{"id":4222,"date":"2011-10-28T18:48:26","date_gmt":"2011-10-28T15:48:26","guid":{"rendered":"http:\/\/klqewmpxo.cyon.link\/?page_id=4222"},"modified":"2025-03-05T21:12:44","modified_gmt":"2025-03-05T19:12:44","slug":"raublattgewaechse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/azalas.de\/en\/raublattgewaechse\/","title":{"rendered":"Raublattgew\u00e4chse, Boraginaceae"},"content":{"rendered":"<p><big>D<\/big>ie Raublattgew\u00e4chse <em>(Boraginaceae)<\/em> sind eine recht einheitliche, an mehreren typischen Merkmalen zu erkennende Pflanzenfamilie. Die Bl\u00e4tter sind meist einfach, lanzettlich bis eif\u00f6rmig, ganzrandig und wechselst\u00e4ndig. Die Bl\u00fcten sind f\u00fcnfz\u00e4hlig und stehen in charakteristischen, aufgedrehten Wickeln. Sie besitzen f\u00fcnf mehr oder weniger weit verwachsene Kelchbl\u00e4tter, f\u00fcnf Kronbl\u00e4tter, die mehr oder weniger zu einer R\u00f6hre verwachsen sind, oft mit ausgebreitetem &#8220;Saum&#8221;, und f\u00fcnf Staubbl\u00e4tter. Die Frucht ist eine aus vier oft warzigen N\u00fcsschen bestehende Klausenfrucht. Fast alle Raublattgew\u00e4chse sind dicht behaart und oft &#8211; wie der Name sagt &#8211; rau oder borstig; aufgrund der Behaarung haben St\u00e4ngel und Bl\u00e4tter oft eine gr\u00fcngraue F\u00e4rbung. Die Familie kommt auf der ganzen Welt vor und umfasst etwa 150 Gattungen mit um die 2700 Arten. Sie geh\u00f6rt in die Unterklasse der Astern\u00e4hnlichen.<\/p>\n<p>Hier kann man direkt zu den Gattungen springen (zur\u00fcck kommt man durch Zur\u00fcckbl\u00e4ttern): <a href=\"#A\">Alkannen, <em>Alkanna<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#B\">Ochsenzungen, <em>Anchusa<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#C\"><em>Anchusella<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#D\">Steinsamen, <em>Buglossoides (= Lithospermum)<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#E\">Wachsblumen, <em>Cerinthe<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#F\">Hundszungen, <em>Cynoglossum<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#G\">Natternk\u00f6pfe, <em>Echium<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#H\">Sonnenwenden, <em>Heliotropium<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#I\">Vergissmeinnicht, <em>Myosotis<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#J\">Steinsame, <em>Neatostema<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#K\">Lotwurz, <em>Onosma<\/em><\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#L\">Beinwell, <em>Symphytum<\/em><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/de\/fotouebersicht-lippenbluetlerartige\/\">zur Foto-\u00dcbersicht<\/a><\/p>\n<h3><a name=\"A\">Alkannen, <em>Alkanna<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Alkannen besitzen blaue oder gelbe Bl\u00fcten mit einer kurzen R\u00f6hre und einem flachen, ge\u00f6ffneten Saum mit runden Zipfeln. Es gibt an die 50 Arten, von denen die meisten im \u00f6stlichen Mittelmeerraum sowie in den angrenzenden Regionen (Nordafrika, Kleinasien bis Iran) vorkommen. Auf Naxos ist eine Art zu finden.<\/p>\n<h6>F\u00e4rber-Alkanne, <em>Alkanna tinctoria<\/em>, Tausch<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie F\u00e4rber-Alkanne ist an Wiesen und Feld- und Wegr\u00e4ndern in den mittleren und h\u00f6heren Lagen der Insel regelm\u00e4\u00dfig anzutreffen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/boraginaceae\/alkanna_tinctoria-1.jpg\" alt=\"F\u00e4rber-Alkanne, Alkanna tinctoria\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die F\u00e4rber-Alkanne w\u00e4chst mehr oder weniger dem Boden anliegend. Sie besitzt eine graue, borstige Behaarung; die Bl\u00fcten sind leuchtend hellblau.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/boraginaceae\/alkanna_tinctoria_detail-1.jpg\" alt=\"F\u00e4rber-Alkanne, Alkanna tinctoria\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00fcten sitzen in den Achseln von Tragbl\u00e4ttern, die etwas l\u00e4nger sind als der Kelch. Die schmalen und spitzen Kelchbl\u00e4tter sind dunkel gef\u00e4rbt. Die Kronblattr\u00f6hre ist gelb; als gelbes Saftmal, das die Best\u00e4uber anlocken soll, erstreckt sich diese F\u00e4rbung auch auf die Mitte des Saumes. Die Bl\u00fcten sehen Vergissmeinnicht-Bl\u00fcten \u00e4hnlich, sind aber deutlich gr\u00f6\u00dfer.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"B\">Ochsenzungen, <em>Anchusa<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Angeh\u00f6rigen der Gattung Ochsenzunge sind recht gro\u00dfe, aufrechte Pflanzen mit borstig abstehender Behaarung. Die lila oder blauen Bl\u00fcten haben eine lange R\u00f6hre und einen trichterf\u00f6rmigen Saum, in dessen Mitte Schlundschuppen sitzen. Es gibt etwa 50 Ochsenzungen-Arten vor allem im Mittelmeergebiet, dem Nahen Osten und Afrika. Auf Naxos kommen drei Ochsenzungen-Arten vor, die man vor allem an Weg- und Feldr\u00e4ndern findet.<\/p>\n<h6>Italienische Ochsenzunge, <em>Anchusa azurea (=italica)<\/em>, Mill.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Italienische Ochsenzunge ist eher selten auf Naxos.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/boraginaceae\/anchusa_azurea-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Italienische Ochsenzunge, Anchusa azurea\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00e4tter der Italienischen Ochsenzunge sind lanzettlich; die Bl\u00fcten sind intensiv blau. Die Pflanze ist abstehend rau behaart. Sie wird \u00fcber einen Meter hoch und ist somit recht auff\u00e4llig.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/boraginaceae\/anchusa_azurea_flower-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Italienische Ochsenzunge, Anchusa azurea\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00fcten dieser Art sind intensiv dunkelblau mit hellen, lang behaarten Schlundschuppen; die Kelchbl\u00e4tter sind sehr schmal und nur am Grund zusammengewachsen.<\/small><\/p>\n<p><strong>Hybrid-Ochsenzunge, <em>Anchusa undulata (= A. hybrida)<\/em><\/strong> L.<\/p>\n<p><big>D<\/big>ie Hybrid-Ochsenzunge ist in vielen Gegenden von Naxos recht h\u00e4ufig. Die normale Form w\u00e4chst aufrecht und besitzt dunkelviolette Bl\u00fcten; eine andere Form w\u00e4chst niederliegend und besitzt rote Bl\u00fcten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/boraginaceae\/anchusa_undulata-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Hybrid-Ochsenzunge, Anchusa undulata\"><br \/>\n<small>Die Hybrid-Ochsenzunge besitzt am Rand gewellte Bl\u00e4tter. Die Kelche der Bl\u00fcten sind leicht aufgeblasen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/boraginaceae\/anchusa_undulata_detail-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Hybrid-Ochsenzunge, Anchusa undulata\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00fcten dieser Art sind dunkelviolett gef\u00e4rbt mit auff\u00e4lligen wei\u00dfen Schlundschuppen in der Mitte. Die Kelchbl\u00e4tter sind breiter als bei der vorigen Art und etwa bis zur H\u00e4lfte verwachsen. <\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/boraginaceae\/anchusa_undulata_red_detail-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Hybrid-Ochsenzunge, Anchusa undulata, rote Form\"><br \/>\n<small>Um die Lagune bei Naxos-Stadt und an anderen Str\u00e4nden der Insel kommt die Hybrid-Ochsenzunge in einer mehr oder weniger niederliegenden Form mit roten Bl\u00fcten vor.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/boraginaceae\/anchusa_undulata_red_flower-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Hybrid-Ochsenzunge, Anchusa undulata, rote Form\"><br \/>\n<small>Obwohl diese Pflanzen deutlich anders aussehen als die typische Form, handelt sich wohl auch um die Hybrid-Ochsenzunge.<\/small><\/p>\n<h6>\u00c4gyptische Ochsenzunge, <em>Anchusa aegyptiaca<\/em>, (L.) A.DC.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie \u00c4gyptische Ochsenzunge ist auf Naxos selten; ich habe sie erst einmal gesehen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/boraginaceae\/anchusa_aegyptiaca-1.jpg\" alt=\"\u00c4gyptische Ochsenzunge, Anchusa aegyptiaca\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die \u00c4gyptische Ochsenzunge ist nur selten anzutreffen. Man erkennt sie an den kleinen, gelben Bl\u00fcten und den wei\u00dfen H\u00f6ckern auf den borstigen Bl\u00e4ttern.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"C\"><em>Anchusella<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Gattung Anchusella, ebenfalls Ochsenzungen genannt, umfasst nur zwei Arten, die im zentralen und \u00f6stlichen Mittelmeergebiet vorkommen.<\/p>\n<h6>Bunte Ochsenzunge, <em>Anchusella variegata<\/em>, (L.) Bigazzi, E. Nardi &#038; Selvi<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Bunte Ochsenzunge ist in Griechenland endemisch. Auf Naxos ist sie selten; ich habe sie in der N\u00e4he von P\u00e1normos gefunden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/boraginaceae\/anchusella_variegata-1.jpg\" alt=\"Bunte Ochsenzunge, Anchusella variegata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Bunte Ochsenzunge ist rau abstehend behaart und besitzt elliptische  Bl\u00e4tter, die \u00e4hnliche wei\u00dfe Flecken wie die \u00c4gyptische Ochsenzunge aufweisen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/boraginaceae\/anchusella_variegata_detail-1.jpg\" alt=\"Bunte Ochsenzunge, Anchusella variegata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00fcten und Fr\u00fcchte sind denen der \u00c4gyptischen Ochsenzunge \u00e4hnlich, au\u00dfer der F\u00e4rbung: Die Bl\u00fcten sind wei\u00df oder b\u00e4ulich mit dunkelroten Flecken auf den Kronbl\u00e4ttern und die Kelchbl\u00e4tter weisen dunkelrote Spitzen auf.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"D\">Steinsamen, <em>Buglossoides (= Lithospermum)<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Gattung der Steinsamen oder Rindszungen umfasst gut zehn Arten, die in Eurasien verbreitet sind.<\/p>\n<h6>Acker-Steinsame, <em>Buglossoides arvensis (=Lithospermum arvense)<\/em> (L.) I.M. Johnst.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Acker-Steinsame kommt verstreut in Phrygana, Garrigue und Macchie vor.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/boraginaceae\/buglossoides_arvensis-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Acker-Steinsame, Buglossoides arvensis\"><br \/>\n<small>Der Acker-Steinsame wird heute in die Gattung <em>Buglossoides<\/em> (Rindszungen) gestellt. Er besitzt l\u00e4ngliche, angedr\u00fcckt-behaarte Bl\u00e4tter, wei\u00dfe Bl\u00fcten und pro Fruchtstand vier warzige N\u00fcsschen, die zwischen den lang auswachsenden, sehr schmalen Kelchbl\u00e4ttern stehen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/boraginaceae\/buglossoides_arvensis-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Acker-Steinsame, Buglossoides arvensis\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00fcten besitzen eine ungew\u00f6hnliche, l\u00e4ngliche Form.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"E\">Wachsblumen, <em>Cerinthe<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Wachsblumen kommen im Mittelmeerraum, in S\u00fcdwestasien und in Nordafrika vor.<\/p>\n<h6>Gro\u00dfe Wachsblume, <em>Cerinthe major<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Gro\u00dfe Wachsblume ist selten auf Naxos.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/boraginaceae\/cerinthe_major-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Gro\u00dfe Wachsblume, Cerinthe major\"><br \/>\n<small>Die unverkennbare Gro\u00dfe Wachsblume ist eins der wenigen nicht behaarten Raublattgew\u00e4chse.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/boraginaceae\/cerinthe_major_flower-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Gro\u00dfe Wachsblume, Cerinthe major\"><br \/>\n<small>Was f\u00fcr eine sch\u00f6ne Pflanze..!<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"F\">Hundszungen, <em>Cynoglossum<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Hundszungen sind aufrechte, kompakte, reich bebl\u00e4tterte Pflanzen. Sie besitzen rundliche Bl\u00fcten deren Saum nicht ausgebreitet ist wie bei den anderen Gattungen. Oft sind die Bl\u00fctenbl\u00e4tter dunkler geadert. Die Fr\u00fcchte tragen kurze Stacheln. Es gibt weltweit etwa 75 Arten, die schwerpunktm\u00e4\u00dfig in den Tropen und den Subtropen zu finden sind. Auf Naxos kommen zwei Arten vor.<\/p>\n<h6>Colonnas Hundszunge, <em>Cynoglossum columnae<\/em>, Ten.<\/h6>\n<p><big>B<\/big>eide Hundszungen-Arten sind auf Naxos selten; man trifft sie nur sehr verstreut in einzelnen Exemplaren an. Colonnas Hundszunge kommt beispielsweise in der Gegend von Fil\u00f3ti, der Traga\u00eda und K\u00f3ronos vor.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/boraginaceae\/cynoglossum_columnae-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Colonnas Hundszunge, Cynoglossum columnae\"><br \/>\n<small>Colonnas Hundszunge ist eine kompakte, stark bebl\u00e4tterte Pflanze.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/boraginaceae\/cynoglossum_columnae_flower-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Colonnas Hundszunge, Cynoglossum columnae\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00fctenbl\u00e4tter und die Schlundschuppen sind r\u00f6tlich.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/boraginaceae\/cynoglossum_columnae_fruit-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Colonnas Hundszunge, Cynoglossum columnae\"><br \/>\n<small>Die Fr\u00fcchte dieser Art sind scheibenf\u00f6rmig mit leicht aufgebogenem Rand.<\/small><\/p>\n<h6>Kretische Hundszunge, <em>Cynoglossum creticum<\/em>, Mill.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Kretische Hundszunge ist beispielsweise in der Gegend von Potami\u00e1 anzutreffen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/boraginaceae\/cynoglossum_creticum-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Kretische Hundszunge, Cynoglossum creticum\"><br \/>\n<small>Die Kretische Hundszunge besitzt schmalere Bl\u00e4tter als die vorige Art.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/boraginaceae\/cynoglossum_creticum_flower-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Kretische Hundszunge, Cynoglossum creticum\"><br \/>\n<small>Die dunkler geaderten Bl\u00fcten sind lila.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/boraginaceae\/cynoglossum_creticum_fruit-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Kretische Hundszunge, Cynoglossum creticum\"><br \/>\n<small>Die je zu viert stehenden Fr\u00fcchte dieser Art sind rundlich gew\u00f6lbt.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"G\">Natternk\u00f6pfe, <em>Echium<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Natternk\u00f6pfe besitzen im Gegensatz zu den meisten anderen Raublattgew\u00e4chsen keine radi\u00e4rsymmetrischen, sondern leicht zygomorphe Bl\u00fcten. Die Bl\u00fcten sind meist recht gro\u00df; die Kelchbl\u00e4tter nur am Grund verwachsen. Auf Naxos kommen vier Arten vor, von denen einige recht h\u00e4ufig sind.<\/p>\n<h6>Schmalbl\u00e4ttriger Natternkopf, <em>Echium angustifolium<\/em>, Mill.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Schmalbl\u00e4ttrige Natternkopf kommt an der K\u00fcste im Westen der Insel vor, zum Beispiel in der N\u00e4he der Lagune, sowie lokal in der N\u00e4he von Sangr\u00ed.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/boraginaceae\/echium_angustifolium-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Schmalbl\u00e4ttriger Natternkopf, Echium angustifolium\"><br \/>\n<small>Der Schmalbl\u00e4ttrige Natternkopf ist abstehend stechend behaart; Bl\u00e4tter und St\u00e4ngel sowie Kelche wirken grau. Die Bl\u00e4tter sind schmal lanzettlich.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/boraginaceae\/echium_angustifolium_detail-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Schmalbl\u00e4ttriger Natternkopf, Echium angustifolium\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00fcten dieser Art sind rotviolett und werden beim Verwelken blauer. Die Staubbl\u00e4tter ragen aus der Kronr\u00f6hre hervor, die bis zu 2 cm langen Kronbl\u00e4tter sind gleichm\u00e4\u00dfig behaart.<\/small><\/p>\n<h6><em>Echium arenarium<\/em>, Guss.<\/h6>\n<p><big>A<\/big>uch <em>Echium arenarium<\/em> ist verstreut in verschiedenen Gegenden von Naxos anzutreffen; recht gern w\u00e4chst er in Meeresn\u00e4he, wo er stellenweise h\u00e4ufig ist.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/boraginaceae\/echium_arenarium-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Echium arenarium\"><br \/>\n<small><em>Echium arenarium<\/em> besitzt l\u00e4ngliche ovale Bl\u00e4tter, die mehr oder weniger dem Boden anliegen, w\u00e4hrend die Bl\u00fctenst\u00e4ngel oft leicht aufgerichtet wachsen. St\u00e4ngel, Bl\u00e4tter und Kelche sind dicht behaart.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/boraginaceae\/echium_arenarium_detail-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Echium arenarium\"><br \/>\n<small>Die lila Bl\u00fcten sind weniger als einen Zentimeter lang; die Staubbl\u00e4tter schauen nicht aus der R\u00f6hre hervor.<\/small><\/p>\n<h6>Italienischer Natternkopf, <em>Echium italicum<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er gro\u00dfe Italienische Natternkopf kommt vor allem im Westen von Naxos vor; er w\u00e4chst an Stra\u00dfenr\u00e4ndern und im Kulturland.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/boraginaceae\/echium_italicum-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Italienischer Natternkopf, Echium italicum\"><br \/>\n<small>Der Italienische Natternkopf besitzt eine deutlich ausgebildete gro\u00dfe Rosette aus vielen Bl\u00e4ttern und einen gro\u00dfen pyramidalen Bl\u00fctenstand. Bl\u00e4tter uns St\u00e4ngel sind graugr\u00fcn, die Bl\u00fcten sind hellblau.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/boraginaceae\/echium_italicum_flower-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Italienischer Natternkopf, Echium italicum\"><br \/>\n<small>Die ganze Pflanze ist mit dichtstehenden, kurzen, abstehenden Borsten bedeckt. Die Staubbl\u00e4tter ragen bei dieser Art besonders weit aus der Bl\u00fcte hervor.<\/small><\/p>\n<h6><em>Echium parviflorum<\/em>, Moench<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Natternkopf-Art <em>Echium parviflorum<\/em> ist auf Naxos selten und kommt nur sehr verstreut vor.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/boraginaceae\/echium_parviflorum-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Echium parviflorum\"><br \/>\n<small>Die eher kleine Art <em>Echium parviflorum<\/em> besitzt hellblaue Bl\u00fcten; Kelch und Bl\u00e4tter sind eher anliegend behaart. Die Staubbl\u00e4tter stehen nicht aus der Bl\u00fcte hervor.<\/small><\/p>\n<h6>Wegerichbl\u00e4ttriger Natternkopf, <em>Echium plantagineum<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Wegerichbl\u00e4ttrige Natternkopf ist die h\u00e4ufigste Art auf Naxos; er kommt im Kulturland in vielen Gegenden der Insel vor.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/boraginaceae\/echium_plantagineum-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Wegerichbl\u00e4ttriger Natternkopf, Echium plantagineum\"><br \/>\n<small>Der Wegerichbl\u00e4ttrige Natternkopf besitzt \u00fcber 2 cm lange Bl\u00fcten, die erst rotviolett, dann blauviolett gef\u00e4rbt sind. Er ist in vielen Gegenden der Insel h\u00e4ufig.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/boraginaceae\/echium_plantagineum-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Wegerichbl\u00e4ttriger Natternkopf, Echium plantagineum\"><br \/>\n<small>Die St\u00e4ngelbl\u00e4tter sind schmal; die Kelchbl\u00e4tter lang und spitz. Die Pflanze ist abstehend, aber weich behaart.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/boraginaceae\/echium_plantagineum_leaves-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Wegerichbl\u00e4ttriger Natternkopf, Echium plantagineum\"><br \/>\n<small>Die unteren Bl\u00e4tter sind recht breit und weisen deutlich erkennbare Seitennerven auf.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/boraginaceae\/echium_plantagineum_flower-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Wegerichbl\u00e4ttriger Natternkopf, Echium plantagineum\"><br \/>\n<small>Bei dieser Art sind die Kronbl\u00e4tter nur am Rand und auf den Nerven behaart.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/boraginaceae\/echium_plantagineum_flower_sleeping_bee-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Wegerichbl\u00e4ttriger Natternkopf, Echium plantagineum\"><br \/>\n<small>Als ich diese Pflanze bei uns auf dem Grundst\u00fcck fotografieren wollte, sa\u00dfen in allen Bl\u00fcten schlafende Bienen, die ich erst heraussch\u00fctteln musste.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"H\">Sonnenwenden, <em>Heliotropium<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Sonnenwenden fallen durch die langen einseitswendigen Bl\u00fctenst\u00e4nde auf; die zahlreichen kleinen, wei\u00dfen Bl\u00fcten sind radi\u00e4rsymmetrisch. Die Gattung umfasst etwa 250 Arten, die weltweit in tropischen bis gem\u00e4\u00dfigten Regionen vorkommen; fast alle Arten bevorzugen warme Regionen. Auf Naxos treten <em>Heliotropium dolosum<\/em> und <em>H. hirsutissimum<\/em> auf; in der Ch\u00f3ra kommt in der N\u00e4he des Hafens au\u00dferdem <em>H. curassavicum<\/em> vor.<\/p>\n<h6><em>Heliotropium dolosum<\/em>, De Not.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Sonnenwenden-Art <em>Heliotropium dolosum<\/em> kommt in bew\u00e4sserten G\u00e4rten vor.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/boraginaceae\/heliotropium_dolosum-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Heliotropium dolosum\"><br \/>\n<small><em>Heliotropium dolosum<\/em> besitzt einen mehr oder weniger aufrechten St\u00e4ngel mit vielen eif\u00f6rmigen Bl\u00e4ttern. Die Pflanze ist anliegend behaart. Sie bl\u00fcht im Sommer und Herbst.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/boraginaceae\/heliotropium_dolosum_detail-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Heliotropium dolosum\"><br \/>\n<small>Die wei\u00dfen Bl\u00fcten sind klein. Die verbl\u00fchten Bl\u00fcten sind rundlich dick und auff\u00e4llig wei\u00df-gr\u00fcn gestreift: zwischen den schmalen gr\u00fcnen Kelchbl\u00e4ttern liegen wei\u00dfe Zwischenr\u00e4ume. <\/small><\/p>\n<h6><em>Heliotropium hirsutissimum<\/em>, Grauer<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie sehr \u00e4hnliche Art <em>Heliotropium hirsutissimum<\/em> kommt vor allem im Westteil der Insel verstreut vor.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/boraginaceae\/heliotropium_hirsutissimum-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Heliotropium hirsutissimum\"><br \/>\n<small>Diese Art liegt dem Boden an. Die Bl\u00e4tter sind viel kleiner, die wei\u00dfen Bl\u00fcten dagegen gr\u00f6\u00dfer und zahlreicher als bei der vorigen Art. Die Pflanze ist abstehend behaart mit silbrig gl\u00e4nzenden Haaren. Auch <em>Heliotropium hirsutissimum<\/em> bl\u00fcht sp\u00e4t im Jahr.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/boraginaceae\/heliotropium_hirsutissimum_detail-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Heliotropium hirsutissimum\"><br \/>\n<small>Die h\u00fcbschen wei\u00dfen Bl\u00fcten besitzen ein gelbes Zentrum. Die verbl\u00fchten Kelche sind schmaler und dichter behaart ohne die auff\u00e4llige wei\u00df-gr\u00fcne Streifung, wie sie bei <em>Heliotropium dolosum<\/em> auftritt.<\/small><\/p>\n<h6><em>Heliotropium curassavicum<\/em>, L.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie aus Amerika stammende invasive Art <em>Heliotropium curassavicum<\/em> war bislang auf Naxos und auf den Kykladen nicht nachgewiesen. Sie kommt in der Ch\u00f3ra in der N\u00e4he des Hafens vor.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/boraginaceae\/heliotropium_curassavicum-1.jpg\" alt=\"Heliotropium curassavicum\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Heliotropium curassavicum<\/em> besitzt sehr kleine und unauff\u00e4llige Bl\u00fcten. Die Bl\u00e4tter sind etwas fleischig; die ganze Pflanze ist im Gegensatz zu den anderen Sonnenwenden kahl.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"I\">Vergissmeinnicht, <em>Myosotis<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie allbekannten Vergissmeinnicht-Arten zeichnen sich durch ihre kleinen, himmelblauen Bl\u00fcten aus. Auf Naxos sind sieben Arten nachgewiesen. Diese \u00e4hneln sich teilweise sehr, so dass die Bestimmung recht schwierig ist.<\/p>\n<h6><em>Myosotis incrassata<\/em>, Guss.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Vergissmeinnicht-Art <em>Myosotis incrassata<\/em> ist in den mittleren und h\u00f6heren Lagen der Insel zu finden, wo es stellenweise recht h\u00e4ufig ist.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/boraginaceae\/myosotis_incrassata-1.jpg\" alt=\"Myosotis incrassata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Bei <em>Myosotis incrassata<\/em> stehen die hellblauen Bl\u00fcten oft in zwei Reihen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/boraginaceae\/myosotis_incrassata_flower-1.jpg\" alt=\"Myosotis incrassata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Kelche sind anliegend behaart.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/boraginaceae\/myosotis_incrassata_detail-1.jpg\" alt=\"Myosotis incrassata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Fruchtstiele sind deutlich keulig verdickt.<\/small><\/p>\n<h6><em>Myosotis litoralis<\/em>, Steven ex Fisch.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Art <em>Myosotis litoralis<\/em> kommt, anders als ihr Name vermuten l\u00e4sst, nicht nur in Meeresn\u00e4he vor, sondern ist auch in den Bergen von Naxos zu finden. Sie ist <em>Myosotis incrassata<\/em> sehr \u00e4hnlich und vielleicht nicht als getrennte Art zu betrachten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/boraginaceae\/myosotis_litoralis-1.jpg\" alt=\"Myosotis litoralis\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Myosotis litoralis<\/em> ist <em>Myosotis incrassata<\/em> sehr \u00e4hnlich. Die Fruchtstiele sind nicht jedoch keulig wie bei <em>Myosotis incrassata<\/em>, und die Bl\u00fcten stehen mehr in einem einseitswendigen Wickel.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/boraginaceae\/myosotis_litoralis_detail-1.jpg\" alt=\"Myosotis litoralis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Auch hier sind die Kelche anliegend behaart.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/boraginaceae\/myosotis_litoralis-2.jpg\" alt=\"Myosotis litoralis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Bei trockenen Bedingungen bleiben die Bl\u00fcten oft sehr klein.<\/small><\/p>\n<h6>H\u00fcgel-Vergissmeinnicht, <em>Myosotis ramosissima<\/em>, Rochel<\/h6>\n<p><big>D<\/big>as H\u00fcgel-Vergissmeinnicht, eine in Europa weit verbreitete Art, ist auf Naxos verstreut anzutreffen, vor allem in den mittleren und h\u00f6heren Lagen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/boraginaceae\/myosotis_ramosissima-1.jpg\" alt=\"H\u00fcgel-Vergissmeinnicht, Myosotis ramosissima\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Das H\u00fcgel-Vergissmeinnicht ist gelegentlich bei uns im Garten zu finden. Es besitzt langgestreckte Bl\u00fctenst\u00e4nde.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/boraginaceae\/myosotis_ramosissima_detail-2.jpg\" alt=\"H\u00fcgel-Vergissmeinnicht, Myosotis ramosissima\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die kleinen Bl\u00fcten sind himmelblau mit einer wei\u00dflichen Mitte.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/boraginaceae\/myosotis_ramosissima_flower-1.jpg\" alt=\"H\u00fcgel-Vergissmeinnicht, Myosotis ramosissima\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Kelche sind abstehend borstig behaart, w\u00e4hrend die St\u00e4ngel anliegend behaart sind. Die Bl\u00fctenstiele sind k\u00fcrzer als der Kelch.<\/small><\/p>\n<h6><em>Myosotis congesta<\/em>, Shuttlew.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie auf das Mittelmeergebiet beschr\u00e4nkte Art <em>Myosotis congesta<\/em> ist dem H\u00fcgel-Vergissmeinnicht \u00e4hnlich; sie kommt auf Naxos verstreut vor, auf sie ist vor allem in den Bergen und den mittleren Lagen anzutreffen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/boraginaceae\/myosotis_congesta-1.jpg\" alt=\"Myosotis congesta\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Myosotis congesta<\/em> ist eine kleine Pflanze mit dichtem, aufgedrehtem Bl\u00fctenstand.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/boraginaceae\/myosotis_congesta_detail-1.jpg\" alt=\"H\u00fcgel-Vergissmeinnicht, Myosotis ramosissima\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Wie bei vielen Raublattgew\u00e4chsen stehen die vielen kleinen Bl\u00fcten in gedrehten Wickeln, hier besonders h\u00fcbsch zu sehen. Wie beim H\u00fcgel-Vergissmeinnicht sind Bl\u00e4tter und Bl\u00fctenkelche abstehend behaart, die St\u00e4ngel anliegend. Im Gegensatz zur vorigen Art ist die Bl\u00fctenr\u00f6hre etwas l\u00e4nger als der Kelch.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/boraginaceae\/myosotis_congesta_flower-1.jpg\" alt=\"Myosotis congesta\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00fcten dieser Art sind besonders klein mit einem Durchmesser von nur etwa 1 mm.<\/small><\/p>\n<h6><em>Myosotis sicula<\/em>, Guss.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie seltene Art <em>Myosotis sicula<\/em> w\u00e4chst nur an feuchten Stellen; auf Naxos kommt sie am kleinen T\u00fcmpel bei Kin\u00eddaros vor. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/boraginaceae\/myosotis_sicula-1.jpg\" alt=\"Myosotis sicula\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Myosotis sicula<\/em> ist deutlich weniger behaart als die anderen Vergissmeinnicht-Arten auf Naxos; auch die Bl\u00e4tter sind nur sp\u00e4rlich anliegend behaart. Die Bl\u00fcten sind klein und himmelblau mit einer gelben Mitte.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/boraginaceae\/myosotis_sicula-2.jpg\" alt=\"Myosotis sicula\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Diese Art kommt nur in einem kleinen flachen T\u00fcmpel bei Kinidaros vor, wo sie in gro\u00dfer Zahl gedeiht, wenn der T\u00fcmpel im Fr\u00fchsommer allm\u00e4hlich austrocknet.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"J\">Steinsame, <em>Neatostema<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Gattung <em>Neatostema<\/em> umfasst nur eine einzige Art, den Gelben Steinsamen.<\/p>\n<h6>Gelber Steinsame, <em>Neatostema apulum<\/em>, (L.) I.M. Johnst.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>er Gelbe Steinsame kommt hier und da in Phrygana und Garrigue vor.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/boraginaceae\/neatostema_apulum-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Gelber Steinsame, Neatostema apulum\"><br \/>\n<small>Der kleine Gelbe Steinsame besitzt eine Blattrosette aus lanzettlichen, abstehend behaarten Bl\u00e4ttern. Der Bl\u00fctenstand besteht aus zwei oder mehr ebenfalls bebl\u00e4tterten Wickeln; die Kelchbl\u00e4tter sind schmal und umschlie\u00dfen die Frucht.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/boraginaceae\/neatostema_apulum_flower-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Gelber Steinsame, Neatostema apulum\"><br \/>\n<small>Die mit einer langen R\u00f6hre ausgestatteten Bl\u00fcten sind hellgelb. Die Tragbl\u00e4tter sind an den R\u00e4ndern abstehend behaart.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"K\">Lotwurz, <em>Onosma<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Lotwurz-Arten zeichnen sich durch ihre meist gelben, h\u00e4ngenden, glockigen oder r\u00f6hrigen Bl\u00fcten aus. Sie sind f\u00fcr gew\u00f6hnlich stark borstig behaart. Es gibt an die 150 Arten, die vor allem in Asien verbreitet sind. Auf Naxos kommt die Griechische Lotwurz vor.<\/p>\n<h6>Griechische Lotwurz, <em>Onosma graeca<\/em>, Boiss.<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Griechische Lotwurz w\u00e4chst auf kalkhaltigem Gestein und kommt vor allem an steinigen Standorten vor. Man trifft sie in den niedrigen und mittleren Lagen an.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/boraginaceae\/onosma_graeca-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Griechische Lotwurz, Onosma graeca\"><br \/>\n<small>Die Griechische Lotwurz ist eine aufrechte, verzweigte, stark borstig behaarte Pflanze mit h\u00e4ngenden gelben Bl\u00fcten.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/boraginaceae\/onosma_graeca_detail-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Griechische Lotwurz, Onosma graeca\"><br \/>\n<small>Die Bl\u00fcten besitzen keinen ge\u00f6ffneten Saum, sondern sind r\u00f6hrig geformt. Die langen, schmalen Kelchbl\u00e4tter liegen eng aneinander an und sind borstig behaart.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/boraginaceae\/onosma_graeca_detail-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Griechische Lotwurz, Onosma graeca\"><br \/>\n<small>Hier sieht man noch einmal die auff\u00e4llige, borstige Behaarung.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"L\">Beinwell, <em>Symphytum<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Beinwell-Arten zeichnen sich durch meist recht gro\u00dfe breite Bl\u00e4tter und glockige h\u00e4ngende Bl\u00fcten aus. Sie wachsen bevorzugt an schattigen und feuchten Standorten wie in Flusst\u00e4lern und bei Quellen. Es gibt etwa 20 Beinwell-Arten, die in Eurasien und Nordafrika verbreitet sind. Auf Naxos kommt eine endemitische Unterart des auf einigen Inseln der zentralen \u00c4g\u00e4is verbreiteten Beinwells <em>Symphytum davisii<\/em> vor.<\/p>\n<h6><em>Symphytum davisii ssp. naxicola<\/em>, (Pavl.) Stearn<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie naxiotische Unterart des Beinwells <em>Symphytum davisii<\/em>, der auf vier Inseln der zentralen \u00c4g\u00e4is vorkommt (Naxos, Amorgos, Ikaria und Folegandros) kommt h\u00e4ufig und regelm\u00e4\u00dfig entlang der Flussl\u00e4ufe der Insel und in schattigen T\u00e4lchen vor. In den Tieflagen der Insel fehlt er weitgehend.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/boraginaceae\/symphytum_davisii_naxicola-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Symphytum davisii ssp. naxicola\"><br \/>\n<small>Wie die meisten Beinwell-Arten besitzt auch <em>Symphytum davisii ssp. naxicola<\/em> breite Grundbl\u00e4tter und einen wenig bebl\u00e4tterten St\u00e4ngel; der Bl\u00fctenstand besitzt keine Tragbl\u00e4tter. <\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/boraginaceae\/symphytum_davisii_naxicola-2.jpg\" border=\"0\" alt=\"Symphytum davisii ssp. naxicola\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/boraginaceae\/symphytum_davisii_naxicola_flower-1.jpg\" border=\"0\" alt=\"Symphytum davisii ssp. naxicola\"><br \/>\n<small>Die glockigen, wei\u00dfen Bl\u00fcten sind in besonders h\u00fcbschen Wickeln angeordnet. Die Kelchbl\u00e4tter sind sehr schmal und wie St\u00e4ngel und Bl\u00e4tter abstehend behaart.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/flora\/boraginaceae\/symphytum_davisii_naxicola-3.jpg\" border=\"0\" alt=\"Symphytum davisii ssp. naxicola\"><br \/>\n<small><em>Symphytum davisii ssp. naxicola<\/em> an einer feuchten kleinen Steilwand.<\/small><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/de\/fotouebersicht-lippenbluetlerartige\/\">zur Foto-\u00dcbersicht<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/flora-von-naxos\/\">Zur Flora von Naxos<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/inhaltsverzeichnis\/\">Zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Raublattgew\u00e4chse (Boraginaceae) sind eine recht einheitliche, an mehreren typischen Merkmalen zu erkennende Pflanzenfamilie. Die Bl\u00e4tter sind meist einfach, lanzettlich bis eif\u00f6rmig, ganzrandig und wechselst\u00e4ndig. Die Bl\u00fcten sind f\u00fcnfz\u00e4hlig und stehen in charakteristischen, aufgedrehten Wickeln. 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