Die Grüne Reiswanze stammt ursprünglich vermutlich aus Ostafrika, hat sich aber durch den Menschen in weiten Gebieten der Erde ausgebreitet; auch im Mittelmeergebiet ist sie sehr häufig. Sie ist meist gänzlich grün gefärbt. Von der sehr ähnlichen Grünen Stinkwanze kann sie an den drei weißen Pünktchen am Vorderrand des Schildchens unterschieden werden. Das Schildchen (Rückenschild des mittleren Thoraxsegmentes) bildet ein großes Dreieck auf dem Rücken. Wie bei allen Wanzen bestehen die Vorderflügel aus einem sklerotisierten und einem häutigen Teil (etwa das hintere Drittel); die zum Fliegen verwendeten Hinterflügel sind ganz häutig. Die Reiswanze ernährt sich von Pflanzen, deren Säfte sie saugt. Dabei kann sie insbesondere an Früchten (Tomaten etc.) große Schäden anrichten, da sie Pilzkrankheiten überträgt, die die Früchte unbrauchbar machen. Die rundlichen Larven (noch ohne Flügel) weisen schwarze, weiße und rote Flecken auf (Bild unten links). Auf dem Bild unten rechts sieht man zwei Tiere bei der Paarung, von denen eines eine Farbvariation mit weißlichem Kopf und einem weißen Strich auf dem Pronotum (Rückenschild des ersten Thoraxsegmentes) zeigt.