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25. Ferbuar

Die Empuse gehört wie die Gottesanbeterinnen zu den Fangschrecken. Sie ist auf Naxos recht häufig, man bekommt sie aber nur selten zu Gesicht. Tagsüber sitzt sie meist bewegungslos und gut getarnt in der Vegetation. Nachts begibt sie sich manchmal in der Nähe von Außenlampen auf Mottenjagd. Wie die Gottesanbeterinnen lauert die Empuse ihrer Beute, meist Insekten, bewegungslos auf und ergreift sie plötzlich mit den Fangarmen, wenn sie in Reichweite kommt. Die Männchen besitzen längere Flügel und Fühler als die Weibchen. Die Jungtiere sehen den adulten Empusen schon einigermaßen ähnlich und zeigen auch eine ähnliche Lebensweise (“hemimetabole Insekten”); es fehlen ihnen allerdings die Flügel, und der Hinterleib ist stark nach oben gebogen. Anfangs nur wenige Millimeter groß wachsen sie von Häutung zu Häutung heran, bis sie sich nach etwa einem Jahr zum adulten Tier häuten.