{"id":7908,"date":"2013-08-16T17:36:17","date_gmt":"2013-08-16T14:36:17","guid":{"rendered":"http:\/\/klqewmpxo.cyon.link\/?page_id=7908"},"modified":"2024-11-09T09:10:38","modified_gmt":"2024-11-09T07:10:38","slug":"santorin-antikes-thera","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/azalas.de\/en\/santorin-antikes-thera\/","title":{"rendered":"Das Antike Thera auf Santorin"},"content":{"rendered":"<p><big>A<\/big>n der Ostk\u00fcste von Santorin liegt das Antike Thera, die Hauptsiedlung der Insel in der Antike (archaische bis fr\u00fche byzantinische Epoche). Von Per\u00edssa aus f\u00fchrt ein sch\u00f6ner Wanderweg zur Ausgrabungsst\u00e4tte, die einen Besuch allemal wert ist.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P1290473-1_450.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" \/><br \/>\n<small>Im heute sehr touristischen, am Meer gelegenen Ort Per\u00edssa beginnt die Wanderung zum Antiken Thera, das auf dem steilen Bergr\u00fccken des benachbarten Berges M\u00e9sa Voun\u00f3 liegt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P1290670-1_450.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" \/><br \/>\n<small>Oberhalb von Per\u00edssa liegt eine kleine Kirche eng an den Felsen geschmiegt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P1290672-1_450.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" \/><br \/>\n<small>Im Zoom sieht man, von was f\u00fcr einer gewaltigen, \u00fcberh\u00e4ngenden Felswand die Kirche \u00fcberschattet ist.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P1290664-1_450.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" \/><br \/>\n<small>Und nun der Blick das Tal hinauf: Oben am Pass liegt der Eingang zur arch\u00e4ologischen St\u00e4tte des Antiken Theras, wobei die Siedlung nach rechts hin liegt; auf der linken Seite liegt der h\u00f6chste Berg Santorins, der Prof\u00edtis El\u00edas.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P1290469-1_450.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" \/><br \/>\n<small>Der Wanderweg f\u00fchrt fast an der Kirche vorbei, die wir vorher schon gesehen haben; ich mache noch den kleinen Abstecher.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P1290488-1_450.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" \/><br \/>\n<small>Die Lage ist ganz und gar erdr\u00fcckend mit der drohenden Steilwand \u00fcber einem &#8211; kein anheimelnder Ort, aber beeindruckend!<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P1290655-1_450.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" \/><br \/>\n<small>Der Blick etwa von der halben H\u00f6he das Tal hinunter \u00fcber die heute dicht besiedelte Ebene von Per\u00edssa.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P1290654-1_450.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" \/><br \/>\n<small>Der Bergr\u00fccken des M\u00e9sa Boun\u00f3 und des Prof\u00edtis El\u00edas ist die einzige heute nicht von vulkanischem Material bedeckte Gegend der Insel Santorin: Hier steht ein Marmor-\u00e4hnliches Gestein an. Im Tal sind kleine Reste der Asche-Ablagerungen der Minoischen Eruption \u00fcbrig, die in den drei Jahrtausenden seit der Eruption nicht wieder wegerodiert worden sind.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P1290653-1_450.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" \/><br \/>\n<small>Ein wundersch\u00f6ner Pfad durch eine eindrucksvolle Landschaft!<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1310432-1_450.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" \/><br \/>\n<small>Oben auf dem Pass angekommen blicken wir zum Ort Kam\u00e1ri auf der anderen Seite herunter.<\/small><\/p>\n<h3>Die Geschichte des Antiken Theras<\/h3>\n<p><big>N<\/big>ach der Minoischen Eruption (etwa 1.650 v. Chr.), die die gro\u00dfe und reiche <a href=\"http:\/\/azalas.de\/santorin-akrotiri\/\">bronzezeitliche Siedlung bei Akrotiri<\/a> zerst\u00f6rte, blieb die Insel Santorin f\u00fcr mehrere Jahrhunderte unbewohnt. Erst um 1.200 v. Chr. entstanden wieder kleine Niederlassungen. Deren Hauptsiedlung, das Antike Thera auf dem 360 m hohen, steilen M\u00e9sa Voun\u00f3, wurde von Siedlern aus Sparta unter einem Anf\u00fchrer namens Theras gegr\u00fcndet.\u00a0Sie liegt gesch\u00fctzt auf einem in drei Richtungen steil zum Meer abfallenden H\u00fcgel, aber nah an zwei fruchtbaren Schwemmebenen (n\u00f6rdlich und s\u00fcdlich des Berges), die \u00fcber gepflasterte Wege zu erreichen waren; am Rand der s\u00fcdlichen Ebene beim heutigen Per\u00edssa (fr\u00fcher Ele\u00fasis) gab es einen Hafen, an dem Schiffe anlegen konnten.<\/p>\n<p><big>W<\/big>\u00e4hrend der archaischen und klassischen Epoche (8. bis 4. Jhd. v. Chr.) blieb die kleine Siedlung ohne gr\u00f6\u00dfere Bedeutung, obwohl sie einigen Handel trieb und eine wichtige Kolonie gr\u00fcndete: Kyrene in Nordafrika (Libyen). Erst in hellenistischer Zeit bl\u00fchte das Antike Thera auf, als die Ptolem\u00e4er (die Herrscher des Nachfolgereiches Alexander des Gro\u00dfen in \u00c4gypten) den zugeh\u00f6rigen Hafen als Haupt-Flottenst\u00fctzpunkt der \u00c4g\u00e4is nutzten. Aus dieser Zeit stammen die meisten heute zu sehenden Ruinen; \u00e4ltere Reste sind nur sp\u00e4rlich erhalten. Die Stadt wurde nun neu konzipiert und das regelm\u00e4\u00dfige Stra\u00dfenraster angelegt. Zun\u00e4chst lebten drei Offiziere und etwa 300 Soldaten in Alt-Thera; sp\u00e4ter erh\u00f6hte sich deren Zahl. Eine ganze Reihe \u00f6ffentlicher und\u00a0repr\u00e4sentativer Geb\u00e4ude wurde errichtet, was einen betr\u00e4chtlichen Wohlstand der Stadt beweist, obwohl nach wie vor das Stadtgebiet recht klein war und die Siedlung nur vergleichsweise wenige Einwohner besessen haben kann.<\/p>\n<p><big>I<\/big>n der r\u00f6mischen Zeit (etwa ab dem 1. Jhd. v. Chr.) besa\u00df das Antike Thera zwar keine politische Bedeutung mehr; die Errichtung neuer wichtiger Geb\u00e4ude bezeugt jedoch noch einen betr\u00e4chtlichen Wohlstand seiner Bewohner. In den ersten byzantinischen Jahrhunderten wurde sie zum Bischofssitz, verlor aber nach und nach an Bedeutung, bis sie im Jahr 726 v. Chr. bei einem Ausbruch des Vulkans mit Bimsstein versch\u00fcttet wurde &#8211; danach wurde die Stelle nicht wieder besiedelt.<\/p>\n<h3>Das hellenistische Antike Thera<\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Siedlung des Antiken Thera liegt auf dem ebenen mittleren Bereich des H\u00fcgels und gruppiert sich um eine einen knappen Kilometer lange, breite, gepflasterte Stra\u00dfe. Hier liegen eine Reihe \u00f6ffentlicher Geb\u00e4ude wie die Markthalle <em>(agor\u00e1)<\/em> mit einer gro\u00dfen Stoa mit S\u00e4ulen <em>(vasilik\u00ed sto\u00e1)<\/em>, Verwaltungsgeb\u00e4ude, ein Theater (errichtet im 2. Jhd. v. Chr., f\u00fcr 1500 Zuschauer) und r\u00f6mische B\u00e4der; au\u00dferdem gibt es eine Reihe von Geb\u00e4uden, die Gesch\u00e4fte beherbergten. Rundherum lagen Wohngebiete mit (insgesamt eigentlich nur recht wenigen) Privath\u00e4usern; auf der windgesch\u00fctzten S\u00fcdseite mit dem sch\u00f6nen Ausblick lagen die Villen der Offiziere. Entlang der Stra\u00dfen verliefen unterirdische Abwasserleitungen; die Wasserversorgung wurde haupts\u00e4chlich durch Zisternen gedeckt. In den die Siedlung umgebenden, steileren Bereichen des H\u00fcgels befanden sich eine ganze Reihe von Heiligt\u00fcmern verschiedener Gottheiten.<\/p>\n<p><big>D<\/big>as Antike Thera ist zu Beginn des letzten Jahrhunderts von deutschen Arch\u00e4ologen ausgegraben worden; erneute Grabungen wurden in den Neunziger Jahren unter Mitwirkung der Berliner Universit\u00e4t durchgef\u00fchrt. Die heute sichtbaren Reste stammen gr\u00f6\u00dftenteils aus der hellenistischen und der r\u00f6mischen Epoche.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P1290564-1_450.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" \/><br \/>\n<small>Auf den H\u00e4ngen um die Bergkuppe mit der Hauptsiedlung herum liegen eine ganze Reihe von Heiligt\u00fcmern, die \u00fcber einen gr\u00f6\u00dferen Bereich verstreut sind. Kurz nach dem Eingang zum Arch\u00e4ologischen Bereich kommt der Besucher am Heiligtum der Aphrodite vorbei.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P1290574-1_450.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" \/><br \/>\n<small>Dieses antike Heiligtum ist in eine fr\u00fchbyzantinische Kirche umgewandelt worden, von der nur noch wenige Mauerreste stehen &#8211; auf ihrem Gel\u00e4nde befinden sich heute zwei kleine Kapellen im f\u00fcr die Insel typischen Baustil mit Tonnen-Dach. Im Hintergrund der Prof\u00edtis El\u00edas.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P1290576-1_450.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" \/><br \/>\n<small>Hier ist ein Teil des Heiligtums des Artemidoros zu sehen, eines Priesters aus Perga in Pamphylien (Anatolien), der aufgrund eines Traumes nach Santorin kam und hier f\u00fcr sein bedeutendes Werk zweimal mit einem Olivenkranz geehrt wurde. Er errichtete dieses Heiligtum mit Statuen und Alt\u00e4ren diverser G\u00f6tter sowie in den Fels gehauenen Bildern:<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P1290584-1_450.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" \/><br \/>\n<small>des Zeus<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P1290586-1_450.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" \/><br \/>\n<small>des Apollon<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P1290587-1_450.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" \/><br \/>\n<small>des Poseidon<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1310436-1_450.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" \/><br \/>\n<small>und seiner selbst!<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1310437-1_450.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" \/><br \/>\n<small>Au\u00dferdem ist hier in den Felsen eine der \u00e4ltesten griechischen Inschriften eingeritzt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P1290599-1_450.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" \/><br \/>\n<small>Hier beginnt die eigentliche Siedlung.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P1290601-1_450.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" \/><br \/>\n<small>Das Mauerwerk ist sorgf\u00e4ltig aus dem lokalen, grauen Marmor errichtet.<\/small><\/p>\n<p><big>N<\/big>\u00f6rdlich der Hauptstra\u00dfe lagen die drei <em>agor\u00e9s<\/em>, offene Pl\u00e4tze, auf denen Verkaufsst\u00e4nde standen, Reden und Versammlungen gehalten wurden sowie Statuen bedeutender B\u00fcrger aufgestellt waren; au\u00dferdem wurden Reste einer ganzen Reihe von Alt\u00e4ren diverser G\u00f6tter gefunden. An der mittleren <em>agor\u00e1<\/em> stand ein kleiner dorischer Tempel des Dionysos, von dem jedoch fast nichts erhalten ist.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P1290603-1_450.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" \/><br \/>\n<small>Heute sind auf den Fl\u00e4chen um die <em>agor\u00e1<\/em> viele Steine aus der Ausgrabung aufgestellt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P1290606-1_450.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" \/><br \/>\n<small>Die <em>vasilik\u00ed sto\u00e1<\/em> aus dem 3. Jhd. v. Chr. war das zentrale Verwaltungsgeb\u00e4ude der Stadt, in dem sich ein gro\u00dfer Teil des \u00f6ffentlichen Lebens abspielte. Es handelte sich um ein beeindruckendes, langes, reich ausgestattetes Geb\u00e4ude mit einer Reihe von zehn S\u00e4ulen in der Mitte, die das Dach trugen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1310442-1_450.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" \/><br \/>\n<small>Zahlreiche Bruchst\u00fccke von Statuen zeugen von vergangener Gr\u00f6\u00dfe.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P1290607-1_450.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><big>D<\/big>ie H\u00e4user in den Wohngebieten waren ein- oder zweist\u00f6ckig, manchmal mit Keller, und besa\u00dfen einen kleinen zentralen Hof (Atrium), auf den die Fenster der Zimmer schauten, und unter dem der zum Haus geh\u00f6rige Wassertank lag.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1310501-1_450.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" \/><br \/>\n<small>Die kleine quadratische Konstruktion im rechten Teil des Geb\u00e4udes stellte den inneren, offenen Teil des Atriums dar, dessen rundherum verlaufendes Dach von vier auf den Ecken aufgestellten S\u00e4ulen getragen wurde. Das Regenwasser wurde nach innen zur \u00d6ffnung geleitet (impluvium), von wo aus es \u00fcber eine Leitung zum unterirdischen Tank gelangte. Links und hinten liegen die verschiedenen Zimmer des Geb\u00e4udes; eine Steintreppe f\u00fchrte in den oberen Stock.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P1290619-1_450.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" \/><br \/>\n<small>Das Theater mit 1500 Sitzen war offensichtlich nicht nur f\u00fcr die B\u00fcrger der Stadt ausgelegt, sondern auch f\u00fcr Besucher aus anderen Siedlungen der Insel oder sogar von anderen Inseln. Hinter der B\u00fchne (&#8220;Orchester&#8221;) sieht man die im r\u00f6mischen Stil angelegten B\u00fchnengeb\u00e4ude; unter den Zuschauerr\u00e4ngen lag eine gro\u00dfe Zisterne. Das Theater diente auch als Versammlungsort.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1310455-1_450.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" \/><br \/>\n<small>Auf der windabgewandten S\u00fcdseite des H\u00fcgels lagen die Wohngebiete der Offiziere. Der Blick ist beeindruckend: auf den Profitis Elias, den h\u00f6chsten Berg der Insel&#8230;<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1310472-1_450.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1310474-1_450.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" \/><br \/>\n<small>&#8230;und die s\u00fcdliche Schwemmebene, die heute dicht besiedelt ist.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1310479-1_450.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" \/><br \/>\n<small>Hier liegt auch das von den Ptolem\u00e4ern errichtete Heiligtum der \u00e4gyptischen Gottheiten mit in den Felsen hinein gearbeiteten Nischen f\u00fcr Abbilder der G\u00f6tter und wohl zum darauf sitzen gedachten Steinstufen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1310490-1_450.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" \/><br \/>\n<small>Das Heiligtum des Apollon wurde in byzantinischer Zeit in eine Kirche umgewandelt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1310493-1_450.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" \/><br \/>\n<small>Hier ein Blick \u00fcber die Ausgrabungen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1310495-1_450.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" \/><br \/>\n<small>Das Atrium eines weiteren Wohnhauses mit den F\u00fc\u00dfen der S\u00e4ulen, die einst das Dach trugen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1310504-1_450.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1310466-1_450.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" \/><br \/>\n<small>Im Sommer kommt etwa alle Viertelstunde ein Flugzeug im Landeanflug vorbei &#8211; ein bizarrer Gegensatz!<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P1290624-1_450.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" \/><br \/>\n<small>Die Jahrtausende alten Ruinen leben in sch\u00f6ner Harmonie mit den Blumen der Gegenwart.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P1290628-1_450.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" \/><br \/>\n<small>ohne Worte<\/small><\/p>\n<p><big>E<\/big>in Besuch des Antiken Theras sollte sich nicht entgehen lassen, wer auf Santorin ist &#8211; nicht nur, um die interessanten Ausgrabungen anzuschauen, sondern auch wegen der landschaftlich sehr sch\u00f6nen Lage und des herrlichen Ausblicks!<\/p>\n<p>siehe auch:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/santorin-thron\/\">Ein Thron beim Antiken Thera<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/santorin\/\">Santorin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/santorin-akrotiri\/\">Akrotiri auf Santorin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/santorin-emborio\/\">Emborio auf Santorin<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/inhaltsverzeichnis\/\">Zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>An der Ostk\u00fcste von Santorin liegt das Antike Thera, die Hauptsiedlung der Insel in der Antike (archaische bis fr\u00fche byzantinische Epoche). Von Per\u00edssa aus f\u00fchrt ein sch\u00f6ner Wanderweg zur Ausgrabungsst\u00e4tte, die einen Besuch allemal wert ist. Im heute sehr touristischen, am Meer gelegenen Ort Per\u00edssa beginnt die Wanderung zum Antiken Thera, das auf dem steilen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":48522,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17,2007,15,675,31],"tags":[758,760,32,872,869,759,348,33],"class_list":["post-7908","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-history","category-hellenistic-epoch","category-culture","category-islands","category-monuments","tag-antikes-thera","tag-artemidoros","tag-ferien","tag-geschichte","tag-griechenland","tag-perissa","tag-santorin","tag-urlaub"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7908","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7908"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/azalas.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7908\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":72157,"href":"https:\/\/azalas.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7908\/revisions\/72157"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/48522"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7908"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7908"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7908"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}