{"id":6087,"date":"2012-03-30T00:04:53","date_gmt":"2012-03-29T21:04:53","guid":{"rendered":"http:\/\/klqewmpxo.cyon.link\/?page_id=6087"},"modified":"2025-02-10T21:06:34","modified_gmt":"2025-02-10T19:06:34","slug":"wolfsmilchgewaechse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/azalas.de\/en\/wolfsmilchgewaechse\/","title":{"rendered":"Wolfsmilchgew\u00e4chse, Euphorbiaceae"},"content":{"rendered":"<p><big>D<\/big>ie weltweit verbreiteten Wolfsmilchgew\u00e4chse sind eine artenreiche, vielf\u00e4ltige Familie innerhalb der Ordnung der Malpighienartigen (zu der auch die Johanniskr\u00e4uter, Leingew\u00e4chse, Weiden und viele mehr geh\u00f6ren). Die Wolfsmilchgew\u00e4chse umfassen 240 Gattungen mit etwa 6000 Arten. Auf Naxos kommen Vertreter von vier Gattungen vor: je eine Art der Gattungen <em>Chrozophora<\/em> und <em>Mercurialis<\/em> (Bingelkr\u00e4uter), etwa 10 Arten der Gattung <em>Euphorbia<\/em> (Wolfsmilch) und der auf einer eigenen Seite abgehandelte <a href=\"https:\/\/azalas.de\/wunderbaum\/\">Wunderbaum <em>(Ricinus communis)<\/em><\/a>.<\/p>\n<p>Hier kann man direkt zu den Gattungen springen (zur\u00fcck kommt man durch Zur\u00fcckbl\u00e4ttern): <a href=\"#A\">Lackmuskraut, <em>Chrozophora<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#B\">Wolfsmilch, <em>Euphorbia<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#C\">Bingelkr\u00e4uter, <em>Mercurialis<\/em><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/de\/fotouebersicht-johanniskraut\/\">zur Foto-\u00dcbersicht<\/a><\/p>\n<h3><a name=\"A\">Lackmuskraut, <em>Chrozophora<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>E<\/big>s gibt etwa zehn Lackmuskraut-Arten, die im Mittelmeergebiet, in anderen Gebieten Europas und in Asien vorkommen. Es handelt sich um relativ urspr\u00fcngliche Wolfsmilchgew\u00e4chse, deren Bl\u00fcten zwar sehr klein sind, aber weniger reduziert als die von <em>Euphorbia<\/em>. Auf Naxos kommt das Lackmuskraut <em>Chrozophora tinctoria<\/em> vor.<\/p>\n<h6>Lackmuskraut, <em>Chrozophora tinctoria<\/em>, (L.) A. Juss.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>as Lackmuskraut ist auf Naxos im Sommer hier und da in Weinbergen und an Feld- und Wegr\u00e4ndern zu finden; es w\u00e4chst gemeinsam mit Pflanzen wie dem Schwarzen Nachtschatten und der Sonnenwende. Es ist stark giftig und wurde fr\u00fcher als Brechmittel bei Pilzvergiftungen eingesetzt. Im Mittelalter wurde die Pflanze zum Herstellen der Farbe Tournesol verwendet, die wie Lackmus je nach pH-Wert ihre Farbe von rot (sauer) nach blau (alkalisch) \u00e4ndert, und vor allem in der Buchmalerei benutzt wurde. Bei den s\u00fcdeurop\u00e4ischen Vorkommen des Lackmuskrautes handelt es sich m\u00f6glicherweise um die letzten \u00dcberbleibsel einer derartigen Nutzung.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/euphorbiaceae\/chrozophora_tinctoria-2.jpg\" alt=\"Lackmuskraut, Chrozophora tinctoria\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Das Lackmuskraut besitzt filzig graugr\u00fcne St\u00e4ngel und Bl\u00e4tter. Auff\u00e4llig sind die rundlichen, warzigen, dreiteiligen Kapselfr\u00fcchte.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/euphorbiaceae\/chrozophora_tinctoria_flower-1.jpg\" alt=\"Lackmuskraut, Chrozophora tinctoria\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die winzigen gelblichen Bl\u00fcten stehen in kleinen Trauben, wobei die m\u00e4nnlichen Bl\u00fcten oben sitzen, die gestielten weiblichen Bl\u00fcten darunter.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/euphorbiaceae\/chrozophora_tinctoria-1.jpg\" alt=\"Lackmuskraut, Chrozophora tinctoria\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die dreikammerige Kapsel ist rundlich mit kleinen Warzen. Hier sieht man auch die sternf\u00f6rmigen Haare auf den St\u00e4ngeln und Bl\u00e4ttern, die der Pflanze das filzig-graugr\u00fcne Aussehen verleihen.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"B\">Wolfsmilch, <em>Euphorbia<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie weltweit verbreitete Gattung <em>Euphorbia<\/em> umfasst etwa 2160 Arten; besonders viele, oft sukkulente Arten kommen in tropischen und subtropischen Regionen vor. Die Pflanzen besitzen gegenst\u00e4ndige, wechselst\u00e4ndige oder wirtelige Bl\u00e4tter. Die St\u00e4ngel geben einen stark reizenden Milchsaft ab, der nicht in Kontakt mit Augen und Schleimh\u00e4uten kommen sollte; der giftige Saft der Palisaden-Euphorbie wurde fr\u00fcher auf Naxos zum Bet\u00e4uben und Fangen von Fischen verwendet.<\/p>\n<p><big>D<\/big>ie Bl\u00fcten der Euphorbien sind getrenntgeschlechtlich und sehr stark reduziert. Sie stehen in sogenannten Cyathien (Scheinbl\u00fcten) aus je einer weiblichen Bl\u00fcte, die nur noch aus dem Fruchtknoten und Griffel besteht, und f\u00fcnf um sie herum angeordneten m\u00e4nnlichen Bl\u00fcten, die je nur noch aus einem Staubblatt bestehen. Diese Bl\u00fcten sind von einer kleinen Bl\u00fctenh\u00fclle (Involucrum, Bracteolen) mit mehreren (meist vier oder f\u00fcnf) Nektardr\u00fcsen eingeh\u00fcllt, um die herum oft auff\u00e4llige, manchmal bl\u00fctenblattartige Hochbl\u00e4tter (Brakteen) stehen. Die Nektardr\u00fcsen k\u00f6nnen unterschiedliche Formen haben; oft sind sie l\u00e4nglich oder nierenf\u00f6rmig; bei vielen Arten besitzen sie an den Enden gebogene H\u00f6rnchen. Bei den meisten Euphorbien stehen je mehrere Cyathien in Scheinbl\u00fctenst\u00e4nden (Trugdolden, Zymen) zusammen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/euphorbiaceae\/euphorbia_characias_flower-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Palisaden-Wolfsmilch, Euphorbia characias\"><br \/>\n<small>Cyathien der Palisaden-Wolfsmilch mit den je vier br\u00e4unlichen Nektardr\u00fcsen und den umgebenden, an der Unterseite behaarten Brakteen. An den unteren Bl\u00fcten kann man den Griffel und die Staubbl\u00e4tter erkennen; bei der oberen Bl\u00fcte sieht man die behaarte, dreiteilige Kapselfrucht, w\u00e4hrend die Staubbl\u00e4tter verwelkt sind.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/euphorbiaceae\/euphorbia_terracina_flower-1.jpg\" alt=\"Euphorbia terracina\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier sieht man gut die die Cyathien umh\u00fcllenden Brakteen, die Kapselfrucht und die gl\u00e4nzenden Nektardr\u00fcsen mit den langen, d\u00fcnnen H\u00f6rnchen <em>(Euphorbia terracina).<\/em><\/small><\/p>\n<h3>Untergattung <em>Chamaesyce<\/em><\/h3>\n<p><big>E<\/big>ine Reihe von Wolfsmilch-Arten wird von manchen Autoren in eine eigene Gattung <em>(Chamaesyce)<\/em> gestellt; von anderen Autoren wird diese Gruppe als Untergattung betrachtet. Diese Arten zeichnen sich aus durch gegenst\u00e4ndige Bl\u00e4tter mit kleinen Nebenbl\u00e4ttern und einem schiefen, unsymmetrischen Blattansatz sowie durch einen meist dem Boden anliegenden Wuchs. Die Untergattung ist vor allem in Amerika verbreitet; eine ganze Reihe von Arten sind jedoch in vielen anderen Gegenden der Erde eingeb\u00fcrgert worden. F\u00fcnf Arten der Untergattung sind auf Naxos nachgewiesen worden; die meisten davon sind Pflanzen ruderaler Standorte, die auf Naxos nur selten vorkommen.<\/p>\n<h6><em>Euphorbia chamaesyce<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie erste Art der Untergattung <em>Chamaesyce<\/em> kommt bei uns in Garten und Weinberg recht h\u00e4ufig vor.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/euphorbiaceae\/euphorbia_chamaesyce-1.jpg\" alt=\"Euphorbia chamaesyce\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Euphorbia chamaesyce<\/em> ist eine kleine, niederliegende Pflanze mit unauff\u00e4lligen, wei\u00dflichen Bl\u00fcten. Sie ist tr\u00e4gt feine Haare auf der Blattunterseite und an den St\u00e4ngeln.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/euphorbiaceae\/euphorbia_chamaesyce_detail-1.jpg\" alt=\"Euphorbia chamaesyce\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Charakteristisch sind die kleinen Nebenbl\u00e4tter (die bei den meisten anderen Euphorbien-Arten fehlen) und der schiefe Ansatz der rundlichen, leicht gez\u00e4hnten Bl\u00e4tter. Auch die bis zu 2 mm gro\u00dfen Kapseln sind fein behaart.<\/small><\/p>\n<h6><em>Euphorbia serpens<\/em>, Kunth<\/h6>\n<p><big>\u00c4<\/big>hnlich ist <em>Euphorbia serpens<\/em>, die ich in S\u00fcdost-Naxos in einem Weinberg angetroffen habe.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/euphorbiaceae\/euphorbia_serpens-1.jpg\" alt=\"Euphorbia serpens\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Euphorbia serpens<\/em> sieht der vorigen Art auf den ersten Blick \u00e4hnlich, ist aber g\u00e4nzlich kahl und die Bl\u00e4tter sind rundlicher und leicht fleischig.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/euphorbiaceae\/euphorbia_serpens_detail-1.jpg\" alt=\"Euphorbia serpens\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier sieht man die Bl\u00e4tter von unten sowie die kleinen kahlen Kapseln.<\/small><\/p>\n<h6><em>Euphorbia prostrata<\/em>, Aiton<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie ebenfalls zur Untergattung <em>Chamaesyce<\/em> geh\u00f6rende Art <em>Euphorbia prostrata<\/em> war bislang auf Naxos nicht nachgewiesen. Sie w\u00e4chst an einer Stelle in den Gassen von Ap\u00edranthos.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/euphorbiaceae\/euphorbia_prostrata-2.jpg\" alt=\"Euphorbia prostrata\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Euphorbia prostrata<\/em> w\u00e4chst ebenfalls dem Boden anliegend; die gegenst\u00e4ndigen Bl\u00e4tter stehen sch\u00f6n geordnet am St\u00e4ngel. Blattunterseite und St\u00e4ngel sind eher anliegend behaart.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/euphorbiaceae\/euphorbia_prostrata_detail-1.jpg\" alt=\"Euphorbia prostrata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Art ist daran zu erkennen, dass die Kapseln auf den Kielen abstehend behaart sind.<\/small><\/p>\n<h6>Meerstrand-Wolfsmilch, <em>Euphorbia peplis<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Meerstrand-Wolfsmilch kommt an Sandstr\u00e4nden vor, hier am Strand von Azal\u00e1s.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/euphorbiaceae\/euphorbia_peplis-1.jpg\" alt=\"Meerstrand-Wolfsmilch, Euphorbia peplis\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Euphorbia peplis<\/em> w\u00e4chst als niedrige Pflanze und ist kahl und leicht fleischig; ihre St\u00e4ngel sind meist rot gef\u00e4rbt. Die gegenst\u00e4ndigen Bl\u00e4tter besitzen wie bei den anderen Arten der Untergattung <em>Chamaesyce<\/em> einen schiefen Ansatz und sind leicht seitlich gebogen. Die glatten, oft ebenfalls r\u00f6tlichen Kapseln h\u00e4ngen unterhalb der Bl\u00e4tter.<\/small><\/p>\n<h3>Untergattung <em>Esula<\/em><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Untergattung <em>Esula<\/em> ist vor allem im Mittelmeergebiet und in Vorder- und Zentralasien verbreitet.<\/p>\n<h6>Palisaden-Wolfsmilch, <em>Euphorbia characias<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie gro\u00dfe Palisaden-Wolfsmilch ist in den mittleren Lagen von Naxos (Tragaia, Hocht\u00e4ler der Gebirge usw.) sehr h\u00e4ufig.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/euphorbiaceae\/euphorbia_characias-1.jpg\" alt=\"Palisaden-Wolfsmilch, Euphorbia characias\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Palisaden-Wolfsmilch wird bis fast einen Meter hoch; sie ist in der Landschaft un\u00fcbersehbar.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/euphorbiaceae\/euphorbia_characias_detail-1.jpg\" alt=\"Palisaden-Wolfsmilch, Euphorbia characias\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Ihre Cyathien besitzen auff\u00e4llige dunkelbraune Nektardr\u00fcsen, in deren Mitte die verzweigten Griffel zu erkennen sind.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/euphorbiaceae\/euphorbia_characias_flower-1.jpg\" alt=\"Palisaden-Wolfsmilch, Euphorbia characias\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier sieht man die behaarte, dreiteilige, rundliche Kapselfrucht, die an einem kurzen Stielchen h\u00e4ngt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/euphorbiaceae\/euphorbia_characias_autumn-1.jpg\" alt=\"Palisaden-Wolfsmilch, Euphorbia characias\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Im Laufe des Sommers fallen die Bl\u00e4tter der Palisaden-Wolfsmilch ab; im Herbst nach den ersten Regenf\u00e4llen treiben sie wieder aus.<\/small><\/p>\n<h6>Strand-Wolfsmilch, <em>Euphorbia paralias<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Strand-Wolfsmilch w\u00e4chst an Sandstr\u00e4nden. Sie kommt auf Naxos an mehreren Str\u00e4nden im Westen der Insel vor.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/euphorbiaceae\/euphorbia_paralias-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Strand-Wolfsmilch, Euphorbia paralias\"><br \/>\n<small>Die Strand-Wolfsmilch besitzt zahlreiche, regelm\u00e4\u00dfig angeordnete, leicht fleischige Bl\u00e4tter an den langen Stielen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/euphorbiaceae\/euphorbia_paralias-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Strand-Wolfsmilch, Euphorbia paralias\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/euphorbiaceae\/euphorbia_paralias_detail-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Strand-Wolfsmilch, Euphorbia paralias\"><br \/>\n<small>Ihre Nektardr\u00fcsen sind h\u00f6rnchenf\u00f6rmig.<\/small><\/p>\n<h6><em>Euphorbia terracina<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>A<\/big>uch die Art <em>Euphorbia terracina<\/em> kommt an Str\u00e4nden vor &#8211; sie ist ein Bewohner der Sandd\u00fcnen. Man kann sie zum Beispiel am Strand s\u00fcdlich von Naxos-Stadt finden. Au\u00dferdem w\u00e4chst sie am Fluss unterhalb von K\u00e1to Potami\u00e1. Auch sie kommt nur im Westen der Insel vor.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/euphorbiaceae\/euphorbia_terracina-1.jpg\" alt=\"Euphorbia terracina\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Euphorbia terracina<\/em> w\u00e4chst auf Sandd\u00fcnen und in Flusst\u00e4lern.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/euphorbiaceae\/euphorbia_terracina_detail-1.jpg\" alt=\"Euphorbia terracina\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die schlanken St\u00e4ngel tragen viele schmale Bl\u00e4tter; die Bl\u00fctenst\u00e4nde sind locker dichasial verzweigt. Charakteristisch sind die langen, d\u00fcnnen H\u00f6rnchen an den Nektardr\u00fcsen.<\/small><\/p>\n<h6>Baum-Euphorbie, <em>Euphorbia dendroides<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie beeindruckende Baum-Euphorbie kommt in der Gegend von Ap\u00f3llonas und Li\u00f3nas auf trockenen Marmor-H\u00e4ngen vor; auch bei Moutso\u00fana und Azal\u00e1s sind einige Exemplare zu finden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/euphorbiaceae\/euphorbia_dendroides-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Baum-Euphorbie, Euphorbia dendroides\"><br \/>\n<small>Die Baum-Euphorbie treibt im Winter aus. Die bis zu 2 Meter hohen B\u00e4umchen besitzen wirtelig stehende, lanzettliche Bl\u00e4tter. Die Baum-Euphorbie w\u00e4chst an felsigen Stellen auf Marmor in trockenen, warmen Lagen der Insel; gr\u00f6\u00dfere Best\u00e4nde kommen vor allem bei Ap\u00f3llonas und Li\u00f3nas vor.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/euphorbiaceae\/euphorbia_dendroides_spring-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Baum-Euphorbie, Euphorbia dendroides\"><br \/>\n<small>Im Fr\u00fchjahr bl\u00fcht die Baum-Euphorbie; die Pflanzen nehmen dann ein leuchtendes Gelbgr\u00fcn an.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/euphorbiaceae\/euphorbia_dendroides_flower-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Baum-Euphorbie, Euphorbia dendroides\"><br \/>\n<small>Hier sieht man die in zusammengesetzten Scheinbl\u00fctenst\u00e4nden stehenden Cyathien mit den gelbgr\u00fcnen Brakteen (Hochbl\u00e4ttern), den gelben Nektardr\u00fcsen und den dreiteiligen Kapselfr\u00fcchten.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/euphorbiaceae\/euphorbia_dendroides_detail-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Baum-Euphorbie, Euphorbia dendroides\"><br \/>\n<small>Im Lauf des Fr\u00fchjahrs beginnen sich die Brakteen br\u00e4unlich zu verf\u00e4rben.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/euphorbiaceae\/euphorbia_dendroides-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Baum-Euphorbie, Euphorbia dendroides\"><br \/>\n<small>Bald verwelken auch die Bl\u00e4tter und werden nach und nach abgeworfen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/euphorbiaceae\/euphorbia_dendroides_habitat-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Baum-Euphorbie, Euphorbia dendroides\"><br \/>\n<small>Im Fr\u00fchsommer f\u00e4rben sich die Baum-Euphorbien in sch\u00f6nen Gelb-, Rot- und Braunt\u00f6nen. <\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/euphorbiaceae\/euphorbia_dendroides_summer-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Baum-Euphorbie, Euphorbia dendroides\"><br \/>\n<small>Den Sommer \u00fcberdauert die leicht sukkulente Art in blattlosem Zustand: Sie legt eine besonders ausgepr\u00e4gte Trockenpause ein, wodurch sie gut an trockene, hei\u00dfe Standorte angepasst ist.<\/small><\/p>\n<h6><em>Euphorbia hirsuta<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Wolfsmilch-Art <em>Euphorbia hirsuta<\/em> w\u00e4chst am Flusslauf bei M\u00e9lanes.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/euphorbiaceae\/euphorbia_hirsuta-1.jpg\" alt=\"Euphorbia hirsuta\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Euphorbia hirsuta<\/em> bildet hohe, gerade St\u00e4ngel aus, die dicht mit schmalen, leicht st\u00e4ngelumfassenden Bl\u00e4ttern besetzt sind. Die ganze Pflanze ist intensiv gr\u00fcn und weich behaart.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/euphorbiaceae\/euphorbia_hirsuta_detail-1.jpg\" alt=\"Euphorbia hirsuta\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Hochbl\u00e4tter in den Bl\u00fctenst\u00e4nden sind eif\u00f6rmig bis rundlich, die Nektardr\u00fcsen nierenf\u00f6rmig. Die Kapseln sind hier noch nicht ausgebildet; sie sind warzig.<\/small><\/p>\n<h6>Sonnenwend-Wolfsmilch, <em>Euphorbia helioscopia<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Sonnenwend-Wolfsmilch ist in G\u00e4rten und Kulturland h\u00e4ufig.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/euphorbiaceae\/euphorbia_helioscopia-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Sonnenwend-Wolfsmilch, Euphorbia helioscopia\"><br \/>\n<small>Die Sonnenwend-Wolfsmilch besitzt eine h\u00fcbsche Trugdolde mit gro\u00dfen Brakteen, die insgesamt eine Art runde Scheibe formen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/euphorbiaceae\/euphorbia_helioscopia_detail-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Sonnenwend-Wolfsmilch, Euphorbia helioscopia\"><br \/>\n<small>Die Kapseln sind kahl; die Nektardr\u00fcsen besitzen eine ovale Form. Brakteen und St\u00e4ngelbl\u00e4tter sind an der Spitze leicht gez\u00e4hnelt.<\/small><\/p>\n<h6>Garten-Wolfsmilch, <em>Euphorbia peplus<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Garten-Wolfsmilch kommt oft gemeinsam mit der Sonnenwend-Wolfsmilch vor; auch sie w\u00e4chst in G\u00e4rten und Kulturland, ist allerdings wesentlich kleiner und unauff\u00e4lliger.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/euphorbiaceae\/euphorbia_peplus-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Garten-Wolfsmilch, Euphorbia peplus\"><br \/>\n<small>Die Garten-Wolfsmilch sieht der Sonnenwend-Wolfsmilch auf den ersten Blick mit ihren rundlichen hellgr\u00fcnen Bl\u00e4ttern \u00e4hnlich; sie bildet jedoch keine &#8220;Scheibe&#8221; aus. Ihre Nektardr\u00fcsen besitzen schlanke H\u00f6rnchen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/euphorbiaceae\/euphorbia_peplus_detail-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Garten-Wolfsmilch, Euphorbia peplus\"><br \/>\n<small>Die Kapselfr\u00fcchte weisen vorstehende N\u00e4hte auf.<\/small><\/p>\n<h6><em>Euphorbia exigua<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>A<\/big>uch <em>Euphorbia exigua<\/em> kommt in G\u00e4rten und Kulturland vor; sie w\u00e4chst aber auch in Macchie und Phrygana. Sie ist ebenfalls in vielen Gegenden von Naxos sehr h\u00e4ufig, aber wegen ihrer Kleinheit leichter zu \u00fcbersehen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/euphorbiaceae\/euphorbia_exigua-1.jpg\" alt=\"Euphorbia exigua\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Euphorbia exigua<\/em> ist eine kleine, schlanke, leicht zu \u00fcbersehende Art.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/euphorbiaceae\/euphorbia_exigua_detail-1.jpg\" alt=\"Euphorbia exigua\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Pflanze ist kahl; charakteristisch sind die linealen Bl\u00e4tter. Die kleinen Honigdr\u00fcsen sind h\u00f6rnchenf\u00f6rmig, die Kapseln besitzen keine vorstehenden N\u00e4hte.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"C\">Bingelkr\u00e4uter, <em>Mercurialis<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>E<\/big>s gibt etwa 10 Bingelkraut-Arten, die in Eurasien verbreitet sind. Die meisten Arten sind zweih\u00e4usig, das hei\u00dft die m\u00e4nnlichen und die weiblichen Bl\u00fcten stehen an unterschiedlichen Pflanzen. Auf Naxos kommt das Einj\u00e4hrige Bingelkraut vor.<\/p>\n<h6>Einj\u00e4hriges Bingelkraut, <em>Mercurialis annua<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>as Einj\u00e4hrige Bingelkraut ist in G\u00e4rten und Kulturland sehr h\u00e4ufig und auch in den Macchien und W\u00e4ldern von Naxos anzutreffen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/euphorbiaceae\/mercurialis_annua-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Einj\u00e4hriges Bingelkraut, Mercurialis annua\"><br \/>\n<small>Das Einj\u00e4hrige Bingelkraut besitzt gegenst\u00e4ndige, l\u00e4ngliche, ges\u00e4gte Bl\u00e4tter.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/euphorbiaceae\/mercurialis_annua_flower_male-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Einj\u00e4hriges Bingelkraut, Mercurialis annua\"><br \/>\n<small>Hier eine m\u00e4nnliche Pflanze; die kleinen Bl\u00fcten sitzen in langen \u00c4hren, die deutlich \u00fcber die Pflanzen herausragen. Sie besitzen drei Bl\u00fctenbl\u00e4tter und etwa 15 Staubbl\u00e4tter.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/euphorbiaceae\/mercurialis_annua_flower_female-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Einj\u00e4hriges Bingelkraut, Mercurialis annua\"><br \/>\n<small>Die weiblichen Bl\u00fcten sitzen in den Achseln der Bl\u00e4tter. Hier sieht man die behaarten Kapselfr\u00fcchte.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/euphorbiaceae\/mercurialis_annua_detail-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Einj\u00e4hriges Bingelkraut, Mercurialis annua\"><br \/>\n<small>Die m\u00e4nnlichen Pflanzen (links) sind meist h\u00e4ufiger als die weiblichen (rechts).<\/small><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/de\/fotouebersicht-johanniskraut\/\">zur Foto-\u00dcbersicht<\/a><\/p>\n<p>siehe auch: <a href=\"https:\/\/azalas.de\/wunderbaum\/\">Wunderbaum<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/flora-von-naxos\/\">Zur Flora von Naxos<\/a><\/p>\n<p>zum Weiterlesen:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wolfsmilch\">Wikipedia: Wolfsmilch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Cyathium\">Wikipedia: Cyathium<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/inhaltsverzeichnis\/\">Zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die weltweit verbreiteten Wolfsmilchgew\u00e4chse sind eine artenreiche, vielf\u00e4ltige Familie innerhalb der Ordnung der Malpighienartigen (zu der auch die Johanniskr\u00e4uter, Leingew\u00e4chse, Weiden und viele mehr geh\u00f6ren). Die Wolfsmilchgew\u00e4chse umfassen 240 Gattungen mit etwa 6000 Arten. Auf Naxos kommen Vertreter von vier Gattungen vor: je eine Art der Gattungen Chrozophora und Mercurialis (Bingelkr\u00e4uter), etwa 10 Arten der [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":57813,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[26,11,9,12],"tags":[1193,631,634,732,729,1461,865,730,1462],"class_list":["post-6087","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-flora-of-naxos","category-nature","category-naxos","category-plants","tag-chrozophora-tinctoria","tag-euphorbia","tag-euphorbiaceae","tag-flora-of-naxos","tag-flora-von-naxos","tag-mercurialis-annua","tag-naxos","tag-pflanzen-von-naxos","tag-ricinus-communis"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6087","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6087"}],"version-history":[{"count":26,"href":"https:\/\/azalas.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6087\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":75405,"href":"https:\/\/azalas.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6087\/revisions\/75405"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/57813"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6087"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6087"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6087"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}