{"id":53739,"date":"2023-12-08T06:35:50","date_gmt":"2023-12-08T04:35:50","guid":{"rendered":"https:\/\/klqewmpxo.cyon.link\/?p=53739"},"modified":"2025-03-23T20:16:48","modified_gmt":"2025-03-23T18:16:48","slug":"korbbluetler-flockenblumen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/azalas.de\/en\/korbbluetler-flockenblumen\/","title":{"rendered":"Korbbl\u00fctler - Carduoideae II: Flockenblumen u.a."},"content":{"rendered":"<p><big>I<\/big>n die Unterfamilie der <em>Carduoideae<\/em> werden Arten der Korbbl\u00fctler eingegliedert, die keine Zungenbl\u00fcten, sondern nur R\u00f6hrenbl\u00fcten aufweisen. Die meisten der zu dieser Gruppe geh\u00f6renden Arten sind mehr oder weniger dornig (&#8220;Disteln&#8221;); die h\u00e4ufigste Bl\u00fctenfarbe ist rosa bis lila. Die Unterfamilie umfasst etwa 83 Gattungen mit 2800 Arten. Der Verbreitungsschwerpunkt liegt in Eurasien und Nordafrika. Diese Seite besch\u00e4ftigt sich mit den weniger nach Disteln aussehenden und meist nicht dornigen Gattungen <em>Centaurea<\/em> (Flockenblumen), <em>Crupina<\/em> (Schlupfsame), <em>Jurinea<\/em> (Silberwurz) und <em>Ptilostemon<\/em> (Elfenbeindisteln). Die zu den <em>Carduoideae<\/em> geh\u00f6renden Disteln werden auf der Seite <a href=\"https:\/\/azalas.de\/korbbluetler-2\/\">Carduoideae Teil I<\/a> vorgestellt. <\/p>\n<p>Hier kann man direkt zu den Gattungen springen (zur\u00fcck kommt man durch Zur\u00fcckbl\u00e4ttern): <a href=\"#A\">Flockenblumen, <em>Centaurea<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#B\">Schlupfsamen, <em>Crupina<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#C\">Silberwurzen, <em>Jurinea<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#D\">Elfenbeindisteln, <em>Ptilostemon<\/em><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/de\/fotouebersicht-korbbluetler\/\">zur Foto-\u00dcbersicht<\/a><\/p>\n<h3><a name=\"A\">Flockenblumen, <em>Centaurea<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Flockenblumen sind eine gro\u00dfe, weit verbreitete Gattung von etwa 500 Arten. Sie besitzen nur R\u00f6hrenbl\u00fcten und geh\u00f6ren zu den <em>Carduoideae<\/em>. Im Gegensatz zu den meisten anderen Gattungen dieser Gruppe sind sie meistens nicht dornig &#8211; das trifft allerdings auf die naxiotischen Arten weniger zu. Typisch sind die gefransten H\u00fcllbl\u00e4tter der Bl\u00fctenk\u00f6rbe. Auf Naxos kommen f\u00fcnf Arten vor; zwei davon sind sehr h\u00e4ufig.<\/p>\n<h6>Rettichartige Flockenblume, <em>Centaurea raphanina ssp. mixta<\/em>, (DC.) Runemark<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Rettichartige Flockenblume kommt \u00fcberall auf der Insel an eher trockenen Standorten vor.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/centaurea_raphanina-1.jpg\" alt=\"Rettichartige Flockenblume, Centaurea raphanina ssp. mixta\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Rettichartige Flockenblume ist st\u00e4ngellos mit einer Rosette aus charakteristisch leierf\u00f6rmig gefiederten Bl\u00e4ttern.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/centaurea_raphanina_detail-1.jpg\" alt=\"Rettichartige Flockenblume, Centaurea raphanina ssp. mixta\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00fcten sind cremewei\u00df mit sehr schmalen, langen Kronzipfeln und langen, lila Staubblattr\u00f6hren; bei den \u00e4u\u00dfersten Bl\u00fcten sieht man auch die aus den Staubblattr\u00f6hren herausragenden Narben. Auff\u00e4llig sind die rundlichen Knospen mit den lang dornigen H\u00fcllbl\u00e4ttern.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/centaurea_raphanina_detail-2.jpg\" alt=\"Rettichartige Flockenblume, Centaurea raphanina ssp. mixta\" border=\"0\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/centaurea_raphanina_fruit-1.jpg\" alt=\"Rettichartige Flockenblume, Centaurea raphanina ssp. mixta\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Pappus der Samen bildet eine runde Kugel, die sehr leicht vom Wind verblasen wird.<\/small><\/p>\n<h6>Dornige Flockenblume, <em>Centaurea spinosa<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>E<\/big>s gibt nur recht wenige verholzende, strauchartige Korbbl\u00fctler. Eine dieser Arten ist die in der \u00c4g\u00e4is endemische Dornige Flockenblume, die einen dornigen Zwergstrauch (Igelstrauch) bildet. Es existieren zwei Varianten, von denen die eine nur in direkter Strandn\u00e4he w\u00e4chst, w\u00e4hrend die andere in etwas mittleren und h\u00f6heren Lagen im Zentrum und im Norden der Insel vorkommt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/centaurea_spinosa-1.jpg\" alt=\"Dornige Flockenblume, Centaurea spinosa\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Dornige Flockenblume kommt bei uns in der typischen &#8220;Strandphrygana&#8221; auf Schiefer vor, hier zusammen mit der Dornigen Bibernelle.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/centaurea_spinosa_leaves-1.jpg\" alt=\"Dornige Flockenblume, Centaurea spinosa\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die letztj\u00e4hrigen Triebe bilden ein dichtes Ger\u00fcst aus spitzen Dornen. Die Pflanze besitzt nur sehr schmale Bl\u00e4tter, um die Wasserverluste durch Verdunstung m\u00f6glichst gering zu halten. Photosynthese wird auch von den gr\u00fcnen St\u00e4ngeln betrieben.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/centaurea_spinosa_detail-1.jpg\" alt=\"Dornige Flockenblume, Centaurea spinosa\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Im Fr\u00fchjahr bildet die Dornige Flockenblume zahlreiche kleine schmale, nach oben hin verengte Korbbl\u00fcten.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/centaurea_spinosa_flower-1.jpg\" alt=\"Dornige Flockenblume, Centaurea spinosa\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00fctenk\u00f6rbe enthalten je nur wenige, wei\u00dfe, lang r\u00f6hrige Bl\u00fcten mit vorstehenden Staubblattr\u00f6hren mit kleinen lila Spitzen. Die H\u00fcllbl\u00e4tter sind lang gefranst.<\/small><\/p>\n<h6>Sonnenwend-Flockenblume, <em>Centaurea solstitialis<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Sonnenwend-Flockenblume bl\u00fcht wie ihr Name sagt erst Ende Juni. Sie ist auf Naxos eher selten; man kann sie beispielsweise bei S\u00edfones und um Ap\u00edranthos antreffen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/centaurea_solstitialis-1.jpg\" alt=\"Sonnenwend-Flockenblume, Centaurea solstitialis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Sonnenwend-Flockenblume w\u00e4chst sparrig. Die Bl\u00e4tter sind schmal und laufen am dadurch gefl\u00fcgelten St\u00e4ngel herab.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/centaurea_solstitialis_flower-1.jpg\" alt=\"Sonnenwend-Flockenblume, Centaurea solstitialis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Diese Art ist leicht an den gelben Bl\u00fcten und den mit sehr langen, gelben Dornen versehenen H\u00fcllbl\u00e4ttern erkennbar.<\/small><\/p>\n<h6>Benediktenkraut, <em>Centaurea benedicta<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>as Benediktenkraut kommt im Mittelmeergebiet vor, ist aber fr\u00fcher wegen seiner Heilwirkung auch in West- und Mitteleuropa kultiviert worden. Es ist auf Naxos selten und kommt verstreut im Inselinnern vor.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/centaurea_benedicta-1.jpg\" alt=\"Benediktenkraut, Centaurea benedicta\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Das Benediktenkraut ist zwar eine eher niedrige Pflanze, bildet aber normalerweise doch einen St\u00e4ngel aus. Unsere Exemplare wirken fast st\u00e4ngellos. Die hellgr\u00fcnen, steifen, dicht behaarten Bl\u00e4tter stehen in einer Rosette. Der Blattrand ist tief eingebuchtet bis schrots\u00e4gef\u00f6rmig.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/centaurea_benedicta_detail-1.jpg\" alt=\"Benediktenkraut, Centaurea benedicta\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Korbbl\u00fcten sind hellgelb, die abstehenden, stacheligen H\u00fcllbl\u00e4tter sind gefiedert.<\/small><\/p>\n<h6><em>Centaurea atropurpurea<\/em>, Olivier<\/h6>\n<p><big>D<\/big>iese Flockenblumen-Art ist ein Endemit der Kykladen. Die gro\u00dfe und beeindruckende Pflanze w\u00e4chst an steilen Marmorh\u00e4ngen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/centaurea_atropurpurea-1.jpg\" alt=\"Centaurea atropurpurea\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Centaurea atropurpurea<\/em> kommt nur auf einigen Inseln der Kykladen vor. Sie w\u00e4chst hier und da an Marmor-Felsh\u00e4ngen, hier am Fan\u00e1ri. Sie bildet gro\u00dfe Blattrosetten aus leicht filzigen Bl\u00e4ttern, die am Grund einige Fiedern tragen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/centaurea_atropurpurea_detail-1.jpg\" alt=\"Centaurea atropurpurea\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Centaurea atropurpurea<\/em> treibt lange Bl\u00fctentriebe mit je mehreren Bl\u00fctenk\u00f6pfen am Ende.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/centaurea_atropurpurea_flower-1.jpg\" alt=\"Centaurea atropurpurea\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die gro\u00dfen, sehr harten Bl\u00fctenk\u00f6pfe sind kugelrund; sie tragen keine Dornen. Man sieht die f\u00fcr die Gattung typischen dachziegelartig angeordneten, am Rand gefransten H\u00fcllbl\u00e4tter.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"B\">Schlupfsamen, <em>Crupina<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>Z<\/big>ur Gattung <em>Crupina<\/em> geh\u00f6ren nur drei oder vier Arten.<\/p>\n<h6>Echter Schlupfsame, <em>Crupina crupinastrum<\/em>, (Moris) Vis.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Echte Schlupfsame kommt auf Naxos in allen Lagen an kalkhaltigen Standorten vor; er ist bei uns in der Phrygana recht h\u00e4ufig.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/crupina_crupinastrum-2.jpg\" alt=\"Echter Schlupfsame, Crupina crupinastrum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Echte Schlupfsame bildet sehr lange und d\u00fcnne, verzweigte St\u00e4ngel, an denen die schmalen Bl\u00fctenk\u00f6pfchen sitzen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/crupina_crupinastrum-1.jpg\" alt=\"Echter Schlupfsame, Crupina crupinastrum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00e4tter stehen gr\u00f6\u00dftenteils in einer Grundrosette; sie sind fein fiederschnittig.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/crupina_crupinastrum_flower-1.jpg\" alt=\"Echter Schlupfsame, Crupina crupinastrum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die rosa Bl\u00fcten besitzen lange Kronblattzipfel. Die au\u00dfen stehenden Bl\u00fcten sind deutlich vergr\u00f6\u00dfert mit zerschlissenen Kronzipfeln; sie \u00e4hneln Zungenbl\u00fcten. Die inneren Bl\u00fcten sind heller und wesentlich kleiner. Die dachziegeligen H\u00fcllbl\u00e4tter nehmen zur Bl\u00fctezeit eine dunkelviolette F\u00e4rbung an.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/crupina_crupinastrum_fruit-1.jpg\" alt=\"Echter Schlupfsame, Crupina crupinastrum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die unverkennbaren Ach\u00e4nen tragen einen steifen, schwarzen Pappus.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/crupina_crupinastrum_fruit-2.jpg\" alt=\"Echter Schlupfsame, Crupina crupinastrum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Nach dem Abfallen der Ach\u00e4nen bleiben die nun h\u00e4utig wei\u00dfen, gespreizten, ungleich langen H\u00fcllbl\u00e4tter zur\u00fcck.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"C\">Silberwurzen, <em>Jurinea<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Gattung <em>Jurinea<\/em> (Silberwurz) umfasst 250 Arten mit Verbreitungsschwerpunkt in Eurasien.<\/p>\n<h6><em>Jurinea consanguinea<\/em>, DC.<\/h6>\n<p><em>Jurinea consanguinea<\/em> kommt nur in Griechenland vor. Auf Naxos w\u00e4chst sie verstreut in den niedrigeren Regionen im Westen der Insel auf kalkhaltigen B\u00f6den.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/jurinea_consanguinea-1.jpg\" alt=\"Jurinea consanguinea\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Jurinea consanguinea<\/em> besitzt zahlreiche langgestielte, gro\u00dfe, dunkelviolette Bl\u00fctenk\u00f6pfe; die Bl\u00e4tter sind l\u00e4nglich, die Stiele filzig.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/jurinea_consanguinea_flower-1.jpg\" alt=\"Jurinea consanguinea\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00fctenk\u00f6rbe besitzen zahlreiche, an den Spitzen stark zur\u00fcckgebogene H\u00fcllbl\u00e4tter und lange dunkelviolette Bl\u00fcten mit langen, schmalen Kronblattzipfeln und vorstehenden violetten Staubblattr\u00f6hren, auf denen der wei\u00dfe Pollen zu sehen ist.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/jurinea_consanguinea_flower-2.jpg\" alt=\"Jurinea consanguinea\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier eine Bl\u00fcte mit spinnwebig behaarten H\u00fcllbl\u00e4ttern.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"D\">Elfenbeindisteln, <em>Ptilostemon<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>E<\/big>s gibt ungef\u00e4hr 15 Arten Elfenbeindisteln mit Verbreitungsschwerpunkt im Mittelmeergebiet.<\/p>\n<h6>Scheinfichten-Kratzdistel, <em>Ptilostemon chamaepeuce<\/em>, (L.) Less.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie im \u00f6stlichen Mittelmeergebiet verbreitete Scheinfichten-Kratzdistel kommt auf Naxos nur in der Gegend von Li\u00f3nas sowie an einem Steilhang bei K\u00f3ronos vor. Sie bildet einen gro\u00dfen Strauch, der auf den ersten Blick gar nicht nach einer Distel aussieht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/ptilostemon_chamaepeuce_habitat-1.jpg\" alt=\"Scheinfichten-Kratzdistel, Ptilostemon chamaepeuce\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Scheinfichten-Kratzdistel w\u00e4chst in den Steilh\u00e4ngen um Li\u00f3nas.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/ptilostemon_chamaepeuce-1.jpg\" alt=\"Scheinfichten-Kratzdistel, Ptilostemon chamaepeuce\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Sie w\u00e4chst als gro\u00dfer, dichter Strauch mit vielen dicht bebl\u00e4tteren Zweigen. Die Bl\u00e4tter sind schmal linealisch ohne Stacheln und sehen fast wie Kiefernzweige aus.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/asteraceae\/ptilostemon_chamaepeuce_detail-1.jpg\" alt=\"Scheinfichten-Kratzdistel, Ptilostemon chamaepeuce\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die rundlichen Bl\u00fctenk\u00f6pfchen stehen zu mehreren an langen St\u00e4ngeln. Sie sind von zahlreichen, kurzen, spitzen, leicht spinnwebigen H\u00fcllbl\u00e4ttern eingeh\u00fcllt. Die langen Bl\u00fcten sind kr\u00e4ftig lila gef\u00e4rbt.<\/small><\/p>\n<p>zur\u00fcck: <a href=\"http:\/\/azalas.de\/korbbluetler-2\/\">Korbbl\u00fctler II, Carduoideae, Teil I: Disteln<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/de\/fotouebersicht-korbbluetler\/\">zur Foto-\u00dcbersicht<\/a><\/p>\n<p><big>I<\/big>ch danke Niels B\u00f6hling herzlich f\u00fcr die Hilfe bei der Bestimmung von <em>Jurinea consanguinea<\/em> und anderen Arten.<\/p>\n<p>siehe auch:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/korbbluetler-1\/\">Asteroideae<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/korbbluetler-2\/\">Carduoideae, Teil I: Disteln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/korbbluetler-3\/\">Cichorioideae<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/flora-von-naxos\/\">Zur Flora von Naxos<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/inhaltsverzeichnis\/\">Zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In die Unterfamilie der Carduoideae werden Arten der Korbbl\u00fctler eingegliedert, die keine Zungenbl\u00fcten, sondern nur R\u00f6hrenbl\u00fcten aufweisen. Die meisten der zu dieser Gruppe geh\u00f6renden Arten sind mehr oder weniger dornig (&#8220;Disteln&#8221;); die h\u00e4ufigste Bl\u00fctenfarbe ist rosa bis lila. Die Unterfamilie umfasst etwa 83 Gattungen mit 2800 Arten. Der Verbreitungsschwerpunkt liegt in Eurasien und Nordafrika. Diese [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":56602,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[26,11,9,12],"tags":[522,1965,1966,1959,732,729,1961,1962,521,865,730,1964,1960,1967,1963],"class_list":["post-53739","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-flora-of-naxos","category-nature","category-naxos","category-plants","tag-asteraceae","tag-centaurea","tag-crupina-crupinastrum","tag-flockenblumen","tag-flora-of-naxos","tag-flora-von-naxos","tag-jurinea","tag-jurinea-consanguinea","tag-korbblutler","tag-naxos","tag-pflanzen-von-naxos","tag-ptilostemon-chamaepeuce","tag-scheinfichten-kratzdistel","tag-schlupfsame","tag-silberwurz"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/53739","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=53739"}],"version-history":[{"count":13,"href":"https:\/\/azalas.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/53739\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":75900,"href":"https:\/\/azalas.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/53739\/revisions\/75900"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/56602"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=53739"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=53739"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=53739"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}