Ach ja, die DYC (botanologische Abkürzung für “damned yellow composites”), die können einen in die Verzweiflung treiben. Hier handelt es sich um den Stinkenden Pippau, bei uns die häufigste Art der kleinen gelben Korbblütler nur mit Zungenblüten. Er bildet oft große Pflanzen mit dichtstehenden grundständigen Blättern und locker verzweigten, verstreut beblätterten Stängeln. Die Grundblätter sind fiederspaltig bis schrotsägeförmig; die Stängelblätter länglich und pfeilförmig stängelumfassend. Die Blüten stehen an langen, gerieften Stängeln und sind sattgelb gefärbt; die Unterseiten der äußeren Zungenblüten und die verblühenden Blüten sind orangegelb. Die Knospen hängen herab. Die Hülle der Blütenköpchen besteht aus zwei Reihen, wobei die äußeren Hüllblätter wesentlich kürzer sind und abstehen. Die Hüllblätter sind behaart; sie sind rötlich gefärbt. Zwischen den sehr lang und dünn geschnäbelten Achänen mit einem Pappus aus gefiederten Haaren stehen lineale Spreublätter, die etwa die gleiche Länge wie jene besitzen. Die Hüllblätter werden zur Fruchtreife hart und rau borstig.