{"id":1698,"date":"2010-09-03T14:38:05","date_gmt":"2010-09-03T11:38:05","guid":{"rendered":"http:\/\/klqewmpxo.cyon.link\/?page_id=1698"},"modified":"2025-04-27T20:20:23","modified_gmt":"2025-04-27T17:20:23","slug":"naxos-minoische-epoche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/azalas.de\/en\/naxos-minoan-epoch\/","title":{"rendered":"The Minoan epoch"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/history\/museum_herakleion_crete_athletes-1.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<h1>Die minoische Epoche<\/h1>\n<div><big>U<\/big>m 2000 v. Chr. nahm die charakteristische <a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-kykladenkultur\/\">Kykladenkultur<\/a> (3. Jahrtausend v. Chr.) ein Ende und die Minoer \u00fcbernahmen in der \u00c4g\u00e4is die Vorherrschaft. Entsprechend wird die nun beginnende Mittlere Bronzezeit auf den Kykladen als Minoische Epoche bezeichnet (2.000 bis 1.550 v. Chr.). Das ist insofern gerechtfertigt, als dass Kreta sich in dieser Epoche zu einer bedeutenden Gro\u00dfmacht entwickelte und die zumindest die n\u00e4heren Inseln der \u00c4g\u00e4is deutlich beeinflusste, w\u00e4hrend gleichzeitig die Kykladen stark an Bedeutung verloren. Allerdings kann man von keiner minoischen Herrschaft \u00fcber die Kykladen insgesamt sprechen. Auf Naxos ist nur wenig \u00fcber die minoische Epoche bekannt; bislang sind kaum Ausgrabungen gemacht worden, die in diese Zeit datieren.<\/p>\n<h3>Die Kontakte zwischen den Kykladen und Kreta vor der minoischen Epoche<\/h3>\n<p><big>S<\/big>chon w\u00e4hrend der <u>Jungsteinzeit<\/u> gab es Kontakte zwischen den Kykladen und Kreta: So taucht an allen steinzeitlichen Fundst\u00e4tten Kretas Obsidian von Milos auf. In der sp\u00e4teren Jungsteinzeit tritt zum Obsidian auch einige Keramik, die von den Kykladen, darunter auch von Naxos stammt. Von Interesse ist, dass man aus dieser Zeit auf Kreta zwar eine ganze Reihe kykladischer Artefakte gefunden hat, aber keinerlei kretische auf den Kykladen.<\/p>\n<p><big>I<\/big>n der nachfolgenden <u>Fr\u00fchen Bronzezeit (&#8220;Kykladenkultur&#8221;)<\/u> verst\u00e4rkt sich diese Tendenz: Es gibt, insbesondere in Nordkreta, zahlreiche Funde kykladischer, teilweise naxischer Fundst\u00fccke, au\u00dfer Keramik auch Steingef\u00e4\u00dfe und Idole. Au\u00dfer den direkten Importen werden auf Kreta au\u00dferdem in immer gr\u00f6\u00dferem Ma\u00df Waren in kykladischem Stil hergestellt. Das zeigt, dass die fr\u00fchbronzezeitliche kykladische Kultur einen starken Einfluss auf die fr\u00fchminoische Kultur in Kreta aus\u00fcbte; man kann berechtigterweise sagen, dass sie diese befruchtete. Auch w\u00e4hrend dieser Epoche sind in auff\u00e4lligem Gegensatz dazu fast keine kretischen Artefakte auf den Kykladen zu finden. Aus der sp\u00e4ten Phase der Fr\u00fchen Bronzezeit stammen zwei Siedlungen in Nordkreta (Archan\u00e9s und \u00c1gios Fok\u00e1s), in denen derart zahlreiche kykladische Produkte gefunden wurden, dass viele Forscher davon ausgehen, dass es sich um kykladische Kolonien oder Handelsniederlassungen handelte.<\/p>\n<h3>Die minoische Epoche auf Kreta<\/h3>\n<p><big>I<\/big>n der folgenden <u>Mittleren Bronzezeit<\/u> nahmen die kykladischen Exporte nach Kreta schnell ab, so dass sie w\u00e4hrend der mittleren Phase der minoischen Epoche v\u00f6llig versiegten; sie lebten erst in ihrer sp\u00e4ten Phase wieder etwas auf. Daf\u00fcr sind nun zunehmend minoische Importe auf den Kykladen zu finden, allerdings \u00fcberwiegend auf den westlichen und s\u00fcdlichen Kykladen (z.B. Santorin, Milos, Kea), w\u00e4hrend Naxos von diesem Einfluss weniger ber\u00fchrt wurde. In Kreta entwickelte sich nun die Minoische Kultur, die bald ein deutlich h\u00f6heres Niveau erreichte als die fr\u00fchbronzezeitliche Kykladenkultur: Es entstanden hier nun reich ausgestattete Pal\u00e4ste und gro\u00dfe Stadtanlagen mit mehrst\u00f6ckigen H\u00e4usern, die mit Wasserversorgung, Abwassersystem, Stra\u00dfen usw. eine bemerkenswert hohe Organisation zeigen, dazu eine einzigartige Kunst mit feinen T\u00f6pferwaren, hochwertigem Metallschmuck und wunderbaren Wandmalereien.<\/p>\n<p><big>D<\/big>er hohe Stand der Gesellschaft zeigt sich auch in der Entwicklung der ersten europ\u00e4ischen Schrift (Linear A). Die Gesellschaft war stark differenziert mit einer reichen Aristokratie und spezialisierten Arbeitern, die oft nach Berufen getrennt in unterschiedlichen Stadtvierteln wohnten. Die Bev\u00f6lkerungsdichte auf Kreta war sehr hoch und die ganze Insel muss intensiv bewirtschaftet gewesen sein. Importierte Waren aus Kreta wurden insbesondere in \u00c4gypten, aber auch anderswo im Mittelmeerraum gefunden, und es gab ausgedehnte Handelskontakte, die den sehr seet\u00fcchtigen Minoern wohl zu ihrem auff\u00e4lligen Wohlstand verhalfen.\n<\/div>\n<ul>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/history\/museum_herakleion_crete_double_axe-1.jpg\" alt=\"zeremonielle Doppel\u00e4xte, Museum in Herakleion, Kreta\"><\/p>\n<h5>zeremonielle Doppel\u00e4xte<\/h5>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/history\/museum_herakleion_crete_stone_vessels-1.jpg\" alt=\"Steingef\u00e4\u00dfe, Museum in Herakleion, Kreta\"><\/p>\n<h5>Steingef\u00e4\u00dfe<\/h5>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/history\/museum_herakleion_crete_bull_head-1.jpg\" alt=\"Stierkopf, Museum in Herakleion, Kreta\"><\/p>\n<h5>Stierkopf<\/h5>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/history\/museum_herakleion_crete_vase_nautilus.jpg\" alt=\"Vase mit Nautilus und anderen Meeresorganismen, Museum in Herakleion, Kreta\"><\/p>\n<h5>Vase mit Nautilus und anderen Meeresorganismen<\/h5>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/history\/museum_herakleion_crete_bee_ornament.jpg\" alt=\"das ber\u00fchmte Bienen-Ornament, Museum in Herakleion, Kreta\"><\/p>\n<h5>das ber\u00fchmte Bienen-Ornament<\/h5>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/history\/museum_herakleion_crete_snake_goddesses.jpg\" alt=\"die Schlangen-G\u00f6ttinnen, Museum in Herakleion, Kreta\"><\/p>\n<h5>die Schlangen-G\u00f6ttinnen<\/h5>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/history\/museum_herakleion_crete_gold_jewellery-1.jpg\" alt=\"Goldschmuck, Museum in Herakleion, Kreta\"><\/p>\n<h5>Goldschmuck<\/h5>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/history\/museum_herakleion_crete_animal_shaped_artefact-1.jpg\" alt=\"tierf\u00f6rmiges Tongef\u00e4\u00df, Museum in Herakleion, Kreta\"><\/p>\n<h5>tierf\u00f6rmiges Tongef\u00e4\u00df<\/h5>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/history\/museum_herakleion_crete_gold_seal-1.jpg\" alt=\"goldener Siegelring, Museum in Herakleion, Kreta\"><\/p>\n<h5>sehr fein verzierter goldener Siegelring<\/h5>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/history\/museum_herakleion_crete_soublakia_device.jpg\" alt=\"Ger\u00e4t zum Souvlakia-Grillen, Museum in Herakleion, Kreta\"><\/p>\n<h5>Ger\u00e4t zum Souvlakia-Grillen<\/h5>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/history\/museum_herakleion_crete_athletes-1.jpg\" alt=\"Wandmalerei mit Stierspringern, Museum in Herakleion, Kreta\"><\/p>\n<h5>Wandmalerei mit Stierspringern<\/h5>\n<\/li>\n<\/ul>\n<div><small>Hier ein paar Bilder aus dem absolut sehenswerten Museum in Heraklion mit atemberaubenden Artefakten aus der Minoischen Epoche.<\/small><\/div>\n<ul>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/history\/museum_herakleion_crete_double_axe-1.jpg\" alt=\"zeremonielle Doppel\u00e4xte, Museum in Herakleion, Kreta\"><\/p>\n<h5>zeremonielle Doppel\u00e4xte<\/h5>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/history\/museum_herakleion_crete_stone_vessels-1.jpg\" alt=\"Steingef\u00e4\u00dfe, Museum in Herakleion, Kreta\"><\/p>\n<h5>Steingef\u00e4\u00dfe<\/h5>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/history\/museum_herakleion_crete_bull_head-1.jpg\" alt=\"Stierkopf, Museum in Herakleion, Kreta\"><\/p>\n<h5>Stierkopf<\/h5>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/history\/museum_herakleion_crete_vase_nautilus.jpg\" alt=\"Vase mit Nautilus und anderen Meeresorganismen, Museum in Herakleion, Kreta\"><\/p>\n<h5>Vase mit Nautilus und anderen Meeresorganismen<\/h5>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/history\/museum_herakleion_crete_bee_ornament.jpg\" alt=\"das ber\u00fchmte Bienen-Ornament, Museum in Herakleion, Kreta\"><\/p>\n<h5>das ber\u00fchmte Bienen-Ornament<\/h5>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/history\/museum_herakleion_crete_snake_goddesses.jpg\" alt=\"die Schlangen-G\u00f6ttinnen, Museum in Herakleion, Kreta\"><\/p>\n<h5>die Schlangen-G\u00f6ttinnen<\/h5>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/history\/museum_herakleion_crete_gold_jewellery-1.jpg\" alt=\"Goldschmuck, , Museum in Herakleion, Kreta\"><\/p>\n<h5>Goldschmuck<\/h5>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/history\/museum_herakleion_crete_animal_shaped_artefact-1.jpg\" alt=\"tierf\u00f6rmiges Tongef\u00e4\u00df, Museum in Herakleion, Kreta\"><\/p>\n<h5>tierf\u00f6rmiges Tongef\u00e4\u00df<\/h5>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/history\/museum_herakleion_crete_gold_seal-1.jpg\" alt=\"goldener Siegelring, Museum in Herakleion, Kreta\"><\/p>\n<h5>sehr fein verzierter goldener Siegelring<\/h5>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/history\/museum_herakleion_crete_soublakia_device.jpg\" alt=\"Ger\u00e4t zum Souvlakia-Grillen, Museum in Herakleion, Kreta\"><\/p>\n<h5>Ger\u00e4t zum Souvlakia-Grillen<\/h5>\n<\/li>\n<li>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/history\/museum_herakleion_crete_athletes-1.jpg\" alt=\"Wandmalerei mit Stierspringern, Museum in Herakleion, Kreta\"><\/p>\n<h5>Wandmalerei mit Stierspringern<\/h5>\n<\/li>\n<\/ul>\n<div><small>Hier ein paar Bilder aus dem absolut sehenswerten Museum in Heraklion mit atemberaubenden Artefakten aus der Minoischen Epoche.<\/small><\/div>\n<div>\n<h3>Die minoische Epoche auf den Kykladen<\/h3>\n<p><big>A<\/big>uf den Kykladen war eine Entwicklung zur Hochkultur wie auf Kreta vermutlich vor allem aufgrund der Kleinheit der Inseln nicht m\u00f6glich; die kleinen Kykladeninseln boten einfach nicht einer ausreichenden Bev\u00f6lkerung Platz, um eine so hoch entwickelte und differenzierte Gesellschaft entstehen zu lassen. Au\u00dferdem ist sicher der enge Kontakt Kretas zum benachbarten \u00c4gypten ein wichtiger Faktor f\u00fcr die Entwicklung der kretischen Hochkultur gewesen.<\/p>\n<p><big>V<\/big>on den Kykladen war lange Zeit sehr wenig \u00fcber die Mittlere Bronzezeit bekannt, so dass man davon ausging, dass es am Ende der Fr\u00fchen Bronzezeit mit dem Zusammenbruch der Kykladenkultur einen deutlichen Einschnitt gegeben h\u00e4tte, der mit einer radikalen Verringerung der Bev\u00f6lkerung einher ging; das interpretierte man als die Folge einer Unterwerfung der Kykladen durch die Minoer. Heute wei\u00df man jedoch, dass dieses Bild nicht stimmt: Auf den Kykladen sind inzwischen zwanzig Siedlungen aus der Mittleren Bronzezeit lokalisiert worden; das sind sogar etwas mehr als die fr\u00fchbronzezeitlichen Siedlungen. Allerdings sind von ihnen bislang nur drei ausgegraben worden, so dass unser Bild noch sehr unvollst\u00e4ndig ist.<\/p>\n<p><big>I<\/big>m Vergleich zur vorangegangenen Epoche werden die Siedlungen in der minoischen Zeit deutlich gr\u00f6\u00dfer, und in Phylakop\u00ed auf Milos finden wir die erste echte Stadt. Die bislang bekannten Siedlungen sind interessanterweise je deutlich voneinander unterschieden; jede besitzt einen eigenen Stil und zeigt andere Beziehungen zu den Nachbarv\u00f6lkern. Im Gegensatz zur Situation auf Kreta mit den gro\u00dfen, reichen Pal\u00e4sten wurde bislang in keiner der Siedlungen der Kykladen ein deutlich zu unterscheidendes Herrscherhaus gefunden: Nach wie vor scheinen alle Einwohner einer Siedlung etwa gleichgestellt gewesen zu sein und es gab keine Aristokratie.<\/p>\n<p><big>D<\/big>ie bekannte Siedlung <a href=\"http:\/\/azalas.de\/santorin-akrotiri\/\">Akrot\u00edri<\/a> auf dem Kreta am n\u00e4chsten gelegenen Santorin datiert in die Sp\u00e4te Bronzezeit; ihre Anf\u00e4nge reichen aber bis in die Mittlere Bronzezeit zur\u00fcck. In der gro\u00dfen, gut organisierten und (vermutlich durch ausgedehnten Handel) sehr wohlhabenden Siedlung l\u00e4sst sich ein deutlicher minoischer Einfluss zu erkennen, auch wenn man die Siedlung nicht als &#8220;minoisch&#8221; bezeichnen kann, da sie doch einen deutlich eigenen Stil aufweist. Geringer ist der minoische Einfluss auf Milos; auf Kea (nordwestliche Kykladen) wurde neben den einheimischen T\u00f6pferwaren importierte minoische und mykenische Keramik in etwa gleichen Anteilen gefunden. Ein klarer Fortschritt gegen\u00fcber der Fr\u00fchen Bronzezeit l\u00e4sst sich auf den Kykladen vor allem in der T\u00f6pferei nachweisen, da nun die schnell rotierende T\u00f6pferscheibe erfunden wurde, die eine reiche Entfaltung der T\u00f6pferei mit vielen unterschiedlichen, sorgf\u00e4ltig gearbeiteten Gef\u00e4\u00dfformen erm\u00f6glichte. Die Bemalung wird reicher und freier; zu Linienmotiven treten Pflanzen- und Tierdarstellungen, wobei besonders h\u00e4ufig V\u00f6gel und merkw\u00fcrdige drachen\u00e4hnliche Ungeheuer dargestellt werden (Phylakop\u00ed).<\/p>\n<h3>Die minoische Epoche auf Naxos<\/h3>\n<p><big>A<\/big>uf Naxos gibt es nur wenige Fundstellen, die in die minoische Epoche zu datieren sind; unser Wissen ist noch sehr l\u00fcckenhaft. An der Stelle der heutigen Ch\u00f3ra existierte auch in dieser Zeit weiterhin eine bedeutende Siedlung. Die in den Ausgrabungen gefundene Keramik ist teilweise in lokalem kykladischem Stil, teilweise in minoischem und in (festl\u00e4ndischem) helladischem Stil gefertigt. Die eher wenigen minoischen Fundst\u00fccke beweisen zwar einen Kontakt zu Kreta w\u00e4hrend dieser Epoche, lassen allerdings kaum auf eine minoische Herrschaft schlie\u00dfen. Insgesamt sind die Funde der Mittleren Bronzezeit auf Naxos (bislang) zu sp\u00e4rlich, als dass sie eine klare Einsch\u00e4tzung der Verh\u00e4ltnisse erm\u00f6glichen w\u00fcrden. M\u00f6glicherweise ist die eher geringe Bedeutung der Insel Naxos w\u00e4hrend der minoischen Epoche unter anderem darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren, dass der wichtigste Seeweg w\u00e4hrend dieser Zeit vom griechischen Festland nach Kreta verlief, also nicht Naxos, sondern die westlichen Kykladen wie Kea und Milos ber\u00fchrte, die auch tats\u00e4chlich in derselben Zeit eine bemerkenswerte Bl\u00fcte zeigten.<\/p>\n<h3>Das Ende der minoischen Epoche auf Kreta<\/h3>\n<p><big>U<\/big>m 1.600 v. Chr. besch\u00e4digte ein schweres Erdbeben die meisten Pal\u00e4ste auf Kreta. Dieses ist vermutlich auf den <a href=\"http:\/\/azalas.de\/santorin-vulkan\/\">Ausbruch des Vulkans auf Santorin<\/a> zur\u00fcckzuf\u00fchren, der auch die dortige Siedlung vernichtete. Die kretischen Pal\u00e4ste wurden jedoch wieder aufgebaut, so dass die minoische Kultur durch den Vulkanausbruch nicht direkt beendet, wenn auch sicher geschw\u00e4cht wurde. Die endg\u00fcltige Zerst\u00f6rung der meisten kretischen Pal\u00e4ste erfolgte gut 100 Jahre sp\u00e4ter um 1.430 v. Chr. Nun wurde die Insel offensichtlich durch die Mykener erobert, die Kreta vom griechischen Festland aus angriffen und bald einnahmen. Alle Pal\u00e4ste wurden zerst\u00f6rt au\u00dfer dem von Knoss\u00f3s, der wohl als mykenischer Herrschaftssitz noch eine Zeit lang weiter existierte. Kreta verlor seine Bedeutung in der \u00c4g\u00e4is. In den folgenden drei Jahrhunderten wird der mykenische Einfluss auf Kreta immer st\u00e4rker; minoische und mykenische Elemente verschmelzen. Schlie\u00dflich geht die Bronzezeit um 1.150 v. Chr. zuende und die <a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-mykenische-epoche\/\">mykenische Kultur<\/a>, die sich auf das ganze griechische Festland und die \u00e4g\u00e4ischen Inseln ausgebreitet hatte, wurde durch die <a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-geometrische-epoche\/\">geometrische Kultur<\/a> abgel\u00f6st.\n<\/div>\n<hr>\n<div>weiter: <a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-mykenische-epoche\/\">Die mykenische Epoche<\/a><\/p>\n<p>siehe auch:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-geschichte\/\">Die Geschichte der Insel Naxos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-kykladenkultur\/\">Die Kykladenkultur<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/santorin-vulkan\/\">Der Vulkan von Santorin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/santorin-akrotiri\/\">Akrotiri auf Santorin<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>zum Weiterlesen:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Minoische_Kultur\">Wikipedia: Minoische Kultur<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Minoische_Eruption\">Wikipedia: Minoische Eruption<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<div><a href=\"http:\/\/azalas.de\/inhaltsverzeichnis\/\">zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/div>\n<p><!--more--><br \/>\n<!-- {\"type\":\"layout\",\"children\":[{\"type\":\"section\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"padding_remove_bottom\":true,\"style\":\"default\",\"title_breakpoint\":\"xl\",\"title_position\":\"top-left\",\"title_rotation\":\"left\",\"vertical_align\":\"\",\"width\":\"default\"},\"children\":[{\"type\":\"row\",\"children\":[{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"position_sticky_breakpoint\":\"m\"},\"children\":[{\"type\":\"image\",\"props\":{\"image\":\"wp-content\\\/uploads\\\/photos\\\/naxos\\\/history\\\/museum_herakleion_crete_athletes-1.jpg\",\"image_height\":\"400\",\"image_svg_color\":\"emphasis\",\"image_width\":\"1500\",\"margin\":\"default\",\"text_align\":\"center\"}}]}]}],\"name\":\"Foto Seitenanfang\"},{\"type\":\"section\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"padding\":\"small\",\"padding_remove_bottom\":true,\"style\":\"default\",\"title_breakpoint\":\"xl\",\"title_position\":\"top-left\",\"title_rotation\":\"left\",\"vertical_align\":\"\",\"width\":\"default\"},\"children\":[{\"type\":\"row\",\"props\":{\"margin_remove_bottom\":false},\"children\":[{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"position_sticky_breakpoint\":\"m\"},\"children\":[{\"type\":\"headline\",\"props\":{\"content\":\"Die minoische Epoche\",\"content_en_gb\":\"The Minoan epoch\",\"title_element\":\"h1\"}}]}]}],\"name\":\"Seitenname\"},{\"type\":\"section\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"style\":\"default\",\"title_breakpoint\":\"xl\",\"title_position\":\"top-left\",\"title_rotation\":\"left\",\"vertical_align\":\"\",\"width\":\"default\"},\"children\":[{\"type\":\"row\",\"children\":[{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"position_sticky_breakpoint\":\"m\"},\"children\":[{\"type\":\"text\",\"props\":{\"column_breakpoint\":\"m\",\"content\":\"<big>U<\\\/big>m 2000 v. 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Auf Naxos ist nur wenig \\u00fcber die minoische Epoche bekannt; bislang sind kaum Ausgrabungen gemacht worden, die in diese Zeit datieren.\\n\\n\n\n<h3>Die Kontakte zwischen den Kykladen und Kreta vor der minoischen Epoche<\\\/h3>\\n<big>S<\\\/big>chon w\\u00e4hrend der <u>Jungsteinzeit<\\\/u> gab es Kontakte zwischen den Kykladen und Kreta: So taucht an allen steinzeitlichen Fundst\\u00e4tten Kretas Obsidian von Milos auf. In der sp\\u00e4teren Jungsteinzeit tritt zum Obsidian auch einige Keramik, die von den Kykladen, darunter auch von Naxos stammt. Von Interesse ist, dass man aus dieser Zeit auf Kreta zwar eine ganze Reihe kykladischer Artefakte gefunden hat, aber keinerlei kretische auf den Kykladen.\\n\n\n<p><\\\/p>\\n<big>I<\\\/big>n der nachfolgenden <u>Fr\\u00fchen Bronzezeit (\\\"Kykladenkultur\\\")<\\\/u> verst\\u00e4rkt sich diese Tendenz: Es gibt, insbesondere in Nordkreta, zahlreiche Funde kykladischer, teilweise naxischer Fundst\\u00fccke, au\\u00dfer Keramik auch Steingef\\u00e4\\u00dfe und Idole. Au\\u00dfer den direkten Importen werden auf Kreta au\\u00dferdem in immer gr\\u00f6\\u00dferem Ma\\u00df Waren in kykladischem Stil hergestellt. Das zeigt, dass die fr\\u00fchbronzezeitliche kykladische Kultur einen starken Einfluss auf die fr\\u00fchminoische Kultur in Kreta aus\\u00fcbte; man kann berechtigterweise sagen, dass sie diese befruchtete. Auch w\\u00e4hrend dieser Epoche sind in auff\\u00e4lligem Gegensatz dazu fast keine kretischen Artefakte auf den Kykladen zu finden. Aus der sp\\u00e4ten Phase der Fr\\u00fchen Bronzezeit stammen zwei Siedlungen in Nordkreta (Archan\\u00e9s und \\u00c1gios Fok\\u00e1s), in denen derart zahlreiche kykladische Produkte gefunden wurden, dass viele Forscher davon ausgehen, dass es sich um kykladische Kolonien oder Handelsniederlassungen handelte.\\n\n\n<h3>Die minoische Epoche auf Kreta<\\\/h3>\\n<big>I<\\\/big>n der folgenden <u>Mittleren Bronzezeit<\\\/u> nahmen die kykladischen Exporte nach Kreta schnell ab, so dass sie w\\u00e4hrend der mittleren Phase der minoischen Epoche v\\u00f6llig versiegten; sie lebten erst in ihrer sp\\u00e4ten Phase wieder etwas auf. Daf\\u00fcr sind nun zunehmend minoische Importe auf den Kykladen zu finden, allerdings \\u00fcberwiegend auf den westlichen und s\\u00fcdlichen Kykladen (z.B. Santorin, Milos, Kea), w\\u00e4hrend Naxos von diesem Einfluss weniger ber\\u00fchrt wurde. In Kreta entwickelte sich nun die Minoische Kultur, die bald ein deutlich h\\u00f6heres Niveau erreichte als die fr\\u00fchbronzezeitliche Kykladenkultur: Es entstanden hier nun reich ausgestattete Pal\\u00e4ste und gro\\u00dfe Stadtanlagen mit mehrst\\u00f6ckigen H\\u00e4usern, die mit Wasserversorgung, Abwassersystem, Stra\\u00dfen usw. eine bemerkenswert hohe Organisation zeigen, dazu eine einzigartige Kunst mit feinen T\\u00f6pferwaren, hochwertigem Metallschmuck und wunderbaren Wandmalereien.\\n\n\n<p><\\\/p>\\n<big>D<\\\/big>er hohe Stand der Gesellschaft zeigt sich auch in der Entwicklung der ersten europ\\u00e4ischen Schrift (Linear A). Die Gesellschaft war stark differenziert mit einer reichen Aristokratie und spezialisierten Arbeitern, die oft nach Berufen getrennt in unterschiedlichen Stadtvierteln wohnten. Die Bev\\u00f6lkerungsdichte auf Kreta war sehr hoch und die ganze Insel muss intensiv bewirtschaftet gewesen sein. Importierte Waren aus Kreta wurden insbesondere in \\u00c4gypten, aber auch anderswo im Mittelmeerraum gefunden, und es gab ausgedehnte Handelskontakte, die den sehr seet\\u00fcchtigen Minoern wohl zu ihrem auff\\u00e4lligen Wohlstand verhalfen.\\n\",\"content_en_gb\":\"<big>I<\\\/big>n 2000 BC the characteristic <a href=\\\"https:\\\/\\\/azalas.de\\\/en\\\/naxos-cycladic-culture\\\/\\\">Cycladic culture<\\\/a> (3rd millennium BC) came to an end and the Minoans achieved the dominance in the Aegean. Accordingly, in the Cyclades the following epoch, the Middle Bronze age, is called Minoan epoch (2,000 - 1,550 BC). This is justified, as Crete developed into an important power in this epoch and clearly influenced at least the closer Aegean islands, while at the same time the Cyclades lost much of their importance. On Naxos, little is known about the Minoan epoch; so far hardly any excavations have been made that date to this period.\\n\n\n<h3>The contacts between the Cyclades and Crete before the Minoan epoch<\\\/h3>\\n<big>A<\\\/big>lready during the Neolithic age the Cyclades and Crete were in contact: for example all Stone age sites on Crete show obsidian from Milos. In the later Neolithic era some pottery from the Cycladic islands, including Naxos, appears on Crete. It is interesting to note that even though a number of Cycladic artifacts from this period were found on Crete, no Cretan artifacts appear in the Cyclades.\\n\n\n<p><\\\/p>\\n<big>I<\\\/big>n the Early Bronze age (\\\"Cycladic culture\\\") this tendency is even stronger: Especially in Northern Crete numerous cycladic (sometimes naxian) artefacts show up, which include pottery, stone vessels and idols. In addition to these direct imports an increasing production of artefacts in Cycladic style can be detected in Crete. This shows that the Early Bronze age Cycladic culture had a strong influence on the Early Minoan culture in Crete. In two settlements in northern Crete (Archan\\u00e9s and \\u00c1gios Fok\\u00e1s) dating from the late Early Bronze age the Cycladic artefacts are so prevalent that many researchers believe they were Cycladic colonies. In contrast to this obvious fertilization of the Early Minoan culture by the Cycladic culture almost no Cretan artefacts from this time are found in the Cyclades.\\n\n\n<h3>The Minoan epoch<\\\/h3>\\n<big>D<\\\/big>uring the subsequent Middle Bronze age, Cycladic exports to Crete decreased rapidly until they completely stopped during the Middle phase of the Minoan epoch, reviving a bit during the Late phase. However, Minoan imports appear now increasingly in the Cyclades, predominantly in the western and southern islands (eg. Santorini, Milos, Kea), while Naxos was less affected by this influence. In Crete the Minoan culture quickly developed during this time and soon reached a much higher level than the Early Bronze age Cycladic culture. Richly equipped palaces and large urban complexes with multi-storey houses were built, which show a remarkably high organization with water supply and sewage system, streets etc., as well as a unique art with fine pottery, high-quality metal jewellery and wonderful murals.\\n\n\n<p><\\\/p>\\n<big>T<\\\/big>he high level of the Minoan society is also illustrated by the development of the first European script (Linear A). The society was strongly differentiated with a rich aristocracy and specialized workers, who often lived in different districts, separated by profession. The population density on Crete was very high and the whole island must have been intensively farmed. Imported goods from Crete show up especially in Egypt but also elsewhere in the Mediterranean, and the extensive trade undoubtedly helped the very seaworthy Minoans to achieve their great prosperity.\",\"margin\":\"default\"}}]}]}]},{\"type\":\"section\",\"props\":{\"css\":\"@media screen and (max-width:768px) {\\n\\\/* Zus\\u00e4tzliche Regeln f\\u00fcr kleinere Monitore *\\\/\\n.el-section {display:none;}\\n}\",\"image_position\":\"center-center\",\"padding\":\"small\",\"style\":\"default\",\"title_breakpoint\":\"xl\",\"title_position\":\"top-left\",\"title_rotation\":\"left\",\"vertical_align\":\"\",\"width\":\"default\"},\"children\":[{\"type\":\"row\",\"props\":{\"margin\":\"small\"},\"children\":[{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"position_sticky_breakpoint\":\"m\"},\"children\":[{\"type\":\"slideshow\",\"props\":{\"image_loading\":true,\"link_style\":\"default\",\"link_text\":\"Read 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Au\\u00dferdem ist sicher der enge Kontakt Kretas zum benachbarten \\u00c4gypten ein wichtiger Faktor f\\u00fcr die Entwicklung der kretischen Hochkultur gewesen.\\n\n\n<p><\\\/p>\\n<big>V<\\\/big>on den Kykladen war lange Zeit sehr wenig \\u00fcber die Mittlere Bronzezeit bekannt, so dass man davon ausging, dass es am Ende der Fr\\u00fchen Bronzezeit mit dem Zusammenbruch der Kykladenkultur einen deutlichen Einschnitt gegeben h\\u00e4tte, der mit einer radikalen Verringerung der Bev\\u00f6lkerung einher ging; das interpretierte man als die Folge einer Unterwerfung der Kykladen durch die Minoer. Heute wei\\u00df man jedoch, dass dieses Bild nicht stimmt: Auf den Kykladen sind inzwischen zwanzig Siedlungen aus der Mittleren Bronzezeit lokalisiert worden; das sind sogar etwas mehr als die fr\\u00fchbronzezeitlichen Siedlungen. Allerdings sind von ihnen bislang nur drei ausgegraben worden, so dass unser Bild noch sehr unvollst\\u00e4ndig ist.\\n\n\n<p><\\\/p>\\n<big>I<\\\/big>m Vergleich zur vorangegangenen Epoche werden die Siedlungen in der minoischen Zeit deutlich gr\\u00f6\\u00dfer, und in Phylakop\\u00ed auf Milos finden wir die erste echte Stadt. Die bislang bekannten Siedlungen sind interessanterweise je deutlich voneinander unterschieden; jede besitzt einen eigenen Stil und zeigt andere Beziehungen zu den Nachbarv\\u00f6lkern. Im Gegensatz zur Situation auf Kreta mit den gro\\u00dfen, reichen Pal\\u00e4sten wurde bislang in keiner der Siedlungen der Kykladen ein deutlich zu unterscheidendes Herrscherhaus gefunden: Nach wie vor scheinen alle Einwohner einer Siedlung etwa gleichgestellt gewesen zu sein und es gab keine Aristokratie.\\n\n\n<p><\\\/p>\\n<big>D<\\\/big>ie bekannte Siedlung <a href=\\\"http:\\\/\\\/azalas.de\\\/santorin-akrotiri\\\/\\\">Akrot\\u00edri<\\\/a> auf dem Kreta am n\\u00e4chsten gelegenen Santorin datiert in die Sp\\u00e4te Bronzezeit; ihre Anf\\u00e4nge reichen aber bis in die Mittlere Bronzezeit zur\\u00fcck. In der gro\\u00dfen, gut organisierten und (vermutlich durch ausgedehnten Handel) sehr wohlhabenden Siedlung l\\u00e4sst sich ein deutlicher minoischer Einfluss zu erkennen, auch wenn man die Siedlung nicht als \\\"minoisch\\\" bezeichnen kann, da sie doch einen deutlich eigenen Stil aufweist. Geringer ist der minoische Einfluss auf Milos; auf Kea (nordwestliche Kykladen) wurde neben den einheimischen T\\u00f6pferwaren importierte minoische und mykenische Keramik in etwa gleichen Anteilen gefunden. Ein klarer Fortschritt gegen\\u00fcber der Fr\\u00fchen Bronzezeit l\\u00e4sst sich auf den Kykladen vor allem in der T\\u00f6pferei nachweisen, da nun die schnell rotierende T\\u00f6pferscheibe erfunden wurde, die eine reiche Entfaltung der T\\u00f6pferei mit vielen unterschiedlichen, sorgf\\u00e4ltig gearbeiteten Gef\\u00e4\\u00dfformen erm\\u00f6glichte. Die Bemalung wird reicher und freier; zu Linienmotiven treten Pflanzen- und Tierdarstellungen, wobei besonders h\\u00e4ufig V\\u00f6gel und merkw\\u00fcrdige drachen\\u00e4hnliche Ungeheuer dargestellt werden (Phylakop\\u00ed).\\n\n\n<h3>Die minoische Epoche auf Naxos<\\\/h3>\\n<big>A<\\\/big>uf Naxos gibt es nur wenige Fundstellen, die in die minoische Epoche zu datieren sind; unser Wissen ist noch sehr l\\u00fcckenhaft. An der Stelle der heutigen Ch\\u00f3ra existierte auch in dieser Zeit weiterhin eine bedeutende Siedlung. Die in den Ausgrabungen gefundene Keramik ist teilweise in lokalem kykladischem Stil, teilweise in minoischem und in (festl\\u00e4ndischem) helladischem Stil gefertigt. Die eher wenigen minoischen Fundst\\u00fccke beweisen zwar einen Kontakt zu Kreta w\\u00e4hrend dieser Epoche, lassen allerdings kaum auf eine minoische Herrschaft schlie\\u00dfen. Insgesamt sind die Funde der Mittleren Bronzezeit auf Naxos (bislang) zu sp\\u00e4rlich, als dass sie eine klare Einsch\\u00e4tzung der Verh\\u00e4ltnisse erm\\u00f6glichen w\\u00fcrden. M\\u00f6glicherweise ist die eher geringe Bedeutung der Insel Naxos w\\u00e4hrend der minoischen Epoche unter anderem darauf zur\\u00fcckzuf\\u00fchren, dass der wichtigste Seeweg w\\u00e4hrend dieser Zeit vom griechischen Festland nach Kreta verlief, also nicht Naxos, sondern die westlichen Kykladen wie Kea und Milos ber\\u00fchrte, die auch tats\\u00e4chlich in derselben Zeit eine bemerkenswerte Bl\\u00fcte zeigten.\\n\n\n<h3>Das Ende der minoischen Epoche auf Kreta<\\\/h3>\\n<big>U<\\\/big>m 1.600 v. Chr. besch\\u00e4digte ein schweres Erdbeben die meisten Pal\\u00e4ste auf Kreta. Dieses ist vermutlich auf den <a href=\\\"http:\\\/\\\/azalas.de\\\/santorin-vulkan\\\/\\\">Ausbruch des Vulkans auf Santorin<\\\/a> zur\\u00fcckzuf\\u00fchren, der auch die dortige Siedlung vernichtete. Die kretischen Pal\\u00e4ste wurden jedoch wieder aufgebaut, so dass die minoische Kultur durch den Vulkanausbruch nicht direkt beendet, wenn auch sicher geschw\\u00e4cht wurde. Die endg\\u00fcltige Zerst\\u00f6rung der meisten kretischen Pal\\u00e4ste erfolgte gut 100 Jahre sp\\u00e4ter um 1.430 v. Chr. Nun wurde die Insel offensichtlich durch die Mykener erobert, die Kreta vom griechischen Festland aus angriffen und bald einnahmen. Alle Pal\\u00e4ste wurden zerst\\u00f6rt au\\u00dfer dem von Knoss\\u00f3s, der wohl als mykenischer Herrschaftssitz noch eine Zeit lang weiter existierte. Kreta verlor seine Bedeutung in der \\u00c4g\\u00e4is. In den folgenden drei Jahrhunderten wird der mykenische Einfluss auf Kreta immer st\\u00e4rker; minoische und mykenische Elemente verschmelzen. Schlie\\u00dflich geht die Bronzezeit um 1.150 v. 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Moreover, Crete's contact with neighbouring Egypt probably played an important role in the development of the Minoan culture.\\n\n\n<p><\\\/p>\\n<big>F<\\\/big>or a long time very little was known about the Middle Bronze age in the Cyclades, so that it was assumed that a significant break occurred at the end of the Early Bronze Age with the collapse of the Cycladic culture, accompanied by a radical decline of the population. This was interpreted as the consequence of a subjugation of the Cyclades by the Minoans. Today, however, we know that this picture is not correct: Twenty settlements from the Middle Bronze age have been located in the Cyclades, even slightly more than the Early Bronze age settlements. However, only three of them have been excavated so far, so that our picture is still very incomplete. In comparison to the previous epoch, the settlements in the Minoan epoch became much larger, and in Phylakopi on Milos we find the first real city. Interestingly enough, the settlements known so far are very different from each other: Each has its own style and shows different relations to the neighbouring peoples. In contrast to the situation on Crete with its large, rich palaces, none of the settlements of the Cyclades shows a clearly distinguishable residence of a ruler: All inhabitants of the settlements still seem to have been more or less equal, and there was no aristocracy.\\n\n\n<p><\\\/p>\\n<big>T<\\\/big>he well-known settlement Akrotiri on Santorini, the closest settlement to Crete, belongs to the Late Bronze age, but its beginnings date back to the Middle Bronze Age. In the large, well organized and (presumably through an extensive trade) very prosperous settlement a clear Minoan influence can be recognized, although the settlement cannot be called \\\"Minoan\\\" either, since it has its own distinct style. The Minoan influence on Milos is less pronounced; and Minoan and Mycenaean pottery were found in nearly equal proportions on Kea (northwestern Cyclades) in addition to local pottery. Compared to the Early Bronze age a clear progress can be noted in the Cyclades, especially in pottery, since the potter's wheel was invented, which enabled a rich development with many different, carefully crafted vessel shapes. The painting becomes richer and freer, and depictions of plants and animals become common, especially with birds and strange dragon-like monsters (Phylakopi).\\n\n\n<h3>The Minoan epoch on Naxos<\\\/h3>\\n<big>O<\\\/big>n Naxos there are only a few sites that can be dated to the Minoan epoch; our knowledge is still very incomplete. At the site of today's Ch\\u00f3ra an important settlement existed in the Minoan Epoch just as before and after. The pottery found in the excavations is partly made in local Cycladic style, partly in Minoan and in (continental) Helladic style. The rather few Minoan finds prove that a contact to Crete existed, but they hardly suggest a Minoan rule. Overall, the finds of the Middle Bronze age on Naxos are (so far) too sparse to allow a clear assessment of the situation. Possibly the rather lesser importance of the island of Naxos during the Minoan epoch can be attributed to the fact that the most important sea route during this time ran from the Greek mainland to Crete, i.e. not touching Naxos, but the western Cyclades such as Kea and Milos, which actually showed a remarkable bloom at the same time.\\n\n\n<h3>The end of the Minoan epoch on Crete<\\\/h3>\\n<big>A<\\\/big>bout 1,600 BC a severe earthquake damaged most palaces on Crete. This was probably caused by the eruption of the volcano on Santorini, which also destroyed the settlement there. However, the Cretan palaces were rebuilt, so that the Minoan culture was not ended by the volcanic eruption, although it was certainly weakened. The final destruction of most Cretan palaces took place more than 100 years later around 1,430 BC. At this time the island was conquered by the Mycenaeans, who attacked Crete from the Greek mainland and soon overwhelmed it. All the palaces were destroyed except that of Knoss\\u00f3s, which seems to have been used by the Mycenaean as residence and seat of power. In the following time Crete lost its importance in the Aegean, and Mycenaean elements displaced the Minoan culture. Finally, around 1,150 BC, the Bronze age came to an end and the <a href=\\\"https:\\\/\\\/azalas.de\\\/en\\\/naxos-mycenaean-epoch\\\/\\\">Mycenaean culture<\\\/a>, which encompassed the entire Greek mainland, the Aegean islands and Crete, was replaced by the <a href=\\\"https:\\\/\\\/azalas.de\\\/en\\\/naxos-geometric-epoch\\\/\\\">Geometric culture<\\\/a>.\",\"margin\":\"default\"}}]}]}]},{\"type\":\"section\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"padding\":\"small\",\"style\":\"default\",\"title_breakpoint\":\"xl\",\"title_position\":\"top-left\",\"title_rotation\":\"left\",\"vertical_align\":\"\",\"width\":\"default\"},\"children\":[{\"type\":\"row\",\"children\":[{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"position_sticky_breakpoint\":\"m\"},\"children\":[{\"type\":\"divider\",\"props\":{\"divider_element\":\"hr\"}},{\"type\":\"text\",\"props\":{\"column_breakpoint\":\"m\",\"content\":\"weiter: <a href=\\\"http:\\\/\\\/azalas.de\\\/naxos-mykenische-epoche\\\/\\\">Die mykenische Epoche<\\\/a>\\n\n\n<p><\\\/p>\\nsiehe auch:\\n\n\n<ul>\\n \\t\n\n<li><a href=\\\"http:\\\/\\\/azalas.de\\\/naxos-geschichte\\\/\\\">Die Geschichte der Insel Naxos<\\\/a><\\\/li>\\n \\t\n\n<li><a href=\\\"http:\\\/\\\/azalas.de\\\/naxos-kykladenkultur\\\/\\\">Die Kykladenkultur<\\\/a><\\\/li>\\n \\t\n\n<li><a href=\\\"http:\\\/\\\/azalas.de\\\/santorin-vulkan\\\/\\\">Der Vulkan von Santorin<\\\/a><\\\/li>\\n \\t\n\n<li><a href=\\\"http:\\\/\\\/azalas.de\\\/santorin-akrotiri\\\/\\\">Akrotiri auf Santorin<\\\/a><\\\/li>\\n<\\\/ul>\\nzum Weiterlesen:\\n\n\n<ul>\\n \\t\n\n<li><a href=\\\"https:\\\/\\\/de.wikipedia.org\\\/wiki\\\/Minoische_Kultur\\\">Wikipedia: Minoische Kultur<\\\/a><\\\/li>\\n \\t\n\n<li><a href=\\\"https:\\\/\\\/de.wikipedia.org\\\/wiki\\\/Minoische_Eruption\\\">Wikipedia: Minoische Eruption<\\\/a><\\\/li>\\n<\\\/ul>\\n\",\"content_en_gb\":\"continue: <a href=\\\"https:\\\/\\\/azalas.de\\\/en\\\/naxos-mycenaean-epoch\\\/\\\">The Mycenaean epoch<\\\/a>\\n\n\n<p><\\\/p>\\nsee also:\\n\n\n<ul>\\n \\t\n\n<li><a href=\\\"https:\\\/\\\/azalas.de\\\/en\\\/naxos-history\\\/\\\">The history of Naxos<\\\/a><\\\/li>\\n \\t\n\n<li><a href=\\\"https:\\\/\\\/azalas.de\\\/en\\\/naxos-cycladic-culture\\\/\\\">The Cycladic culture<\\\/a><\\\/li>\\n \\t\n\n<li><a href=\\\"https:\\\/\\\/azalas.de\\\/en\\\/santorin-volcano\\\/\\\">The volcano of Santorin<\\\/a><\\\/li>\\n \\t\n\n<li><a href=\\\"https:\\\/\\\/azalas.de\\\/en\\\/santorin-akrotiri\\\/\\\">Akrotiri on Santorin<\\\/a><\\\/li>\\n<\\\/ul>\\nfurther reading:\\n\n\n<ul>\\n \\t\n\n<li><a href=\\\"https:\\\/\\\/en.wikipedia.org\\\/wiki\\\/Minoan_civilization\\\">Wikipedia: Minoan civilization<\\\/a><\\\/li>\\n \\t\n\n<li><a href=\\\"https:\\\/\\\/en.wikipedia.org\\\/wiki\\\/Minoan_eruption\\\">Wikipedia: Minoan Eruption<\\\/a><\\\/li>\\n<\\\/ul>\",\"margin\":\"default\"}},{\"type\":\"text\",\"props\":{\"column_breakpoint\":\"m\",\"content\":\"<a href=\\\"http:\\\/\\\/azalas.de\\\/inhaltsverzeichnis\\\/\\\">zum Inhaltsverzeichnis<\\\/a>\",\"content_en_gb\":\"<a href=\\\"https:\\\/\\\/azalas.de\\\/en\\\/content\\\/\\\">Web site content<\\\/a>\",\"margin\":\"default\"}}]}]}],\"name\":\"Weiterf\\u00fchrende Links\"}],\"version\":\"4.4.16\",\"yooessentialsVersion\":\"2.2.29\"} --><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Around 2000 BC, the characteristic Cycladic culture came to an end and the Minoans took over in the Aegean. 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