{"id":73746,"date":"2025-01-04T10:47:54","date_gmt":"2025-01-04T08:47:54","guid":{"rendered":"https:\/\/azalas.de\/de\/?p=73746"},"modified":"2025-01-04T10:47:54","modified_gmt":"2025-01-04T08:47:54","slug":"9-mai","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/azalas.de\/en\/9-mai\/","title":{"rendered":"9. Mai"},"content":{"rendered":"<h1>9. Mai<\/h1>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/iridaceae\/crocus_tournefortii-5.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<div>Die Krokusse bl\u00fchen im Herbst oder fr\u00fchen Winter nach den ersten st\u00e4rkeren Regenf\u00e4llen; sie geh\u00f6ren zu den Geophyten und bilden Knollen aus, mit denen sie die sommerliche Trockenzeit \u00fcberdauern. Es gibt insgesamt etwa 88 Arten; das Verbreitungsgebiet umfasst S\u00fcdeuropa, S\u00fcdwestasien und Nordafrika, wobei viele Arten je nur in einem recht kleinen Gebiet auftreten. Eine ganze Reihe von Arten sind endemisch im \u00c4g\u00e4israum oder in Griechenland. Die Krokusse geh\u00f6ren zu den Schwertliliengew\u00e4chsen. Ihre Bl\u00fcten sind st\u00e4ngellos und treiben zusammen mit einigen Hochbl\u00e4ttern direkt aus den im Erdboden befindlichen Knollen aus; der Fruchtknoten der Bl\u00fcten befindet sich unter der Erde. Erst nach der Befruchtung der Bl\u00fcte schiebt sich die Frucht, eine dreif\u00e4cherige Kapselfrucht, aus dem Boden hervor. <em>Crocus tournefortii<\/em> kommt vor allem in Meeresn\u00e4he vor; er ist auf den Inseln der mittleren und s\u00fcdlichen \u00c4g\u00e4is zu finden. Er ist leicht erkennbar an den wei\u00dfen Staubbl\u00e4ttern und den d\u00fcnnen, orangeroten, stark verzweigten Narben. Seine Bl\u00fcten sind zart lila gef\u00e4rbt ohne deutliche Aderung mit kleinem gelben Schlund; sie bleiben abends ge\u00f6ffnet. <em>Crocus tournefortii<\/em> ist bei uns sehr h\u00e4ufig. Die Art ist nach Joseph Pitton de Tournefort benannt, einem franz\u00f6sischen Forschungsreisenden, der im Jahr 1700 auf seiner &#8220;Reise nach der Levante&#8221; auch in die \u00c4g\u00e4is und nach Naxos kam und im gleichnamigen Buch ausf\u00fchrliche Berichte \u00fcber die Insel hinterlies. Er beschrieb zahlreiche Pflanzen- und Pilzarten und etablierte in seinem Hauptwerk &#8220;Institutiones Rei Herbariae&#8221; schon \u00fcber 50 Jahre vor Linn\u00e9 den Gattungsbegriff, wobei er die Pflanzengattungen nach ihrem Bl\u00fctenaufbau einteilte.<\/div>\n<ul>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/iridaceae\/crocus_tournefortii-2.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/iridaceae\/crocus_tournefortii-7.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<div>\n<p><a href=\"\/krokus\/\">Zu den Krokussen<\/a><\/p>\n<\/div>\n<p><!--more--><br \/>\n<!-- {\"type\":\"layout\",\"children\":[{\"type\":\"section\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"style\":\"default\",\"title_breakpoint\":\"xl\",\"title_position\":\"top-left\",\"title_rotation\":\"left\",\"vertical_align\":\"middle\",\"width\":\"default\"},\"children\":[{\"type\":\"row\",\"children\":[{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"position_sticky_breakpoint\":\"m\"},\"children\":[{\"type\":\"headline\",\"props\":{\"content\":\"9. 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