{"id":4421,"date":"2011-11-03T00:09:00","date_gmt":"2011-11-02T22:09:00","guid":{"rendered":"http:\/\/klqewmpxo.cyon.link\/?page_id=4421"},"modified":"2026-02-26T14:39:01","modified_gmt":"2026-02-26T12:39:01","slug":"kreuzbluetler-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/azalas.de\/en\/kreuzbluetler-1\/","title":{"rendered":"Kreuzbl\u00fctler I, Brassicaceae"},"content":{"rendered":"<p><big>D<\/big>ie Kreuzbl\u00fctler sind eine der gro\u00dfen, weltweit verbreiteten Pflanzenfamilien mit je nach Definition 300 bis 400 Gattungen und 3000 bis 4000 Arten. Sie geh\u00f6ren zur Ordnung der Kreuzbl\u00fctlerartigen, die au\u00dferdem die Kaperngew\u00e4chse, die Resedengew\u00e4chse und mehrere weitere sehr kleine Familien umfasst. Der Verbreitungsschwerpunkt der Familie der Kreuzbl\u00fctler liegt im gem\u00e4\u00dfigten Eurasien vom Mittelmeergebiet bis nach China. Typisches Kennzeichen sind die vierteiligen, oft gelben und wei\u00dfen, seltener rosa oder lila Bl\u00fcten mit vier freien Bl\u00fctenbl\u00e4ttern, vier freien Kelchbl\u00e4ttern und sechs Staubbl\u00e4ttern. Die Fr\u00fcchte sind Schoten oder Sch\u00f6tchen; sie besitzen eine falsche Scheidewand, an der die Samen sitzen, und rei\u00dfen l\u00e4ngs auf oder zerfallen in einsamige Teilfr\u00fcchte (Gliederschoten). Die Bl\u00e4tter stehen meist wechselst\u00e4ndig oder in einer grundst\u00e4ndigen Rosette. Die traubigen Bl\u00fctenst\u00e4nde sind h\u00e4ufig lang und vielbl\u00fctig; oft befinden sich gleichzeitig Bl\u00fcten und Fr\u00fcchte an der Pflanze.<\/p>\n<p><big>U<\/big>nter den Kreuzbl\u00fctlern gibt es eine ganze Reihe an Gem\u00fcse- und Nutzpflanzen wie die Kohlarten, R\u00fcben (die Zuckerr\u00fcbe geh\u00f6rt allerdings zu den Fuchsschwanzgew\u00e4chsen), Raps, Rettich, Senf, Kresse und andere. Einige der wildwachsenden Arten werden auf Naxos als Gem\u00fcse gesammelt (vor allem Bastardsenf und Brunnenkresse). Viele Kreuzbl\u00fctler enthalten Senf\u00f6lglykoside, die f\u00fcr den typischen Kohlgeruch verantwortlich sind.<\/p>\n<p><big>A<\/big>uf Naxos sind \u00fcber 40 Arten an Kreuzbl\u00fctlern nachgewiesen, von denen ich hier gut 25 vorstelle. Die Arten unterscheiden sich in der Form der Bl\u00e4tter, in der Bl\u00fctenfarbe und vor allem in der Form der Schoten bzw. Sch\u00f6tchen (letztere sind weniger als dreimal so lang wie breit). Auf dieser Seite finden sich die <u>wei\u00df- und lila-bl\u00fchenden Arten<\/u>; die <u>gelbbl\u00fchenden Arten<\/u> werden auf der Seite <a href=\"http:\/\/azalas.de\/kreuzbluetler-2\/\">Kreuzbl\u00fctler II<\/a> vorgestellt.<\/p>\n<p>Hier kann man direkt zu den Arten bzw. Gattungen springen (zur\u00fcck kommt man durch Zur\u00fcckbl\u00e4ttern): <a href=\"#A\">Felsen-Steint\u00e4schel, <em>Aethionema saxatile<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#B\">Ackerschmalwand, <em>Arabidopsis thaliana<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#C\">Fr\u00fchlings-G\u00e4nsekresse, <em>Arabis verna<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#D\">Europ\u00e4ischer Meersenf, <em>Cakile maritima<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#E\">Wendich, <em>Calepina irregularis<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#F\">Hirtent\u00e4schel, <em>Capsella bursa-pastoris<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#G\">Behaartes Schaumkraut, <em>Cardamine hirsuta<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#H\">Pfeilkresse, <em>Cardaria draba<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#I\">Spanischer Meerkohl, <em>Crambe hispanica<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#J\"><em>Didesmus aegypticus<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#K\">Hungerbl\u00fcmchen, <em>Erophila<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#L\"><em>Lepidium spinosum<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#M\"><em>Malcolmia<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#N\"><em>Matthiola<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#O\">Echte Brunnenkresse, <em>Nasturtium officinale<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#P\"><em>Teesdalia coronopifolia<\/em><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/de\/fotouebersicht-kreuzbluetler\/\">zur Foto-\u00dcbersicht<\/a><\/p>\n<h6><a name=\"A\">Felsen-Steint\u00e4schel, <em>Aethionema saxatile<\/em><\/a>, (L.) R. Br.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>as Felsen-Steint\u00e4schel w\u00e4chst verstreut an felsigen Standorten in der Bergen von Naxos. Es w\u00e4chst meist niedrig, f\u00e4llt aber wegen der intensiven Farbe der dichtstehenden Bl\u00fcten auf.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/brassicaceae\/aethionema_saxatile_with_stem-1.jpg\" alt=\"Felsen-Steint\u00e4schel, Aethionema saxatile\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Das Felsen-Steint\u00e4schel besitzt fleischige, eif\u00f6rmige Bl\u00e4tter und in Kr\u00e4nzen stehende rosa Bl\u00fcten. Hier die langlebige Unterart <em>creticum<\/em>, die ein echtes verholztes St\u00e4mmchen und sehr fleischige Bl\u00e4tter ausbildet.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/brassicaceae\/aethionema_saxatile-2.jpg\" alt=\"Felsen-Steint\u00e4schel, Aethionema saxatile\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Unterart <em>graecum<\/em> ist ebenfalls mehrj\u00e4hrig, aber weniger langlebig und bildet kein dickes St\u00e4mmchen aus; die Bl\u00e4tter sind weniger fleischig.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/brassicaceae\/aethionema_saxatile_detail-1.jpg\" alt=\"Felsen-Steint\u00e4schel, Aethionema saxatile\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Fr\u00fcchte sind l\u00f6ffelf\u00f6rmige, zweiklappige Sch\u00f6tchen. Oft sind die Stiele und Fr\u00fcchte rot \u00fcberlaufen.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"B\">Ackerschmalwand, <em>Arabidopsis thaliana<\/em><\/a>, (L.) Heynh.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Ackerschmalwand ist ein weitverbreitetes Ackerunkraut. Er kommt auf Naxos in den Bergen vor, ist aber nicht besonders h\u00e4ufig.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/brassicaceae\/arabidopsis_thaliana-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Ackerschmalwand, Arabidopsis thaliana\"><br \/>\n<small>Der Ackerschmalwand besitzt eine grundst\u00e4ndige Blattrosette und einige kleine St\u00e4ngelbl\u00e4tter.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/brassicaceae\/arabidopsis_thaliana_leaves-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Ackerschmalwand, Arabidopsis thaliana\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00e4tter tragen verzweigte Haare auf kleinen H\u00f6ckern; die St\u00e4ngel sind in ihrem untersten Teil dicht und abstehend behaart.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/brassicaceae\/arabidopsis_thaliana-fruit-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Ackerschmalwand, Arabidopsis thaliana\"><br \/>\n<small>Die kleinen Bl\u00fcten sind wei\u00df. Die Fr\u00fcchte sind sehr schmale, bis zwei cm lange Schoten, die im oberen Teil des Bl\u00fctenstandes aufrecht stehen. Der Ackerschmalwand wird in der Genetik als Modellpflanze verwendet, wof\u00fcr er sich aufgrund des kleinen Genoms und des schnellen Generationswechsels sowie wegen seiner Anspruchslosigkeit besonders eignet.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"C\">Fr\u00fchlings-G\u00e4nsekresse, <em>Arabis verna<\/em><\/a>, (L.) R. Br.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Fr\u00fchlings-G\u00e4nsekresse ist im Mittelmeergebiet heimisch; auf Naxos kommt sie vor allem im Zentrum und in den Bergen vor.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/brassicaceae\/arabis_verna-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Fr\u00fchlings-G\u00e4nsekresse, Arabis verna\"><br \/>\n<small>Die Fr\u00fchlings-G\u00e4nsekresse besitzt eine Rosette aus gez\u00e4hnten, eif\u00f6rmigen Bl\u00e4ttern, lange schmale Schoten und lila Bl\u00fcten.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/brassicaceae\/arabis_verna-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Fr\u00fchlings-G\u00e4nsekresse, Arabis verna\"><br \/>\n<small>Bei gr\u00f6\u00dferen Pflanzen ist auch der St\u00e4ngel im unteren Teil bebl\u00e4ttert. Die St\u00e4ngelbl\u00e4tter sind leicht ge\u00f6hrt. Die Schoten sind stielrund; ihre kurzen Stiele sind fast ebenso dick wie die Schoten.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"D\">Europ\u00e4ischer Meersenf, <em>Cakile maritima<\/em><\/a>, Scop.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er in ganz Europa verbreitete Europ\u00e4ische Meersenf w\u00e4chst an Sandstr\u00e4nden; er kommt im Westen der Insel vor. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/brassicaceae\/cakile_maritima-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Europ\u00e4ischer Meersenf, Cakile maritima\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00e4tter des Europ\u00e4ischen Meersenfs sind tief gebuchtet bis gefiedert mit sehr schmalen Abschnitten. Die Pflanze ist weitgehend kahl.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/brassicaceae\/cakile_maritima-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Europ\u00e4ischer Meersenf, Cakile maritima\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00fcten dieser Art sind hellrosa, die Sch\u00f6tchen sind dick und kurz mit vier Kanten.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"E\">Wendich, <em>Calepina irregularis<\/em><\/a>, (Asso) Thell.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Wendich kommt im Mittelmeergebiet und Vorderasien vor; auf Naxos ist er selten und w\u00e4chst vor allem in der N\u00e4he von Ap\u00edranthos.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/brassicaceae\/calepina_irregularis-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Wendich, Calepina irregularis\"><br \/>\n<small>Der Wendich besitzt gebuchtete Rosettenbl\u00e4tter und pfeilf\u00f6rmig st\u00e4ngelumfassende St\u00e4ngelbl\u00e4tter.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/brassicaceae\/calepina_irregularis_fruit-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Wendich, Calepina irregularis\"><br \/>\n<small>Die Sch\u00f6tchen sind eif\u00f6rmig mit einer abgerundeten Spitze; in der Reife werden sie netzrunzelig (hier nicht zu sehen).<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/brassicaceae\/calepina_irregularis_flower-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Wendich, Calepina irregularis\"><br \/>\n<small>Die kleinen wei\u00dfen Bl\u00fcten besitzen etwas ungleiche Kronbl\u00e4tter.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"F\">Hirtent\u00e4schel, <em>Capsella bursa-pastoris<\/em><\/a>, (L.) Medik.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>as Hirtent\u00e4schel ist eine sehr h\u00e4ufige, in der ganzen Welt als Ackerunkraut eingeschleppte, anspruchslose Pflanze, die vor allem an Ruderalstandorten und in G\u00e4rten und Feldern gedeiht. Es wird als Heilkraut verwendet (bei Blutungen und Muskelrissen usw).<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/brassicaceae\/capsella_bursa_pastoris_leaves-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Hirtent\u00e4schel, Capsella bursa-pastoris\"><br \/>\n<small>Das Hirtent\u00e4schel bildet anfangs (wie die meisten Kreuzbl\u00fctler) eine grundst\u00e4ndige Rosette aus l\u00e4nglichen, meist fiederspaltigen Bl\u00e4ttern.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/brassicaceae\/capsella_bursa_pastoris-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Hirtent\u00e4schel, Capsella bursa-pastoris\"><br \/>\n<small>Aus der Grundrosette w\u00e4chst der bebl\u00e4tterte Trieb mit mehr oder weniger gez\u00e4hnten St\u00e4ngelbl\u00e4tter und dem Bl\u00fctenstand mit kleinen wei\u00dfen Bl\u00fcten hervor.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/brassicaceae\/capsella_bursa_pastoris_detail-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Hirtent\u00e4schel, Capsella bursa-pastoris\"><br \/>\n<small>Die unverkennbaren kleinen Sch\u00f6tchen sind herzf\u00f6rmig. Das Hirtent\u00e4schel produziert sehr viele Samen, die bis zu drei\u00dfig Jahre keimf\u00e4hig bleiben k\u00f6nnen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/brassicaceae\/capsella_bursa_pastoris_fruit-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Hirtent\u00e4schel, Capsella bursa-pastoris\"><br \/>\n<small>Sp\u00e4ter fallen die Klappen der Sch\u00f6tchen ab, so dass nur die elliptischen, wei\u00dfen Scheidew\u00e4nde stehen bleiben.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/brassicaceae\/capsella_bursa_pastoris_habitat-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Hirtent\u00e4schel, Capsella bursa-pastoris\"><br \/>\n<small>An Stellen mit gen\u00fcgend Erde, die gut von Ziegen ged\u00fcngt sind, ist das Hirtent\u00e4schel teilweise sehr h\u00e4ufig.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"G\">Behaartes Schaumkraut, <em>Cardamine hirsuta<\/em><\/a>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>as Behaarte Schaumkraut ist eine weitere h\u00e4ufige und weit verbreitete Pflanze. Es kommt bei uns im Garten vor und kann in Salaten gegessen werden. Auf Naxos ist es im Kulturland und an feuchteren Standorten anzutreffen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/brassicaceae\/cardamine_hirsuta-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Behaartes Schaumkraut, Cardamine hirsuta\"><br \/>\n<small>Das Behaarte Schaumkraut besitzt in einer Blattrosette stehende, gefiederte Bl\u00e4tter mit auff\u00e4llig runden Fiederbl\u00e4ttchen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/brassicaceae\/cardamine_hirsuta_detail-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Behaartes Schaumkraut, Cardamine hirsuta\"><br \/>\n<small>Die kleinen, schmalen Schoten stehen aufrecht; sie ragen \u00fcber die Bl\u00fcten hinaus.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"H\">Pfeilkresse, <em>Cardaria draba<\/em><\/a>, (L.) Desv.,<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Pfeilkresse (<em>Cardaria draba<\/em> = <em>Lepidium draba<\/em>) ist auf Naxos nur selten anzutreffen; ich habe sie bei Keramot\u00ed gefunden. Urspr\u00fcnglich stammt diese Art aus dem Mittelmeergebiet, hat sich aber fast weltweit verbreitet. In Europa w\u00e4chst sie vor allem entlang der Eisenbahngleise. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/brassicaceae\/cardaria_draba-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Pfeilkresse, Cardaria draba\"><br \/>\n<small>Die aufrechten St\u00e4ngel der Pfeilkresse sind stark bebl\u00e4ttert. Die wei\u00dfen, duftenden Bl\u00fcten stehen in Schirmtrauben.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/brassicaceae\/cardaria_draba_detail-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Pfeilkresse, Cardaria draba\"><br \/>\n<small>Die Pfeilkresse bildet kleine, rundliche zweisamige Sch\u00f6tchen aus. Sie vermehrt sich auch vegetativ \u00fcber Wurzelausl\u00e4ufer. Die Samen k\u00f6nnen als pfefferartiges Gew\u00fcrz genutzt werden.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"I\">Spanischer Meerkohl, <em>Crambe hispanica<\/em><\/a>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Meerkohl-Art <em>Crambe hispanica<\/em> kommt auf Naxos an eher schattigen, feuchten Stellen im Nordteil der Insel vor. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/brassicaceae\/crambe_hispanica-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Spanischer Meerkohl, Crambe hispanica\"><br \/>\n<small>Der Spanische Meerkohl besitzt gefiederte Bl\u00e4tter mit gro\u00dfer runder Endfieder und nur ein oder zwei weiteren, kleinen Fiederbl\u00e4ttern. Die wei\u00dfen Bl\u00fcten stehen an den Enden von stark in die L\u00e4nge wachsenden traubigen Bl\u00fctenst\u00e4nden.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/brassicaceae\/crambe_hispanica-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Spanischer Meerkohl, Crambe hispanica\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/brassicaceae\/crambe_hispanica_detail-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Spanischer Meerkohl, Crambe hispanica\"><br \/>\n<small>Die Sch\u00f6tchen bestehen aus einem runden oberen Teil und einem kleineren unteren ohne Samen. Die Meerkohl-Arten k\u00f6nnen als Gem\u00fcse genutzt werden; eine afrikanische Art (Krambe) dient auch der Produktion von technischem \u00d6l, Emulgatoren und \u00e4hnlichem.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"J\"><em>Didesmus aegypticus<\/em><\/a>, (L.) Desv.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Kreuzbl\u00fctler <em>Didesmus aegypticus<\/em> ist auf Naxos sehr selten; ich habe ihn bislang nur einmal auf unserem Grundst\u00fcck gefunden. Die Art kommt nur im \u00f6stlichen Mittelmeergebiet vor.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/brassicaceae\/didesmus_aegypticus_detail-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Didesmus aegypticus\"><br \/>\n<small><em>Didesmus aegypticus<\/em> besitzt fiederschnittige Bl\u00e4tter am St\u00e4ngel.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/brassicaceae\/didesmus_aegypticus_flower-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Didesmus aegypticus\"><br \/>\n<small>Seine wei\u00dfen Bl\u00fcten sind vergleichsweise gro\u00df.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/brassicaceae\/didesmus_aegypticus_fruit-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Didesmus aegypticus\"><br \/>\n<small>Die lang zugespitzten Sch\u00f6tchen bestehen aus zwei Abschnitten; zur Reife bilden sie vier vorstehende Kanten aus.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"K\">Fr\u00fchlings-Hungerbl\u00fcmchen, <em>Erophila verna<\/em><\/a>, Chevall.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>as Fr\u00fchlings-Hungerbl\u00fcmchen wird von manchen Autoren in die Gattung der Felsenbl\u00fcmchen <em>(Draba)<\/em> mit \u00fcber 400 Arten gerechnet wird, von anderen in die eigene Gattung <em>Erophila<\/em>. Das Fr\u00fchlings-Hungerbl\u00fcmchen ist sehr variabel und wird als &#8220;Sammelart&#8221; oder Aggregat betrachtet, das aus nah verwandten und schwer zu unterscheidenden Arten, Unterarten oder Kleinarten besteht &#8211; von einem Autor sind 200 Formen unterschieden worden. Die Variablilt\u00e4t der Artengruppe erkennt man auch daran, dass unterschiedliche Chromosomenzahlen zwischen 14 und 64 auftreten. Die verschiedenen Arten oder Formen des Aggregats werden an der Form der Sch\u00f6tchen und dem Typus der Haare auf den Bl\u00e4ttern unterschieden. Ich versuche hier eine ungef\u00e4hre Einordnung, bin aber selbst nicht sehr von der Abtrennung \u00fcberzeugt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/brassicaceae\/erophila_verna-1.jpg\" alt=\"Fr\u00fchlings-Hungerbl\u00fcmchen, Erophila verna\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Das Fr\u00fchlings-Hungerbl\u00fcmchen ist ein sehr kleines, unauff\u00e4lliges Pfl\u00e4nzchen, das fr\u00fch im Fr\u00fchling bl\u00fcht, auf Naxos oft schon im Winter. Es besitzt eine Blattrosette aus verkehrt-eif\u00f6rmigen oder l\u00e4nglichen, manchmal grob gez\u00e4hnten Bl\u00e4ttern. Bl\u00e4tter und St\u00e4ngel tragen \u00fcberwiegend verzweigte Haare. Die kleinen wei\u00dfen Bl\u00fcten besitzen tief eingeschlitzte Bl\u00fctenbl\u00e4tter. Die Sch\u00f6tchen sind abgeflacht eif\u00f6rmig bis l\u00e4nglich und recht lang gestielt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/brassicaceae\/erophila_verna_leaves-1.jpg\" alt=\"Fr\u00fchlings-Hungerbl\u00fcmchen, Erophila verna\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier sieht man die typischen verzweigten Haare auf den Bl\u00e4ttern des Hungerbl\u00fcmchens &#8211; sie sollten vorwiegend drei- und vierteilig sein; bei unserem Exemplar sehen sie allerdings deutlich zweispaltig aus.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/brassicaceae\/erophila_verna_detail-1.jpg\" alt=\"Fr\u00fchlings-Hungerbl\u00fcmchen, Erophila verna\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die wei\u00dfen Bl\u00fcten besitzen tief gespaltene Bl\u00fctenbl\u00e4tter.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/brassicaceae\/erophila_verna-2.jpg\" alt=\"Fr\u00fchlings-Hungerbl\u00fcmchen, Erophila verna\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Das Hungerbl\u00fcmchen kommt in G\u00e4rten und an Wegr\u00e4ndern sowie in Flusst\u00e4lern vor, ist aber leicht zu \u00fcbersehen, weil es so klein ist.<\/small><\/p>\n<h6><em>Erophila boerhavii<\/em> ?, Dumort.<\/h6>\n<p><big>O<\/big>ft trifft man Hungerbl\u00fcmchen an, die deutlich k\u00fcrzere, fast eif\u00f6rmige Sch\u00f6tchen besitzen. Diese wachsen bei uns recht h\u00e4ufig an Wegr\u00e4ndern und anderen Ruderalstandorten oder an stark beweideten Stellen. Es handelt sich um sehr kleine Pfl\u00e4nzchen, die leicht zu \u00fcbersehen sind. Ich bezeichne sie hier als <em>Erophila boerhavii<\/em>, aber die Einordnung zu dieser Art ist unsicher.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/brassicaceae\/erophila_boerhavii-1.jpg\" alt=\"Erophila boerhavii\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Erophila boerhavii<\/em> geh\u00f6rt zum Aggregat des Fr\u00fchlings-Hungerbl\u00fcmchens; es wird manchmal als Unterart, manchmal als eigene Art gerechnet, manchmal gar nicht abgetrennt. Es unterscheidet sich an den k\u00fcrzeren Sch\u00f6tchen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/brassicaceae\/erophila_boerhavii_detail-1.jpg\" alt=\"Erophila boerhavii\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die ganzrandigen Bl\u00e4tter tragen \u00fcberwiegend zweispaltige Haare.<\/small><\/p>\n<h6>Langfr\u00fcchtiges Hungerbl\u00fcmchen, <em>Erophila macrocarpa<\/em><\/h6>\n<p> Boiss.<\/p>\n<p><big>D<\/big>as Langfr\u00fcchtige Hungerbl\u00fcmchen ist in der \u00c4g\u00e4is endemisch.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/brassicaceae\/erophila_macrocarpa-1.jpg\" alt=\"Langfr\u00fcchtiges Hungerbl\u00fcmchen, Erophila macrocarpa\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Manchmal trifft man Exemplare mit sehr langen Sch\u00f6tchen an: Beim  Langfr\u00fcchtigen Hungerbl\u00fcmchen sollten sie mehr als sechs mal so lang wie breit sein.<\/small><\/p>\n<h6><em>Erophila praecox<\/em> ?, (Steven) DC.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie nah verwandte Art <em>Erophila praecox<\/em> w\u00e4chst bei uns hier und da in der Phrygana; die Abgrenzung von <em>Erophila verna<\/em> und <em>E. boerhavii<\/em> ist jedoch unsicher.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/brassicaceae\/erophila_praecox-1.jpg\" alt=\"Erophila praecox\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die nah verwandte Art <em>Erophila praecox<\/em> unterscheidet sich vom Fr\u00fchlings-Hungerbl\u00fcmchen an den gr\u00f6\u00dftenteils einfachen Haaren.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/brassicaceae\/erophila_praecox-2.jpg\" alt=\"Erophila praecox\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Diese Art besitzt sehr kleine, kurze Sch\u00f6tchen \u00e4hnlich wie <em>Erophila boerhavii<\/em>.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"L\"><em>Lepidium spinosum<\/em><\/a>, Ard.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Kressen-Art <em>Lepidium spinosum<\/em> ist auf Naxos selten; ich kenne sie nur von einer Stelle in der Traga\u00eda.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/brassicaceae\/lepidium_spinosum-1.jpg\" alt=\"Lepidium spinosum\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Lepidium spinosum<\/em> besitzt recht dicke St\u00e4ngel und sehr schmale Bl\u00e4tter.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/brassicaceae\/lepidium_spinosum_detail-1.jpg\" alt=\"Lepidium spinosum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die wei\u00dfen Bl\u00fcten besitzen sehr kurze Stiele; aus ihnen wachsen die abgeflachten, tief zweilappigen Schoten heraus.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/brassicaceae\/lepidium_spinosum-2.jpg\" alt=\"Lepidium spinosum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier noch ein Exemplar. Wenn die Schoten reif sind, tragen sie wenige kleine Stachelhaare, von denen sich der Name ableitet.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"M\"><em>Malcolmia chia<\/em><\/a>, (L.) DC.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Meerviolen-Art <em>Malcolmia chia<\/em> ist im \u00f6stlichen Mittelmeergebiet verbreitet und kommt auf Naxos verstreut vor.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/brassicaceae\/malcolmia_chia-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Malcolmia chia\"><br \/>\n<small><em>Malcolmia chia<\/em> besitzt h\u00fcbsche rosa-lila gef\u00e4rbte Bl\u00fcten.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/brassicaceae\/malcolmia_chia-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Malcolmia chia\"><br \/>\n<small>Sie kann mit der Fr\u00fchlings-G\u00e4nsekresse <em>(Arabis verna)<\/em> verwechselt werden; die St\u00e4ngelbl\u00e4tter sind jedoch nicht ge\u00f6hrt und ganzrandig.<\/small><\/p>\n<h6>Geschl\u00e4ngelte Meerviole, <em>Malcolmia flexuosa ssp. naxensis<\/em>, (Rech. f.) Stork<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Geschl\u00e4ngelte Meerviole in ihrer Unterart <em>Malcolmia flexuosa ssp. naxensis<\/em> ist in der \u00c4g\u00e4is endemisch und w\u00e4chst an der Meeresk\u00fcste; in der Gegend von Azal\u00e1s ist sie sehr h\u00e4ufig. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/brassicaceae\/malcolmia_flexuosa_naxensis-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Geschl\u00e4ngelte Meerviole, Malcolmia flexuosa ssp. naxensis\"><br \/>\n<small><em>Malcolmia flexuosa ssp. naxensis<\/em> bl\u00fcht im fr\u00fchen Fr\u00fchjahr und duftet sehr angenehm.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/brassicaceae\/malcolmia_flexuosa_naxensis-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Geschl\u00e4ngelte Meerviole, Malcolmia flexuosa ssp. naxensis\"><br \/>\n<small>Typisch f\u00fcr die Art sind die langen, sehr schmalen, in alle Richtungen waagerecht abstehenden Schoten und die kleinen keilf\u00f6rmigen Bl\u00e4tter. Die vergleichsweise gro\u00dfen Bl\u00fcten sind wei\u00dflich bis rosa gef\u00e4rbt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/brassicaceae\/malcolmia_flexuosa_naxensis_habitat-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Geschl\u00e4ngelte Meerviole, Malcolmia flexuosa ssp. naxensis\"><br \/>\n<small>An der K\u00fcste bei Agios Dimitris bedeckt <em>Malcolmia flexuosa naxensis<\/em> teilweise gr\u00f6\u00dfere Fl\u00e4chen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/brassicaceae\/malcolmia_flexuosa_naxensis_flower-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Geschl\u00e4ngelte Meerviole, Malcolmia flexuosa ssp. naxensis\"><br \/>\n<small>Was f\u00fcr eine h\u00fcbsche kleine Blume!<\/small><\/p>\n<h6>Strand-Levkoje, <a name=\"N\"><em>Matthiola sinuata<\/em><\/a>, (L.) W.T. Aiton<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie vor allem als Schnitt- oder Gartenblumen bekannten Levkojen mit ihren f\u00fcr Kreuzbl\u00fctler gro\u00dfen, lila Bl\u00fcten und grau behaarten, meist gebuchteten Bl\u00e4ttern kommen mit drei Arten auf Naxos vor. Alle wachsen vor allem in Strandn\u00e4he bzw an der Meeresk\u00fcste. Die Strand-Levkoje w\u00e4chst beispielsweise auf Kap Stavr\u00f3s.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/brassicaceae\/matthiola_sinuata-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Matthiola sinuata\"><br \/>\n<small>Die Strand-Levkoje wird recht gro\u00df und ist eine auff\u00e4llige Pflanze.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/brassicaceae\/matthiola_sinuata_leaves-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Matthiola sinuata\"><br \/>\n<small>Sie besitzt graufilzige, tief eingebuchtete Bl\u00e4tter.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/brassicaceae\/matthiola_sinuata_flower-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Matthiola sinuata\"><br \/>\n<small>Die gro\u00dfen lila Bl\u00fctenbl\u00e4tter sind am Grund verwachsen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/brassicaceae\/matthiola_sinuata_fruit-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Matthiola sinuata\"><br \/>\n<small>Die Schoten sind dr\u00fcsig behaart und besitzen eine kleine dreieckige Spitze.<\/small><\/p>\n<h6>Dreih\u00f6rnige Levkoje, <em>Matthiola tricuspidata<\/em>, (L.) R. Br.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Dreih\u00f6rnige Levkoje kommt ebenfalls an Str\u00e4nden vor; sie ist bei uns h\u00e4ufiger als <em>Matthiola sinuata<\/em>, tritt aber auch nur stellenweise auf. Sie bleibt deutlich niedriger, ist aber wenigen ihrer vielen Bl\u00fcten ebenfalls recht auff\u00e4llig.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/brassicaceae\/matthiola_tricuspidata-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Dreih\u00f6rnige Levkoje, Matthiola tricuspidata\"><br \/>\n<small>Die Dreih\u00f6rnige Levkoje bleibt eher niedrig und w\u00e4chst mehr oder weniger dem Boden anliegend.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/brassicaceae\/matthiola_tricuspidata_detail-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Dreih\u00f6rnige Levkoje, Matthiola tricuspidata\"><br \/>\n<small>Sie ist daran zu erkennen, dass die langen, schmalen Schoten an der Spitze in drei \u00c4stchen zerteilt sind.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"O\">Echte Brunnenkresse, <em>Nasturtium officinale<\/a><\/em>, R. Br.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Echte Brunnenkresse w\u00e4chst nur an st\u00e4ndig sehr feuchten Stellen, vor allem in flie\u00dfendem Wasser. Auf Naxos kommt sie an Quellen und Wasserl\u00e4ufen vor. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/brassicaceae\/nasturtium_officinale-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Echte Brunnenkresse, Nasturtium officinale\"><br \/>\n<small>Die Echte Brunnenkresse besitzt gefiederte Bl\u00e4tter und kleine wei\u00dfe Bl\u00fcten in dichten schirmtraubigen Bl\u00fctenst\u00e4nden und schmale, l\u00e4ngliche Schoten. Sie kann als vitaminreiches Salatgem\u00fcse gegessen werden; in Gegenden mit weidendem Vieh besteht allerdings die Gefahr einer Verunreinigung durch Egel.<\/small><\/p>\n<h6><a name=\"P\"><em>Teesdalia coronopifolia<\/em><\/a>, Thell.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Gattung <em>Teesdalia<\/em> (Bauernsenf) umfasst nur drei Arten, die in Westeuropa und im Mittelmeergebiet verbreitet sind. <em>Teesdalia coronopifolia<\/em> kommt auf Naxos in der Migmatit- und Gneis-Region im Zentrum der Insel vor, z.B. beim Geometrischen Friedhof bei Tsikalari\u00f3 und in der Gegend von Keramot\u00ed.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/brassicaceae\/teesdalia_coronopifolia-1.jpg\" alt=\"Teesdalia coronopifolia\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die h\u00fcbsche Art <em>Teesdalia coronopifolia<\/em> besitzt sehr kleine wei\u00dfe Bl\u00fcten und sehr schmale, leierf\u00f6rmig fiederspaltige Bl\u00e4tter, die in einer Grundrosette stehen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/brassicaceae\/teesdalia_coronopifolia-2.jpg\" alt=\"Teesdalia coronopifolia\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Man kann sie an den h\u00fcbschen, abgeflachten, waagerecht stehenden Sch\u00f6tchen erkennen.<\/small><\/p>\n<p>zu den <a href=\"http:\/\/azalas.de\/kreuzbluetler-2\/\">gelbbl\u00fchenden Kreuzbl\u00fctlern (Kreuzbl\u00fctler II)<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/de\/fotouebersicht-kreuzbluetler\/\">zur Foto-\u00dcbersicht<\/a><\/p>\n<p>siehe auch:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/kreuzbluetler-2\/\">Kreuzbl\u00fctler II<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/reseda\/\">Gelber Wau (Reseda)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/kaper\/\">Echter Kaperstrauch<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/flora-von-naxos\/\">Zur Flora von Naxos<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/inhaltsverzeichnis\/\">Zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Kreuzbl\u00fctler sind eine der gro\u00dfen, weltweit verbreiteten Pflanzenfamilien mit je nach Definition 300 bis 400 Gattungen und 3000 bis 4000 Arten. 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