{"id":5562,"date":"2012-01-15T15:11:05","date_gmt":"2012-01-15T13:11:05","guid":{"rendered":"http:\/\/klqewmpxo.cyon.link\/?page_id=5562"},"modified":"2024-08-27T13:52:56","modified_gmt":"2024-08-27T10:52:56","slug":"geophyten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/azalas.de\/en\/geophyten\/","title":{"rendered":"Geophyten: Zwiebel-, Knollen- und Rhizompflanzen"},"content":{"rendered":"<p><big>A<\/big>ls Geophyten (= Kryptophyten) werden die mehrj\u00e4hrigen Pflanzen bezeichnet, die die ung\u00fcnstige Jahreszeit nicht oberirdisch, sondern nur in ihren unterirdischen Teilen \u00fcberdauern. Sie bilden zu diesem Zweck unterirdische Speicherorgane aus, bei denen es sich um verdickte Wurzeln bzw. Rhizome oder um Zwiebeln oder Knollen handeln kann.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/liliaceae\/gagea_rigida_bulb-1.jpg\" alt=\"Gagea rigida\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die meisten Geophyten sind niedrige Pflanzen mit kleinen, oft schmalen Bl\u00e4ttern. Wenn man sie ausgr\u00e4bt, sieht man das verdickte unterirdische Speicherorgan, in dem die Pflanze die ung\u00fcnstige Jahreszeit \u00fcberdauert, in diesem Fall eine Zwiebel.<\/small><\/p>\n<h3>Strategie<\/h3>\n<p><big>A<\/big>uf Naxos kommen etwa 120 Geophyten-Arten vor, also etwa 13 Prozent der gesamten Pflanzenarten der Insel, ein ungew\u00f6hnlich hoher Anteil. Geophyten sind f\u00fcr die Bodenschicht in sommergr\u00fcnen W\u00e4ldern typisch, wo sie fr\u00fch im Fr\u00fchjahr erscheinen, bevor die B\u00e4ume ihre Bl\u00e4tter treiben, sowie f\u00fcr trockene und offene Lebensr\u00e4ume. Auf Naxos kommen sie vor allem in locker wachsender <a href=\"http:\/\/azalas.de\/phrygana\/\">Phrygana<\/a> und an offenen, felsigen Standorten vor, wo sie gen\u00fcgend Platz und Sonne finden. Auch an Weg- und Stra\u00dfenr\u00e4ndern findet man Geophyten, w\u00e4hrend sich die meisten Arten in gepfl\u00fcgten \u00c4ckern oder Weinbergen kaum halten k\u00f6nnen, da ihre unterirdischen \u00dcberdauerungsorgane durch das Pfl\u00fcgen besch\u00e4digt werden.<\/p>\n<p><big>D<\/big>ie meisten Geophyten sind bei nur w\u00e4hrend der regenreichen Jahreszeit oberirdisch entwickelt, d.h. im Winterhalbjahr; einige Arten erscheinen allerdings im Gegensatz dazu nur im Sommer. Viele Geophyten kommen schon zu Beginn der Regenf\u00e4lle im Herbst heraus, deutlich fr\u00fcher als die meisten einj\u00e4hrigen Pflanzen. Dieses schnelle Austreiben wird ihnen durch ihre unterirdischen Speicherorgane erm\u00f6glicht. Manche Arten bl\u00fchen direkt beim Austreiben; manchmal erscheinen die Bl\u00fcten sogar vor den Bl\u00e4ttern. Auf diese Weise nutzen diese Arten eine Jahreszeit f\u00fcr die Bl\u00fcte, in der nur wenige andere Pflanzen bl\u00fchen, so dass sie eine gr\u00f6\u00dfere Chance haben, best\u00e4ubt zu werden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/P1200077-1_450.jpg\" alt=\"Phrygana mit Geophyten, Agios Dimitris, Naxos\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Im Winter dominieren in der Phrygana die Geophyten; hier sind beispielsweise die Bl\u00e4tter von <em>Arisarum vulgare, Drimia maritima, Muscari weissii<\/em> und <em>Moraea sisyrhinchium<\/em> zu sehen. Diese fr\u00fchen Geophyten-Arten treiben mithilfe der in ihren Zwiebeln oder Knollen gespeicherten N\u00e4hrstoffe direkt nach den ersten Regenf\u00e4llen aus.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/P1110766-1_450.jpg\" border=\"0\" alt=\"Phrygana mit einj\u00e4hrigen Pflanzen, Agios Dimitris, Naxos\"><br \/>\n<small>Im Fr\u00fchling sind die fr\u00fchen Geophyten-Arten wieder verschwunden oder so weit von den einj\u00e4hrigen Pflanzen \u00fcberwuchert, dass sie kaum noch zu sehen sind (au\u00dfer der gro\u00dfen Meerzwiebel).<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/DSCN3255-1_450.jpg\" alt=\"Trockenwiese mit Therophyten und Geophyten, Stavros tis Keramotis, Naxos\"><br \/>\n<small>Auch im Fr\u00fchling kommen an offeneren Standorten zwischen den Therophyten einige Geophyten vor: Hier sieht man die kleinen wei\u00dfen Bl\u00fcten der Griechischen Faltenlilie zwischen Hundskamille, gelbem Pippau und rosa Lichtnelken.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/liliaceae\/gagea_graeca-5.jpg\" alt=\"Griechische Faltenlilie, Gagea graeca\"><br \/>\n<small>Griechische Faltenlilie, <em>Gagea graeca<\/em><\/small><\/p>\n<h3>Die \u00dcberdauerungsorgane<\/h3>\n<p><big>G<\/big>enerell sind die Wurzeln der unterirdisch wachsende Teil der Pflanze, w\u00e4hrend der Spross oberirdisch w\u00e4chst. Von diesem Grundsatz gibt es jedoch viele Ausnahmen: Insbesondere w\u00e4chst bei vielen Pflanzen ein bedeutender Anteil des Sprosses unter der Erde. Horizontal wachsende Sprossteile, die nach unten Wurzeln und nach oben die oberirdischen Pflanzenteile aussenden, hei\u00dfen Rhizome (z.B. Minze-Arten, Gr\u00e4ser, Schwertlilien\u2026); diese k\u00f6nnen sowohl unterirdisch als auch an der Bodenoberfl\u00e4che verlaufen. Auch die unterirdischen Speicherorgane sind in den meisten F\u00e4llen nicht Bildungen der Wurzel, sondern des Sprosses.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/vegetation\/bulbs_and_onions-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Speicherorgane verschiedener Geophyten\"><br \/>\n<small>Hier sieht man die Speicherorgane verschiedener Geophyten; ganz links Pflanzen, deren Wurzel zu Speicherorganen umgebildet sind; in der Mitte und rechts Pflanzen mit vom Spross gebildeten Speicherorganen.<\/small><\/p>\n<h6>1. Aus Wurzeln gebildete Speicherorgane:<\/h6>\n<p><strong>1.1. verdickte Speicherwurzeln<\/strong><\/p>\n<p><big>M<\/big>anche Pflanzen bilden keine speziellen Speicherorgane, sondern die Rinde der normalen Wurzeln ist verdickt und als Speichergewebe ausgebildet.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asphodelaceae\/asphodeline_liburnica-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Liburnische Affodeline, Asphodeline liburnica\"><br \/>\n<small>Die sch\u00f6ne Liburnische Affodeline bl\u00fcht erst im Fr\u00fchsommer.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asphodelaceae\/asphodeline_liburnica_root-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Liburnische Affodeline, Asphodeline liburnica\"><br \/>\n<small>Sie geh\u00f6rt zu den wenigen Einkeimbl\u00e4ttrigen Pflanzen, die keine speziellen Speicherknollen ausbilden (wenn man eine schwach ausgepr\u00e4gte Verdickung des unteren Teils des Sprosses nicht mitrechnet), sondern verdickte Wurzeln besitzen.<\/small><\/p>\n<p><strong>1.2. Wurzelknollen<\/strong><\/p>\n<p><big>W<\/big>urzelknollen sind Bildungen der Wurzel, die der Speicherung von N\u00e4hrstoffen dienen; im Gegensatz zu Sprossknollen besitzen sie keine &#8220;Augen&#8221;, das hei\u00dft Knospen, aus denen Sprosse keimen k\u00f6nnen. Wurzelknollen sind wesentlich seltener in der Pflanzenwelt als Sprossknollen. Eines der wenigen bekannteren Beispiele sind die S\u00fc\u00dfkartoffeln. Unter den auf Naxos vorkommenden Pflanzen besitzen beispielsweise der Affodill und die Orchideen-Arten Wurzelknollen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asphodelaceae\/asphodelus_ramosus-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Kleinfr\u00fcchtiger Affodill, Asphodelus ramosus\"><br \/>\n<small>Der Affodill ist eine der gr\u00f6\u00dften Einkeimbl\u00e4ttrigen Pflanzen bei uns.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asphodelaceae\/asphodelus_ramosus_root-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Kleinfr\u00fcchtiger Affodill, Asphodelus ramosus\"><br \/>\n<small>Er besitzt Wurzelknollen, die so \u00e4hnlich aussehen wie S\u00fc\u00dfkartoffeln.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/serapias_orientalis-2.jpg\" alt=\"Orientalischer Zungenstendel, Serapias orientalis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Alle Orchideen weisen Wurzelknollen auf. Bei uns ist der Orientalische Zungenstendel eine der h\u00e4ufigsten Arten.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/serapias_orientalis_bulb-1.jpg\" alt=\"Orientalischer Zungenstendel, Serapias orientalis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier sieht man die kleinen, runden Wurzelknollen des Zungenstendels.<\/small><\/p>\n<h6>2. Vom Spross gebildete Speicherorgane:<\/h6>\n<p><strong>2.1. Sprossknollen<\/strong><\/p>\n<p><big>S<\/big>prossknollen sind unterirdische rundliche oder l\u00e4ngliche Speicherorgane, die vom Spross gebildet werden; von Wurzelknollen unterscheiden sie sich darin, dass sie &#8220;Augen&#8221; besitzen, aus denen neue Sprosse treiben. Ein bekanntes Beispiel ist die Speisekartoffel. Bei uns besitzen beispielsweise das Alpenveilchen und der Aronstab Sprossknollen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/araceae\/arum_concinnatum_leaves-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"H\u00fcbscher Aronstab, Arum concinnatum\"><br \/>\n<small>Der H\u00fcbsche Aronstab w\u00e4chst in kleinen, dichten Best\u00e4nden, bei denen die einzelnen Sprosse aus Rhizomen treiben.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/araceae\/arum_concinnatum_bulb-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"H\u00fcbscher Aronstab, Arum concinnatum\"><br \/>\n<small>Als Speicherorgan bildet er Sprossknollen aus.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/primulaceae\/cyclamen_graecum-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Griechisches Alpenveilchen, Cyclamen graecum\"><br \/>\n<small>Das Alpenveilchen w\u00e4chst vor allem an schattigen Standorten.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/primulaceae\/cyclamen_hederifolium_bulb-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Efeubl\u00e4ttriges Alpenveilchen, Cyclamen hederifolium\"><br \/>\n<small>Es besitzt eine sehr gro\u00dfe, abgeflachte Sprossknolle, aus der die Wurzeln treiben; die oberirdische Pflanze entwickelt sich aus an der Knolle sitzenden Rhizomen.<\/small><\/p>\n<p><strong>2.2. Zwiebelknollen<\/strong><\/p>\n<p><big>Z<\/big>wiebelknollen treten bei Pflanzen auf, die keine Rhizome bilden, sondern einen einfachen, senkrechten Spross. Zur Bildung der Zwiebelknolle wird das meist recht tief in der Erde sitzende, unterste St\u00fcck des Sprosses durch die Bildung von Speichergewebe verdickt. Oft sind Zwiebelknollen von h\u00e4utigen Bl\u00e4ttern umh\u00fcllt, so dass sie von au\u00dfen wie eine Zwiebel aussehen; im Querschnitt sieht man jedoch, dass sie aus der einf\u00f6rmigen, verdickten Sprossachse bestehen, nicht aus Lagen von Bl\u00e4ttern. Typische Beispiele f\u00fcr Pflanzen mit Zwiebelknollen sind die Krokusse, die Herbstzeitlosen und die Mittags-Schwertlilie.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/iridaceae\/crocus_tournefortii-7.jpg\" border=\"0\" alt=\"Crocus tournefortii\"><br \/>\n<small><em>Crocus tournefortii<\/em> ist bei uns die h\u00e4ufigste Krokus-Art. Er bl\u00fcht im Herbst.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/iridaceae\/crocus_tournefortii_bulb-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Crocus tournefortii\"><br \/>\n<small>Der Krokus bildet einen etwa 10 cm langen unterirdischen Spross aus; die Bl\u00e4tter und die Bl\u00fcte (hier ist die sich bildende Frucht erkennbar) sitzen an der Bodenoberfl\u00e4che. An seinem unteren Ende bildet der Spross eine Zwiebelknolle, die von Bl\u00e4ttern umh\u00fcllt ist, so dass sie von au\u00dfen wie eine Zwiebel aussieht.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/colchicaceae\/colchicum_cupanii-4.jpg\" border=\"0\" alt=\"Colchicum cupanii\"><br \/>\n<small>Die Herbstzeitlosen, hier <em>Colchicum cupanii<\/em>, sind den Krokussen \u00e4hnlich.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/colchicaceae\/colchicum_cupanii_bulb-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Colchicum cupanii\"><br \/>\n<small>Auch die Herbstzeitlosen bilden Zwiebelknollen aus. Hier ist deutlich zu sehen, dass die Knolle nicht aus verdickten Bl\u00e4ttern besteht, sondern aus dem homogenen Speichergewebe des verdickten Sprosses. Neben der diesj\u00e4hrigen Knolle ist jeweils die vorj\u00e4hrige zu erkennen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/iridaceae\/gynandriris_sisyrinchium-3.jpg\" border=\"0\" alt=\"Mittags-Schwertlilie, Moraea (=Gynandriris) sisyrinchium\"><br \/>\n<small>W\u00e4hrend die vorigen beiden Arten Herbstbl\u00fcher sind, bl\u00fcht die Mittags-Schwertlilie erst im Fr\u00fchjahr.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/iridaceae\/gynandriris_sisyrinchium_bulb-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Mittags-Schwertlilie, Moraea (=Gynandriris) sisyrinchium\"><br \/>\n<small>Bei der Mittags-Schwertlilie ist die Zwiebelknolle von dicken, braunen, faserigen Bl\u00e4ttern umh\u00fcllt.<\/small><\/p>\n<p><strong>2.3. Zwiebeln<\/strong><\/p>\n<p><big>E<\/big>chte Zwiebeln werden im Gegensatz zu den \u00e4u\u00dferlich \u00e4hnlichen Zwiebelknollen aus fleischigen Speicherbl\u00e4ttern gebildet, die das untere Sprossende dicht umh\u00fcllen. Im Querschnitt sieht man, dass die Zwiebel aus dichten Lagen von Bl\u00e4ttern besteht, in deren Innern der d\u00fcnne, nicht verdickte Spross liegt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asparagaceae\/drimia_maritima_onion-1.jpg\" alt=\"Meerzwiebel, Zwiebel\"><br \/>\n<small>Hier sieht man die gro\u00dfen Zwiebeln der Meerzwiebel, die manchmal direkt an der Bodenoberfl\u00e4che sitzen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asparagaceae\/drimia_maritima_onion-3.jpg\" border=\"0\" alt=\"Meerzwiebel, Zwiebel\"><br \/>\n<small>Im Querschnitt erkennt man, dass die Zwiebel aus verdickten Speicherbl\u00e4ttern gebildet ist, die um den d\u00fcnnen Spross angeordnet sind.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/alliaceae\/allium_staticiforme-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Allium staticiforme\"><br \/>\n<small>Die in der \u00c4g\u00e4is endemische Lauchart <em>Allium staticiforme<\/em> kommt in Meeresn\u00e4he vor. Wie viele Laucharten bl\u00fcht sie erst im Fr\u00fchsommer.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/alliaceae\/allium_staticiforme_bulb-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Allium staticiforme\"><br \/>\n<small>Hier sieht man die Zwiebel mit einer kleinen Tochterzwiebel.<\/small><\/p>\n<h3>Bl\u00fctezeit<\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie ersten Blumen, die im Herbst erscheinen, sind fast ausschlie\u00dflich Geophyten. Bei den fr\u00fchesten Arten erscheinen zun\u00e4chst die Bl\u00fcten und sp\u00e4ter die Bl\u00e4tter; in diese Gruppe fallen beispielsweise die Meerzwiebel, die Krokus-Arten, die Herbstzeitlosen und der Herbst-Goldbecher. Andere Arten bl\u00fchen erst im Fr\u00fchjahr; diese treiben zuerst die Bl\u00e4tter. Zu diesen Arten geh\u00f6ren zum Beispiel der Affodill, die Traubenhyazinthen, die Lauch-Arten, die Gladiolen, die Mittags-Schwertlilie und die Orchideen.<\/p>\n<p><big>D<\/big>ie meisten Geophyten bl\u00fchen nur f\u00fcr eine kurze Zeit; auch ihre Bl\u00e4tter verschwinden meist schnell wieder. Dabei erscheinen im Lauf des Jahres eine ganze Reihe von Arten eine nach der anderen, so dass man fast zu jeder Zeit des Jahres wenigstens eine bl\u00fchende Geophyten-Art finden kann. Auch ung\u00fcnstige Jahre k\u00f6nnen die Geophyten meist recht gut \u00fcberdauern; manche Arten bl\u00fchen in Trockenjahren gar nicht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asparagaceae\/drimia_maritima-5.jpg\" alt=\"Meerzwiebel, Drimia maritima\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Meerzwiebel bl\u00fcht im sp\u00e4ten Sommer oder fr\u00fchen Herbst und kann somit je nach Sichtweise als erste oder als letzte Pflanze des Jahresrunds z\u00e4hlen. Wenn die Meerzwiebel in Bl\u00fcte steht, ist das Land und die \u00fcbrige Vegetation noch g\u00e4nzlich trocken.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asparagaceae\/drimia_maritima-6.jpg\" alt=\"Meerzwiebel, Drimia maritima\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Im Gegensatz zu den einj\u00e4hrigen Pflanzen, die ja nur aus einem kleinen Samen treiben, w\u00e4chst bei den Geophyten ein kr\u00e4ftiger Spross aus der Erde. Bei der Meerzwiebel ist das besonders auff\u00e4llig.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asparagaceae\/drimia_maritima-7.jpg\" alt=\"Meerzwiebel, Drimia maritima\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Spross kann auch schwere Steine beiseite dr\u00fccken.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asparagaceae\/drimia_maritima-9.jpg\" alt=\"Meerzwiebel, Drimia maritima\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Er w\u00e4chst schnell und kr\u00e4ftig in die H\u00f6he, durch die N\u00e4hrstoffe aus den gro\u00dfen Zwiebeln versorgt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/colchicaceae\/colchicum_variegatum-2.jpg\" alt=\"Colchicum variegatum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Nach der Meerzwiebel erscheint als erste Blume im Herbst bei uns meist die Herbstzeitlose <em>Colchicum variegatum<\/em>. Sie treibt wie viele Herbstbl\u00fcher erst die Bl\u00fcte, w\u00e4hrend die Bl\u00e4tter kommen erst deutlich sp\u00e4ter aus dem Boden hervor: ich habe sie noch nie bewusst gesehen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/amaryllidaceae\/sternbergia_lutea-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Herbst-Goldbecher, Sternbergia lutea\"><br \/>\n<small>Auch der Herbst-Goldbecher geh\u00f6rt zu den ersten Blumen, die nach den herbstlichen Regenf\u00e4llen erscheinen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/araceae\/arisarum_vulgare-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Krummstab, Arisarum vulgare\"><br \/>\n<small>Eine der fr\u00fchesten Pflanzen bei uns im Garten ist der Krummstab, der wie alle Aronst\u00e4be ebenfalls ein Geophyt ist. Er treibt erst die Bl\u00e4tter und wenig sp\u00e4ter auch die Bl\u00fcten.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/ranunculaceae\/anemone_pavonina-2.jpg\" alt=\"Pfauen-Anemone, Anemone pavonina\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Auch die Pfauen-Anemone bildet eine Wurzelknolle als \u00dcberdauerungsorgan aus; sie bl\u00fcht zu Beginn des Winters.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/anacamptis_pyramidalis-2.jpg\" alt=\"Pyramidenorchis, Anacamptis pyramidalis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Andere Geophyten wie die Pyramidenorchis bl\u00fchen im Fr\u00fchling zusammen mit den einj\u00e4hrigen Pflanzen. Bei diesen erscheinen erst die Bl\u00e4tter, dann die Bl\u00fcten.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/iridaceae\/gladiolus_illyricus-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Illyrische Siegwurz, Gladiolus illyricus\"><br \/>\n<small>Auch die Illyrische Siegwurz geh\u00f6rt zu den im Fr\u00fchling bl\u00fchenden Arten.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/alliaceae\/allium_guttatum_tenorei-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Allium staticiforme\"><br \/>\n<small>Der Lauch <em>Allium guttatum<\/em> bl\u00fcht zu Beginn des Sommers, wenn die meisten anderen Pflanzen schon vertrocknet sind.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/amaryllidaceae\/pancratium_maritimum-3.jpg\" border=\"0\" alt=\"D\u00fcnen-Trichternarzisse, Pancratium maritimum\"><br \/>\n<small>Die D\u00fcnen-Trichternarzisse treibt ihre Bl\u00fcten sogar erst gegen Ende des Sommers, kurz bevor die Meerzwiebeln wieder erscheinen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/limodorum_abortivum-1.jpg\" alt=\"Violetter Dingel, Limodorum abortivum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Violette Dingel bildet nur in g\u00fcnstigen Jahren eine voll entwickelte Bl\u00fcte aus. In trockenen Jahren treibt er manchmal gar keine oberirdische Pflanze; er kann aber unterirdisch trotzdem eine Bl\u00fcte bilden, die sich selbst befruchtet.<\/small><\/p>\n<h3>Lebensr\u00e4ume<\/h3>\n<p><big>V<\/big>iele Geophyten wachsen an relativ armen und ung\u00fcnstigen Standorten. Sie brauchen keine gro\u00dfen oberirdischen Pflanzen zu bilden, sondern konzentrieren sich eher darauf, N\u00e4hrstoffe f\u00fcr die ung\u00fcnstige Jahreszeit in ihre unterirdischen Speicherorgane einzulagern. Aufgrund ihrer Vorr\u00e4te haben sie im Herbst einen Startvorteil gegen\u00fcber den einj\u00e4hrigen Pflanzen und schaffen es so, zu bl\u00fchen und wieder gen\u00fcgend Speicherstoffe f\u00fcr das n\u00e4chste Jahr anzusammeln, bevor die einj\u00e4hrigen Pflanzen sich so weit entwickelt haben, dass sie sie \u00fcberwuchern. An g\u00fcnstigen, n\u00e4hrstoffreichen und feuchten Stellen, an denen die einj\u00e4hrigen Pflanzen schnell gedeihen und sehr gro\u00df werden, fehlen die Geophyten jedoch gr\u00f6\u00dftenteils, da sie von den einj\u00e4hrigen Pflanzen \u00fcberwuchert werden: Sie sind auf die \u00e4rmeren, trockenen Standorte spezialisiert, an denen die Therophyten nicht so g\u00fcnstige Bedingungen vorfinden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/P1070997-1_450.jpg\" alt=\"\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Geophyten wachsen vor allem an offenen Standorten.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/alliaceae\/allium_subhirsutum-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Wimperbl\u00e4ttriger Lauch, Allium subhirsutum\"><br \/>\n<small>Viele Geophyten so wie dieser Lauch <em>(Allium subhirsutum)<\/em> gedeihen auch an sehr steinigen Standorten.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asparagaceae\/scilla_autumnalis-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Herbst-Blaustern, Scilla autumnalis\"><br \/>\n<small>Der Herbst-Blaustern w\u00e4chst in Felsritzen und auf flachen, trockenen B\u00f6den.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/iridaceae\/crocus_tournefortii-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Crocus tournefortii\"><br \/>\n<small>Dieser Krokus <em>(Crocus tournefortii)<\/em> w\u00e4chst in einem kleinen Loch in einem Felsen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asparagaceae\/muscari_comosum-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Muscari comosum, Schopfige Traubenhyazinthe und Griechische Faltenlilie, Gagea graeca\"><br \/>\n<small>An Wegr\u00e4ndern findet man beispielsweise die Schopfige Traubenhyazinthe und die Griechische Faltenlilie.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asparagaceae\/muscari_comosum-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Muscari comosum, Schopfige Traubenhyazinthe\"><br \/>\n<small>Die Schopfige Traubenhyazinthe geh\u00f6rt zu den wenigen Geophyten, die auch in Feldern gedeihen kann, die gepfl\u00fcgt werden.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asparagaceae\/ornithogalum_montanum-5.jpg\" border=\"0\" alt=\"Berg-Milchstern, Ornithogalum montanum\"><br \/>\n<small>Meist stehen die Geophyten eher verstreut; nur selten sieht man sie in dichten Best\u00e4nden wie hier den Berg-Milchstern.<\/small><\/p>\n<h3>Pflanzenfamilien<\/h3>\n<p><big>B<\/big>esonders viele Geophyten gibt es unter den Einkeimbl\u00e4ttrigen Pflanzen: So geh\u00f6ren zu ihnen alle <a href=\"http:\/\/azalas.de\/gelbsterne\/\">Gelbsterne<\/a>, <a href=\"http:\/\/azalas.de\/herbstzeitlosen\/\">Herbstzeitlosen<\/a>, <a href=\"http:\/\/azalas.de\/krokus\">Krokusse<\/a>, <a href=\"http:\/\/azalas.de\/lauch\/\">Laucharten<\/a>, <a href=\"http:\/\/azalas.de\/meerzwiebel\/\">die Meerzwiebel<\/a>, <a href=\"http:\/\/azalas.de\/milchsterne\/\">Milch- und Blausterne<\/a>, <a href=\"http:\/\/azalas.de\/narzissengewaechse\/\">die Narzissengew\u00e4chse<\/a>, <a href=\"http:\/\/azalas.de\/schneegloeckchen\/\">das Schneegl\u00f6ckchen<\/a>, <a href=\"http:\/\/azalas.de\/schwertliliengewaechse\/\">die Schwertliliengew\u00e4chse<\/a> <a href=\"http:\/\/azalas.de\/traubenhyazinthen\/\">und die Traubenhyazinthen<\/a>. Auch alle bei uns vorkommenden <a href=\"http:\/\/azalas.de\/orchideen\/\">Orchideen<\/a> und <a href=\"http:\/\/azalas.de\/aronstabgewaechse\/\">Aronst\u00e4be<\/a> sowie auch <a href=\"http:\/\/azalas.de\/asphodill\/\">die Grasbaumgew\u00e4chse (Affodill und Affodeline)<\/a> sind Geophyten. Unter den Zweikeimbl\u00e4ttrigen Pflanzen geh\u00f6ren zu den Geophyten mehrere <a href=\"http:\/\/azalas.de\/winden\/\">Winden<\/a>-Arten, <a href=\"http:\/\/azalas.de\/sauerklee\/\">der Nickende Sauerklee<\/a>, <a href=\"http:\/\/azalas.de\/primelgewaechse\/\">das Efeubl\u00e4ttrige Alpenveilchen<\/a>, <a href=\"http:\/\/azalas.de\/hahnenfussgewaechse\/\">zwei Hahnenfu\u00dfgew\u00e4chse<\/a>, manche <a href=\"http:\/\/azalas.de\/wolfsmilchgewaechse\/\">Wolfsmilch-Arten<\/a>, die <a href=\"http:\/\/azalas.de\/sommerwurzen\/\">Sommerwurz-Arten<\/a> und die <a href=\"http:\/\/azalas.de\/nachtschattengewaechse\/\">Alraune<\/a>. Au\u00dferdem sind die <a href=\"http:\/\/azalas.de\/osterluzei\/\">Rundknollige Osterluzei<\/a>, die <a href=\"http:\/\/azalas.de\/schachtelhalme\/\">Schachtelhalme<\/a> und einige <a href=\"http:\/\/azalas.de\/farne\/\">Farne<\/a> Geophyten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/aristolochiaceae\/aristolochia_rotunda-1.jpg\" alt=\"Rundbl\u00e4ttrige Osterluzei, Aristolochia rotunda\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Rundknollige Osterluzei ist eine urt\u00fcmliche Pflanze.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asparagaceae\/drimia_maritima-3.jpg\" border=\"0\" alt=\"Meerzwiebel, Drimia maritima\"><br \/>\n<small>Die Meerzwiebel ist der h\u00e4ufigste Geophyt auf Naxos.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/iridaceae\/crocus_laevigatus-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Crocus laevigatus\"><br \/>\n<small><em>Crocus laevigatus<\/em> besitzt bodenst\u00e4ndige, sehr schmale Bl\u00e4tter und einen tief in die Erde reichenden, senkrechten, von den Blattscheiden umh\u00fcllten Schaft.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asparagaceae\/scilla_bifolia-3.jpg\" border=\"0\" alt=\"Scilla bifolia\"><br \/>\n<small><em>Scilla bifolia<\/em> ist eine weitere der zahlreichen geophytischen Einkeimbl\u00e4ttrigen Pflanzen von Naxos; diese Art kommt verstreut an schattigen, bewaldeten Standorten in den Bergen vor.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/anacamptis_papilionacea-1.jpg\" alt=\"Schmetterlings-Knabenkraut, Anacamptis papilionacea\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Alle bei uns vorkommenden Orchideen sind Geophyten, hier das Schmetterlings-Knabenkraut.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/convolvulaceae\/convolvulus_althaeoides-3.jpg\" border=\"0\" alt=\"Eibischbl\u00e4ttrige Winde, Convolvulus althaeoides\"><br \/>\n<small>Auch mehrere Winden-Arten geh\u00f6ren zu den Geophyten, hier die Eibischbl\u00e4ttrige Winde.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/solanaceae\/mandragora_officinarum-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Gemeine Alraune, Mandragora officinarum\"><br \/>\n<small>Die Alraune ist auf Naxos an vielen Stellen sehr h\u00e4ufig.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orobanchaceae\/phelipanche_mutelii-1.jpg\" alt=\"Phelipanche mutelii\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Sommerwurz-Art <em>Phelipanche mutelii<\/em> \u00fcberdauert ebenfalls in ihren unterirdischen Teilen.<\/small><\/p>\n<h3>Vermehrung und Verbreitungsstrategien<\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie meisten Geophyten vermehren sich vor allem vegetativ durch Teilung ihrer \u00dcberdauerungsorgane. Eine derartige vegetative Verbreitung ist besonders unter den Einkeimbl\u00e4ttrigen Pflanzen weit verbreitet. Au\u00dferdem bilden sie nat\u00fcrlich Fr\u00fcchte aus; dabei handelt es sich oft um Kapseln mit vielen Samen, die reif ausgestreut werden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asphodelaceae\/asphodelus_ramosus_fruit-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Kleinfr\u00fcchtiger Affodill, Asphodelus ramosus\"><br \/>\n<small>Der Affodill besitzt sich trocken \u00f6ffnende Kapseln, deren Samen durch den Wind oder durch vorbeistreifende Tiere ausgestreut werden.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asparagaceae\/muscari-commutatum-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Muscari commutatum\"><br \/>\n<small>Die kleine Traubenhyazinthe <em>Muscari commutatum<\/em> w\u00e4chst in dichten Gr\u00fcppchen, die dadurch entstehen, dass ihre Zwiebeln Tochterzwiebeln bilden.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asparagaceae\/muscari_commutatum_onion-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Muscari commutatum, Zwiebel\"><br \/>\n<small>Hier sieht man im Querschnitt die kleinen Tochterzwiebeln am unteren Ende der Mutterzwiebel.<\/small><\/p>\n<h3>Geographische Verbreitung<\/h3>\n<p><big>D<\/big>a die Geophyten sich meist nicht sehr effektiv verbreiten, sondern vor allem eine vegetative Vermehrung durch Teilung der Zwiebeln oder Knollen zeigen, gibt es unter ihnen nur sehr wenige Kosmopoliten. Die meisten der auf Naxos vorkommenden Arten sind an trockene, arme Standorte angepasst, an denen B\u00e4ume und andere gr\u00f6\u00dfere Pflanzen keine g\u00fcnstigen Lebensbedingungen finden. Entsprechend sind die meisten Arten auf das Mittelmeergebiet beschr\u00e4nkt; eine ganze Reihe davon kommt nur im \u00f6stlichen Mittelmeergebiet vor, und einige sind in der \u00c4g\u00e4is endemisch.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/alliaceae\/allium_ampeloprasum_flower-2.jpg\" alt=\"Weinberg-Lauch, Allium ampeloprasum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Weinberg-Lauch ist einer der zahlreichen Geophyten mit einem mediterranen Verbreitungsgebiet.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/orchidaceae\/ophrys_cretica_karpathensis-1.jpg\" alt=\"Kretische Ragwurz, Ophrys cretica ssp. karpathensis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Kretische Ragwurz ist auf das \u00f6stliche Mittelmeergebiet beschr\u00e4nkt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/amaryllidaceae\/galanthus_ikariae-1.jpg\" alt=\"Ikaria-Schneegl\u00f6ckchen, Galanthus ikariae\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Das Ikaria-Schneegl\u00f6ckchen kommt nur auf Ikaria, Naxos und Andros vor.<\/small><\/p>\n<p><big>I<\/big>m Normalfall ist eine vegetative Vermehrung nicht gut geeignet, um eine Pflanze weit zu verbreiten. Eine Ausnahme ist der aus S\u00fcdafrika ins Mittelmeergebiet eingeschleppte Nickende Sauerklee, der sich ausschlie\u00dflich durch vegetative Vermehrung \u00fcbers ganze Mittelmeergebiet ausgebreitet hat.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/oxalidaceae\/oxalis_pes_caprae_bulb-1.jpg\" alt=\"Nickender Sauerklee, Oxalis pes-caprae\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der aus S\u00fcdafrika eingeschleppte Nickende Sauerklee ist ebenfalls ein Geophyt. Er hat sich nur mithilfe seiner kleinen, an den Wurzeln gebildeten Brutkn\u00f6llchen sehr effektiv \u00fcber das ganze Mittelmeergebiet ausgebreitet.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/oxalidaceae\/oxalis_pes_caprae-2.jpg\" alt=\"Nickender Sauerklee, Oxalis pes-caprae\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Art bildet im Fr\u00fchjahr sch\u00f6ne hellgelbe Bl\u00fcten aus, ist jedoch bei den Bauern sehr unbeliebt, da sie f\u00fcr die weidenden Tiere, insbesondere die L\u00e4mmchen, leicht giftig ist.<\/small><\/p>\n<h3>Anpassungen an Trockenheit und Beweidung<\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie wichtigste Anpassung der Geophyten an die <u>Trockenheit<\/u> ist nat\u00fcrlich ihre F\u00e4higkeit den Sommer unterirdisch zu \u00fcberdauern: Die meisten Arten legen w\u00e4hrend der Sommermonate eine Vegetationspause ein und ziehen sich in die unterirdischen Teile zur\u00fcck, w\u00e4hrend die oberirdischen Anteile verwelken. Nur wenige Arten behalten ihre oberirdischen Bl\u00e4tter w\u00e4hrend eines gr\u00f6\u00dferen Teiles des Jahres, so die Meerzwiebel und der Affodill. In Anpassung an die trockenen Umweltbedingungen sind die Bl\u00e4tter der Geophyten oft steif und hart und besitzen keine gro\u00dfe Blattspreite. Um die Verdunstung gering zu halten sind Cuticula und Epidermis dick ausgebildet, und manchmal sind die Bl\u00e4tter von einer gl\u00e4nzenden Wachsschicht \u00fcberzogen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/ranunculaceae\/ranunculus_ficaria-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Gro\u00dfbl\u00fctiges Scharbockskraut, Ranunculus ficaria\"><br \/>\n<small>An diesem Scharbockskraut sieht man gut die stark gl\u00e4nzenden Bl\u00e4tter, die von einer dicken, reflektierenden Wachsschicht \u00fcberzogen sind.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/iridaceae\/romulea_columnae-1.jpg\" alt=\"Romulea columnae\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die meisten Geophyten besitzen nur kleine, schmale Bl\u00e4tter, so wie die seltene Scheinkrokus-Art <em>Romulea columnae<\/em>.<\/small><\/p>\n<p><big>W<\/big>as den Schutz gegen <u>Beweidung<\/u> betrifft, so werden die schmalen, steifen Bl\u00e4tter der meisten Geophyten von den Weidetieren kaum gefressen. F\u00fcr einen effektiven Schutz gegen Fra\u00df sind die meisten Geophyten au\u00dferdem giftig, sowohl die Bl\u00e4tter als auch die \u00dcberdauerungsorgane.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asphodelaceae\/asphodelus_ramosus-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Kleinfr\u00fcchtiger Affodill, Asphodelus ramosus\"><br \/>\n<small>Der Affodill lagert nadelf\u00f6rmige Kristalle in sein Gewebe ein, die seine Bl\u00e4tter sehr hart und kaum genie\u00dfbar machen; sie werden sogar von den anspruchslosen Ziegen verschm\u00e4ht.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/colchicaceae\/colchicum_variegatum-3.jpg\" border=\"0\" alt=\"Colchicum variegatum\"><br \/>\n<small>Die Herbstzeitlosen (hier <em>Colchicum variegatum)<\/em> geh\u00f6ren zu den giftigsten Geophyten.<\/small><\/p>\n<h3>Nutzbarkeit<\/h3>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asparagaceae\/muscari_weissii-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Muscari weissii\"><br \/>\n<small>Fast alle einkeimbl\u00e4ttrigen Geophyten sind giftig. Eine Ausnahme bilden manche Traubenhyazinthen-Arten, deren Zwiebeln essbar sind (hier <em>Muscari weissii)<\/em>.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asparagaceae\/muscari_weissii_onion-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Muscari weissii, Zwiebeln\"><br \/>\n<small>So sehen die Zwiebeln der Traubenhyazinthen aus.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asparagaceae\/muscari_weissii_volvoi-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Muscari weissii, Zwiebeln gekocht\"><br \/>\n<small>Und hier sind sie fertig gekocht und angerichtet: Guten Appetit!<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asphodelaceae\/asphodelus_ramosus_root-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Kleinfr\u00fcchtiger Affodill, Asphodelus ramosus\"><br \/>\n<small>Auch die Wurzelknollen des Affodills sind essbar; allerdings schmecken sie nicht besonders gut. Die antiken Geschichtsschreiber berichteten, dass sie von den in Griechenland lebenden Volksst\u00e4mmen vor der Einf\u00fchrung des Getreides gegessen wurden. In j\u00fcngerer Zeit dienten sie noch als wertvolles Heilmittel bei Ekzemen und Magengeschw\u00fcren.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/iridaceae\/crocus_cartwrightianus-1.jpg\" alt=\"Crocus cartwrightianus\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Crocus cartwrightianus<\/em> gilt als Wildform des Safran-Krokusses. Seine Narben werden als kostbares Gew\u00fcrz und Heilmittel gesammelt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asparagaceae\/drimia_maritima-2.jpg\" alt=\"Meerzwiebel, Zwiebel\"><br \/>\n<small>Die Zwiebel der Meerzwiebel kann trotz ihrer Giftigkeit bei vielen Krankheiten eingesetzt werden, beispielsweise wirkt sie herzst\u00e4rkend, blutdrucksenkend und stark entw\u00e4ssernd. Von den alten Griechen wurde sie au\u00dferdem als Zaubermittel zum Austreiben von b\u00f6sen Geistern gesch\u00e4tzt.<\/small><\/p>\n<p>n\u00e4chster Artikel: <a href=\"http:\/\/azalas.de\/hemikryptophyten\/\">Hemikryptophyten (Staudenpflanzen)<\/a><\/p>\n<p>weitere Lebensformen:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/phanerophyten\/\">Phanerophyten (B\u00e4ume und Str\u00e4ucher)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/chamaephyten\/\">Chamaephyten (Zwergstr\u00e4ucher)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/therophyten\/\">Therophyten (Einj\u00e4hrige Pflanzen)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/hydrophyten\/\">Hydrophyten (Wasserpflanzen)<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>zur\u00fcck: <a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-lebensformenspektrum\/\">Das Lebensformenspektrum von Naxos<\/a><\/p>\n<p>siehe auch:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-vegetation\/\">Die Vegetation von Naxos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/flora-von-naxos\/\">Die Flora von Naxos<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/inhaltsverzeichnis\/\">Zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/p>\n<p>zum Weiterlesen: <a href=\"http:\/\/www.floristikwissen.de\/home\/flor\/biol\/morp02.htm\">Floristikwissen: Spross<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als Geophyten (= Kryptophyten) werden die mehrj\u00e4hrigen Pflanzen bezeichnet, die die ung\u00fcnstige Jahreszeit nicht oberirdisch, sondern nur in ihren unterirdischen Teilen \u00fcberdauern. Sie bilden zu diesem Zweck unterirdische Speicherorgane aus, bei denen es sich um verdickte Wurzeln bzw. Rhizome oder um Zwiebeln oder Knollen handeln kann. Die meisten Geophyten sind niedrige Pflanzen mit kleinen, oft [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":54548,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2015,11,9,12,13],"tags":[732,729,1481,1484,612,218,865,730,1485,212,1483,1482],"class_list":["post-5562","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-best-articles","category-nature","category-naxos","category-plants","category-vegetation","tag-flora-of-naxos","tag-flora-von-naxos","tag-geophyten","tag-knolle","tag-kryptophyten","tag-mittelmeer-vegetation","tag-naxos","tag-pflanzen-von-naxos","tag-rhizom","tag-vegetationsformen","tag-zwiebel","tag-zwiebelpflanzen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5562","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5562"}],"version-history":[{"count":61,"href":"https:\/\/azalas.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5562\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":69444,"href":"https:\/\/azalas.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5562\/revisions\/69444"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/54548"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5562"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5562"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5562"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}