Von Agia nach Komiaki
Mitten im Winter, Mitte Januar, probiere ich mit Stella Korré von Naxos Hiking den recht neu ausgewiesenen Wanderweg Nr. 17 von Agiá nach Komiakí aus. Wir starten am venezianischen Wehrturm von Agiá, der seit Kurzem verkauft ist und nun renoviert wird.

Auf der Fahrt zu unserem Startpunkt in Agiá haben wir schon einen schönen Blick auf Komiakí

Hier geht es los, am venezianischen Wehrturm von Agiá (rechts im Bild).

Blick zurück Richtung Agiá

Auf dem ersten Stück, steil den Hang hoch, ist der Weg nicht immer leicht zu finden. Hier oben wird er deutlicher. Das steile, leere Tal bietet mit seiner friedlichen Stille eine berührende Kulisse.




Zu dieser Jahreszeit blüht nicht viel – hier ein Krokus (Crocus laevigatus).

Und die Gänseblümchen-Art Bellis sylvestris.

Oben am Kamm kommen wir in eine Landschaft mit beeindruckenden Felsen.


Hier gabelt sich der Weg und man kann auch nach Apóllonas herunter gehen.

Wir gehen nach Süden weiter – der Wanderweg führt nun ziemlich direkt Richtung Komiakí.

Es geht immer noch bergauf: Wir müssen den hohen Berg Anathematístra überwinden.

Hier noch einmal der Blick nach Nordosten, Richtung Apollonas.

Hier nach Südosten; man sieht in der Ferne die Mákares-Inseln.

Und hier nach Südwesten Richtung Engarés und Chóra; man kann das kleine Palastinselchen erkennen, auf dem die Portára steht.





An der geodätischen Säule auf der Anathematístra, die allerdings noch etwa 100 m niedriger liegt als der etwas weiter südlich gelegene höchste Punkt des Berges (839 m). Der Name „Anathematístra“ bedeutet so etwas wie „die einen zum Fluchen bringt“.

Die Bergspitze liegt heute in einer Wolke.

Hier verlassen wir den offiziellen Wanderweg und halten und westlich des Berges.


Bald öffnet sich der Blick auf das Tal von Myrísis. Hier stoßen wir auf die Fahrstraße.

Auf der östlichen Seite des Berges zweigen wir noch einmal ab, um das letzte Stück wieder den Wanderweg entlang zu gehen.


Nach etwa 5 Stunden gemütlichen Wanderns erreichen wir Komiakí!
Eine sehr schöne, landschaftlich beeindruckende Wanderung, ganz in den einsamen, stillen Bergen. Sehr empfehlenswert in Winterhalbjahr – im Sommer ist es vielleicht zu heiß, da es kaum Schatten gibt. Und das erste Stück von Agiá kommend, ist nicht einfach zu finden! Der Weg ist zwar hier und da markiert, aber in recht großen Abständen.
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