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11. Februar

Der Würfelturban ist eine der häufigsten Schnecken an der Meeresküste. Sie lebt in der Gezeitenzone und besitzt entsprechend eine sehr kompaktes Gehäuse mit besonders dicker Wand. Die Schnecken ziehen sich tagsüber unter Steine und in Felsspalten zurück. Nachts kommen sie zur Oberfläche und raspeln dort den Algenbelag von den Steinen ab. Bei uns kommen drei Arten vor, wobei Phorcus turbinatus (oberes Foto) und Phorcus articulatus (untere Fotos) die häufigeren sind. Phorcus articulatus ist feiner gestrichelt, was besonders an der Unterseite gut zu erkennen ist. Am unteren rechten Bild sieht man auch den dünnen hornigen Deckel, den die Schnecke auf dem Fuß trägt, und mit dem sie das Schneckenhaus verschließen kann. Am Felsen festgesaugt kann der Würfelturban längeres Trockenfallen problemlos überstehen. Die Würfelturban-Schnecken sind essbar und werden von den Naxioten gern gesammelt.