiere darstellen. Ein Teil dieser Platten trägt kleine Stacheln, andere tragen winzige Greifzangen, die Pedicellarien, die der Säuberung der Körperoberfläche dienen. Die Seesterne besitzen einen einfach gebauten Magen, den sie ausstülpen können, so dass sie auch größere Beutetiere verdauen können. Die Atmung läuft über kleine Kiemenpapillen ab, die überall längs der Arme sitzen. Außer einem einfachen, offenen Blutgefäßsystem und einfachen Därmen, die sich in die Arme hineinziehen, ist das wichtigste Organsystem der Seesterne das Ambulacral-System, das aus kleinen Kanälen mit einer proteinhaltigen Flüssigkeit besteht, und das über den hydraulischen Druck die Bewegung der Seesterne ermöglicht. Zum Ambulacral-System gehören die vielen kleinen ausfahrbaren Füßchen, die an der Unterseite der Seesterne sitzen; mit Hilfe dieser Füßchen können die Seesterne ihre Beute fangen und langsam laufen. Die Füßchen heften sich durch klebende Stoffe, die abgesondert bzw wieder aufgelöst werden, so fest ans Substrat, dass die Seesterne mit ihnen sogar Muscheln öffnen können. Das Nervensystem der Seesterne ist sehr einfach mit größtenteils einzeln in die Haut verstreuten Sinneszellen, mit denen sie Berührungsreize, Helligkeit, Wassertemperatur und manche Geruchsstoffe wahrnehmen können.

Der im östlichen Atlantik und im Mittelmeer verbreitete Eisstern besitzt fünf relativ schlanke Arme und eine kleine Mittelscheibe. Die Arme tragen in drei Längsreihen dicke, mit kräftigen Stacheln versehene Höcker.


die Unterseite des Eissterns


Die Oberfläche des Eissterns trägt weißliche bis rötliche Stacheln (auf der Oberseite einzeln stehend, am Rand zu zweit), die von Kränzen winziger Ausstülpungen umgeben sind. Zwischen den Stacheln liegen die zahlreichen, braunroten Kiemenpapillen mit einzelnen, kleineren Stacheln (Pedicellarien, aber ohne Greifzangen) dazwischen.


Hier sieht man schön die ausfahrbaren Ambulacral-Füßchen des Seesterns.

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Regen – der Herbst kommt


Wir haben lange keine Regenwolken gesehen!


Für jemanden, der in Mitteleuropa lebt, ist vielleicht die Schönheit dieses Anblicks nicht direkt erfassbar…


Es wird Zeit – die Büsche sind natürlich schon seit dem Frühsommer im Trockenschlaf, aber inzwischen werden auch viele Bäume braun.


Welche Freude! Der erste Regen, der uns wirklich nass macht! Die Luft füllt sich mit Gerüchen, die Schnecken kriechen hervor, die ersten Rotkehlchen singen im Garten – der Herbst ist da!

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Artenporträt: Der Admiral

Schmetterlinge sind erstaunliche Tiere von ganz besonderer Schönheit. Seit Urzeiten faszinieren sie den Menschen vor allem daswegen, weil sich der zarte Schmetterling mit seinen eleganten Flügeln aus einer gänzlich anders gestalteten, hässlichen, gefräßigen Raupe entwickelt. Diese Metamorphose geschieht während eines Ruhestadiums, der sogenannten Puppe. In mehreren Wochen wird dabei der Körper der Raupe vollständig umgestaltet und der Schmetterling entsteht.

Der Admiral ist einer der häufigeren Schmetterlinge auf Naxos, den man zu allen Jahreszeiten sehen kann. Er gehört zu den Edelfaltern und erreicht eine Flügelspannweite von 6,5 cm. Admirale leben in Nordamerika, Europa und Westasien. Sie verbringen den Winter in südlicheren Regionen als den Sommer; im Mittelmeerraum wandern im Winter Exemplare ein, die den Sommer im nördlichen Mittelmeergebiet verbringen.


Der Admiral ist dunkelbraun gefärbt mit einem orangeroten Streifen über beiden Flügeln und weißen Flecken an der schwarzen Spitze des Vorderflügels.


Der Hinterflügel zeigt an der Unterseite eine bräunliche Tarnfärbung. Die erwachsenen Falter saugen Blütennektar oder den Saft von Früchten.


Die Raupen leben an Brennessel-Pflanzen, ihrer ausschließlichen Nahrung. Sie wohnen in hübschen Blatt-Tütchen, die sie sich sorgfältig mit Hilfe von Seidenfäden zusammenspinnen.


Hier sieht man eine kleine Raupe im geöffneten Blatttütchen; die Raupe hat den Blattstiel an der Knickstelle durchgenagt.


Die Raupen können ziemlich unterschiedlich gefärbt sein; hier eine ältere Raupe.


Die gut getarnte Puppe des Admirals hängt an einem kleinen Gespinst. In der Puppe entwickelt sich die Raupe in einigen Wochen durch einen völligen Umbau des Körpers zum Schmetterling.


Schmetterlinge fallen leicht anderen Tieren zum Opfer, so hier einer Krabbenspinne. Ihre beste Verteidigung ist ihre Tarnung und ihr unruhiger Flug. Manche Arten besitzen außerdem einen unangenehmen Geschmack oder sondern übelschmeckende Sekrete ab.

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Artenporträt: Die Meerzwiebel

Die erste Pflanze, die im Herbst wieder austreibt, meist noch deutlich vor den ersten Regenfällen, ist die Meerzwiebel (Urginea maritima). Ihr Name kommt daher, dass sie vor allem in den wärmsten, meernahen Lagen auftritt. Sie bildet eine dicke Zwiebel, die einer großen Küchenzwiebel ähnlich ist. Ab Ende August wächst aus den Zwiebeln ein bis über einen Meter hoher Blütenstand, eine Traube mit hübschen, kleinen, weißen Blüten, die nach und nach von unten nach oben aufgehen. Erst später bilden sich die dicken, fleischigen Blätter.


Die Meerzwiebeln sind die ersten Blumen, die im Herbst erscheinen, voller Hoffnung auf den ersten Regen.


Auch diese wird es schaffen.

Die Meerzwiebel gehört zu den Scilloideae, einer Unterfamilie der Asparagaceae. Sie ist giftig und sehr bitter und wird deswegen von den Ziegen nicht gefressen. Darum ist sie insbesondere auf stark beweideten Flächen häufig. Sie wächst meist auf Marmor oder Kalkgestein in offener, lockerer Vegetation, vor allem dort, wo kaum etwas anderes gedeiht. Sie kann Trockenheit gut ertragen und kommt vor allem an den trockensten Standorten vor. Die Meerzwiebel ist auf Naxos sehr häufig. Sie ist im ganzen Mittelmeergebiet verbreitet.

Meerzwiebel, Zwiebel

Die Meerzwiebel ist nicht essbar, hat aber pharmazeutische Eigenschaften. Die entscheidenden Wirkstoffe sind herzwirksame Glykoside. Sie wirken herzstärkend, blutdrucksenkend und stark entwässernd. Dementsprechend wurde die Meerzwiebel früher als Herzmittel und bei Wassersucht eingesetzt. Zerstoßen in einem Tuch kann man sie auf schmerzende Ohren und Geschwüre legen. Bei Haarausfall soll ein Auszug aus der Zwiebel ebenfalls wirken. Außerdem wurde sie im Altertum bei Gelbsucht, Krämpfen und Asthma eingesetzt. Schließlich kann man auch ein wirksames Rattengift aus den Zwiebeln herstellen. Sie wurden auch dazu verwendet, Schadinsekten von gespeichertem Getreide fernzuhalten.

Im Altertum betrachtete man die Meerzwiebel mit ihrer großen Kraft zum Wiederaustreiben noch im trockenen Spätsommer als Universalmittel gegen böse Geister und hängte deswegen die Zwiebel über der Haustür auf. Dieser Brauch, den auch Dioskurides und Pythagoras ausübten, hat sich bis heute erhalten: In den Dörfern hängt man die Zwiebeln um die Weihnachtszeit über der Tür auf, wo sie häufig auch ohne Wasser und Erde austreiben und einen großen Blütenstand bilden.

Den Hirten zufolge zeigt uns der Zeitpunkt und die Intensität der Meerzwiebel-Blüte wie der Regen im kommenden Winter ausfallen wird. Die letzten Jahre hat es gestimmt; so haben sie beispielsweise letztes Jahr sehr spät und nur kümmerlich geblüht und so hat es auch geregnet. Dieses Jahr haben wir endlich mal wieder eine reiche Blüte, die früh angefangen hat und sich lang hinzieht, und freuen uns nun auf den Regen. Die ersten Schauer hat es schon gegeben, bei uns allerdings nur ein paar Tropfen.


Je mehr Meerzwiebeln im Herbst blühen, desto mehr wird es im Winter regnen.

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Artenporträt: Der Sphinx-Schleimfisch

Mir gehen so allmählich die Themen für neue Beiträge aus – Es sind ja schon so viele interessante Arten auf der Webseite beschrieben. Da meisten Leser sich diese aber ohne Anlass nicht noch mal anschauen, hatte ich die Idee, in der nächsten Zeit ab und zu mit den Fotos und Informationen, die sowieso schon im entsprechenden Artikel dieser Webseite zu finden sind, ein „Artenprofil“ veröffentlichen, wobei ich, kreuz und quer durchs Tier- und Pflanzenreich hüpfend, einige mir besonders liebe Arten vorstellen möchte. Ich beginne mit dem Sphinx-Schleimfisch.

Die Schleimfische sind kleine, gut getarnte Fische, die in Küstennähe vorkommen und sich meist auf dem Meeresuntergrund aufhalten. Bei uns kann man eine ganze Reihe an Schleimfisch-Arten antreffen, wenn man bei Windstille im seichten Wasser an algenbewachsenen Felsen sucht.


Schleimfische bevorzugen eine abwechslungsreiche Umgebung mit krustigen Kalkalgen und Algen anderer Arten.

Die Schleimfische haben einen länglichen, meist nur bis etwa 10 cm langen Körper mit einem relativ großen Kopf mit fast senkrechtem Profil. Sie schlängeln ihren Körper beim Schwimmen. Ihre großen Brustflossen halten sie oft abgespreizt. Die schmalen Bauchflossen sitzen weit vorn (zwischen den Brustflossen) und sind kräftig ausgebildet; die Schleimfische stützen sich auf sie, wenn sie auf dem Untergrund sitzen. Die Rückenflosse reicht vom Kopf bis zum Schwanzansatz mit einer Kerbung etwa auf der Hälfte.

Parablennius sanguinolentus
An diesem Blutstriemen-Schleimfisch sieht man die saumartige Rücken- und Afterflosse, die schmalen Bauchflossen, die unter dem Körper, und die großen, breiten Brustflossen, die an den Körperseiten sitzen.

Die Schleimfische besitzen keine Schwimmblase und keine Schuppen. Trotzdem können starke Temperatur- und Salzgehalts-Schwankungen vertragen; häufig sitzen sie an kurzzeitig trockenfallenden Plätzen. Eine dicke Schleimschicht schützt die Haut vorm Austrocknen.

Parablennius galerita
Oft sitzen die Schleimfische (hier der Amphibische Schleimfisch) genau an der Wasserlinie, so dass sie zeitweise auf dem Trockenen sitzen.

Typisch für die Schleimfische sind ihre artspezifischen, tentakel- oder geweihartigen Auswüchse, die über den Augen, an der Nase oder auf der Stirn sitzen. Die Färbung der Schleimfische kann je nach Untergrund und Stimmung leicht variieren; die meisten Arten sind durch bräunliche Färbung mit Streifen und Flecken gut getarnt.

Parablennius incognitus
Charakteristisch für die Schleimfische sind die langen, oft verzweigten Tentakel an Augen, Nase und Stirn (hier der Gehörnte Schleimfisch).

Schleimfische sind Allesfresser, die sich von Algen ernähren sowie kleine Invertebraten fangen, die zwischen den Algen leben; außerdem ernähren sich viele Arten auch von Plankton. Bei Störung ziehen sich die Schleimfische schnell in ihre Schlupfwinkel zurück. Oft sieht man nur den Kopf des Fisches, der aus seinem Loch herausschaut. Besonders gern bewohnen die Schleimfische Bohrmuschel-Löcher. Die Weibchen legen den Laich im Wohnloch des Männches ab, wo er von diesem bewacht und verteidigt wird.


Bei Störung ziehen sich die Schleimfische in ihre Schlupflöcher zurück, in die sie sich rückwärts mit dem Schwanz voran einfädeln.


Oft schaut nur der Kopf heraus.

Der Sphinx-Schleimfisch wird bis zu 8 cm groß. Er ist bei uns der häufigste Schleimfisch. Die Männchen im Brutkleid mit sehr intensiver Färbung sehen sehr hübsch aus. Der Sphinx-Schleimfisch besitzt einfache, unverzweigte Auswüchse über den Augen, die etwas länger sind als der Augendurchmesser. Hinter den Augen sitzt ein bläulicher, rot gesäumter Fleck. Der Fisch ist von gelblichbrauner Farbe mit dunkleren Querstreifen, die sich senkrecht über die ganze Körperseite ziehen; dunkle und helle Streifen sind durch feine weiße Linien getrennt. Im Gesicht, auf den Wangen und auf dem Brustflossen-Ansatz trägt der Fisch leuchtend weiße Striche und Pünktchen.

Aidablennius sphinx
Sphinx-Schleimfische haben eine sehr „elegante“ Färbung.

Aidablennius sphinx
Am besten zu erkennen ist die Art am blauen, rötlich umsäumten Fleck auf der Wange.

Aidablennius sphinx
Männchen im vollen Brutkleid; man beachte die große, zweigeteilte, gestreifte Rückenflosse.

Hier geht es zur Seite über alle Schleimfisch-Arten, die hier in Azalas beobachtet werden können.

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Zum x-ten mal zwar, aber immer wieder schön: Wir waren mal wieder auf dem Gipfel des Zeus-Berges!


Am Anfang des Weges gibt es noch ein bisschen Schatten.


Hier schnaufen wir den Berg hinan!


Überall sitzen kleine Clausilien an den Steinen.


Trotz der Trockenheit wagen sich schon die ersten Herbst-Löwenzähne vor.


Und ein paar Herbstzeitlosen; hier mit einem Ochsenauge.


Auf dem Gipfel!


Der Steineichenwald im Steilhang scheint nicht unter der Trockenheit zu leiden.


Blick nach Moutsouna; die Blätter der Kretischen Ahorne, die kurz unter dem Gipfel wachsen, verfärben sich teilweise schon rötlich.


Apiranthos


Blick über die Tragaia


…und schließlich der Blick nach Westen mit Paros im Hintergrund.

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Spinnen

Spinnen sind ein heikles Thema für viele Menschen. Allerdings sind fast alle Spinnen, die bei uns vorkommen, völlig harmlos, und auch die, die Menschen beißen können, sind meist wesentlich ungefährlicher als die Angst sie macht (wie bei anderen tierischen Giften kann es allerdings auch bei Spinnenbissen zu gefährlichen allergischen Reaktionen kommen). Wer sich die Zeit nimmt, Spinnen ein bisschen genauer zu betrachten, wird feststellen, das sie nicht nur äußerst interessante, sondern oft auch ausgesprochen schöne Tiere sind. Hier möchte ich ein paar bei uns auf Naxos lebende Arten vorstellen, in der Hoffnung, dass manche Leser ihre Meinung über sie ein wenig revidieren. Wer sich für das Thema ganz und gar nicht erwärmen kann, braucht sich den Artikel ja nicht durchzulesen…!


Nicht alle Spinnen sind groß und furchterregend, wie man hier sehen kann…!

Viele Spinnenarten erbeuten ihre Beute in aufwändig hergestellten, artspezifischen Spinnennetzen; von ihrer Fähigkeit Spinnfäden herzustellen leitet sich ja auch ihr Name ab.


Spinnenetze im Morgentau


Eine Kreuzspinne wartet in der Mitte ihres Netzes.


Bei der Opuntienspinne liegt das Radnetz waagerecht; es fängt die Insekten auf, die gegen die darüber gespannten Fäden fliegen und abstürzen.


Trichternetze sind über den Boden ausgebreitet und besitzen einen mehr oder weniger deutlichen Trichter, der der Spinne als Versteck dient.


Hier sieht man in den Trichter hinein, in dem die Spinne sitzt und wartet; das Netz ist um den Trichter herum sehr dicht und fein gewebt.

Aber nicht alle Spinnen fangen ihre Beute in Netzen.


Die Krabbenspinnen mit ihren langen, zum Greifen ausgebildeten Vorderbeinen lauern ihrer Beute auf Blüten auf.


Die Springspinnen schleichen sich an ihre Beute an und ergreifen sie, oft durch einen plötzlichen Sprung, mit ihren Kieferklauen. Springspinnen besitzen große und sehr leistungsfähige Augen, die vorn sowie seitlich am Kopf sitzen und in alle Richtungen schauen.

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Mal-Retreat

Hier kommen noch ein paar Fotos vom Mal- und Yoga-Retreat durch Sherri Bustad und Ambika, der im Juni bei uns stattgefunden hat:


Der Tag beginnt mit gemeinsamem Yoga unter Anleitung der Yoga-Lehrerin Ambika.


Die Künstler bei der Arbeit!


Jeder findet Material, Ideen und Unterstützung für seine Arbeit.


Hier demonstriert Irina die schöne Ebru-Technik.


Mittags wird gemeinsam am großen Tisch gegessen.

Alle hoffen, dass es nächstes Jahr wieder einen Kurs gibt!

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Der Eichenschwärmer

Obwohl wir nun schon einige Jahre lang auf die Schmetterlinge achten, findet sich doch ab und an noch eine neue Art: Vor einiger Zeit saß ein Eichenschwärmer an einer der Tamarisken vor unserem Grundstück. Der Eichenschwärmer ist besonders groß (Flügelspannweite bis zu 12 cm) mit einem dicken, behaarten Körper. Der erwachsene Falter nimmt keinerlei Nahrung zu sich; die Raupe lebt auf Eichen. Die Art ist auf das Mittelmeergebiet und den Nahen Osten beschränkt.


Der große Eichenschwärmer besitzt hellbraun gefärbte Flügel mit gewelltem Rand.


Die deutlich kürzeren Hinterflügel sind leicht rötlich gefärbt.


Der lang behaarte Körper des Eichenschwärmers ist ganz besonders dick; als Nachtfalter besitzt er sehr große Augen.


Viele Schwärmer-Männchen besitzen auffällig große Fühler; zur Vergrößerung der Oberfläche sind sie oft kammartig ausgebildet. Diese Falter besitzen einen erstaunlichen Geruchssinn, mit dessen Hilfe die Männchen die Weibchen über große Entfernungen lokalisieren können, besonders bei Arten wie dem Eichenschwärmer, die nur in geringen Populationsdichten auftreten.

mehr über Nachtfalter

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