{"id":9986,"date":"2016-09-02T13:04:56","date_gmt":"2016-09-02T10:04:56","guid":{"rendered":"http:\/\/klqewmpxo.cyon.link\/?page_id=9986"},"modified":"2026-03-28T20:45:07","modified_gmt":"2026-03-28T18:45:07","slug":"spinnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/azalas.de\/el\/spinnen\/","title":{"rendered":"Spinnen"},"content":{"rendered":"<p><big>S<\/big>pinnen sind ein heikles Thema f\u00fcr viele Menschen. Allerdings sind fast alle Spinnen, die bei uns vorkommen, v\u00f6llig harmlos, und auch die, die Menschen bei\u00dfen k\u00f6nnen, sind meist wesentlich ungef\u00e4hrlicher als die Angst sie macht (wie bei anderen tierischen Giften kann es allerdings auch bei Spinnenbissen zu gef\u00e4hrlichen allergischen Reaktionen kommen). Wer sich die Zeit nimmt, Spinnen ein bisschen genauer zu betrachten, wird feststellen, das sie nicht nur \u00e4u\u00dferst interessante, sondern oft auch ausgesprochen sch\u00f6ne Tiere sind. Hier m\u00f6chte ich ein paar bei uns auf Naxos lebende Arten vorstellen, in der Hoffnung, dass manche Leser ihre Meinung \u00fcber sie ein wenig revidieren. Wer sich f\u00fcr das Thema ganz und gar nicht erw\u00e4rmen kann, braucht sich den Artikel ja nicht durchzulesen\u2026!<\/p>\n<p><a href=\"#Arten\">Hier kann man die Einleitung \u00fcberspringen und direkt zu den vorgestellten Arten kommen.<\/a> <\/p>\n<p><big>S<\/big>pinnen geh\u00f6ren gemeinsam mit den Insekten, den Krebstieren und mehreren kleineren Gruppen zum sehr gro\u00dfen und bedeutenden Tierstamm der Gliederf\u00fc\u00dfer; die Webspinnen bilden gemeinsam mit Milben, Skorpionen, Weberknechten u.a. die Klasse der Spinnentiere. Es gibt an die 50.000 Webspinnen-Arten auf der Erde.<\/p>\n<h3>K\u00f6rperbau<\/h3>\n<p><big>I<\/big>m Gegensatz zu den Insekten, deren K\u00f6rper dreigeteilt ist (Kopf, Brust, Hinterleib) und sechs Beine tr\u00e4gt, besitzen die Spinnen acht Beine und einen zweiteiligen K\u00f6rper, der aus dem aus Kopf und Brust gebildeten Prosoma und dem oft fast runden oder auch l\u00e4nglichen Hinterleib (Opisthosoma) besteht. Der Kopf der Spinnen ist mit zu Mundwerkzeugen umgebildeten Gliedma\u00dfen ausgestattet (Kieferklauen mit Giftdr\u00fcsen und Kiefertaster). Im Gegensatz zu den Insekten haben die Spinnen keine Facettenaugen, sondern acht Punktaugen, meist zwei gr\u00f6\u00dfere und sechs kleinere. Viele Spinnen k\u00f6nnen gut sehen; auch die Tast-Sinnesorgane sind sehr gut ausgebildet. Zum H\u00f6ren dienen spezielle H\u00f6rorgane, die an den Beinen sitzen, aber auch in B\u00fcscheln stehende Becherhaare (ebenfalls an den Beinen), mit denen die Spinne Schwingungen wahrnimmt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/araneus_angulatus-2.jpg\" alt=\"Araneus angulatus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>An dieser Kreuzspinne sieht man den gro\u00dfen Hinterleib, die vier Beinpaare, die vom viel kleineren Vorderk\u00f6rper ausgehen, und die gro\u00dfen, an der Spitze verdickten Kiefertaster; am Kopf kann man auch zwei kleine, nah beieinander sitzende Augen erkennen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/menemerus_semilimbatus-1.jpg\" alt=\"Menemerus semilimbatus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die kleinen Springspinnen besitzen besonders gro\u00dfe, lang behaarte Kiefertaster.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/menemerus_semilimbatus-2.jpg\" alt=\"Menemerus semilimbatus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier sieht man die vorderen vier Augen der Springspinne, zwei gr\u00f6\u00dfere in der Mitte und zwei kleinere an den Seiten.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/menemerus_semilimbatus-4.jpg\" alt=\"Menemerus semilimbatus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier sieht man die zwei gr\u00f6\u00dferen Seitenaugen hinten am Kopf, die daf\u00fcr sorgen, dass das gesamte Gesichtsfeld abgedeckt ist. Die Springspinnen haben sehr gut ausgebildete Augen, die eine Farbwahrnehmung und r\u00e4umliches Sehen erm\u00f6glichen. Auch ihr Tastsinn ist sehr empfindlich.<\/small><\/p>\n<h3>Spinndr\u00fcsen und Spinnf\u00e4den<\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie charakteristischste Eigenheit der Spinnen ist ihre F\u00e4higkeit F\u00e4den und Netze zu spinnen; tats\u00e4chlich leitet sich ja auch ihr Name davon ab. Sie teilen diese F\u00e4higkeit mit vielen Insekten (deren Larven Kokons spinnen), aber z.B. auch mit manchen Tausendf\u00fc\u00dflern und Muscheln (manche Muschelarten heften sich mit sogenannten Byssusf\u00e4den am Untergrund fest, aus denen bei der Gro\u00dfen Steckmuschel sogar Kleidungsst\u00fccke gewebt werden k\u00f6nnen; auch das Permutt an der Schaleninnenseite enth\u00e4lt Seidenproteine).<\/p>\n<p><big>D<\/big>ie Spinnseide wird bei den Spinnen von meist sechs Spinndr\u00fcsen abgesondert, die in deutlich sichtbaren Spinnwarzen an der Unterseite des Hinterleibs liegen. In den Spinndr\u00fcsen liegt die Seide noch in Form ihrer Polymerbestandteile vor, die in Salzl\u00f6sung gel\u00f6st sind; sie formt sich als Seidenfaden, sobald sie an die Luft abgeschieden wird. Dabei produzieren die Spinnen je nach Verwendungszweck eine ganze Reihe verschiedener Fadentypen, die eine unterschiedliche St\u00e4rke, Dicke und Elastizit\u00e4t aufweisen; die Gestaltung dieser F\u00e4den wird oft durch winzige sogenannte Spinnspulen kontrolliert.<\/p>\n<p><big>D<\/big>icke, starke F\u00e4den verwendet die Spinne f\u00fcr ihre &#8220;Sicherungsleine&#8221; und f\u00fcr das Ger\u00fcst des Netzes (Rahmenf\u00e4den, Speichen, Signalfaden) sowie auch f\u00fcr Fang- und Stolperf\u00e4den und die Herstellung der Wohnr\u00f6hre. Der Klebfaden des Netzes ist dagegen d\u00fcnner und besonders elastisch. Sehr feine Seide wird f\u00fcr die Innenauskleidung des Eikokons und f\u00fcr das Einspinnen der Beute verwendet; au\u00dfen wird der Kokon von besonders z\u00e4her Seide umh\u00fcllt. Auf die Fangf\u00e4den und die Anheftungspunkte der F\u00e4den des Netzes tr\u00e4gt die Spinne einen speziellen Leim auf, der als Klebstoff dient; bei manchen urt\u00fcmlichen Gattungen dient demselben Zweck eine sehr feine Wolle auf den F\u00e4den, in der sich die Beute verheddert (f\u00fcr ein Foto s.u., unter Lochr\u00f6hrenspinnen).<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/argiope_lobata-4.jpg\" alt=\"Argiope lobata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Bei diesem Exemplar von <em>Argiope lobata<\/em> sieht man an der Unterseite des gro\u00dfen Hinterleibs deutlich die Spinnwarzen, die den Seidenfaden absondern.<\/small><\/p>\n<p><big>D<\/big>ie Seidenf\u00e4den der Spinnen sind extrem belastbar (f\u00fcnfmal st\u00e4rker als Stahl) und gleichzeitig dehnbar (um das Dreifache). Sie werden von keinen Bakterien angegriffen und sind sehr haltbar, aber trotzdem biologisch abbaubar: ein ideales Material, von dessen Effizienz menschliche Techniker nur tr\u00e4umen k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>Ern\u00e4hrung<\/h3>\n<p><big>S<\/big>pinnen leben r\u00e4uberisch, obwohl vermutlich einige Arten auch gr\u00f6\u00dfere Mengen an Pollen zu sich nehmen (der sich im Netz verf\u00e4ngt, welches von der Spinne verzehrt wird). Bei der Beute handelt es sich \u00fcblicherweise um Insekten. Die gefangene Beute wird durch einen Biss gel\u00e4hmt oder get\u00f6tet; dann wird Verdauungssekret injeziert und das Opfer schlie\u00dflich ausgesaugt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/thomisus_onustus_with_prey-4.jpg\" alt=\"Thomisus onustes\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Diese kleine Krabbenspinne hat einen Admiral erbeutet.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/araneus_angulatus_with_prey-1.jpg\" alt=\"Araneus angulatus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Kreuzspinne mit Beute<\/small><\/p>\n<h3>Fortpflanzung<\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie M\u00e4nnchen sind bei den Spinnen oft wesentlich kleiner als die Weibchen. Die Begattung erfolgt meist \u00e4u\u00dferlich durch die \u00dcbergabe von Spermienpaketen. Die Weibchen tragen die Eier oft in einem Eikokon mit sich herum oder bewachen sie in ihrem Netz.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/argiope_lobata-3.jpg\" alt=\"Argiope lobata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Bei vielen Spinnenarten sind die Weibchen um ein Vielfaches gr\u00f6\u00dfer als die M\u00e4nnchen, wie hier bei <em>Argiope lobata<\/em> &#8211; das kleine M\u00e4nnchen, das seitlich auf der umsponnenen Beute sitzt, ist kaum zu entdecken.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/holocnemus_pluchei_with_eggs-1.jpg\" alt=\"Holocnemus pluchei\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Viele Spinnen bewachen die Eier und k\u00fcmmern sich um die Jungen. Bei der Zitterspinne <em>Holocnemus pluchei<\/em> tr\u00e4gt das Weibchen die Eier mit den Mundwerkzeugen, solange bis die Jungtiere schl\u00fcpfen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/cyrtophora_citricola_with_eggs-1.jpg\" alt=\"Cyrtophora cirticola\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Andere Arten bewahren die Eier in einem dichtgesponnenen Kokon auf. Hier eine Opuntienspinne mit Eikokon; diese Art h\u00e4ngt den Eikokon im Netz auf.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/cyrtophora_citricola_young-1.jpg\" alt=\"Cyrtophora cirticola\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier sieht man die kleinen Jungspinnen, die noch im Netz der Mutter hocken.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/pisaura_mirabilis-4.jpg\" alt=\"Pisaura mirabilis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Listspinne benutzt kein Netz, um ihre Beute zu fangen, aber sie fertigt ein spezielles Gespinst an, in dem ihr Nachwuchs die ersten Tage oder Wochen verbringt, bis die Jungspinnen allein \u00fcberleben k\u00f6nnen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/pardosa_spec_with_eggs-1.jpg\" alt=\"Pardosa spec.\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Bei den Wolfspinnen erstellt die Mutter einen Eikokon, in dem sie die Eier mit sich herumtr\u00e4gt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/pardosa_spec_with_young-1.jpg\" alt=\"Pardosa spec.\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Wenn die Jungspinnen schl\u00fcpfen, tr\u00e4gt die Mutter auch diese f\u00fcr etwa acht Tage auf ihrem R\u00fccken mit sich herum. W\u00e4hrend der Zeit jagt sie nicht, sondern sorgt nur f\u00fcr die Jungspinnen, verteidigt sie gegebenfalls und sorgt f\u00fcr sie, indem sie sich an Stellen mit g\u00fcnstiger Feuchtigkeit usw. aufh\u00e4lt. Die Jungspinnen ern\u00e4hren sich w\u00e4hrend dieser Zeit noch vom Eidotter, brauchen also kein anderes Futter aufzunehmen.<\/small><\/p>\n<p><big>B<\/big>ei manchen Arten lassen sich die Jungtiere im Herbst an speziellen langen Flugf\u00e4den weit durch die Gegend tragen (&#8220;Altweibersommer&#8221;); das kann man auch auf Naxos in der Phrygana oft eindrucksvoll beobachten; die meterlangen F\u00e4den werden hoch in die Luft geweht und kilometerweit transportiert.<\/p>\n<h3>Spinnennetze und andere Jagdstrategien<\/h3>\n<p><big>V<\/big>iele Spinnenarten fangen ihre Beute in artspezifischen, oft sehr aufwendig und kompliziert angefertigten Spinnennetzen. Andere Arten jagen ihre Beute aktiv (Springspinnen, Wolfsspinnen) oder lauern ihr z.B. auf Bl\u00fcten auf (Krabbenspinnen).<\/p>\n<p><big>D<\/big>ie meisten Spinnenarten bauen ihr Netz in der Nacht; manchmal wird es jede Nacht erneuert, manchmal in gr\u00f6\u00dferen Abst\u00e4nden. Manche Arten verwenden viel Sorgfalt darauf, ihr Netz sauber zu halten, w\u00e4hrend es bei anderen Arten bald mit &#8220;M\u00fcll&#8221; \u00fcbers\u00e4ht ist.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/trematocephalus_cristatus_web-2.jpg\" alt=\"Spinnennetze im Morgentau\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Spinnenetze im Morgentau<\/small><\/p>\n<p><strong>Radnetze<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/araneus_angulatus_web-1.jpg\" alt=\"Araneus angulatus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Eine Kreuzspinne sitzt in der Mitte ihres Netzes.<\/small><\/p>\n<p><big>R<\/big>adnetze sind mehr oder weniger regelm\u00e4\u00dfige, runde, meist senkrecht gespannte Netze; bei manchen Arten l\u00e4sst die Spinne einen Sektor des Rades frei. F\u00fcr die Erstellung des Radnetzes l\u00e4sst die Spinne als erstes einen Faden von einer hohen Warte aus zu einem anderen Befestigungspunkt hin\u00fcberwehen, l\u00e4uft hin\u00fcber, wenn sich der Faden verfangen hat und spinnt dabei einen weiteren Faden, mit dem sie den ersten verst\u00e4rkt. Dann l\u00e4uft sie zur Mitte des ersten Fadens, seilt sich ab und zieht mehrere weitere F\u00e4den, so dass die ersten Speichen des Rades entstehen. Danach zieht sie die rundherum liegenden Rahmenf\u00e4den und f\u00fcgt weitere Speichen ein. Im Zentrum des Netzes (Nabe) wird oft eine feine Spirale gezogen. Von dort aus legt die Spinne dann eine nicht klebende Hilfsspirale; diese entlanggehend zieht sie danach von au\u00dfen nach innen die feine, enge Fangspirale aus Klebefaden ein, wobei sie die Hilfsspirale wieder entfernt. Ganz zum Schluss wird die Nabe neu gestaltet, manchmal bleibt die Mitte frei, manchmal besteht sie aus einer feinen, nicht-klebenden Spirale. Bei den gr\u00f6\u00dferen Arten wie Kreuzspinnen sitzt das Tier meist in der Mitte des Netzes.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/araneus_angulatus_web-2.jpg\" alt=\"Araneus angulatus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier sieht man eine Kreuzspinne bei der Erstellung des Netzes. In der Mitte liegt die Nabe mit der feinen, anders gestalteten Spirale. Die Spinne l\u00e4uft die Hilfsspirale entlang und heftet mit ihrem Hinterbein den Klebefaden an jeder Speiche fest. An der Hilfsspirale erkennt man die Klebe-Tropfen, mit der sie an den Speichen befestigt ist.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/web-6.jpg\" alt=\"Spinnennetz\" border=\"0\"><br \/>\n<small>An diesem Kreuzspinnennetz kann man gut die ganze Konstruktion des Radnetzes sehen: den Rahmen, die stabilisierenden F\u00e4den innerhalb des Rahmens, die Radialf\u00e4den (Speichen), die Spirale und die Nabe in der Mitte des Netzes.<\/small><\/p>\n<p><big>I<\/big>m Gegensatz zu den gro\u00dfen Radnetzspinnen, die meist in der Mitte des Netzes sitzen, ziehen kleinere Spinnen gew\u00f6hnlich einen Signalfaden von der Netzmitte zu einem nahegelegenen Versteck, wo sie sich in einem kleinen Gespinst verstecken. In diesem Fall steht das Netz nicht ganz senkrecht, sondern ist etwas konisch zur Seite gezogen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/web-2.jpg\" alt=\"Spinnennetz\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier sieht man das Netz einer kleinen Spinne, die nicht in der Mitte des Netzes sitzt, sondern von dort aus einen Signalfaden zu ihrem Versteck gezogen hat (nicht so gut zu sehen; f\u00fchrt nach links); die Spinne sitzt an einem der Bl\u00e4tter.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/web-1.jpg\" alt=\"Spinnennetz\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier noch mal ein sch\u00f6nes Beispiel von einem Netz mit einem Signalfaden (f\u00fchrt hier nach rechts). Man kann diese Version der Radnetze immer gut daran erkennen, dass die Mitte ein wenig zur Seite gezogen ist.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/mangora_acalypha-2.jpg\" alt=\"Mangora acalypha\" border=\"0\"><br \/>\n<small>An diesem Netz einer kleinen Streifenkreuzspinne sieht man deutlich die anders gestaltete, hier besonders gro\u00dfe und sorgf\u00e4ltig gewebte Nabe.<\/small><\/p>\n<p><strong>Baldachinnetze<\/strong><\/p>\n<p><big>M<\/big>anche Spinnen, so die auf Naxos vorkommende Opuntienspinne, legen waagerecht ausgerichtete Netze an, \u00fcber denen sie ein Gewirr von F\u00e4den spannen, die die vorbeifliegenden Insekten zum Abst\u00fcrzen bringen, so dass sie in das darunter aufgespannte feine Radnetz fallen. Waagerecht liegende Radnetze mit &#8220;Stolperf\u00e4den&#8221; dar\u00fcber werden meist als Baldachinnetze bezeichnet.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/cyrtophora_citricola_web-2.jpg\" alt=\"Opuntienspinne Netz\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Opuntienspinne baut ein sogenanntes Baldachinnetz. Hier sieht man das feinmaschige, etwa waagerecht angelegte Fangnetz mit den kreuz und quer gespannten &#8220;Stolperf\u00e4den&#8221; dar\u00fcber. Das waagerechte Fangnetz f\u00e4ngt die Insekten auf, die gegen die dar\u00fcber gespannten F\u00e4den fliegen und abst\u00fcrzen.<\/small><\/p>\n<p><strong>Raumnetze<\/strong><\/p>\n<p><big>V<\/big>iele Spinnenarten bauen keine regelm\u00e4\u00dfigen Netze, sondern ziehen ein Gewirr von F\u00e4den, in denen sich die Beute verf\u00e4ngt, so die Zitterspinnen, die man h\u00e4ufig auch in H\u00e4usern antrifft. Unter M\u00f6belst\u00fccken findet man oft eine andere Art von Raumnetzen, bei denen die Spinne Fangf\u00e4den zum Boden zieht, an denen sich vorbeilaufende Insekten verfangen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/holocnemus_pluchei_web-2.jpg\" alt=\"Netz der Zitterspinne\" border=\"0\"><br \/>\n<small>typisches Raumnetz mit einem Gewirr von kreuz und quer gespannten F\u00e4den<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/holocnemus_pluchei_web-1.jpg\" alt=\"Netz der Zitterspinne\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Raumnetze der Zitterspinnen haben im unteren Bereich ein feiner gearbeitetes Netz zum Auffangen der herunterfallenden Insekten; dieses ist oft so wie hier gew\u00f6lbt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/web-3.jpg\" alt=\"Spinnennetz\" border=\"0\"><br \/>\n<small>In den Zweigspitzen der B\u00e4ume (hier Ephedra) befinden sich oft kleine Raumnetze von winzigen, unauff\u00e4lligen Spinnen; auch diese sind im unteren Bereich oft deutlich dichter gewebt.<\/small><\/p>\n<p><strong>Trichternetze<\/strong><\/p>\n<p><big>V<\/big>iele Spinnenarten bauen Netze, die einen Trichter aufweisen, in dem sich die Spinne aufh\u00e4lt. Von hier aus nimmt sie die Ersch\u00fctterungen wahr, die durch ein ins Netz gefallenes Insekt hervorgerufen werden, und kommt dann schnell aus ihrem Trichter hervor. Manche Arten bauen vor ihrem Trichter ein sehr gro\u00dfes, mehr oder weniger waagerecht aufgespanntes, dichtes Netz; bei anderen Arten ist das Netz nur sehr klein oder sie ziehen vor ihrer R\u00f6hre nur einige Stolperf\u00e4den, die sie auf ein vorbeilaufendes Insekt aufmerksam machen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/agelena_orientalis_web-2.jpg\" alt=\"Netz von Agelena orientalis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Trichternetze sind \u00fcber den Boden ausgebreitet und besitzen einen mehr oder weniger deutlichen Trichter, der der Spinne als Versteck dient.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/agelena_orientalis_web-1.jpg\" alt=\"Netz von Agelena orientalis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier sieht man in den Trichter hinein, in dem die Spinne sitzt und wartet; das Netz ist um den Trichter herum sehr dicht und fein gewebt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/web-4.jpg\" alt=\"Spinnennetz mit Stolperf\u00e4den\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Vor diesem Trichter sind nur einige Stolperf\u00e4den gespannt, die dazu dienen, die Spinne zu alarmieren, wenn ein Insekt vorbeil\u00e4uft, so dass sie heraus kommt und die Beute schnappt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/web-5.jpg\" alt=\"Spinnennetz mit Trichterf\u00e4den\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Und noch eine R\u00f6hre, vor der ein kleines Netz mit Stolperf\u00e4den ausgebreitet ist.<\/small><\/p>\n<p><strong>Jagdspinnen<\/strong><\/p>\n<p><big>N<\/big>icht alle Spinnen bauen Netze f\u00fcr den Beutefang. Viele Arten fangen ihre Opfer, in dem sie umherlaufen und sich ihre Beute suchen. Zu diesen aktiven J\u00e4gern geh\u00f6ren viele nachtaktive Spinnenarten wie beispielsweise die Wolfsspinnen, aber auch die tagktiven Springspinnen. Die kleinen, gut getarnten Krabbenspinnen lauern ihrer Beute an speziellen Warten auf; h\u00e4ufig sitzen sie auf Bl\u00fcten. Zu den J\u00e4gern rechnet man auch die Wurfnetzspinnen, die ein kleines Netz zwischen ihren Vorderbeinen halten, mit dem sie die Beute aus der Luft angeln oder vom Boden schnappen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/thomisus_onustus_male-2.jpg\" alt=\"Thomisus onustus, M\u00e4nnchen\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Krabbenspinnen mit ihren langen, zum Greifen ausgebildeten Vorderbeinen lauern ihrer Beute auf Bl\u00fcten auf.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/menemerus_semilimbatus-4.jpg\" alt=\"Menemerus semilimbatus\" border=\"0\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/menemerus_semilimbatus_with_prey-1.jpg\" alt=\"Menemerus semilimbatus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Springspinnen schleichen sich an ihre Beute an und ergreifen sie oft durch einen pl\u00f6tzlichen Sprung. Springspinnen besitzen gro\u00dfe und sehr leistungsf\u00e4hige Augen, die vorn und seitlich am Kopf sitzen und in alle Richtungen schauen.<\/small><\/p>\n<h3>Feinde<\/h3>\n<p><big>S<\/big>pinnen haben zahlreiche Feinde, die insbesondere die Zahl der gro\u00dfen, einfach zu entdeckenden Radnetzspinnen deutlich beschr\u00e4nken. Dazu z\u00e4hlen nicht nur die V\u00f6gel, sondern auch manche Insekten, so die Spinnen-Wegwespe, die bei uns im Garten im Fr\u00fchsommer im Lauf weniger Wochen alle gro\u00dfen Kreuzspinnen einsammelt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/batozonellus_lacerticida-3.jpg\" alt=\"Batozonellus lacerticida mit Araneus angulatus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Spinnen-Wegwespe f\u00e4ngt gro\u00dfe Kreuzspinnen, l\u00e4hmt sie durch einen Biss und tr\u00e4gt sie dann (zu Fu\u00df) in ein in der Erde angelegtes Nest, in dem sie je mehrere Spinnen als Nahrungsvorrat f\u00fcr ihre Larven deponiert.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/wasps\/sceliphron_destillatorium-12.jpg\" alt=\"Sceliphron destillatorium auf Nest mit Araneus angulatus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die S\u00fcdliche Mauerwespe baut get\u00f6pferte Nester f\u00fcr ihre Nachkommenschaft. Auch sie legt Spinnen als Nahrung f\u00fcr die Larven in die Brutkammern.<\/small><\/p>\n<h3>Spinnen als Gefahr und als Helfer in Haus und Garten<\/h3>\n<p><big>S<\/big>pinnen sind bei den meisten Menschen sehr unbeliebt, was bei den gro\u00dfen Arten verst\u00e4ndlich, aber generell ungerechtfertigt ist. Spinnen sind f\u00fcr Menschen im Allgemeinen nicht oder kaum gef\u00e4hrlich, insbesondere die in Europa anzutreffenden Arten. Selbst bei den giftigsten Arten kommt es nur selten zu Todesf\u00e4llen; inzwischen stehen in den betroffenen Regionen auch Gegenmittel zur Verf\u00fcgung, die die Wirkung des Bisses abmildern. Die giftigste Art in Europa ist vermutlich die Schwarze Witwe, eine eher kleine, schwarze Art mit roten Flecken auf dem runden Hinterleib; auch bei ihr kommt es jedoch nur sehr selten zu Todesf\u00e4llen. Auf Naxos kommt die Schwarzen Witwe meines Wissens nicht vor. Im Allgemeinen kann man Spinnen und anderen Gifttieren vor allem bei der Feld- und Gartenarbeit begegnen oder wenn man gro\u00dfe Steine umdreht; auch in dunklen, nicht genutzten Ecken der H\u00e4user k\u00f6nnen sie sich aufhalten.<\/p>\n<p><big>T<\/big>rotz ihrer Unbeliebtheit sind Spinnen bei objektiver Betrachtung f\u00fcr den Menschen sehr n\u00fctzlich. Sie fangen Fliegen, M\u00fccken und andere l\u00e4stige Insekten und spielen als J\u00e4ger eine wichtige Rolle im Naturhaushalt. Entsprechend ist es sinnvoll, im Garten die Spinnen ungest\u00f6rt leben zu lassen, ebenso manche kleinere Arten im Haus wie die Springspinnen, die an den Fenstern fleissig die Fliegen wegfangen.<br \/>\n<br class=\"clear\" \/><\/p>\n<hr style=\"border-width: 2px;\">\n<a name=\"Arten\"><font color=\"#ffffff\">Spinnen-Arten auf Naxos<\/font><\/a><\/p>\n<h3>Spinnen-Arten auf Naxos<\/h3>\n<p><big>N<\/big>at\u00fcrlich gibt es viel zu viele Spinnenarten auf Naxos, als dass ich hier eine auch nur im Entferntesten vollst\u00e4ndige Auflistung anbieten k\u00f6nnte, aber zumindest viele der h\u00e4ufigeren oder auff\u00e4lligeren Arten kann man in den folgenden Beschreibungen finden.<\/p>\n<p>In der <a href=\"https:\/\/azalas.de\/de\/fotouebersicht-spinnen\/\"><strong>Foto-\u00dcbersicht der Spinnen<\/strong><\/a> findet man einen \u00dcberblick \u00fcber alle bislang von mir fotografierten Arten. <\/p>\n<p><small><strong>Eine Anmerkung zur Bestimmung:<\/strong>: Einige der Spinnenarten sind leicht und sicher zu erkennen. In vielen F\u00e4llen gibt es jedoch mehrere verwandte Arten, die schwer zu unterscheiden sind. Oft sind in den Bestimmungsb\u00fcchern nicht alle Arten enthalten, aber auch im Internet kann man zu vielen Arten kaum Informationen finden. F\u00fcr die genaue Artbestimmung m\u00fcssen in vielen F\u00e4llen Merkmale, die auf den Fotos nicht zu erkennen sind, hinzugezogen werden &#8211; hier m\u00fcsste man das Tier fangen oder gar t\u00f6ten, um eine korrekte Bestimmung durchzuf\u00fchren. Deswegen bleibt die genaue Artzugeh\u00f6rigkeit meist unsicher, manchmal sogar die Gattung, zu der die Spinne geh\u00f6rt.<\/small><\/p>\n<p>Hier kann man direkt <strong>zu den artenreicheren Gruppen springen<\/strong> (zur\u00fcck kommt man durch Zur\u00fcckbl\u00e4ttern): <a href=\"#A\">Kreuzspinnen<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#B\">R\u00f6hrenspinnen<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#C\">Wolfsspinnen<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#D\">Trichterspinnen<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#E\">Krabbenspinnen<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#F\">Springspinnen<\/a>&nbsp; &#8211; &nbsp;<a href=\"#G\">Skorpione<\/a>&nbsp;<\/p>\n<h3>Zitterspinnen, <em>Phocicidae<\/em><\/h3>\n<h6><em>Holocnemus pluchei<\/em>, Scopoli<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Zitterspinne mit ihren langen, d\u00fcnnen Beinen und dem kleinen, schlanken K\u00f6rper lebt in unregelm\u00e4\u00dfigen Raumnetzen, die sie in den Ecken der R\u00e4ume oder an M\u00f6beln anbringt. Sie ist in ganz Mittel- und S\u00fcdeuropa verbreitet.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/holocnemus_pluchei-1.jpg\" alt=\"Zitterspinne, Holocnemus pluchei\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Bei St\u00f6rung versetzt die Zitterspinne sich selbst und das Netz in Schwingungen, damit sie schwerer zu sehen und erbeuten ist; daher kommt ihr Name.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"A\">Radnetzspinnen, <em>Araneidae<\/em><\/a><\/h3>\n<h6>Geh\u00f6rnte Kreuzspinne, <em>Araneus angulatus<\/em>, Clerck<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Geh\u00f6rnte Kreuzspinne ist bei uns die auff\u00e4lligste gro\u00dfe Spinnenart; auch sie ist aber im Garten meist nur im Fr\u00fchjahr anzutreffen. Sie erreicht eine betr\u00e4chtliche Gr\u00f6\u00dfe und kommt auch in der Macchie h\u00e4ufig vor. Die Geh\u00f6rnte Kreuzspinne ist europaweit verbreitet; sie ist eine von zahlreichen Arten der Gattung <em>Araneus<\/em>.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/araneus_angulatus-1.jpg\" alt=\"Geh\u00f6rnte Kreuzspinne, Araneus angulatus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die gro\u00dfe Geh\u00f6rnte Kreuzspinne ist an den Buckeln am Hinterleib zu erkennen; die F\u00e4rbung ist wie bei den meisten Spinnenarten recht variabel. <\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/araneus_angulatus_web-3.jpg\" alt=\"Geh\u00f6rnte Kreuzspinne, Araneus angulatus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Sie baut gro\u00dfe Radnetze, die sie meist zwischen zwei B\u00e4umen spannt.<\/small><\/p>\n<h6>Streifenkreuzspinne, <em>Mangora acalypha<\/em>, Walckenaer<\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/mangora_acalypha-1.jpg\" alt=\"Streifenkreuzspinne, Mangora acalypha\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die meisten Spinnenarten variieren je nach Geschlecht, Alter und Region ziemlich in der F\u00e4rbung; oft weisen sie allerdings eine charakteristische Musterung auf, wie die kleine Streifenkreuzspinne. Diese Art kommt in ganz Europa h\u00e4ufig vor.<\/small><\/p>\n<h6>K\u00f6rbchenspinne, <em>Agalenatea redii ?<\/em>, Scopoli<\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/agalenatea_redii-1.jpg\" alt=\"K\u00f6rbchenspinne, Agalenatea redii ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Bei dieser kleinen Kreuzspinne handelt es sich vermutlich um die K\u00f6rbchenspinne.<\/small><\/p>\n<h6>Eichblatt-Radnetzspinne, <em>Aculepeira ceropegia<\/em>, Walckenaer<\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/aculepeira_ceropegia-1.jpg\" alt=\"Eichblatt-Radnetzspinne, Aculepeira ceropegia\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Diese h\u00fcbsche kleine Art besitzt eine charakteristische Musterung des Hinterleibs, die an ein gebuchtetes Eichenblatt erinnert. Sie fertigt in der Netzmitte ein dichtes Gespinst an, auf dem sie oft sitzt. Sie ist in ganz Europa verbreitet.<\/small><\/p>\n<h6><em>Argiope lobata<\/em>, Pallas<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie mit der Wespenspinne verwandte <em>Argiope lobata<\/em> baut in ihr Netz ebenso wie jene ein Zickzackband ein, das sogenannte Stabiliment, dessen Funktion ungekl\u00e4rt ist. Sie unterscheidet sich von der Wespenspinne an den seitlichen Ausbuchtungen des Hinterleibs. Diese Art ist in S\u00fcd- und Osteuropa verbreitet. Mit bis zu 2,5 cm geh\u00f6rt sie zu den gr\u00f6\u00dferen Spinnenarten bei uns.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/argiope_lobata-2.jpg\" alt=\"Argiope lobata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier sieht man die Unterseite von <em>Argiope lobate<\/em> mit den auff\u00e4lligen, charakteristischen Ausbuchtungen am Hinterleib.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/argiope_lobata-1.jpg\" alt=\"Argiope lobata\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Oberseite ist blassgelb gef\u00e4rbt. Unterhalb der Spinne sieht man das Zickzackband im Netz.<\/small><\/p>\n<h6>Opuntienspinne, <em>Cyrtophora citricola<\/em>, Forssk\u00e5l<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Opuntienspinne baut gro\u00dfe, sehr fein gewebte Baldachinnetze, f\u00fcr deren Herstellung sie mehrere N\u00e4chte braucht. Oft legen mehrere Weibchen ihre Netze stockwerkartig \u00fcbereinander an. Diese Art ist auf S\u00fcdeuropa beschr\u00e4nkt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/cyrtophora_citricola-1.jpg\" alt=\"Opuntienspinne, Cyrtophora citricula\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Hinterleib der Opuntienspinne ist schwarz mit einer charakteristischen Zeichnung.<\/small><\/p>\n<h3>Baldachinspinnen, <em>Linyphiidae<\/em><\/h3>\n<h6><em>Trematocephalus cristatus ?<\/em>, Wider<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Baldachinspinnen bauen wenig strukturierte Netze mit wirren &#8220;Stolperf\u00e4den&#8221; \u00fcber einem Fangnetz. An den hier abgebildeten Netzen ist eine trichterartige Struktur zu erkennen; auf dem Foto sieht man auch die kleine Spinne in der N\u00e4he des &#8220;Trichters&#8221;. Obwohl es sich hier nicht um typische Baldachinnetze zu handeln scheint, ist die Spinne nach ihrem Aussehen vermutlich doch den <em>Linyphiidae<\/em> zuzuordnen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/trematocephalus_cristatus_web-1.jpg\" alt=\"Trematocephalus cristatus ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Netze dieser Art finden sich \u00fcberall auf Naxos in niedriger Vegetation. Normalerweise sind sie unauff\u00e4llig und leicht zu \u00fcbersehen; aber hier hat sie der Tau in h\u00fcbsche Augenf\u00e4nger verwandelt. Vermutlich werden sie von Baldachinspinnen erstellt. Baldachinspinnen sind in allen Lebensr\u00e4umen Europas sehr h\u00e4ufig. Die Jungspinnen dieser Arten lassen sich im Herbst mit Flugf\u00e4den &#8220;verwehen&#8221;.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/trematocephalus_cristatus-1.jpg\" alt=\"Trematocephalus cristatus ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Und hier noch ein genaueres Bild von der Spinne; dem Aussehen nach k\u00f6nnte es sich beispielsweise um <em>Trematocephalus cristatus<\/em> handeln.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"B\">R\u00f6hrenspinnen, <em>Eresidae<\/em><\/a><\/h3>\n<h6><em>Eresus walckenaeri<\/em>, Brull\u00e9<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie R\u00f6hrenspinnen leben in bis zu 10 cm tiefen Erdr\u00f6hren, vor denen sie einen Trichter aus cribellaten (d.h. filzigen, nicht klebrigen) F\u00e4den anlegen, in dem sich die Beutetiere verfangen. Die schwarz gef\u00e4rbten Weibchen sind deutlich gr\u00f6\u00dfer als die M\u00e4nnchen, deren Hinterleib vier gro\u00dfe auff\u00e4llig rote Flecken tr\u00e4gt. Bei dieser in Griechenland vorkommenden Art werden die Weibchen bis zu 4 cm gro\u00df, somit sind sie die gr\u00f6\u00dften in Europa vorkommenden Spinnen.<\/p>\n<p><big>D<\/big>ie Weibchen legen fast tausend Eier in ihre Wohnr\u00f6hre, in der auch die Jungtiere bleiben, bis sie eine gewisse Gr\u00f6\u00dfe erreicht haben. Sie werden erst von der Mutter gef\u00fcttert; dann stirbt diese und die Jungspinnen zehren den K\u00f6rper des Weibchens auf. Danach verlassen sie die H\u00f6hle und verbreiten sich durch &#8220;Ballooning&#8221;, d.h. sie produzieren einen feinen Flugfaden, an dem sie vom Wind fortgetragen werden. Diese sehr verlustreiche Art der Spinnen sich auszubreiten erkl\u00e4rt die hohe Nachkommenzahl. Durch das Ballooning haben die R\u00f6hrenspinnen dieser Art vermutlich auch die Inseln erreicht. Im Winter kann man bei gutem Wetter in der Phrygana oft sehen, wie sich unz\u00e4hlige Spinnen auf diese Art davontragen lassen; leider ist das Ph\u00e4nomen schlecht zu fotografieren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/eresus_walckenaeri-1.jpg\" alt=\"Eresus walckenaeri\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Weibchen der R\u00f6hrenspinnen werden mit bis 4 cm K\u00f6rperl\u00e4nge sehr gro\u00df; sie sind dick und ganz schwarz gef\u00e4rbt. Man sieht sie nur sehr selten, da sie in Erdr\u00f6hren leben.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/eresus_walckenaeri_burrow-1.jpg\" alt=\"Eresus walckenaeri\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier handelt es sich vermutlich um eine verlassene Wohnr\u00f6hre der R\u00f6hrenspinne. Man sieht gut den Deckel, der ebenso wie die Auskleidung der R\u00f6hre aus Spinnenf\u00e4den mit eingearbeiteter Erde zu bestehen scheint.<\/small><\/p>\n<h3>Lochr\u00f6hrenspinnen, <em>Filistatidae<\/em><\/h3>\n<h6><em>Filistata insidiatrix<\/em>, Forssk\u00e5l<\/h6>\n<p><big>D<\/big>iese kleine Spinne baut ihre Wohnr\u00f6hre an Steinen, in Mauern und in Geb\u00e4udeecken. Vor der R\u00f6hre breitet sie ein kleines Netz mit l\u00e4ngeren Stolperf\u00e4den aus. Sobald ein Insekt diese F\u00e4den in Schwingungen versetzt, schnellt sie aus der R\u00f6hre hervor und schnappt sich die Beute.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/filistata_insidiatrix-1.jpg\" alt=\"Filistata insidiatrix\" border=\"0\"><br \/>\n<small> Man kann die Spinne hervorlocken, indem man am Netz zupft; sie l\u00e4sst sich aber nur f\u00fcr ein paar Sekunden blicken, und ich konnte sie nur mit einem Filmchen &#8220;erwischen&#8221;, wovon ich dieses Bild dann abfotografiert habe (deswegen ist die Qualit\u00e4t des Fotos nicht so \u00fcberragend).<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/filistata_insidiatrix_web-2.jpg\" alt=\"Filistata insidiatrix\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Lochr\u00f6hrenspinnen geh\u00f6ren zu den Spinnen, die cribellate F\u00e4den produzieren, d.h. die Fangf\u00e4den sind nicht mit Leim bestrichen, sondern mit einer feinen, kr\u00e4useligen Wolle bedeckt, in der die Insekten sich verfangen.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"C\">Wolfsspinnen, <em>Lycosidae<\/em><\/a><\/h3>\n<h6><em>Pardosa<\/em> spec.<\/h6>\n<p><big>W<\/big>olfsspinnen bauen keine Netze, sondern jagen ihre Beute &#8220;zu Fu\u00df&#8221;. Sie sind nachtaktiv und leben am Boden, in der Laubstreu und unter Steinen, kommen aber auch in die H\u00e4user. Bei vielen Arten sind die K\u00f6rperseiten dunkler als der &#8220;R\u00fccken&#8221;. Die vielen in Europa beheimateten Arten sind nicht leicht auseinander zu halten. Die weiblichen Wolfsspinnen tragen erst den Eikokon, dann die Jungspinnen mit sich herum und k\u00fcmmern sich um sie.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/pardosa_spec-1.jpg\" alt=\"Pardosa\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Bei dieser Wolfsspinne k\u00f6nnte es sich um eine <em>Pardosa<\/em>-Art handeln.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/pardosa_spec-2.jpg\" alt=\"Pardosa\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Wolfspinnen besitzen leistungsf\u00e4hige Augen, mit denen sie auch im Dunkeln gut sehen k\u00f6nnen. Unterhalb der gro\u00dfen, nach vorne gerichteten Augen liegen zwei Paare kleinerer Augen. Auff\u00e4llig sind auch die besonders gro\u00dfen Kieferklauen.<\/small><\/p>\n<h6><em>Alopecosa<\/em> spec.<\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/alopecosa_spec-1.jpg\" alt=\"Alopecosa\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Diese Wolfsspinne geh\u00f6rt vermutlich der Gattung <em>Alopecosa<\/em> an, einer mit etwa 50 in Europa verbreiteten Arten besonders gro\u00dfen Gattung.<\/small><\/p>\n<h3>Luchsspinnen, <em>Oxyopidae<\/em><\/h3>\n<h6><em>Oxyopes heterophthalmus<\/em>, Latreille<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Luchsspinnen sind mit den Wolfsspinnen verwandt. Auch sie bauen keine Netze, sondern sind J\u00e4ger. Sie besitzen meist einen zugespitzten Hinterleib.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/oxyopes_heterophthalmus-1.jpg\" alt=\"Oxyopes heterophthalmus\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Oxyopes heterophthalmus<\/em> sitzt gern nach Art der Krabbenspinnen auf Bl\u00fcten. Sie ist an den langen Dornen an den Beinen und der Musterung des braunen K\u00f6rpers zu erkennen.<\/small><\/p>\n<h3>Raubspinnen <em>(Pisauridae)<\/em><\/h3>\n<h6>Listspinne, <em>Pisaura mirabilis<\/em>, Clerck<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Listspinne h\u00e4lt ihre Beine im Sitzen meist so, dass zwei nach vorn und zwei nach hinten gestreckt sind. Listspinnen sind Raubspinnen, die ihre Beute &#8220;zu Fu\u00df&#8221; \u00fcberw\u00e4ltigen. Das Weibchen tr\u00e4gt den Eikokon mit sich herum; bevor die Jungspinnen schl\u00fcpfen, baut die Mutter f\u00fcr sie ein Kinderstuben-Gespinst, das einen Pflanzenspross oder mehrere Bl\u00e4tter einh\u00fcllt, und in dem der Nachwuchs vor Fressfeinden gesch\u00fctzt ist.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/pisaura_mirabilis-2.jpg\" alt=\"Listspinne, Pisaura mirabilis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Listspinne besitzt einen helleren Mittelstreifen auf dem Vorderk\u00f6rper und einen dunken Zackenrand auf dem zugespitzten Hinterk\u00f6rper. <\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/pisaura_mirabilis-3.jpg\" alt=\"Listspinne, Pisaura mirabilis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Auch bei dieser Spinne, die auf ihrem Kinderstuben-Gespinst sitzt, handelt es sich vermutlich um eine Listspinne.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"D\">Trichterspinnen, <em>Agelenidae<\/em><\/a><\/h3>\n<h6><em>Agelena orientalis ?<\/em>, C. L. Koch<\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/agelena_orientalis_web-3.jpg\" alt=\"Agelena orientalis ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Trichterspinne <em>Agelena orientalis<\/em> kommt in Italien und S\u00fcdosteuropa vor. Sie baut gro\u00dfe, auff\u00e4llige Trichernetze, die sie in der Vegetation ausbreitet. <\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/agelena_orientalis-1.jpg\" alt=\"Agelena orientalis ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier sieht man ein typisches Netz dieser Art; auch die Spinne ist sichtbar.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/agelena_orientalis-2.jpg\" alt=\"Agelena orientalis ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Spinne am Eingang zu ihrem Trichter. Typisch f\u00fcr die Art sind die F\u00e4rbung und die Zeichnung des Hinterleibs; f\u00fcr eine sichere Bestimmung ist aber eine mikroskopische Untersuchung erforderlich.<\/small><\/p>\n<h6><em>Textrix ?<\/em><\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/textrix_caudata-1.jpg\" alt=\"Textrix ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Bei dieser bis 8 mm gro\u00dfen Spinne handelt es sich m\u00f6glicherweise um eine Angeh\u00f6rige der Gattung <em>Textrix<\/em>, z.B. <em>Textrix caudata<\/em>. Diese Art geh\u00f6rt ebenfalls zu den Trichterspinnen und baut ein kleines Trichternetz; sie kann jedoch auch au\u00dferhalb ihrer R\u00f6hre angetroffen werden.<\/small><\/p>\n<h3>Fischernetzspinnen, <em>Dysderoidea<\/em><\/h3>\n<h6><em>Segestria florentina<\/em>, Rossi<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Fischernetzspinne <em>Segestria florentina<\/em> baut eine an beiden Seiten offene R\u00f6hre; sie h\u00e4lt sich meist unter Steinen auf. Die Weibchen werden bis \u00fcber 2 cm gro\u00df und k\u00f6nnen unangenehm bei\u00dfen. Die Art ist in weiten Teilen Europas verbreitet und kommt auch in Deutschland vor, ist aber nur selten anzutreffen. Charakteristisch f\u00fcr die Gattung ist die Haltung der Beine, mit drei nach vorn und einem nach hinten gerichteten Beinpaar. Die Fischernetzspinnen besitzen nur drei Augenpaare.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/segestria_florentina-1.jpg\" alt=\"Segestria florentina\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Segestria florentina<\/em> wird recht gro\u00df und ist \u00fcberwiegend schwarz gef\u00e4rbt.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"E\">Krabbenspinnen, <em>Thomisidae<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Krabbenspinnen sitzen meist auf Bl\u00fcten und warten dort auf Insekten, die sie fangen k\u00f6nnen. Sie sind oft gut getarnt. Ihren Namen haben sie von den nach vorn ausgebreiteten Beinen und dem runden, kompakten K\u00f6rper.<\/p>\n<h6><em>Thomisus onustus<\/em>, Walckenaer<\/h6>\n<p>Diese in Europa weit verbreitete Krabbenspinne kann sehr unterschiedlich gef\u00e4rbt sein: wei\u00df, gelb, orangebraun oder rosa, entweder einfarbig oder mit Streifen. Die Art kann ihre K\u00f6rperfarbe der Farbe ihrer Umgebung anpassen, so dass sie gut getarnt ist. Typisch ist die K\u00f6rperform mit den zwei seitlichen Ausbuchtungen am Hinterleib. Die Art ist w\u00e4rmeliebend; in Deutschland kommt sie nur vereinzelt vor und ist dort als gef\u00e4hrdet eingestuft. Auf Naxos ist sie sehr h\u00e4ufig. Sie sitzt meist auf Bl\u00fcten, wo sie ihrer Beute auflauert; sie kann auch gro\u00dfe Schmetterlinge \u00fcberw\u00e4ltigen. Die M\u00e4nnchen sind wesentlich kleiner als die Weibchen und schwer zu entdecken.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/thomisus_onustus_male-1.jpg\" alt=\"Thomisus onustus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier ein M\u00e4nnchen mit kleinem Hinterleib und gr\u00fcnlich-r\u00f6tlicher F\u00e4rbung.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/thomisus_onustus-1.jpg\" alt=\"Thomisus onustus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Ein dickes Weibchen lauert auf Beute\u2026<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/thomisus_onustus_with_prey-1.jpg\" alt=\"Thomisus onustus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>\u2026und schnappt einen Distelfalter, den es nun langsam aussaugt. Auf den Kronen-Wucherblumen sind die Krabbenspinnen gelb, damit sie in der Bl\u00fctenmitte gut getarnt sind.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/thomisus_onustus_with_prey-3.jpg\" alt=\"Thomisus onustus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Ein Weibchen auf unserem Oregano, der von vielen Hautfl\u00fcglern und Fliegen besucht wird. Hier hat die Spinne entsprechend der Bl\u00fctenfarbe des Oregano eine wei\u00dfe F\u00e4rbung angenommen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/thomisus_onustus-2.jpg\" alt=\"Thomisus onustus\" border=\"0\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/thomisus_onustus_with_prey-5.jpg\" alt=\"Thomisus onustus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Selten kann man auch ein Individuum finden, das rosa gef\u00e4rbt ist. Die \u00c4nderung der F\u00e4rbung geschieht durch Herstellung der entsprechenden Pigmente, weswegen es mehrere Tage dauert, bis die Farbe gewechselt ist.<\/small><\/p>\n<h6><em>Runcinia grammica<\/em>, C. L. Koch<\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/runcinia_grammica-1.jpg\" alt=\"Runcinia grammica\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Eine weitere Krabbenspinnen-Art, die bei uns vorkommt, ist die hier abgebildete <em>Runcinia grammica<\/em>, die an den Streifen auf dem Vorder- und Hinterk\u00f6rper erkennbar ist. Dieses Exemplar hat eine Fliege erbeutet.<\/small><\/p>\n<h6>S\u00fcdliche Glanz-Krabbenspinne, <em>Synema globosum<\/em>, Fabricius<\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/synema_globosum-1.jpg\" alt=\"S\u00fcdliche Glanz-Krabbenspinne, Synema globosum\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Diese Krabbenspinne ist an der schwarzgelben Zeichnung des Hinterk\u00f6rpers zu erkennen. Typisch f\u00fcr die Gattung sind die auf kleinen Stielchen stehenden Seitenaugen. Diese Art ist vor allem in S\u00fcdeuropa h\u00e4ufig. Sie sitzt besonders gern auf gelben Bl\u00fcten und lauert dort ihren Opfern auf.<\/small><\/p>\n<h3>Riesenkrabbenspinnen, <em>Sparassidae<\/em><\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Riesenkrabbenspinnen sind nicht n\u00e4her mit den Krabbenspinnen verwandt. Charakteristisch sind die leicht nach vorn gedrehten Beine. Einige Arten, vor allem in den Tropen verbreitete, werden sehr gro\u00df.<\/p>\n<h6>Gr\u00fcne Huschspinne, <em>Micrommata virescens<\/em>, Clerck<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Gr\u00fcne Huschspinne ist in Europa h\u00e4ufig und weitverbreitet; sie bevorzugt warme Standorte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/micrommata_virescens-1.jpg\" alt=\"Gr\u00fcne Huschspinne, Micrommata virescens\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Gr\u00fcne Huschspinne ist leicht an ihrer gr\u00fcnen Farbe zu erkennen. Die Weibchen (im Bild) besitzen einen dickeren Hinterleib als die M\u00e4nnchen und sind g\u00e4nzlich gr\u00fcn, w\u00e4hrend der Hinterleib der M\u00e4nnchen rote und gelbe L\u00e4ngsstreifen tr\u00e4gt.<\/small><\/p>\n<h6><em>Eusparassus walckenaeri<\/em>, Audouin<\/h6>\n<p><big>D<\/big>iese bei uns recht h\u00e4ufige Spinnenart kommt von Griechenland bis Afghanistan vor. Sie wird mit gut 10 cm &#8220;Beinspannweite&#8221; sehr gro\u00df. Den Tag verbringt sie in Wohnkokons, nachts geht sie auf Jagd. Sie kommt auch gern in H\u00e4user oder jagt ihre Beute an Au\u00dfenlampen. Die Weibchen tragen den Eikokon mit sich herum; sie k\u00f6nnen ihn und ihren Nachwuchs verteidigen und dann auch zubei\u00dfen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/eusparassus_walckenaeri-1.jpg\" alt=\"Eusparassus walckenaeri\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Auch diese sehr gro\u00dfe und darum nicht so beliebte Spinne sieht eigentlich sehr sch\u00f6n aus.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/eusparassus_walckenaeri-2.jpg\" alt=\"Eusparassus walckenaeri\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier mit einer erbeuteten Holzbiene.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"F\">Springspinnen, <em>Salticidae<\/em><\/a><\/h3>\n<h6>Zebra-Springspinne, <em>Salticus scenicus<\/em>, Clerck<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie h\u00fcbsche Zebra-Springpinne ist eine von vielen Springspinnen-Arten, die auf Naxos vorkommen. Sie ist an ihrer F\u00e4rbung leicht zu erkennen. Die Springspinnen haben gro\u00dfe, nach vorn gerichtete Augen; zwei weitere kleinere Augen sehen ebenfalls nach vorn, w\u00e4hrend die zwei \u00fcbrigen Augenpaare zu den Seiten bzw nach hinten ausgerichtet sind. So kann die Springspinne in alle Richtungen zugleich sehen. Auf kurze Entfernungen kann sie besser sehen als der Mensch. Sie springt ihre Beute mit gro\u00dfer Pr\u00e4zision aus bis zu 5 cm Abstand an; die Bewegung wird nicht durch Muskelkontraktion hervorgerufen, sondern durch ein pl\u00f6tzliches Erh\u00f6hen des H\u00e4molymph-Druckes.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/salticus_scenicus-1.jpg\" alt=\"Zebra-Springspinne, Salticus scenicus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Bei diesem Exemplar der h\u00fcbschen Zebra-Springspinne sieht man gut die zwei gro\u00dfen, nach vorn gerichteten Augen.<\/small><\/p>\n<h6><em>Menemerus semilimbatus<\/em>, Hahn<\/h6>\n<p><big>D<\/big>iese kleinen Springspinnen suchen vor allem auf Mauern und Steinen nach Beute. <em>Menemerus semilimbatus<\/em> ist in S\u00fcdeuropa weit verbreitet und bei uns sehr h\u00e4ufig; sie ist an der F\u00e4rbung mit dem charakteristischen kleinen, wei\u00dfen Dreieck auf der Oberseite des Prosomas zu erkennen. Wie alle Springspinnen besitzt auch diese Art auff\u00e4llige und leistungsf\u00e4hige Augen, die in alle Richtungen schauen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/menemerus_semilimbatus-3.jpg\" alt=\"Menemerus semilimbatus\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Menemerus semilimbatus<\/em> ist bei uns sehr h\u00e4ufig und kommt auch gern in die H\u00e4user. Sie ist sehr n\u00fctzlich, da sie gern an den Innenseiten der Fenster sitzt und dort die Fliegen wegf\u00e4ngt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/menemerus_semilimbatus_with_prey-2.jpg\" alt=\"Menemerus semilimbatus\" border=\"0\"><br \/>\n<small><em>Menemerus semilimbatus<\/em> mit ihrer bevorzugten Beute, einer Stubenfliege.<\/small><\/p>\n<h6>Goldaugen-Springspinne, <em>Philaeus chrysops<\/em>, Poda<\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/philaeus_chrysops-1.jpg\" alt=\"Goldaugen-Springspinne, Philaeus chrysops\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Bei der Goldaugen-Springspinne sind die M\u00e4nnchen auff\u00e4llig rotschwarz gef\u00e4rbt. Diese Art kommt in ganz Mittel- und S\u00fcdeuropa vor; in Deutschland ist sie wegen ihrer Bindung an trockene, offene, naturbelassene Standorte jedoch vom Aussterben bedroht. Auch auf Naxos ist diese Art zwar regelm\u00e4\u00dfig, aber nicht h\u00e4ufig anzutreffen.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/philaeus_chrysops_female-1.jpg\" alt=\"Goldaugen-Springspinne, Philaeus chrysops\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Die Weibchen sind unauff\u00e4llig braun und grau gef\u00e4rbt.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/philaeus_chrysops-2.jpg\" alt=\"Goldaugen-Springspinne, Philaeus chrysops\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Was f\u00fcr eine h\u00fcbsche Spinne!<\/small><\/p>\n<h6><em>Heliophanus kochii<\/em>, Simon<\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/heliophanus_kochii-1.jpg\" alt=\"Heliophanus kochii\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Diese kleine \u00fcberwiegend schwarze Springspinne geh\u00f6rt zur gro\u00dfen Gattung <em>Heliophanus<\/em>.<\/small><\/p>\n<h6><em>Heliophanus melinus<\/em>, Koch<\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/heliophanus_melinus-1.jpg\" alt=\"Heliophanus melinus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Und noch eine kleine Springspinne aus derselben Gattung; erkennbar an der charakteristischen F\u00e4rbung des Hinterleibs. Die hellen Beine zeigen uns, dass es sich um ein Weibchen handelt.<\/small><\/p>\n<h6><em>Evarcha jucunda<\/em>, Lucas<\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/evarcha_jucunda-1.jpg\" alt=\"Evarcha jucunda\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Bei dieser h\u00fcbschen kleinen Springspinne mit dem metallisch gl\u00e4nzenden Kopf handelt es sich um <em>Evarcha jucunda<\/em>. F\u00fcr die Bestimmung danke ich den engagierten Mitgliedern der Facebook-Seite &#8220;Spiders of Greece and Cyprus&#8221;<\/small><\/p>\n<h6><em>Thyene imperialis<\/em>, Rossi<\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/thyene_imperialis-1.jpg\" alt=\"Thyene imperialis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Hier noch eine h\u00fcbsche kleine Springspinnen-Art mit einem roten Hinterleib mit auff\u00e4lliger Zeichnung.<\/small><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/thyene_imperialis-3.jpg\" alt=\"Thyene imperialis\" border=\"0\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/thyene_imperialis-4.jpg\" alt=\"Thyene imperialis\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Weil sie so h\u00fcbsch ist gleich noch zwei Fotos mehr.<\/small><\/p>\n<h6><em>Asianellus festivus ?<\/em>, C. L. Koch<\/h6>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/spiders\/asianellus_festivus-1.jpg\" alt=\"Asianellus festivus ?\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Bei dieser kleinen kompakten Spinne mit dem runden Hinterleib handelt es sich vermutlich um die Springspinnen-Art <em>Asianellus festivus<\/em>.<\/small><\/p>\n<h3><a name=\"G\">Skorpione, Ordnung <em>Scorpiones<\/em><\/a><\/h3>\n<p><big>Z<\/big>ur Klasse der Spinnentiere geh\u00f6ren au\u00dfer den Webspinnen, den Weberknechten, den Milben und einigen weiteren kleineren Ordnungen auch die Skorpione. Auf Naxos sind Skorpione eher selten, oder man bekommt sie jedenfalls nicht h\u00e4ufig zu Gesicht.<\/p>\n<h6><em>Mesobuthus gibbosus<\/em>, Brull\u00e9<\/h6>\n<p><big>D<\/big>ie Art <em>Mesobuthus gibbosus<\/em>, auch <em>Aegaeobuthus gibbosus<\/em>, ist einer der h\u00e4ufigsten Skorpione in S\u00fcdeuropa und eine der wenigen gelb gef\u00e4rbten Arten Europas. Er kommt auch in Griechenland und auf vielen griechischen Inseln vor, darunter auch auf Naxos. Wie die meisten Skorpione ist er nachtaktiv und versteckt sich tags\u00fcber unter gro\u00dfen Steinen; auch dieses Exemplar haben wir durch das Umdrehen eines gro\u00dfen Steins gefunden. Im Sommer machen die Skorpione eine Sommerpause, bei der sie sich in so tiefe Spalten verziehen, dass man sie nicht finden kann. <em>Mesobuthus gibbosus<\/em> geh\u00f6rt zu den giftigeren und aggressiveren Arten Europas und sollte nicht angefasst werden. Der Stich ist sehr schmerzhaft, aber normalerweise bei erwachsenen Menschen nicht gef\u00e4hrlich.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/azalas.de\/wp-content\/uploads\/photos\/naxos\/fauna\/scorpions\/mesobuthus_gibbosus-1.jpg\" alt=\"Mesobuthus gibbosus\" border=\"0\"><br \/>\n<small>Der Skorpion <em>Mesobuthus gibbosus<\/em> kommt auf Naxos vor, ist aber selten und nur ausnahmsweise zu sehen, da er nachtaktiv ist und sich tags\u00fcber unter gro\u00dfen Steinen versteckt. Er ist eine der wenigen gelben Arten in der Region und erreicht eine K\u00f6rperl\u00e4nge von 8 cm. Die Scheren sind relativ schmal. F\u00fcr das Foto danke ich Markus Braun, der sich bei unserer Wanderung von Apiranthos nach Azalas die M\u00fche gemacht hat, immer wieder gro\u00dfe Steine umzudrehen, bis er tats\u00e4chlich auf einen Skorpion stie\u00df &#8211; fast der einzige, den ich je auf Naxos gesehen habe.<\/small><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/fotouebersicht-spinnen\/\">zur Foto-\u00dcbersicht<\/a><\/p>\n<p>zur\u00fcck: <a href=\"http:\/\/azalas.de\/naxos-tiere\/\">Die Tiere von Naxos<\/a><\/p>\n<p>siehe auch:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/insekten\/\">Insekten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/spinnenwegwespe\/\">Eine Spinnen-Wegwespe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/azalas.de\/moertelgrabwespe\/\">Die S\u00fcdliche Mauerwespe<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>zum Weiterlesen:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.kleinesganzgross.de\/springspinnen.php\">Kleinesganzgro\u00df<\/a>: Webseite mit Fotogalerie und Artenbeschreibungen der europ\u00e4ischen Springspinnen<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/groups\/1539456512933080\/\">Facebook-Gruppe: Spiders of Greece and Cyprus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/araneae.nmbe.ch\">Araneae: Spiders of Europe<\/a>: ausf\u00fchrliche Artengalerie mit \u00fcber 700 Gattungen; Bestimmungsschl\u00fcssel zu Familien und Arten mit hervorragenden Zeichnungen der Merkmale (nur anwendbar bei mikroskopischer Untersuchung am toten Tier)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/ednieuw.home.xs4all.nl\/Spiders\/spidhome.htm\">Spiders of North-West Europe<\/a>: Seite mit Fotos von \u00fcber 300 Spinnen-Arten<\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"https:\/\/azalas.de\/inhaltsverzeichnis\/\">Zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Spinnen sind ein heikles Thema f\u00fcr viele Menschen. Allerdings sind fast alle Spinnen, die bei uns vorkommen, v\u00f6llig harmlos, und auch die, die Menschen bei\u00dfen k\u00f6nnen, sind meist wesentlich ungef\u00e4hrlicher als die Angst sie macht (wie bei anderen tierischen Giften kann es allerdings auch bei Spinnenbissen zu gef\u00e4hrlichen allergischen Reaktionen kommen). Wer sich die Zeit [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":62147,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2015,11,9,22],"tags":[979,1162,869,34,865,892,875],"class_list":["post-9986","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-meine-lieblings-beitraege","category-natur","category-naxos","category-tiere","tag-fauna","tag-fauna-von-naxos","tag-griechenland","tag-kykladen","tag-naxos","tag-spinnen","tag-tiere"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/el\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9986","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/el\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/el\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/el\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/el\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9986"}],"version-history":[{"count":64,"href":"https:\/\/azalas.de\/el\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9986\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":78330,"href":"https:\/\/azalas.de\/el\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9986\/revisions\/78330"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/el\/wp-json\/wp\/v2\/media\/62147"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/azalas.de\/el\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9986"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/el\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9986"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/azalas.de\/el\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9986"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}