{"id":101,"date":"2008-09-22T00:34:52","date_gmt":"2008-09-21T21:34:52","guid":{"rendered":"http:\/\/klqewmpxo.cyon.link\/?page_id=101"},"modified":"2024-08-24T04:32:32","modified_gmt":"2024-08-24T01:32:32","slug":"mediterranes-klima","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/azalas.de\/en\/mediterranean-climate\/","title":{"rendered":"The mediterranean climate"},"content":{"rendered":"<p><font color=\"#81033\"><\/p>\n<p>Unfortunately there is yet <strong>no translation available<\/strong> for this page. Maybe try to translate the page with Google translate (copy the URL and paste it into the field opening when you click on &#8220;websites&#8221;).<\/p>\n<p><\/font><\/p>\n<p><big>G<\/big>riechenland geh\u00f6rt zur mediterranen Klimazone, die durch warme, trockene Sommer und milde, feuchte Winter mit nur sporadischen Fr\u00f6sten charakterisiert ist. Mediterranes Klima kommt auf der Erde nur an wenigen Stellen vor: in kleinen Gebieten in Kalifornien, Mittelchile, dem s\u00fcdlichen Australien und der Kapregion Afrikas und eben im Mittelmeergebiet. Das mediterrane Klima wird auch als subtropisches Winterregenklima der Westk\u00fcsten bezeichnet, da es an den Westk\u00fcsten der Kontinente etwa im Bereich des 35. Breitengrades auftritt. Im Sommer ist die mediterrane Zone zu den Subtropen zu rechnen, w\u00e4hrend das Wetter im Winter von Bedingungen der gem\u00e4\u00dfigten Zone gepr\u00e4gt wird.<\/p>\n<p><big>I<\/big>m strengen Sinne ist das mediterrane Klima durch folgende Klimadaten definiert: zwischen 300 und 900 mm Niederschlag im Jahr, 40 bis 80 Regentage, 65% des Niederschlags im Winter, mittlere Wintertemperaturen unter 15\u00b0C, weniger als 3% der Stunden im Winter unter 0\u00b0C. Diese Bedingungen sind in den Tieflagen von Naxos erf\u00fcllt. Typisch f\u00fcr das mediterrane Klima sind ferner ein starkes Schwanken der Regenmenge von Jahr zu Jahr sowie ein mehr oder weniger regelm\u00e4\u00dfiges Auftreten von \u00e4u\u00dferst heftigen Regenf\u00e4llen. Die Charakterpflanze der europ\u00e4ischen Mittelmeer-Klimazone ist der <strong>Olivenbaum<\/strong>, dessen Verbreitungsgebiet recht genau mit ihren Grenzen zusammenf\u00e4llt.<\/p>\n<h3>\u00dcberblick \u00fcber die Klimazonen und Luftzirkulationsysteme der Erde<\/h3>\n<p><big>E<\/big>in vereinfachtes, grobes Schema der Luftzirkulationen in der Erdatmosph\u00e4re hilft uns, die Vorg\u00e4nge, die das mediterrane Klima entstehen lassen, besser zu verstehen:<\/p>\n<p><big>A<\/big>m \u00c4quator wird die Luft wegen der Erw\u00e4rmung durch die starke Sonneneinstrahlung zum Aufsteigen gebracht: Es entsteht eine Region mit niedrigem Luftdruck, die <strong>tropische Tiefdruckrinn<\/strong>e, die jahreszeitlich zwischen den beiden Wendekreisen hin und her wandert, da sie jeweils dort liegt, wo die Sonne im Zenit steht; so verlagert sie sich im Sommer nach Norden und im Winter nach S\u00fcden. Die aufsteigenden Luftmassen m\u00fcssen wie ein riesiger Wirbel wieder zu ihrem Ursprungsort zur\u00fcck flie\u00dfen. Sie str\u00f6men zun\u00e4chst in der H\u00f6he vom \u00c4quator weg Richtung Norden (Nordhalbkugel) bzw. S\u00fcden (S\u00fcdhalbkugel). Auf einer Breite von etwa 30\u00b0 haben sie sich soweit abgek\u00fchlt, dass sie wieder absinken (s.u.); dann str\u00f6men sie in Bodenn\u00e4he wieder zum \u00c4quator zur\u00fcck. Am \u00c4quator herrscht in der Konvergenzzone, in der die n\u00f6rdlichen und s\u00fcdlichen Str\u00f6mungen zusammenlaufen, ein stetiges Wetter mit geringen Winden und niedrigem Luftdruck, aber h\u00e4ufigen Regenf\u00e4llen und W\u00e4rmegewittern, die durch die schnell aufsteigende, warme und feuchte Luft entstehen. Durch die schnelle Erddrehung wird die in der Tropischen Zone \u00e4quatorw\u00e4rts str\u00f6mende Luft seitlich abgelenkt. So entstehen die <strong>Passatwinde<\/strong>, gleichm\u00e4\u00dfige, stetige Winde aus nord\u00f6stlicher (Nordhalbkugel) bzw. s\u00fcd\u00f6stlicher (S\u00fcdhalbkugel) Richtung. In der H\u00f6he wehen entsprechende Winde in der entgegengesetzten Richtung. Oberhalb der \u00e4quatorialen Tiefdruckrinne entstehen au\u00dferdem in gro\u00dfer H\u00f6he (15 bis 50 km) starke Westwinde, die durch die gro\u00dfen Druck- und Temperaturunterschiede der Atmosph\u00e4re in Zusammenhang mit der Erddrehung verursacht werden: der \u00e4quatoriale Jetstream.<\/p>\n<p><big>A<\/big>n die Region der tropischen Passatwinde schlie\u00dfen sich polw\u00e4rts die <strong>subtropischen Hochdruckzonen<\/strong> in der Gegend des 30. Breitengrades an, in der die Luft wieder absinkt. Hier herrscht ein konstantes Wetter mit geringen Schwankungen. In diesen Breiten ist es meist trocken, da die absinkende, sich erw\u00e4rmende Luft mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann und sich somit selten abregnet. Ein sehr bekanntes Hochdruckgebiet dieses G\u00fcrtels ist das Azorenhoch. Oberhalb des subtropischen Hochdruckg\u00fcrtels verl\u00e4uft ein weiterer Jetstream, der Subtropen-Jetstream.<\/p>\n<p><big>E<\/big>in weiterer Grund f\u00fcr die gro\u00dfe Trockenheit in der Gegend der Wendekreise (um 23\u00b0) liegt in der sogenannten <strong>Passatinversion<\/strong>. Diese entsteht dadurch, dass die warme und feuchte Luft, die in der H\u00f6he vom \u00c4quator einstr\u00f6mt und hier absinkt, eine h\u00f6here Temperatur hat als die aufsteigende, trockene Bodenluft. So kommt es zu einer umgekehrten Temperaturschichtung in einer einige hundert Meter dicken Luftschicht in etwa einem Kilometer H\u00f6he (Inversion). Diese Inversion verhindert das Aufsteigen der Luftmassen \u00fcber diese H\u00f6he hinaus, so dass sich keine hohen Regen- und Gewitterwolken bilden k\u00f6nnen. Dieser Effekt ist unter anderem f\u00fcr die Entstehung der gro\u00dfen W\u00fcsten in der Gegend der Wendekreise, wie zum Beispiel der Sahara, verantwortlich, und spielt auch eine Rolle f\u00fcr die Sommertrockenheit des Mittelmeergebietes.<\/p>\n<p><big>I<\/big>m Bereich der gro\u00dfen Kontinente werden die hier stark vereinfacht dargestellten Luftzirkulationen durch weitere Effekte ver\u00e4ndert. Von besonderer Bedeutung ist hier der <strong>Monsun<\/strong> \u00fcber S\u00fcdasien, der im Sommer landw\u00e4rts weht (S\u00fcdwestmonsun), da dann die Luftmassen \u00fcber der gro\u00dfen Landmasse Asiens stark erw\u00e4rmt werden und aufsteigen, so dass die \u00e4quatoriale Tiefdruckrinne sich bis zum Himalaja nordw\u00e4rts verlagert. Die nordw\u00e4rts verschobenen S\u00fcdostpassate der Zone s\u00fcdlich der Tiefdruckrinne werden nun n\u00f6rdlich des \u00c4quators aufgrund der Erddrehung zu S\u00fcdwestwinden abgelenkt, die vom Indischen Ozean nach Asien str\u00f6men; diese bringen viel Feuchtigkeit mit, so dass es bei der Abk\u00fchlung der Luft durch das Aufsteigen \u00fcber dem Land zu den heftigen Monsun-Regenf\u00e4llen kommt. Im Winter dagegen str\u00f6mt k\u00fchle kontinentale Luft aus einem stabilen K\u00e4ltehoch \u00fcber dem ausk\u00fchlenden Kontinent in entgegengesetzter Richtung und es wehen starke, k\u00fchle und trockene Nordostwinde: der Wintermonsun (entspricht dem Nordostpassat).<\/p>\n<p><big>A<\/big>n den <strong>Polen<\/strong> herrschen stetige Hochdruck-Bedingungen, da hier die kalte polare Luft absinkt. Die absinkende Luft str\u00f6mt in Bodenn\u00e4he \u00e4quatorw\u00e4rts davon und wird dabei durch die Erddrehung westw\u00e4rts abgelenkt, so dass in den Polregionen stetige Ostwinde herrschen. Bei einer Breite von etwa 60 bis 70\u00b0 steigen die inzwischen erw\u00e4rmten Luftmassen wieder in die H\u00f6he, um von dort zu den Polen zur\u00fcckzustr\u00f6men. Hier entsteht so die subpolare Tiefdruckrinne mit einem relativ niedrigen Luftdruck. Oberhalb der subpolaren Tiefdruckrinne verl\u00e4uft der dritte Jetstream: der Polarfront-Jetstream.<\/p>\n<p><big>S<\/big>o gibt es also in der Erdatmosph\u00e4re zun\u00e4chst zwei gro\u00dfe rotierende Luftmassen-Systeme mit \u00f6stlichen Winden, an den Polen und in der \u00c4quatorregion. Zwischen diese ist ein drittes eingeschaltet, die sogenannte <strong>Planetare Frontalzone<\/strong>, in der die Winde (wie bei einem dazwischen greifenden Zahnrad) in der entgegengesetzten Richtung wehen. Dieses ist die unruhige Zone der gem\u00e4\u00dfigten Breiten mit ihren Westwinden. Hier flie\u00dft die Luft in Bodenn\u00e4he und in der H\u00f6he in dieselbe Richtung (nach Osten).<\/p>\n<p><big>A<\/big>nders betrachtet str\u00f6mt die Luft aus der subtropischen Hochdruckzone bodennah in zwei Richtungen davon: erstens Richtung \u00c4quator (in der tropischen Zone), wobei sie durch die Erddrehung westw\u00e4rts abgelenkt wird, so entstehen die Passat(Ost)-Winde. Zweitens str\u00f6mt die Luft polw\u00e4rts davon, n\u00e4mlich in den gem\u00e4\u00dfigten Zonen, wobei sie ostw\u00e4rts abgelenkt wird, so dass Westwinde entstehen.<\/p>\n<details>\n<summary>Die Coriolis-Kraft<\/summary>\n<p>Die Coriolis-Kraft bewirkt, dass ein K\u00f6rper auf der Nordhalbkugel nach rechts und auf der S\u00fcdhalbkugel nach links abgelenkt wird, und zwar unabh\u00e4ngig davon, in welcher Richtung er sich bewegt. Diese Ablenkung entsteht dadurch, dass sich ein Punkt auf der Erde in der N\u00e4he des \u00c4quators schneller nach Osten dreht als in h\u00f6heren Breiten, da er bei einer Erdumdrehung einen weiteren Weg zur\u00fcckzulegen hat; je weiter zu den Polen hin, desto k\u00fcrzer der Weg und desto geringer die Geschwindigkeit, bis am Pol beide Werte Null erreichen. Wenn sich ein K\u00f6rper auf der Nordhalbkugel vom \u00c4quator aus nach Norden bewegt, hat er deswegen eine nach Osten gerichtete Komponente von der Erddrehung in seiner Bewegung (er muss etwas \u00f6stlich wandern, damit er den Ort, der anfangs genau n\u00f6rdlich von ihm war, sich aber nach Osten bewegt, erreicht). Diese \u00f6stliche Komponente wird, w\u00e4hrend er polw\u00e4rts wandert, zu einer Ablenkung der Bewegung nach Osten (nach rechts), weil die Erdoberfl\u00e4che sich unter ihm immer langsamer nach Osten dreht, je weiter er nach Norden kommt. Bei einer \u00e4quatorw\u00e4rts gerichteten Bewegung wird der K\u00f6rper nach Westen abgelenkt, also wieder nach rechts, weil die Erde sich immer schneller unter ihm nach Osten wegdreht. Somit wird jede Bewegung auf der Nordhalbkugel nach rechts und auf der S\u00fcdhalbkugel nach links abgelenkt.<br \/>\n<\/details>\n<p><br class=\"clear\"><br \/>\n<big>A<\/big>n der polw\u00e4rts gelegenen Grenze der gem\u00e4\u00dfigten Zonen, im Bereich der subpolaren Tiefdruckrinne, liegt die sogenannte <strong>Polarfront<\/strong>. Hier sto\u00dfen die nordw\u00e4rts treibenden, warmen tropischen und die s\u00fcdw\u00e4rts treibenden, kalten polaren Luftmassen aufeinander. Oberhalb der Polarfront verl\u00e4uft der Polarfront-Jetstream. Dieser ger\u00e4t durch die Reibung der Luftmassen untereinander sowie durch die Reibung der Luft an den unterschiedlich verteilten Landmassen in seitliche Schwingungen, wodurch mehrere gro\u00dfe M\u00e4ander entstehen. An diesen Schleifen bilden sich in steter Folge Verwirbelungen der Polarfront: <strong>Zyklonen<\/strong> (Tiefdruckgebiete) und <strong>Antizyklonen<\/strong> (Hochdruckgebiete), die in \u00f6stlicher Richtung wandern und sich dabei langsam wieder aufl\u00f6sen. Tiefdruckgebiete entstehen dort, wo der Jetstream in s\u00fcdlicher Richtung ausgebeult wird, Hochdruckgebiete an Schleifen in n\u00f6rdlicher Richtung (auf der S\u00fcdhalbkugel umgekehrt). Das Wetter in Europa wird durch die Zyklonen bestimmt, die sich zwischen dem subtropischen Azorenhoch und dem Islandtief ausbilden. In der gem\u00e4\u00dfigten Zone erfolgt somit eine st\u00e4ndige, starke Durchmischung der warmen tropischen und der kalten polaren Luftmassen: Hier werden die gro\u00dfen Temperatur- und Druckunterschiede der Erdatmosph\u00e4re ausgeglichen.<\/p>\n<p>zur\u00fcck: <a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-klima\/\">Das Klima von Naxos<\/a><\/p>\n<p>siehe auch:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-klimadaten\/\">Die Klimadaten von Naxos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-wetter-uebersicht\/\">Wetter und Klima<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/inhaltsverzeichnis\/\">Zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/p>\n<p>Zum Weiterlesen:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.m-forkel.de\/klima\/index.html\">Klima der Erde (M. Forkel)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mittelmeerklima\">Mittelmeerklima (Wikipedia)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tiefdruckgebiet\">Tiefdruckgebiet (Wikipedia)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Corioliskraft\">Corioliskraft (Wikipedia)<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unfortunately there is yet no translation available for this page. Maybe try to translate the page with Google translate (copy the URL and paste it into the field opening when you click on &#8220;websites&#8221;). Griechenland geh\u00f6rt zur mediterranen Klimazone, die durch warme, trockene Sommer und milde, feuchte Winter mit nur sporadischen Fr\u00f6sten charakterisiert ist. 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