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10. März

Die Schweber sind mit 5.000 Arten eine große Familie der Fliegen. Charakteristisch für die Gattung ist der schwirrende Flug, bei dem sie oft auch auf der Stelle stehen können. Im Sitzen halten sie ihre Flügel meist in einem Winkel gespreizt. Bei sehr vielen Arten sind die Flügel leicht getönt oder gemustert. Die Larven der Schweber leben parasitisch an den Larven anderer Insekten. Das Weibchen legt die Eier in der Nähe des Nestes ab, in das die Larve “zu Fuß” eindringt; manchmal “schießt” das Weibchen die Eier auch gleich ins Nest hinein. Satyramoeba hetrusca ist bei uns der größte Schweber; er wird bis etwa 2 cm lang. Der Körper ist dick und schwarz; die Flügel sind leicht braun getönt. Ich habe bei uns beobachten können, dass diese Art an der Großen Holzbiene parasitiert. Diese legt ihre Nester in den Schilfrohren der Pergolen an. Ende Juni finden wir öfter die gerade geschlüpften Schweber, die an der Pergola hängen, bis sie fertig getrocknet sind, was mehrere Stunden dauern kann. Im Verlauf dieses Vorgangs zieht sich der anfangs noch ganz gestreckte Hinterleib zusammen und das Tier nimmt eine dunklere Färbung an.