{"id":6608,"date":"2012-10-16T00:37:30","date_gmt":"2012-10-15T21:37:30","guid":{"rendered":"http:\/\/klqewmpxo.cyon.link\/?page_id=6608"},"modified":"2024-08-28T09:51:50","modified_gmt":"2024-08-28T06:51:50","slug":"anpassungen-der-pflanzen-an-die-trockenheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/azalas.de\/en\/anpassungen-der-pflanzen-an-die-trockenheit\/","title":{"rendered":"Anpassungen der Pflanzen an die Trockenheit"},"content":{"rendered":"<p><big>A<\/big>n jedem Standort k\u00f6nnen nur Pflanzenarten wachsen, die an die jeweiligen Umweltbedingungen angepasst sind, wobei au\u00dfer den <a href=\"http:\/\/azalas.de\/boden\/\">Bodeneigenschaften<\/a> vor allem die <a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-klima\/\">Klimabedingungen<\/a> von Bedeutung sind. Das gr\u00f6\u00dfte Problem f\u00fcr die Pflanzen der Kykladen ist die Trockenheit: Im Sommer regnet es f\u00fcr lange drei bis sechs Monate meist keinen Tropfen, aber auch im Winterhalbjahr fallen die Regen unregelm\u00e4\u00dfig und oft in gro\u00dfen Abst\u00e4nden.<\/p>\n<p><big>D<\/big>ie Pflanzen haben viele Eigenschaften und Merkmale entwickelt, die ihnen helfen, auch l\u00e4ngere Trockenperioden zu \u00fcberstehen. Jede Pflanzenart besitzt dabei eine etwas unterschiedliche Strategie. Man kann drei grunds\u00e4tzliche Anpassungen unterscheiden: 1. die Strategie der Zeitlichen Vermeidung, 2. Eigenschaften, die eine Verbesserung der Wasseraufnahme bewirken sowie 3. Eigenschaften, durch die die Verdunstung verringert wird.<\/p>\n<h2>1. Zeitliche Vermeidung<\/h2>\n<p><big>D<\/big>ie einfachste und effektivste Anpassung der Pflanzen an die Sommertrockenheit ist&nbsp;die der zeitlichen Vermeidung. Die einj\u00e4hrigen Pflanzen sterben im Sommer v\u00f6llig ab und \u00fcberdauern nur als Samen. Diese <a href=\"http:\/\/azalas.de\/therophyten\/\">Therophyten<\/a> machen \u00fcber 50% der naxiotischen Pflanzenarten aus. Die Arten, die sich g\u00e4nzlich auf das feuchtere Winterhalbjahr beschr\u00e4nken, ben\u00f6tigen kaum zus\u00e4tzliche Anpassungen an die Trockenheit. Andere Therophyten \u00fcberdauern bis in den Sommer hinein; diese Arten haben je einige der weiter unten aufgef\u00fchrten Merkmale zum Schutz vor der Trockenheit entwickelt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/vegetation\/field_azalas-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"bl\u00fchendes Feld in Azalas\"><br \/>\n<small>So gr\u00fcn und bl\u00fchend die Landschaft im Fr\u00fchling ist\u2026<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/sights\/quarry_apollonas_inscription_view-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"\"><br \/>\n<small>\u2026so braun und trocken ist sie im Sommer.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/DSCN3255-1_450.jpg\" border=\"0\" alt=\"\"><br \/>\n<small>Die kleinen krautigen Pflanzen bilden besonders artenreiche Pflanzengesellschaften.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/P1130957-1_450.jpg\" border=\"0\" alt=\"\"><br \/>\n<small>An feuchten Stellen in den Bergen wachsen im Winterhalbjahr Pflanzenarten, die kaum Anpassungen an Trockenheit zeigen: Diese Pflanzen besitzen gro\u00dfe, zarte, hellgr\u00fcne Bl\u00e4tter und bilden oft hohe, dichte Best\u00e4nde.<\/small><\/p>\n<p><big>D<\/big>ie Therophyten k\u00f6nnen je nach Wetterbedingungen zu ganz unterschiedlicher Gr\u00f6\u00dfe heranwachsen: Wenn es trocken ist, bleiben sie oft winzig; in feuchten Jahren oder an g\u00fcnstigen Standorten wachsen sie dagegen zu hohen, dichten Best\u00e4nden heran.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/asteriscus_aquaticus-3.jpg\" border=\"0\" alt=\"Einj\u00e4hriger Strandstern, Asteriscus aquaticus\"><br \/>\n<small>In trockenen Jahren k\u00f6nnen viele Therophyten wie hier der Einj\u00e4hrige Strandstern schon als winzige Pfl\u00e4nzchen bl\u00fchen und Samen produzieren.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/asteriscus_aquaticus-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Einj\u00e4hriger Strandstern, Asteriscus aquaticus\"><br \/>\n<small>Bei g\u00fcnstigen Bedingungen bildet dieselbe Art gro\u00dfe B\u00fcsche.<\/small><\/p>\n<p><big>N<\/big>eben den Einj\u00e4hrigen Pflanzen gibt es im Mittelmeergebiet viele Arten, die mehrj\u00e4hrig sind, deren oberirdische Teile jedoch w\u00e4hrend der Trockenperiode absterben, und die nur in (halb-)unterirdischen Sprossteilen oder in den Wurzeln \u00fcberleben. Dazu geh\u00f6ren die <a href=\"http:\/\/azalas.de\/geophyten\/\">Geophyten<\/a> (Zwiebel- und Knollenpflanzen) und die <a href=\"http:\/\/azalas.de\/hemikryptopyten\/\">Hemikryptophyten<\/a> (Stauden). Diese Arten m\u00fcssen mit dem Wasser sparsamer umgehen als die Einj\u00e4hrigen, da sie die lange Sommertrockenheit \u00fcberstehen m\u00fcssen, wenn auch in &#8220;ruhendem&#8221; Zustand. Entsprechend zeigen sie stets auch einige der weiter unten aufgef\u00fchrten Anpassungen an Trockenheit, so beispielsweise ein tiefreichendes Wurzelsystem, rosettenf\u00f6rmiges Wachstum oder steife, widerstandsf\u00e4hige Bl\u00e4tter.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2009\/05\/DSCN1941-1_450.jpg\" border=\"0\" alt=\"\"><br \/>\n<small>Im Winterhalbjahr sprie\u00dfen an vielen Stellen wie insbesondere auf den nicht mehr bewirtschafteten Feldern Geo- und Hemikryptophyten in dichten und hohen Best\u00e4nden.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/sights\/korfari_ton_amygdalion_hill-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"\"><br \/>\n<small>Auch diese Fl\u00e4chen sehen im Sommer ganz vertrocknet aus.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/iridaceae\/crocus_laevigatus-3.jpg\" border=\"0\" alt=\"Crocus laevigatus\"><br \/>\n<small>Die meisten Geophyten haben schmale, steife Bl\u00e4tter, die nicht viel Wasser verdunsten.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/centaurea_raphanina-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Centaurea raphanina\"><br \/>\n<small>Viele Hemikryptophyten sind Rosettenpflanzen mit eng dem Boden anliegenden Bl\u00e4ttern.<\/small><\/p>\n<p><big>D<\/big>as gr\u00f6\u00dfte Problem mit der Trockenheit haben naturgem\u00e4\u00df die Pflanzen, die das ganze Jahr \u00fcber oberirdisch entwickelt sind, also <a href=\"http:\/\/azalas.de\/phanerophyten\/\">B\u00e4ume und Str\u00e4ucher<\/a>. Diese Pflanzen m\u00fcssen effektive Ma\u00dfnahmen besitzen, um sich mit ausreichend Wasser zu versorgen und die Verdunstung zu reduzieren. Die <a href=\"http:\/\/azalas.de\/chamaephyten\/\">Zwergstr\u00e4ucher<\/a> des Mittelmeergebietes sowie einige ausdauernde Kletterpflanzen-Arten haben die f\u00fcr ein sommertrockenes Gebiet g\u00fcnstigste Strategie entwickelt, ihre Bl\u00e4tter im Sommer abzuwerfen (s.u.). Unter den B\u00e4umen hat sich diese Anpassung nicht herausgebildet. Die meisten Baumarten von Naxos sind immergr\u00fcn mit ledrigen, steifen Bl\u00e4ttern, die nur wenig Wasser verdunsten; man bezeichnet sie als <a href=\"http:\/\/azalas.de\/hartlaubvegetation\/\">Hartlaubgew\u00e4chse<\/a>. <a href=\"http:\/\/azalas.de\/baumarten-der-auwaelder\/\">Sommergr\u00fcne B\u00e4ume<\/a> mit zarten Bl\u00e4ttern sind schlecht an das \u00dcberstehen von (sommerlichen) Trockenzeiten angepasst; entsprechend kommen diese Arten auf Naxos vor allem in den h\u00f6heren Lagen, in gesch\u00fctzen T\u00e4lern oder an st\u00e4ndig feuchten Standorten vor.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/P1130321-1_450.jpg\" border=\"0\" alt=\"\"><br \/>\n<small>Sommergr\u00fcne B\u00e4ume mit gro\u00dfen, zarten Bl\u00e4ttern k\u00f6nnen auf Naxos nur an Stellen wachsen, wo ausreichend Wasser oder Feuchtigkeit zur Verf\u00fcgung steht. Die Erle (links im Bild) w\u00e4chst nur an Stellen mit ganzj\u00e4hrig flie\u00dfendem Wasser, w\u00e4hrend der Platane (rechts) ein gutes Wasserangebot im Untergrund ausreicht.<\/small><\/p>\n<h2>2. Verbesserung der Wasseraufnahme<\/h2>\n<p><big>A<\/big>lle Pflanzen, die an trockenen Standorten wachsen, m\u00fcssen ihre F\u00e4higkeit zur Wasseraufnahme optimieren. Dazu dient vor allem die Ausbildung eines gro\u00dfen Wurzelsystems und tiefreichender Wurzeln.<\/p>\n<h6>2.1. Gro\u00dfes Wurzelsystem<\/h6>\n<p><big>U<\/big>m ihren Wasserbedarf zu decken, bilden Pflanzen trockener Standorte gro\u00dfe, tief reichende Wurzelsysteme aus. Ganzj\u00e4hrig bebl\u00e4tterte Pflanzen wie die <strong>immergr\u00fcnen B\u00e4ume<\/strong> ben\u00f6tigen ein so tiefreichendes Wurzelsystem, dass sie das ganze Jahr \u00fcber ausreichend Wasser erreichen k\u00f6nnen. Sie k\u00f6nnen in den warmen, trockenen Gegenden von Naxos nur dort wachsen, wo das Untergrundgestein die Ausbildung tiefer Wurzeln erm\u00f6glicht, also auf Marmor, der tiefe Kl\u00fcfte bildet, dagegen nicht auf hartem, schlecht zu durchwurzelndem Schiefer oder Konglomerat. Im Gegensatz dazu ist das Wurzelsystem der <strong>Zwergstr\u00e4ucher<\/strong>, die im Sommer ihre Bl\u00e4tter abwerfen, vor allem darauf ausgerichtet, dass sie die winterlichen Regenf\u00e4lle gut ausnutzen; diese Pflanzen besitzen also ein feines, oberfl\u00e4chliches, seitlich ausgebreitetes Wurzelsystem. Auch viele krautige Pflanzen besitzen sehr tiefreichende Wurzeln.<\/p>\n<p><big>U<\/big>nter trockenen Bedingungen stellt die Gr\u00f6\u00dfe des Wurzelsystems einen wichtigen \u00dcberlebensfaktor dar. Entsprechend stehen die B\u00e4ume und Str\u00e4ucher in der Macchie oft l\u00fcckig, was die oberirdische Pflanze betrifft: Sie m\u00fcssen so viel Abstand voneinander einhalten, wie ihre \u00fcber die Zweige hinausreichenden Wurzeln ben\u00f6tigen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/oleaceae\/olive_grove-3.jpg\" border=\"0\" alt=\"\u00d6lbaum, Olea europaea\"><br \/>\n<small>Die B\u00e4ume, die im Mittelmeergebiet an trockenen Standorten wachsen, m\u00fcssen ein ausgedehntes, tiefreichendes Wurzelsystem besitzen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/oleaceae\/olive_grove-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"\u00d6lbaum, Olea europaea\"><br \/>\n<small>Die B\u00e4ume stehen im Olivenhain in gro\u00dfen Abst\u00e4nden: So viel Platz braucht das Wurzelsystem, um den Wasserbedarf der B\u00e4ume auch w\u00e4hrend der Sommertrockenheit zu decken.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/vegetation\/macchia_juniperus_dry-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Juniperus phoenicea-Macchie bei Kaland\u00f3s\"><br \/>\n<small>Auch in der Macchie der trockensten Standorte der Insel stehen die Str\u00e4ucher und B\u00e4ume sp\u00e4rlich verstreut, damit jede Pflanze ein ausreichend gro\u00dfes Wurzelsystem entwickeln kann, um sich mit der n\u00f6tigen Feuchtigkeit zu versorgen.<\/small><\/p>\n<h6>2.2. Behaarung oder Dornen<\/h6>\n<p><big>W<\/big>\u00e4hrend es im Sommer auf Naxos nur sehr selten regnet, gibt es doch h\u00e4ufig eine niedrige Staubew\u00f6lkung, die als Wolkenkappe auf den Berggipfeln liegt. Bei solchem &#8220;Nebel&#8221; oder einfach bei hoher Luftfeuchtigkeit verbessern viele Pflanzen ihren Wasserhaushalt dadurch, dass sie die Luftfeuchtigkeit &#8220;ausk\u00e4mmen&#8221;. Dazu dienen insbesondere Haare und Dornen oder einfach eine feine Verzweigung, die eine Kondensation des Wasserdampfes f\u00f6rdern.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2009\/02\/DSCN2021-1_450.jpg\" border=\"0\" alt=\"\"><br \/>\n<small>Der K\u00f3ronos-Berg ist auch im Sommer oft von einer Wolkenkappe bedeckt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/DSCN4721-1_450.jpg\" alt=\"\"><br \/>\n<small>Unter den Heidekraut-B\u00fcschen auf dem Gipfel des K\u00f3ronos wachsen dichte Moospolster, die ihre Feuchtigkeit daher beziehen, dass die feinen \u00c4ste der Heide den hier auch im Sommer h\u00e4ufigen Nebel &#8220;ausk\u00e4mmen&#8221;.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lichens\/usnea_spec-3.jpg\" alt=\"Bartflechten auf dem Koronos-Berg bei Nebel\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Auch an den auf der Heide wachsenden Bartflechten kondensiert der Nebel zu Wassertropfen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/vegetation\/hypochaeris_with_dew-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"\u00c4tna-Ferkelkraut mit Tautropfen\"><br \/>\n<small>An behaarten Pflanzen wie diesem \u00c4tna-Ferkelkraut kondensiert die Luftfeuchtigkeit bei Nebel zu kleinen Tropfen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/boraginaceae\/onosma_graeca_detail-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Griechische Lotwurz, Onosma graeca\"><br \/>\n<small>Denselben Effekt haben die vergleichsweise gro\u00dfen, verstreut stehenden Haare der Griechischen Lotwurz.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/picnomon_acarna_detail-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Picnomon acarna\"><br \/>\n<small>Auch die Dornen der Disteln sollen der Pflanze bei der Wasserversorgung helfen: Bei hoher Luftfeuchtigkeit kondensiert hier das Wasser und l\u00e4uft zu den Wurzeln der Pflanze hinab.<\/small><\/p>\n<h2>3. Verringerung der Verdunstung<\/h2>\n<p><big>B<\/big>esonders wichtig ist es f\u00fcr Pflanzen trockener Standorte, ihre Verdunstung niedrig zu halten, um Wasser zu sparen. Der Hauptanteil der Verdunstung l\u00e4uft \u00fcber die Bl\u00e4tter ab. Sie kann nicht g\u00e4nzlich unterbunden werden, da die Pflanze f\u00fcr die Photosynthese und die Atmung auf einen Gasaustausch angewiesen ist; dabei verliert sie unweigerlich auch Wasser. Die Pflanzen trockener Standorte haben aber zahlreiche Eigenschaften entwickelt, die ihnen helfen, diese Verdunstung deutlich zu verringern.<\/p>\n<h6>3.1. Reduzierung der Bl\u00e4tter<\/h6>\n<p><big>E<\/big>ine effektive Methode zur Vermeidung hoher Wasserverluste durch Verdunstung ist die Verkleinerung der Bl\u00e4tter. Alle ausdauernden Pflanzen trockener Standorte besitzen vergleichsweise kleine Bl\u00e4tter. Bei manchen Arten sind die Bl\u00e4tter zu kleinen Schuppen reduziert; auch nadelf\u00f6rmige Bl\u00e4tter zeigen nur eine geringe Verdunstung und sind so gut geeignet f\u00fcr trockene Standorte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/cistaceae\/fumana_laevis-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Fumana laevis\"><br \/>\n<small>Ausdauernde Pflanzen trockener Standorte haben meist kleine, oft nadelf\u00f6rmige Bl\u00e4tter wie das Nadelr\u00f6schen <em>Fumana laevis<\/em>\u2026<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/micromeria_juliana-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Julianische Bergminze, Micromeria juliana\"><br \/>\n<small>\u2026die Julianische Bergminze\u2026<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Erica manipuliflora\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/ericaceae\/erica_manipuliflora-1.jpg\" border=\"0\"><br \/>\n<small>\u2026oder <em>Erica manipuliflora<\/em>.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/thymelaeaceae\/thymelaea_hirsuta_detail-1.jpg\" alt=\"Behaarte Spatzenzunge, Thymelaea hirsuta\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Behaarte Spatzenzunge ist eine weitere typische Pflanze des Mittelmeergebietes mit sehr kleinen, fast schuppenf\u00f6rmigen Bl\u00e4ttern.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/cupressaceae\/juniperus_phoenicea_detail-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Ph\u00f6nizischer Wacholder, Juniperus phoenicea\"><br \/>\n<small>Der Ph\u00f6nizische Wacholder kommt in den trockensten, k\u00fcstennahen Gebieten vor. Seine Bl\u00e4tter sind zu winzigen Schuppen reduziert.<\/small><\/p>\n<p><big>B<\/big>ei mehreren Straucharten des Mittelmeergebietes fehlen die Bl\u00e4tter fast v\u00f6llig; diese sogenannten Rutenstr\u00e4ucher betreiben Photosynthese mit den gr\u00fcnen St\u00e4ngeln, die eine wesentlich kleinere Oberfl\u00e4che haben als die fl\u00e4chigen Bl\u00e4tter und deswegen relativ weniger verdunsten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fabaceae\/genista_acanthoclada_detail-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Dorniger Ginster, Genista acanthoclada\"><br \/>\n<small>Die Rutenstr\u00e4ucher wie der Dornige Ginster besitzen keine oder nur sehr kleine Bl\u00e4tter.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/ephedraceae\/ephedra_foeminea_flower-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Krummstiel-Meertr\u00e4ubels, Ephedra foeminea\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00e4tter des Krummstiel-Meertr\u00e4ubels sind zu winzigen Schuppen reduziert; auch diese Art der trockenen Standorte von Naxos betreibt ihre Photosynthese ausschlie\u00dflich mit den St\u00e4ngeln.<\/small><\/p>\n<h6>3.2. Steife oder ledrige Bl\u00e4tter<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie immergr\u00fcnen Baumarten der trockenen Standorte im Mittelmeerraum werden aufgrund ihrer steifen Bl\u00e4tter als <a href=\"http:\/\/azalas.de\/hartlaubvegetation\/\">Hartlaubgew\u00e4chse<\/a> bezeichnet. Diese Arten besitzen eine dicke, manchmal sogar mehrschichtige Epidermis (\u00e4u\u00dfere Zellschicht, &#8220;Haut&#8221; der Pflanze), wodurch die Verdunstung von Wasser aus dem Blatt eingeschr\u00e4nkt wird. Durch die dicke Epidermis und zus\u00e4tzlich eine Verdickung der Zellw\u00e4nde werden die Bl\u00e4tter so steif, dass sie auch bei Trockenheit nicht zusammenfallen bzw. welken und somit funktionsf\u00e4hig bleiben. Bei manchen Arten wie dem Oleander sind die Bl\u00e4tter eher ledrig. Harte, widerstandsf\u00e4hige Bl\u00e4tter besitzen auch viele Zwiebel- und Knollenpflanzen, die als mehrj\u00e4hrige Pflanzen ebenfalls ihre Verdunstung begrenzen m\u00fcssen. Pflanzen mit dicker Epidermis sind meist deutlich dunkler gr\u00fcn gef\u00e4rbt als Pflanzen mit zarten Bl\u00e4ttern.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fagaceae\/quercus_coccifera_leaves-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Kermeseiche, Quercus coccifera\"><br \/>\n<small>Die Hartlaubgew\u00e4chse wie hier die Kermeseiche bilden steife, harte Bl\u00e4tter, die kaum welken und durch die dicke Epidermis nur wenig Wasserverlust durch Verdunstung haben.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asphodelaceae\/asphodelus_ramosus-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Kleinfr\u00fcchtiger Affodill, Asphodelus ramosus\"><br \/>\n<small>Auch viele Einkeimbl\u00e4ttrige Pflanzen, so wie hier der Kleinfr\u00fcchtige Affodill, besitzen steife Bl\u00e4tter.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/apocynaceae\/nerium_oleander-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Oleander, Nerium oleander\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00e4tter des Oleander ledrig. Auch sie sind immergr\u00fcn; entsprechend der gr\u00f6\u00dferen Bl\u00e4tter ben\u00f6tigt der Oleander jedoch mehr Wasser als die echten Hartlaubgew\u00e4chse.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/ferns\/asplenium_ceterach-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Milzfarn, Asplenium ceterach\"><br \/>\n<small>Ein weiteres Beispiel f\u00fcr eine Pflanze mit steifen Bl\u00e4ttern ist der Milzfarn.<\/small><\/p>\n<h6>3.3. Ausbildung einer dicken Cuticula<\/h6>\n<p><big>A<\/big>uf der Epidermis bilden die Pflanzen eine sch\u00fctzende Wachsschicht, die Cuticula. Auch diese ist bei Pflanzen trockener Gebiete zum Verdunstungsschutz besonders dick ausgebildet: Die Cuticula &#8220;versiegelt&#8221; das Blatt, das dann nur noch w\u00e4hrend des Gasaustausches \u00fcber die Spalt\u00f6ffnungen Wasser verliert. Eine dicke Wachsschicht kann man oft daran erkennen, dass die Bl\u00e4tter deutlich gl\u00e4nzen: Die Cuticula reflektiert die Sonnenstrahlen, was zus\u00e4tzlich einen Schutz vor UV-Strahlung und \u00dcberhitzung bringt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/cactaceae\/opuntia_ficus_indica-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Feigenkaktus, Opuntia ficus-indica\"><br \/>\n<small>Die Kaktus-Arten, hier der Echte Feigenkaktus, bilden eine besonders dicke Epidermis und Cuticula aus.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/dioscoreaceae\/dioscorea_communis_leaves-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Gew\u00f6hnliche Schmerwurz, Dioscorea communis\"><br \/>\n<small>Bei einigen Pflanzenarten gl\u00e4nzt die Cuticula deutlich, so hier bei der Gew\u00f6hnlichen Schmerwurz\u2026<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/araceae\/arum_concinnatum_leaves-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"H\u00fcbscher Aronstab, Arum concinnatum\"><br \/>\n<small>\u2026beim H\u00fcbschen Aronstab\u2026<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/geraniaceae\/geranium_lucidum-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Gl\u00e4nzender Storchschnabel, Geranium lucidum\"><br \/>\n<small>\u2026dem Gl\u00e4nzenden Storchschnabel&#8230;<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/ranunculaceae\/ranunculus_ficaria-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Gro\u00dfbl\u00fctiges Scharbockskraut, Ranunculus ficaria\"><br \/>\n<small>&#8230;und beim Scharbockskraut.<\/small><\/p>\n<h6>3.4. Zusammenrollen der Bl\u00e4tter<\/h6>\n<p><big>B<\/big>ei den meisten Pflanzenarten liegen die Spalt\u00f6ffnungen, \u00fcber die der Gasaustausch vollzogen wird, nur auf der Unterseite der Bl\u00e4tter. Viele Pflanzenarten trockener Standorte  sch\u00fctzen ihre Spalt\u00f6ffnungen durch Zusammenrollen der Bl\u00e4tter zur Unterseite hin: So schaffen sie einen windstillen, gesch\u00fctzten Raum, in dem sich die Luftschicht nicht so schnell austauscht, so dass sich eine mit Wasser ges\u00e4ttigte Atmosph\u00e4re ausbildet, was wiederum die Verdunstung von Wasser aus dem Blatt deutlich herabsetzt. Besonders effektiv werden die Spalt\u00f6ffnungen gesch\u00fctzt, wenn die Blattunterseite zus\u00e4tzlich behaart ist. Bei manchen Arten falten sich die Bl\u00e4tter zur Oberseite hin ein, so dass die wei\u00df behaarte, das Sonnenlicht reflektierende Unterseite der Bl\u00e4tter nach oben gekehrt wird.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/DSCN5977-1_450.jpg\" border=\"0\" alt=\"\"><br \/>\n<small>Der Rosmarin besitzt fast nadelf\u00f6rmige, zur Unterseite hin zusammengerollte Bl\u00e4tter mit fein filzig behaarter Unterseite: So sind die den Gasaustausch leistenden Spalt\u00f6ffnungen gut vor Verdunstung gesch\u00fctzt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/oleaceae\/olea_europaea_leaves-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Bl\u00e4tter des \u00d6lbaumes bei Trockenheit\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00e4tter des \u00d6lbaumes rollen sich bei zunehmender Trockenheit immer mehr zur filzig behaarten Unterseite hin zusammen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/cistaceae\/cistus_monspeliensis_dry_leaves-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Montpellier-Zistrose, Cistus monspeliensis\"><br \/>\n<small>Auch die Montpellier-Zistrose geh\u00f6rt zu den Pflanzen, deren Bl\u00e4tter sich bei Trockenheit deutlich zusammenrollen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/P1250710-1_450.jpg\" border=\"0\" alt=\"\"><br \/>\n<small>Hier Griechischer Salbei vor und nach dem Regen. Bei dieser Art falten sich die Bl\u00e4tter so zusammen, dass die st\u00e4rker behaarte, das Sonnenlicht reflektierende Unterseite der Bl\u00e4tter nach au\u00dfen gekehrt wird.<\/small><\/p>\n<h6>3.5. Absenkung der Spalt\u00f6ffnungen<\/h6>\n<p><big>B<\/big>esonders gut sind die auf der Blattunterseite gelegenen Spalt\u00f6ffnungen vor Verdunstung gesch\u00fctzt, wenn sie in kleine Gruben abgesenkt sind wie beim Oleander und vielen anderen Hartlaubgew\u00e4chsen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/P1250754-1_450.jpg\" border=\"0\" alt=\"\"><br \/>\n<small>Beim Oleanderblatt sind die Spalt\u00f6ffnungen in schon mit dem blo\u00dfen Auge sichtbare Gruben abgesenkt, wodurch sie besser vor Verdunstung gesch\u00fctzt sind.<\/small><\/p>\n<h6>3.6. Behaarung<\/h6>\n<p><big>E<\/big>ines der effektivsten Merkmale zur Verringerung der Verdunstung ist eine feine, oft filzige Behaarung der Bl\u00e4tter: Durch die Haare wird der Wind um die Blattoberfl\u00e4che so weit gebremst, dass sich um das Blatt eine d\u00fcnne mit Wasserdampf ges\u00e4ttigte Luftschicht halten kann &#8211; die Haarschicht isoliert das Blatt. Die feinen Haare sind tote Bildungen der Cuticula; aufgrund von Lufteinschl\u00fcssen schimmern sie wei\u00df und reflektieren so zus\u00e4tzlich das Licht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/caryophyllaceae\/cerastium_comatum-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Cerastium comatum\"><br \/>\n<small>Die langen, zarten Haare des Hornkrauts <em>Cerastium comatum<\/em> dienen sowohl als Kondensationspunkte als auch als Verdunstungsschutz.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/micromeria_nervosa_flower-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Nervige Bergminze, Micromeria nervosa\"><br \/>\n<small>Der zarte Flaum der Nervigen Bergminze sch\u00fctzt vor Verdunstung durch die Erzeugung einer &#8220;windstillen&#8221; Schicht um die Pflanze.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/boraginaceae\/cynoglossum_columnae_flower-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Colonnas Hundszunge, Cynoglossum columnae\"><br \/>\n<small>Den gleichen Effekt bewirken die kurzen, dichten Haare von Colonnas Hundzunge\u2026<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/teucrium_polium_detail-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Kopfiger Gamander, Teucrium polium ssp. capitatum\"><br \/>\n<small>\u2026und der feine Filz von Arten wie dem Kopfigen Gamander,\u2026<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fabaceae\/medicago_marina_flower-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Strand-Schneckenklee, Medicago marina\"><br \/>\n<small>\u2026dem Strand-Schneckenklee,\u2026<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/filago_pygmaea-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Zwergedelwei\u00df, Filago pygmaea\"><br \/>\n<small>\u2026dem Zwergedelwei\u00df\u2026<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/phlomis_fruticosa_dry_leaves-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Strauchiges Brandkraut, Phlomis fruticosa\"><br \/>\n<small>\u2026und dem Strauchigen Brandkraut.<\/small><\/p>\n<h6>3.7. Abwerfen der Bl\u00e4tter im Sommer<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie meisten Zwergstr\u00e4ucher des Mittelmeergebietes haben eine sehr effektive Anpassung an die lange Sommertrockenheit entwickelt: Sie werfen ihre Bl\u00e4tter im Sommer ab und fallen bis zu den herbstlichen Regenf\u00e4llen in eine &#8220;Trockenstarre&#8221;.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/azalas\/area\/phrygana-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Phrygana bei Agios Dimitris\"><br \/>\n<small>Im Fr\u00fchjahr gr\u00fcnt die Phrygana.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2010\/06\/DSCN6292-1_450.jpg\" border=\"0\" alt=\"Phrygana bei Agios Dimitris\"><br \/>\n<small>Im Sommer werfen die Zwergstr\u00e4ucher ihre Bl\u00e4tter dagegen weitgehend ab und die Pflanzen werden braun und sehen fast vertrocknet aus.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/P1250629-1_450.jpg\" border=\"0\" alt=\"\"><br \/>\n<small>Hier die Dornige Bibernelle und der Behaarte Dornginster (links) w\u00e4hrend der sommerlichen Trockenpause.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/centaurea_spinosa_leaves-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Dornige Flockenblume, Centaurea spinosa\"><br \/>\n<small>Ein typischer Zwergstrauch der Phyrgana ist die Dornige Flockenblume, hier im Fr\u00fchling\u2026<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/centaurea_spinosa_summer-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Dornige Flockenblume, Centaurea spinosa\"><br \/>\n<small>\u2026hier im Sommer.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/euphorbiaceae\/euphorbia_dendroides-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Baum-Euphorbie, Euphorbia dendroides\"><br \/>\n<small>Die Baum-Euphorbie ist eine weitere Art, die ihre Bl\u00e4tter im Sommer abwirft. Im Fr\u00fchjahr erstrahlt sie in frischem Gr\u00fcn\u2026<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/euphorbiaceae\/euphorbia_dendroides_summer-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Baum-Euphorbie, Euphorbia dendroides\"><br \/>\n<small>\u2026im Sommer dagegen wirft sie ihre Bl\u00e4tter ab und bietet dann ein ganz anderes Bild.<\/small><\/p>\n<h6>3.8. Polster- oder rosettenf\u00f6rmiger Wuchs<\/h6>\n<p><big>N<\/big>aturgem\u00e4\u00df l\u00e4uft der gr\u00f6\u00dfte Teil der Verdunstung der Pflanze \u00fcber die Bl\u00e4tter ab. Die Verdunstung wird besonders durch den Wind erh\u00f6ht, der zu einem schnelleren Gasaustausch an der Oberfl\u00e4che der Pflanze f\u00fchrt. Entsprechend bilden die Pflanzen trockener Standorte Merkmale aus, die ihre Bl\u00e4tter vor Wind sch\u00fctzen. Neben der (weiter oben schon beschriebenen) Behaarung der Bl\u00e4tter ist der polster- oder rosettenf\u00f6rmige Wuchs eine besonders effektive Art, die Bl\u00e4tter vor Wind zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/satureja_thymbra-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Thymbra-Bergminze, Satureja thymbra\"><br \/>\n<small>Die Zwergstr\u00e4ucher des Mittelmeergebietes bilden dichte, niedrige Polster wie hier die Thymbra-Bergminze.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fagaceae\/quercus_coccifera_browsed-3.jpg\" border=\"0\" alt=\"verbissene Kermeseichen, Quercus coccifera\"><br \/>\n<small>Auch die verbissenen Kermeseichen bilden ein dichtes, undurchdringliches Polster, in dessen Inneren die Bl\u00e4tter gut vor dem Wind gesch\u00fctzt sind.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fabaceae\/trifolium_uniflorum-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Einbl\u00fctiger Klee, Trifolium uniflorum\"><br \/>\n<small>Der Gro\u00dfteil der krautigen Pflanzen w\u00e4chst ebenfalls zur Vermeidung hoher Wasserverluste durch Verdunstung eng dem Boden angeschmiegt, hier der Einbl\u00fctige Klee.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/solanaceae\/mandragora_officinarum-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Alraune, Mandragora officinarum\"><br \/>\n<small>Zahlreiche Geo- und Hemikryptophyten wachsen rosettenf\u00f6rmig, hier die Alraune.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/bellis_sylvestris-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Gro\u00dfes G\u00e4nsebl\u00fcmchen, Bellis sylvestris\"><br \/>\n<small>Bei den meisten Arten wachsen nur die Bl\u00fctenstiele in die H\u00f6he, w\u00e4hrend die Bl\u00e4tter dem Boden anliegen, so beim Gro\u00dfen G\u00e4nsebl\u00fcmchen,\u2026<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/campanulaceae\/campanula_calaminthifolia-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Campanula calaminthifolia\"><br \/>\n<small>\u2026bei dieser kleinen Glockenblume <em>(Campanula calaminthifolia)<\/em>,\u2026<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asparagaceae\/muscari-commutatum-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Muscari commutatum\"><br \/>\n<small>\u2026bei den meisten Einkeimbl\u00e4ttrigen Pflanzen wie hier der Traubenhyazinthe <em>Muscari commutatum<\/em>\u2026<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/fabaceae\/astragalus_spruneri-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Astragalus spruneri\"><br \/>\n<small>\u2026und bei <em>Astragalus spruneri<\/em>.<\/small><\/p>\n<h6>3.9. Hoher \u00d6lgehalt<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er bemerkenswert hohe Gehalt vieler Pflanzen des Mittelmeergebietes an \u00e4therischen \u00d6len hilft ebenfalls bei der Reduzierung der Verdunstung: Die leicht fl\u00fcchtigen \u00d6le bilden eine Dunstglocke um die Pflanze, die einen isolierenden Effekt hat (\u00e4hnlich einem Glashauseffekt).<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/cistaceae\/cistus_creticus_bud-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Kretische Zistrose, Cistus creticus\"><br \/>\n<small>Die Kretische Zistrose ist dr\u00fcsig behaart; ihre Haare scheiden ein \u00e4therisches \u00d6l ab.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/lamiaceae\/thymbra_capitata-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Kopfiger Thymian, Thymbra capitata\"><br \/>\n<small>Einer der aromatischsten Zwergstr\u00e4ucher der Phrygana ist der Kopfthymian, der im Sommer wahre Duftwolken aussendet, wenn man beim Wandern die Str\u00e4ucher streift.<\/small><\/p>\n<h6>3.10. Sukkulenz<\/h6>\n<p><big>E<\/big>inige Pflanzen des Mittelmeergebietes (und viele W\u00fcstenpflanzen) speichern das Wasser, das sie in den Regenzeiten aufnehmen, um damit die Trockenzeiten \u00fcberstehen zu k\u00f6nnen. Das Wasser kann in allen Pflanzenteilen gespeichert werden, in Wurzel, Spross oder Blatt; die entsprechenden Pflanzenteile sind dick und fleischig ausgebildet. Das wasserspeichernde Gewebe ben\u00f6tigt besonders ausgebildete, kr\u00e4ftige Zellw\u00e4nde, damit es bei fortschreitendem Wasserverlust nicht zusammenf\u00e4llt. Im Mittelmeergebiet gibt es kaum heimische Spross-Sukkulente, aber eine gro\u00dfe Anzahl an Blattsukkulenten, wobei die Sukkulenz mehr oder weniger stark ausgepr\u00e4gt sein kann.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/apiaceae\/crithmum_maritimum-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Meerfenchel, Crithmum maritimum\"><br \/>\n<small>Der Meerfenchel ist eine typische Blattsukkulente.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/brassicaceae\/aethionema_saxatile-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Felsen-Steint\u00e4schel, Aethionema saxatile\"><br \/>\n<small>Auch der Felsen-Steint\u00e4schel besitzt wasserspeicherndes Gewebe in seinen Bl\u00e4ttern.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/crassulaceae\/sedum_litoreum_habitat-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Sedum litoreum\"><br \/>\n<small>Ein weiteres typisches Beispiel sind die kleinen Mauerpfeffer-Arten.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/carlina_gummifera_root-1.jpg\" alt=\"Wurzel der Mastixdistel\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Mastixdistel, die erst sp\u00e4t im Sommer bl\u00fcht, speichert das Wasser in ihrer dicken Wurzel.<\/small><\/p>\n<h6>3.11. C4- und CAM-Photosynthese<\/h6>\n<p><big>E<\/big>ine ganze Reihe von Pflanzen haben sich durch einen speziellen Ablauf der Photosynthese an trockene Standorte angepasst. Bei den C4-Pflanzen (vor allem Gr\u00e4ser, beispielsweise Mais, aber auch bei einer Reihe anderer Pflanzen, z.B. Amaranth) gelangt das Kohlendioxid nicht nur durch Diffusion in die Photosynthese-betreibenden Zellen, sondern seine Konzentration wird aktiv unter Energieverbrauch erh\u00f6ht, indem das Kohlendioxid in die Zellen des Blattes gepumpt und dort (in den Mesophyll-Zellen) fixiert wird (es wird als Malat oder Aspartat gebunden, das hei\u00dft es entsteht ein Molek\u00fcl mit 4 Kohlenstoff-Atomen, daher der Name C4). Die Kohlenstoff-Assimilation (Calvin-Zyklus), bei der das Kohlendioxid als Zucker gebunden wird, erfolgt bei den C4-Pflanzen in anderen Zellen als die Kohlendioxid-Vorfixierung, n\u00e4mlich in den B\u00fcndelscheiden-Zellen, die um die Leitb\u00fcndel liegen. Die effektivere Bindung des Kohlendioxids erm\u00f6glicht es der Pflanze, ihre Spalt\u00f6ffnungen f\u00fcr k\u00fcrzere Zeiten zu \u00f6ffnen, wodurch die Verdunstung verringert und Wasser gespart wird.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/amaranthaceae\/amaranthus_cruentus-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Amaranthus cruentus\"><br \/>\n<small>Au\u00dfer vielen Gr\u00e4ser-Arten sind auch einige weitere Pflanzen des Mittelmeergebietes C4-Pflanzen, so die Fuchsschwanzgew\u00e4chse (hier die verwilderte Art <em>Amaranthus cruentus<\/em>).<\/small><\/p>\n<p><big>D<\/big>ie sukkulenten Pflanzen besonders trockener Standorte haben den CAM-Mechanismus der Photosynthese entwickelt, bei dem sie das Kohlendioxid nachts aufnehmen und als \u00c4pfels\u00e4ure in den Zell-Vakuolen speichern; tags wird es dann der Photosynthese zur Verf\u00fcgung gestellt. Der Vorteil ist, dass die Spalt\u00f6ffnungen tags\u00fcber geschlossen bleiben k\u00f6nnen. Einige Pflanzenarten der W\u00fcsten k\u00f6nnen bei extremer Trockenheit sogar \u00fcber l\u00e4ngere Zeit mit g\u00e4nzlich geschlossenen Spalt\u00f6ffnungen existieren; dann l\u00e4uft die CAM-Photosynthese sozusagen im Leerlauf ab, in dem nur das durch die Atmung freigesetzte Kohlendioxid wieder fixiert wird. Die CAM-Photosynthese ist energieaufwendiger f\u00fcr die Pflanze und darum weniger effektiv, so dass Pflanzen, die diesen Mechanismus betreiben, langsamer wachsen. Sie erm\u00f6glicht es den Pflanzen aber, ihre Photosynthese unter entscheidend geringeren Wasserverlusten zu betreiben. CAM-Pflanzen sind unter anderem die Kakteen, viele Agaven, Mittagsblumen und viele Dickblattgew\u00e4chse.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/crassulaceae\/sedum_eriocarpum-1.jpg\" alt=\"Sedum eriocarpum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Typische CAM-Pflanzen sind die Dickblattgew\u00e4chse, von denen sich auch der Name ableitet (CAM = Crassulacean Acid Metabolism), hier <em>Sedum eriocarpum.<\/em><\/small><\/p>\n<h3>Zus\u00e4tzliche positive Effekte der Anpassungen an die Trockenheit<\/h3>\n<p><big>K<\/big>urz erw\u00e4hnen m\u00f6chte ich hier noch, dass viele der oben genannten Anpassungen auch andere positive Effekte f\u00fcr die Pflanzen haben. So sch\u00fctzen beispielsweise die Verkleinerung der Bl\u00e4tter, die Ausbildung von Dornen oder dichter Behaarung, eine dicke Cuticula und ein hoher \u00d6lgehalt die Bl\u00e4tter zus\u00e4tzlich vor Fra\u00df. Die gl\u00e4nzende Cuticula und die wei\u00dfe Behaarung reflektieren die sch\u00e4dliche UV-Strahlung, und eine dicke Cuticula und Epidermis sowie ein hoher \u00d6lgehalt sch\u00fctzen vor Sch\u00e4dlingen und Krankheiten.<\/p>\n<p>zur\u00fcck: <a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-vegetation\/\">Die Vegetation von Naxos<\/a><\/p>\n<p>siehe auch:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/mediterranes-klima\/\">Das mediterrane Klima<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-lebensformenspektrum\/\">Das Lebensformenspektrum von Naxos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/flora-von-naxos\/\">Die Flora von Naxos<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/inhaltsverzeichnis\/\">Zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>An jedem Standort k\u00f6nnen nur Pflanzenarten wachsen, die an die jeweiligen Umweltbedingungen angepasst sind, wobei au\u00dfer den Bodeneigenschaften vor allem die Klimabedingungen von Bedeutung sind. Das gr\u00f6\u00dfte Problem f\u00fcr die Pflanzen der Kykladen ist die Trockenheit: Im Sommer regnet es f\u00fcr lange drei bis sechs Monate meist keinen Tropfen, aber auch im Winterhalbjahr fallen die [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":54555,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2015,11,9,12,13],"tags":[1443,64,869,865,867,1442,868],"class_list":["post-6608","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-best-articles","category-nature","category-naxos","category-plants","category-vegetation","tag-anpassungen","tag-botanik","tag-griechenland","tag-naxos","tag-pflanzen","tag-trockenheit","tag-vegetation"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6608","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6608"}],"version-history":[{"count":35,"href":"https:\/\/azalas.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6608\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":69468,"href":"https:\/\/azalas.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6608\/revisions\/69468"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/54555"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6608"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6608"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6608"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}