{"id":90,"date":"2008-09-20T23:28:18","date_gmt":"2008-09-20T20:28:18","guid":{"rendered":"http:\/\/klqewmpxo.cyon.link\/?page_id=90"},"modified":"2024-09-30T08:02:32","modified_gmt":"2024-09-30T05:02:32","slug":"wasser","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/azalas.de\/en\/wasser\/","title":{"rendered":"Wasser"},"content":{"rendered":"<p><big>W<\/big>asser ist im Mittelmeergebiet Mangelware. Die Kykladen sind die trockenste Region Griechenlands; unter den Kykladen ist Naxos jedoch aufgrund seiner Gr\u00f6\u00dfe und H\u00f6he eine der wasserreichsten Inseln. In den Tieflagen fallen nur geringe <a href=\"http:\/\/azalas.de\/regen-hagel-gewitter\/\">Niederschl\u00e4ge<\/a> (j\u00e4hrlicher Mittelwert um die 360 mm). In den Hocht\u00e4lern der Berge auf etwa 600 m H\u00f6he regnet es dagegen im Jahresmittel etwa 650 mm, was ein durchaus mitteleurop\u00e4ischer Wert ist, und f\u00fcr die h\u00f6chsten Bergspitzen kann man von \u00fcber 1000 mm ausgehen.<\/p>\n<h3>Wasserverf\u00fcgbarkeit: Die Niederschl\u00e4ge<\/h3>\n<p><big>F<\/big>\u00fcr den Wasserreichtum einer Landschaft ist nicht nur die absolute Regenmenge entscheidend, sondern zus\u00e4tzlich viele weitere Faktoren, so zum Beispiel die Verteilung der Regenf\u00e4lle \u00fcbers Jahr. Auf Naxos regnet es ganz \u00fcberwiegend im Winterhalbjahr. Von Juni bis August f\u00e4llt fast kein Niederschlag, und auch Mai, September und Oktober sind sehr regenarme Monate. W\u00e4hrend der langen  Sommerd\u00fcrre trocknet die Landschaft stark aus, und Pflanzen, die nicht an die Sommertrockenheit angepasst sind, m\u00fcssen absterben. Nat\u00fcrlich h\u00e4ngt die Wasserverf\u00fcgbarkeit auch von der Verdunstung ab; auch diese ist auf Naxos wegen der fast st\u00e4ndigen starken, trockenen Winde und der intensiven Sonneneinstrahlung sehr hoch.<\/p>\n<p><big>E<\/big>in wichtiger Faktor f\u00fcr die Wasserverf\u00fcgbarkeit ist die Regelm\u00e4\u00dfigkeit und Heftigkeit der Regenf\u00e4lle. Auch in dieser Beziehung sind die Regenf\u00e4lle auf Naxos sehr ung\u00fcnstig: Der Regen f\u00e4llt sehr unregelm\u00e4\u00dfig und an vergleichsweise wenigen Tagen im Jahr (durchschnittlich 82 Regentage). Von Jahr zu Jahr k\u00f6nnen sehr unterschiedliche Regenmengen fallen (in Naxos-Ch\u00f3ra z.B. zwischen etwa 135 und 650 mm), und auch im Winter k\u00f6nnen lange Regenpausen auftreten. Der gr\u00f6\u00dfte Teil des Regens f\u00e4llt in heftigen G\u00fcssen: um 60 mm an einem Tag ist keine Seltenheit, und es wurden bis deutlich \u00fcber 100 mm in wenigen Stunden gemessen. Bei solchen Sturzb\u00e4chen l\u00e4uft der allergr\u00f6\u00dfte Teil des Wassers auf dem fast \u00fcberall steilen Gel\u00e4nde ab (insbesondere nach langer Trockenheit, wenn die ausged\u00f6rrte Erde kaum Wasser aufnehmen kann) und flie\u00dft sofort ins Meer, wobei meist gro\u00dfe Mengen an Erde mitgerissen werden, so dass sich das Meer vor den Flussm\u00fcndungen rotbraun f\u00e4rbt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2009\/02\/DSCN1384-1_450.jpg\" border=\"0\" alt=\"heftiger Regenguss, Agios Dimitris, Naxos\"><br \/>\n<small>Es regnet zwar selten auf Naxos, aber die Regenf\u00e4lle sind oft sehr heftig.<\/small><\/p>\n<h3>Der Einfluss des Gesteins<\/h3>\n<h6>1. Marmor<\/h6>\n<p><big>D<\/big>as <a href=\"https:\/\/azalas.de\/naxos-gesteine\/\">Untergrundgestein<\/a> spielt f\u00fcr den Wasserreichtum einer Landschaft eine entscheidende Rolle. In Gebieten mit Marmor oder Kalkstein versickert das Wasser gr\u00f6\u00dftenteils in unterirdischen Spalten und Kl\u00fcften und flie\u00dft in unterirdischen Flussl\u00e4ufen ab. Deswegen ist eine Marmor-Landschaft meist sehr trocken. Die Flussl\u00e4ufe sind Torrente, das hei\u00dft in ihnen flie\u00dft nur nach besonders starken Regenf\u00e4llen f\u00fcr kurze Zeit Wasser; im Rest des Jahres f\u00fchren sie aber gegebenenfalls unterirdisch Wasser.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/P1380246-1_450.jpg\" alt=\"Marmorlandschaft unterhalb von Koronos\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Marmorgebiete sind sehr trocken, da das Regenwasser in den Kl\u00fcften des Gesteins versickert; in den Flussl\u00e4ufen flie\u00dft nur nach heftigen Regenf\u00e4llen Wasser.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2009\/02\/DSCN6717-1_450.jpg\" alt=\"Torrente bei Agios Dimitris, mit Wasser\" \/><br \/>\n<small>Torrente mit rei\u00dfendem Fluss nach heftigem Unwetter<\/small><\/p>\n<h6>2. Schiefer und Granit<\/h6>\n<p><big>I<\/big>n den ausgedehnten Schiefer- und Granitgebieten von Zentral-, West- und Nord-Naxos versickert viel weniger Wasser im Untergrund: das Gestein ist weitgehend wasserundurchl\u00e4ssig. In dieser Region gibt es viele Quellen, einige T\u00fcmpel und f\u00fcnf ganzj\u00e4hrig flie\u00dfende Fl\u00fcsse: bei Potami\u00e1, Engar\u00e9s, Kin\u00eddaros, Skep\u00f3ni, Myr\u00edsis und Ap\u00f3llonas.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/DSCN3424-1_450.jpg\" alt=\"Wassergraben bei Tsikalario\"><br \/>\n<small>Im Winter steht in den Granitgebieten an vielen Stellen das Wasser.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/DSC_2491-1_450.jpg\" alt=\"T\u00fcmpel bei Kinidaros\"><br \/>\n<small>Eine Besonderheit ist dieser kleine T\u00fcmpel (der allerdings im Sommer nat\u00fcrlich austrocknet).<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/DSCN4537-1_450.jpg\" alt=\"Flusslauf bei Kinidaros\"><br \/>\n<small>ganzj\u00e4hrig wasserf\u00fchrendes Fl\u00fcsschen n\u00f6rdlich von Kinidaros mit Auwald aus Erlen und Platanen<\/small><\/p>\n<h6>Quellen<\/h6>\n<p>In den Schiefer- und Granitgebieten von Naxos liegen an den H\u00e4ngen der Berge zahlreiche Quellen, an denen w\u00e4hrend eines Teils des Jahres oder ganzj\u00e4hrig das Wasser aus dem Boden hervorsprudelt. Auch in den Marmorgebieten sind auf Naxos immer wieder wasserundurchl\u00e4ssige Schiefer-Schichten zwischen die Marmore zwischengelagert, an denen das Wasser in Quellen aus dem Hang tritt. Bei den meisten Quellen versickert das Wasser schon bald wieder im Boden; manche Quellen speisen jedoch ein kleines Fl\u00fcsschen. Fast in allen F\u00e4llen sind die Quellen eingefasst worden und ihr Wasser wird oft in einer kleinen Zisterne gesammelt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/P1370485-1_450.jpg\" alt=\"Quelle Gar\u00ednou, bei Kinidaros, Naxos\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die bemerkenswerte Quelle Gar\u00ednou entspringt direkt neben dem Fluss n\u00f6rdlich von Kin\u00eddaros.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/P1010890-1_450.jpg\" alt=\"Quelle von Atsip\u00e1pi\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die meisten Quellen auf Naxos sind eingefasst und werden zum Bew\u00e4ssern von Beeten und Feldern genutzt. Hier die Quelle in Atsip\u00e1pi.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/rivers\/spring_fanari-1.jpg\" alt=\"Quelle mit Zisterne am Fanari\" border=\"0\"><br \/>\n<small>An dieser Quelle am Fan\u00e1ri versickert das Wasser zwar bald wieder im Boden, doch die Hirten haben eine kleine Zisterne gebaut, die das ganze Jahr \u00fcber Wasser hat, so dass die Ziegen und Schafe hier trinken k\u00f6nnen.<\/small><\/p>\n<h3>Anpassungen der Pflanzen an die Trockenheit<\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Pflanzen von Naxos haben sich auf vielerlei Art <a href=\"http:\/\/azalas.de\/anpassungen-der-pflanzen-an-die-trockenheit\/\">an die Sommertrockenheit angepasst<\/a>. Entscheidend ist daf\u00fcr zun\u00e4chst eine <u>effektive Wasseraufnahme<\/u> durch die Ausbildung des gro\u00dfen Wurzelsystems. Man kann bei den Pflanzen des Mittelmeerraumes davon ausgehen, dass das Wurzelsystem mindestens ebenso gro\u00df ist wie die oberirdischen Teile der Pflanze. Wenn die Pflanzen l\u00fcckig stehen, dann erscheint das \u00fcblicherweise nur oberirdisch so, w\u00e4hrend unter der Erde die Wurzelsysteme der Pflanzen aneinander sto\u00dfen \u2013 die Wurzeln brauchen mehr Platz als die Zweige. Viele <a href=\"http:\/\/azalas.de\/phanerophyten\/\">Baumarten<\/a> bilden sehr tiefreichende Wurzeln aus, mit denen sie unterirdische Wasseradern zu erreichen versuchen. Die meisten Zwergstr\u00e4ucher dagegen breiten ein feines Wurzelnetz an der Oberfl\u00e4che aus, mit dem sie die Regenf\u00e4lle optimal auszunutzen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/vegetation\/macchia_juniperus_dry-1.jpg\" alt=\"trockene Macchie mit Wacholder\" border=\"0\"><br \/>\n<small>In dieser trockenen Wacholder-Macchie stehen die B\u00e4ume sehr weit voneinandern entfernt: So viel Platz ben\u00f6tigen die Wurzeln, damit die B\u00e4ume ihren Wasserbedarf sichern k\u00f6nnen.<\/small><\/p>\n<p><big>N<\/big>eben der Optimierung der Wasseraufnahme ist die <u>Reduktion der Verdunstung<\/u> von entscheidender Bedeutung, um den Pflanzen ein \u00dcberleben im Sommer zu erm\u00f6glichen. Eine ganze Reihe von <a href=\"http:\/\/azalas.de\/chamaephyten\/\">Zwergstr\u00e4uchern<\/a> wirft im Sommer Bl\u00e4tter ab oder diese falten sich zusammen bzw. vertrocknen weitgehend. Andere Arten besitzen das ganze Jahr \u00fcber keine oder sehr kleine Bl\u00e4tter und betreiben die Photosynthese mit ihren gr\u00fcnen Zweigen (Rutenstr\u00e4ucher, z.B. viele Ginsterarten), die aufgrund ihrer kleinen Oberfl\u00e4che eine geringere Verdunstung haben als Bl\u00e4tter. Weitere Ma\u00dfnahmen zur Reduzierung der Verdunstung sind beispielsweise kleine, dicke, harte, behaarte Bl\u00e4tter mit einer dicken Epidermis und Cuticula mit zus\u00e4tzlicher Wachsschicht. Die Spalt\u00f6ffnungen, durch die der Gasaustausch betrieben wird, liegen oftmals in kleinen Gruben mit feiner Behaarung, so dass windstille, feuchte R\u00e4ume geschaffen werden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/sights\/quarry_apollonas_inscription_view-3.jpg\" alt=\"trockene Phrygana im Sommer bei Apollonas, Naxos\" ><br \/>\n<small>Die Zwergstr\u00e4ucher legen w\u00e4hrend der langen Sommertrockenheit eine Pause ein, indem sie ihre Bl\u00e4tter abwerfen.<\/small><\/p>\n<p><big>D<\/big>ie sicherste Anpassung an die Sommertrockenheit ist jedoch das ebenfalls sehr weit verbreitete Absterben der oberirdischen Pflanzenteile im Sommer, wie es zum Beispiel <a href=\"http:\/\/azalas.de\/geophyten\/\">Knollen- und Zwiebelpflanzen<\/a> sowie <a href=\"http:\/\/azalas.de\/hemikryptophyten\/\">Stauden<\/a> zeigen. Und fast die H\u00e4lfte der Arten, die auf Naxos auftreten, sind <a href=\"http:\/\/azalas.de\/therophyten\/\">einj\u00e4hrig<\/a>, das hei\u00dft sie keimen im feuchten Winter, bilden schnell Samen und vertrocknen, wenn der Sommer kommt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asparagaceae\/drimia_maritima_onion-1.jpg\" alt=\"Meerzwiebeln, Drimia maritima\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Im Herbst treiben die Meerzwiebeln ihre Bl\u00e4tter aus den dicken Zwiebeln.<\/small><\/p>\n<p><big>A<\/big>m schlechtesten an das mediterrane Klima angepasst sind die Baum- und Straucharten, die im Winter ihr Laub abwerfen, da sie die g\u00fcnstige Periode mit den meisten Niederschl\u00e4gen kaum ausnutzen k\u00f6nnen. Solche Arten wachsen vor allem in den h\u00f6heren Lagen der Insel (z.B. Kretischer Ahorn, Esche) oder <a href=\"http:\/\/azalas.de\/auwaelder\/\">entlang der Fl\u00fcsse<\/a> (z.B. Platane, Erle, M\u00f6nchspfeffer).<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/rosaceae\/pyrus_spinosa-4.jpg\" alt=\"Pyrus spinosa, Mandelbl\u00e4ttrige Birne\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Mandelbl\u00e4ttrige Birne ist einer der wenigen laubabwerfenden B\u00e4ume auf Naxos, die auch an sehr trockenen Standorten gedeihen k\u00f6nnen.<\/small><\/p>\n<p>weiter: <a href=\"http:\/\/azalas.de\/bewaesserung\/\">Bew\u00e4sserung<\/a><\/p>\n<p>zur\u00fcck: <a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-kulturlandschaft\/\">Die Kulturlandschaft<\/a><\/p>\n<p>siehe auch:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/anpassungen-der-pflanzen-an-die-trockenheit\/\">Die Anpassungen der Pflanzen an die Trockenheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-lebensformenspektrum\/\">Das Lebensformenspektrum von Naxos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/boden\/\">Boden<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/inhaltsverzeichnis\/\">Zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wasser ist im Mittelmeergebiet Mangelware. Die Kykladen sind die trockenste Region Griechenlands; unter den Kykladen ist Naxos jedoch aufgrund seiner Gr\u00f6\u00dfe und H\u00f6he eine der wasserreichsten Inseln. In den Tieflagen fallen nur geringe Niederschl\u00e4ge (j\u00e4hrlicher Mittelwert um die 360 mm). In den Hocht\u00e4lern der Berge auf etwa 600 m H\u00f6he regnet es dagegen im Jahresmittel [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":29334,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2005,11,9],"tags":[1607,34,1889,865,1442,868,196],"class_list":["post-90","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-cultural-landscape","category-nature","category-naxos","tag-fluesse","tag-kykladen","tag-naturhaushalt","tag-naxos","tag-trockenheit","tag-vegetation","tag-wasser"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/90","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=90"}],"version-history":[{"count":15,"href":"https:\/\/azalas.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/90\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":71041,"href":"https:\/\/azalas.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/90\/revisions\/71041"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/29334"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=90"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=90"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=90"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}